Masterabsolvent Arthur Neznanow erhält besondere Auszeichnung beim BDA-SARP-Award

Der Akademie-Absolvent Arthur Neznanow aus dem Studiengang Architektur wurde für seine Masterarbeit „War Memorial & Art Museum. Reuse concept for a World War 2 Flak-Tower in Vienna“ im Rahmen der Vergabe des BDA-SARP-Award 2018 mit einer besonderen Auszeichnung prämiert. 

Abb.: Arthur Neznanow, „War Memorial & Art Museum. Reuse concept for a World War 2 Flak-Tower in Vienna“ Abb.: Arthur Neznanow, „War Memorial & Art Museum. Reuse concept for a World War 2 Flak-Tower in Vienna“

11.07.2018

Die Masterarbeit Arthur Neznanows behandelt die Umnutzung eines alten Flakbunkers aus dem zweiten Weltkrieg in Wien zu einem Museum und einer Gedenkstätte. Dabei orientiert sie sich an den drei Stadien der ursprünglichen Nutzung im Krieg: fliehen – warten – zurückkehren. Der Moment der Rückkehr führt die Besucherinnen und Besucher in die „Neue Welt“ des Museums, die einen unerwarteten, großzügigen Raum im Bunker bietet. Während die Außenschale erhalten bleibt, wird das Innere durch Demontage und Perforation der Struktur radikal verändert. Die Jury erkennt der Umnutzungsstrategie eine besondere Qualität zu, die das Projekt als einen relevanten Beitrag für die Nachnutzung von Kriegsbauten auszeichnet (Betreuung: Prof. Mark Blaschitz, Klasse für Wohnbau und Grundlagen des Entwerfens, ABK Stuttgart).

Taehwan Kim, Absolvent des Studiengangs Architektur, wurde für sein Projekt „Street Life in Apartment. Renovation for the oldest social apartment in Seoul, South Korea“ ebenfalls für die finale Juryrunde ausgewählt und nahm neben den Preisträgerinnen und Preisträgern am Workshop in Berlin teil.

Der BDA-SARP-Award des Bunds Deutscher Architekten BDA und des polnischen Architektenverbands SARP zeichnet jährlich herausragende Abschlussarbeiten im Fach Architektur aus. Die aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählten Finalistinnen und Finalisten – jeweils neun Absolventinnen und Absolventen beider Länder – nahmen an einem Workshop in Berlin teil. Die beiden Verbände möchten mit dem Preis junge Architektinnen und Architekten fördern und den Dialog zwischen polnischen und deutschen Architekten stärken.

bda-bund.de


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