„Fräulein Julie“ beim Festival „Radikal jung“ ausgezeichnet

Zum Abschluss des Festivals Radikal jung wurde „Fräulein Julie“ in der Regie von Daniel Förster mit dem Kritikerpreis prämiert. Für die Ausstattung des „naturalistischen Trauerspiels“ von August Strindberg zeichnen Lydia Huller und Robert Sievert, Studentin und Absolvent des Studiengangs Bühnen- und Kostümbild an der ABK Stuttgart, verantwortlich.

Abb.: Szenenbild „Fräulein Julie“ (Foto: Birgit Hupfeld) Abb.: Szenenbild „Fräulein Julie“ (Foto: Birgit Hupfeld)

02.05.2016

Das Festival Radikal jung zeigt jährlich am Münchner Volkstheater ein vielfältiges Spektrum an Ästhetiken und Themen junger Theatermacher. 2016 bildeten Festivalleiter Kilian Engels, Theaterkritiker Prof. C. Bernd Sucher und Schauspielerin Annette Paulmann die Festivaljury, die zehn bezeichnende Inszenierungen junger europäischer Regisseure nach München einlud. Den Kritikerpreis vergab die Redaktion der Festivalzeitung, bestehend aus Studenten der Theater-, Film- und Fernsehkritik der Bayerischen Theaterakademie. Berichterstatterin Barbara Oswald bescheinigte der Aufführung „atemlose Intensität“. Lydia Huller studiert seit 2010 Bühnen- und Kostümbild bei Prof. Zehetgruber und Prof. Walter. Die Grundklasse absolvierte sie bei Prof. Bier. Ihre Arbeitsbeziehung mit Regisseur Daniel Förster begann während seines Studiums an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg.

Robert Sievert machte 2015 das Diplom in Bühnen- und Kostümbild, ebenfalls bei Prof. Zehetgruber und Prof. Walter. Seitdem arbeitet er als freier Ausstatter. Fräulein Julie ist weiter im Repertoire des Schauspiels Frankfurt zu sehen. 


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