Verein der Freunde der Akademie

  • Kontakt

    Verein der Freunde der Akademie e.V.
    c/o Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
    Am Weißenhof 1
    70191 Stuttgart
    T +49 (711) 28440-101
    F +49 (711) 28440-102
    freunde(at)abk-stuttgart.de

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Künstler brauchen Förderer und Freunde

Von Max Ackermann und Willi Baumeister über David Chipperfield, Johannes Itten bis zu Oskar Schlemmer, Kurt Weidemann und Stefan Diez – die Liste prominenter Namen, die an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studierten oder lehrten, ist lang. Junge Künstlerinnen und Künstler auf höchstmöglichem Niveau auszubilden – das ist seit 250 Jahren die Aufgabe der „Aka”, wie sie kurz und gerne genannt wird. Sie ist eine der größten und ältesten Akademien in Deutschland. Architekten, Designer, Künstler, Restauratoren und Kunstwissenschaftler aus aller Welt kommen auf dem Campus zusammen, um in den verschiedenen freien und angewandten künstlerischen Fächern zu studieren.

Und dabei unterstützt sie der Verein der Freunde der Akademie Stuttgart e.V.. Seit 1924 begleiten wir die Akademie finanziell und ideell, denn Kunst braucht Unterstützung.

Wir verstehen uns als Partner

Jeder fängt mal klein an, um später einmal groß herauszukommen. Und da ist es wichtig, engagierte Partner an der Seite zu haben. Der Verein der Freunde ermöglicht Projekte, Ausstellungen und Publikationen der Studierenden.
Jährlich werden der Preis der Freunde der Akademie Stuttgart, der Erwin-Heinle- und der Herta-Maria-Witzemann-Preis an herausragende Studierende vergeben.
Der Verein, in dem Persönlichkeiten aus dem kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben sowie Ehemalige der Akademie zusammenkommen, ist Gesprächspartner, Ideengeber und Förderer. Ein Netzwerk, dem auch Sie beitreten sollten.

  • Ihre Vorteile...

    Als Mitglied des Vereins fördern Sie nicht nur kommende Generationen an Künstlern, Architekten und Designern, sondern können auch in besonderer Weise an den Aktivitäten der Akademie teilnehmen.

    • Sie erhalten jährlich innerhalb ihrer Mitgliedschaft eine künstlerische Jahresgabe von einem der Professoren oder einer der Professorinnen der Akademie (bei Abholung an der ABK im jeweils laufenden Mitgliedsjahr).
    • Sie werden zu allen Veranstaltungen der Akademie eingeladen und erhalten dazu regelmäßig Informationen.
    • Sie haben Gelegenheit, an besonderen Kunstangeboten der Freunde teilzunehmen, dies können Gesprächsrunden, Atelierbesuche oder Ausstellungsführungen sein.

    Werden Sie Mitglied des Vereins der Freunde der Akademie Stuttgart e.V. und schließen Sie sich einem Kreis Gleichgesinnter an, die die Kunst in ihrer Region unterstützen und begleiten möchten.
    Mitglieder können Einzelpersonen, Firmen, Vereine und Körperschaften werden. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Beiträge und Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

  • Jährliche Mitgliedsbeiträge

    Mitgliedsbeiträge

    Alumni und Einzelpersonen 100 Euro
    Firmen 250 Euro

    Bankverbindung

    Commerzbank AG Stuttgart
    IBAN: DE53 6008 0000 0908 4733 00
    BIC: DRESDEFF600

  • Infoflyer-Downloads (pdf)

  • FREUNDE-Jahresgaben

Förderungen
  • Erwin-Heinle-Preis

    Erwin Heinle war gebürtiger Stuttgarter. Im Jahr 2017 werden wir hier an der Akademie gebührend seinen 100. Geburtstag begehen können.  

    Er studierte an der Technischen Hochschule in Stuttgart und gründete im Jahr 1962 das renommierte und bis heute bestehende Architekturbüro „Heinle, Wischer und Partner“ (letztes Jahr war übrigens sein Sohn hier mit auf der Bühne, der als Architekt in seine Fußstapfen getreten ist und bei Heinle Wischer in Berlin arbeitet).  

    Erwin Heinle war maßgeblich an der Planung des olympischen Dorfs in München, des hiesigen Landtages oder auch der IBM in Frankfurt beteiligt. Und auch bei der Planung unseres Fernsehturm in Stuttgart – dem Ersten der Welt – war er unentbehrlich.  

    1965 wurde Heinle für den Lehrstuhl für Hochbau an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen. Hier lehrte er über 15 Jahre lang, bis 1981. Er wurde zum Ehrenmitglied der Akademie ernannt und lobte zeitgleich den nach ihm benannten Preis aus, der seitdem jedes Jahr abwechselnd in den Studiengängen Architektur, Industrial Design/European Design, Textildesign und Kommunikationsdesign verliehen wird. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.

  • Preisträgerinnen und Preisträger Erwin-Heinle-Preis

    2017 Ludwig Rensch, Industrial Design
    2016 Philip Rufus Knauf, Architektur
    2015 Matthias Christ, Kommunikationsdesign
    2014 Elisabeth Reibold, Textildesign
    2013 Philipp Münster, Architektur
    2012 Caroline Perret, Industrial Design
    2011 Fabian Brenne, Architektur
    2010 Natalie de Gregorio, Kommunikationsdesign
    2009 Luzie Müller, Textilgestaltung
    2008 Tobias Roth, Architektur
    2007 Georg Huber, Industrial Design
    2006 Rafael Krötz, Kommunikationsdesign
    2005 Sandra Hartmann, Textilgestaltung
    2004 Georg Bechter, Architektur
    2003 Barbara Hurler, Architektur
    2002 Dipl. Ing. Des. Marc Waliser, Investitionsgüterdesign
    2001 Hendrik Jentz, Produktgestaltung
    2000 Roman Bittner/Matthias Ernstberger, Grafik-Design
    1999 Bianca Strobel, Textilgestaltung
    1998 Jan Blanek, Architektur
    1997 Dieter Hofmann, Investitionsgüterdesign
    1996 Jakob Bachmayer, Produktgestaltung
    1995 Tillman Heller, Architektur
    1994 Oliver Krimmel/Wolfgang Seidl, Grafik-Design
    1993 ... -
    1992 Stefan Gabel, Textilgestaltung
    1991 Andreas Tisch, Architektur und Design
    1990 ... -
    1989 Malte Schlüter, Produktgestaltung
    1988 ... -
    1987 Agyro Melzer, Textilgestaltung
    1986 Sabina Lause, Grafik-Design
    1985 Thomas Müller, Innenarchitektur
    1984 Monika Meier, Innenarchitektur
    1983 Rudolf Wieland, Produktgestaltung
    1982 Monika Riemer, Innenarchitektur

  • Herta-Maria-Witzemann-Preis

    Herta Maria Witzemann wurde 1918 in Österreich geboren und verbrachte später ihre Schulzeit hier in Baden-Württemberg, genauer gesagt in Reutlingen. Nach einem Schreinerpraktikum studierte sie in München und arbeitete anschließend in Wien. Nach dem 2. Weltkrieg war sie einige Jahre in Stuttgarter Architekturbüros tätig, bevor sie sich schließlich als Innenarchitektin und Möbeldesignerin selbstständig machte.  

    Ihr Werk ist ebenso vielseitig (oder: vielfältig) wie eindrucksvoll:  Sie gestaltete zahlreiche Möbel, unter anderem für Thonet und Knoll. Sie entwarf sieben große Ausstellungen, unter anderem für die Weltausstellung 1958 in Brüssel. Und sie übernahm die Raumgestaltung zahlreicher großer Bauprojekte, darunter mehrere deutsche Rathäuser oder auch den Kanzlerbungalow in Bonn. Sowie zahlreiche Stuttgarter Projekte: Neben der „Notwohnung von Ferdinand Porsche« nach dem Krieg entwarf sie Interieurs für das Wilhelmspalais, den Landtag, das Neue Schloss und auch das Restaurant des Stuttgarter Fernsehturm, im Zuge dessen sie direkt mit Erwin Heinle zusammenarbeitete.  

    Hier an der Akademie leitete sie seit 1952 mit Herbert Hirche die Klasse für Innenarchitektur und Möbelbau und wurde 1961 dann zur Professorin ernannt. Ihrem und Erwin Heinles Einsatz in den 70er Jahren ist es maßgeblich zu verdanken, dass schließlich – und erstmals überhaupt an einer Kunsthochschule – ein Diplomabschluss für Innenarchitekten mit dem Grad „Diplom-Ingenieur“ möglich wurde.  

    Herta Maria Witzemann war viele Jahre lang Präsidentin des Bundes Deutscher Innenarchitekten und dort auch Ehrenpräsidentin.  Die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg sowie das Verdienstkreuz der Bundesrepublik wurden ihr verliehen.   

    Im Gedenken an diese erfolgreiche Ausnahmepersönlichkeit stiftete ihre Schwester, Dr. Brunhilde Wachter aus Wien, den Herta-Maria-Witzemann-Preis.  Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. 

  • Preisträgerinnen und Preisträger Herta-Maria-Witzemann-Preises

    2017 Maren Kröller
    2016 Hanna Noller, Sebastian Klawiter
    2015 Claudia Nitsche, Luisa Prill
    2014 Daniel Springer
    2013 Maximilian Illing
    2012 Georg Brennecke
    2011 Steffen Sendelbach
    2010 Sylvia Stoll und Robert Gorny
    2009 Thomas Müller
    2008 Justus Dietz
    2007 Anna-Julia Both
    2006 Carin Maria Lamm 
    2005 Tobias Vogel
    2004 Yeo Yoon Kyung
    2003 Sebastian Wockenfuss
    2002 Julia Berkahn

  • Förder-Koje (Preis der Freunde der Akademie Stuttgart)

    Die „Förder-Koje“ wird seit 2014 als Förderpreis zur Präsentation einer Klasse oder Gruppe für den jährlichen Rundgang ausgeschrieben. Der Freundeskreis möchte die Studierenden damit finanziell bei Ihrer Werkpräsentation unterstützen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird beim Rundgang der Akademie als „Preisträger/in der FREUNDE“ gekennzeichnet.

    2017 Klassenübergreifendes Ausstellungsprojekt „Eventual Encounters“ (mit Beteiligung der Studierenden Surja Ahmed, Martina Buck, Antonia Christl, Eva Dörr, Janis Eckhardt, Peter Hauer, Christiane Heidrich, Marie Lienhard, Angela Matthies, Florian Model, Jonas Monib, Michael Schramm, Sabrina Schray)
    2016 Klasse Koch für das Projekt „Der dritte Raum“
    2015 Klasse Mosler für das Projekt „Ultramontan“
    2014 Klasse Prof. i.V. Dr.-Ing. Mona Mahall und Prof. i.V. Dr.-Ing. Asli Serbest für die Projekte und Ausstellungskonzepte nach dem ersten Studienjahr

Das Reinwaldhaus
  • Studienaufenthalte und Exkursionen

    Einmal rauskommen, sich in anderer Umgebung inspirieren lassen und das Gruppenerlebnis genießen. Das kann man im schön gelegenen Reinwaldhaus in Bodman am Bodensee, einer der ältesten Siedlungen des Sees. Der Verein der Freunde unterhält dieses Haus und stellt es für Studienaufenthalte und Exkursionen der Akademie zur Verfügung.

    Kreatives Arbeiten im Team, oder auch alleine – das Reinwaldhaus, oft als schönstes Haus des Ortes bezeichnet, steht zu diesem Zweck exklusiv Studierenden und ihren Professoren zur Verfügung. Ein beliebter multifunktionaler Ort, nur ca. 1,5 Stunden Fahrzeit von Stuttgart entfernt. Das Haus liegt nicht nur idyllisch am Seeufer. Es verfügt über einen eigenen Bootssteg samt legendärem Ruder-Boot und grenzt zudem direkt an den Uferpark.

  • Geschichte des Hauses

    Das Haus des Dekorationsmalers Wilhelm Reinwald wurde den Freunden der Kunstakademie 1932 mit der Auflage vermacht, das Anwesen in gutem baulichen und benutzbaren Zustand zu erhalten und Studierenden und ihren Professorinnen und Professoren für Studienzwecke zur Verfügung zu stellen. Nach einer umfangreichen Sanierung 2009 ist das Haus nun ganzjährig als Studienheim für Klassenaufenthalte nutzbar. Das charmante, teilweise originalmöblierte Haus bietet viele Möglichkeiten künstlerischer Betätigung. Es liegt in Bodman, einer der ältesten Siedlungen des Bodensees, liegt idyllisch am Seeufer, verfügt über einen eigenen Bootssteg samt legendärem Boot und grenzt direkt an den Uferpark. Die „Außenstelle der Akademie“ hat bislang nicht nur zahlreiche Künstler inspiriert, sondern besticht auch durch beste Möglichkeiten zur Erholung und zum Kulturgenuß.

    Das Reinwaldhaus war Drehort für die „Tatort“-Folge „Nachtkrapp“. Das Video der Klasse Jankowski für das Jubiläum der Staatsgalerie Stuttgart entstand ebenfalls im Reinwaldhaus. Unzählige Werke der unterschiedlichsten Kunstrichtungen sind seit 1932 im Reinwaldhaus entstanden.

  • Kosten

    Bei einem Aufenthalt von Montag bis Samstag fallen inklusive der Nebenkosten Gebühren von 800 € an, bei Exkursionen und Klassenfahrten der ABK übernimmt die Akademie davon die Hälfte.
    Bei kürzeren Belegungszeiträumen werden am ersten Tag 200 €, für Folgetage jeweils 160 € fällig.

  • Anmeldung

    Buchungen von Professoren und Mitarbeitern über die jeweiligen Studiengangssekretariate.

    Buchungen befreundeter Akademien über:
    Ursula Lauber-Stemmer
    ulauberstemmer(at)gmx.de 

  • Vom Weltkulturerbe bis Otto Dix

    Lohnende Ausflugsziele rund ums Reinwaldhaus

    • 1 Pfahlbau-Museum in Unteruhldingen
      (UNESCO Weltkulturerbe)
    • 2 Kunsthaus Bregenz
    • 3 Otto Dix Haus in Gaienhofen
    • 4 Schloss Salem
    • 5 Zeppelin Museum
    • 6 Bildteppichkunst-Atelier Müller-Ortloff in Meersburg
    • 7 Fotomuseum in Winterthur

     

     

     

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