Papierrestaurierung

Über den Studiengang

Im Fokus des Stuttgarter Studiengangs steht die Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier. Für diesen Schwerpunkt ist der Studiengang auch durch seine Einbindung in einer Kunstakademie in besonderer Weise ausgestattet.

Unser Lehrkonzept ermöglicht effizientes und multiperspektivisches Lernen. Wir bereiten Studierende auf die Realität ihres künftigen Berufsausübung vor, ohne damit den Charakter eines experimentieroffenen und kreativen Studiums zu verengen. Die individuelle Förderung der Studierenden über alle Entwicklungsphasen des Studiums steht dabei im Mittelpunkt.

Der Studiengang bildet Studierende zu eigenständigen, in der Praxis vielseitig befähigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern heran. Stuttgarter Studierende werden auf die breit gefächerten restauratorischen Aufgaben in der heutigen Gesellschaft vorbereitet, auch mit Blick auf die Weiterentwicklung des Fachs. Dabei vermittelt das B.A.-Studium wesentliches Grundlagenwissen. Das M.A.-Studium vertieft dieses Wissen und erweitert es in Spezialisierungsgebieten. Der M.A.-Abschluss bildet nach fünf Jahren intensiver Gesamtstudiumszeit die Basis für den Einstieg in die Berufstätigkeit. Lesen Sie mehr unter Studieren.

Wir kooperieren mit vielen externen Partnerinnen und Partnern in Forschungen und Restaurierungsprojekten. Unsere Studierenden sind zentral eingebunden in Projekten in Sammlungen und Forschungsinstituten und sammeln dabei wichtige inhaltliche und teamorientierte Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben. Gegenwärtig laufen Vorhaben u. a. mit der Kunsthalle Karlsruhe, der Universität für Bodenkultur in Wien, dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, der Universität Stuttgart (siehe auch unter  Projekte, Personen, und Kooperationspartnerinnen und -partner).

Die wissenschaftlichen Arbeiten unserer Studierenden tragen regelmäßig zur Entwicklung des Fachs bei. Studierende sind an allen Forschungsvorhaben des Studiengangs beteiligt und erlernen dabei systematisches wissenschaftliches Arbeit in allen wichtigen Ausprägungen. Viele Abschlussarbeiten betreffen langfristige Forschungs- und Entwicklungsthemen, viele davon kommen zur Veröffentlichung. In den B.A.-Arbeiten liegt der Schwerpunkt oftmals auf dem wissenschaftlich und manuell differenzierten Arbeiten an und mit originalen Objekten. Auch diese Arbeiten werden gelegentlich publiziert oder als redigiertes Poster gestaltet (open access unter B.A.-Arbeiten). Zu Publikationen, siehe auch unter Monographien und Semesterarbeiten.

Der Stuttgarter Studiengang zeichnet sich aus durch: 

  • tiefgreifende und vielseitige restauratorische Expertise der Lehrenden
  • herausragende didaktische Aufbereitung aller Lehrinhalte
  • systematische praxisbezogene Vermittlung von Kernkompetenzen
  • intensive Betreuung in allen Teilbereichen
  • regelmäßiges persönliches Feedback
  • vielseitige Möglichkeiten zur Mitwirkung an externen Projekten
  • große Auswahl unterschiedlichster Objekte zur eigenhändigen Bearbeitung
  • Flexibilität in der Berücksichtigung individueller Interessen
  • Förderung von Teamkompetenzen

Über das Berufsbild

Papierrestaurierung (engl. “paper conservation“) ist ein wissenschaftlicher praxisorientieter Beruf mit einem interdisziplinär ausgeprägten Fundament und unterschiedlichen fachlichen Ausrichtungen. Durch ein fünfjähriges Studium ausgebildete und auf Einzelbereiche spezialisierte Papierrestauratorinnen und -restauratoren sind verantwortlich für die Erhaltung, Untersuchung und Instandsetzung von künstlerischen und dokumentarischen Zeugnissen der Kulturgeschichte. Sie sind Partnerinnen und Partner bei der die Arbeit mit Originalen in allen öffentlichen und privaten Sammlungen.

Um was für Materialien und Objekte geht es? Papier ist seit rund 2000 Jahren das bevorzugte Trägermaterial für Druckgraphiken, Zeichnungen, Handschriften, Plakate, Spielkarten, Papierkleider, Globen, Hutschachteln, Faltfächer, Bücher, Urkunden und vieles mehr, Pergament als wichtigster Vorläufer steht neben Leder und Papyrus ebenfalls im Fokus. So vielfältig wie historischen Erscheinungsformen dieser Trägermaterialien sind die für das Drucken, Zeichnen und Schreiben verwendeten Farbmittel: Dazu zählen Tuschen, Tinten, Kreiden, Aquarellfarben, Pastellstifte und sonstige Malmittel sind in einer Vielzahl graphischer Techniken. Materialkombinationen und Verarbeitungsformen sind so vielfältig wie historische Nutzungen und Alterungserscheinungen und die jeweils passenden Restaurierungsansätze.

Was für Spezialisierungen gibt es in der Papierrestaurierung? Papierrestauratorinnen und -restauratoren haben Expertisen in verschiedenen Spezialisierungen. Nur über eine Spezialisierung – in Stuttgart sind es Kunstwerke auf Papier, aber auch Bücher und Archivalien werden behandelt – kann ein fundiert objektbezogenes, materialtechnisch und historisch-ästhetisches Wissen ausgebildet werden, das für eine optimale Erhaltung der entsprechenden Objektgattungen entscheidend ist.

Was macht den Beruf so interessant? Die restauratorischen Aufgabengebiete verbinden Technik, Geschichte, Naturwissenschaft, Management und interdisziplinären Austausch. Die wissenschaftliche Herangehensweise ist das Fundament restauratorischer Arbeit, und diese beinhaltet hochspezialisiertes manuelles Können, strategische Aufgaben und interdisziplinären Austausch und die dafür erforderliche Kommunikation. Es gibt zwei wesentliche Zweige: Die präventive Konservierung dient der Schadensprävention in der Lagerung und Nutzung des Kulturguts; die Konservierung betrifft die Sicherung bereits beschädigter Objekte zur Verhinderung weiterer Schäden. Die Restaurierung bzw. Instandsetzung verringert über die notwendige Sicherung hinaus störende Spuren der Alterung und verbessert damit die Aussagekraft des Originals oft erheblich.

Was sind die Wissensgebiete im Einzelnen und woran orientiert sich das Stuttgarter Studium? Eine umfassend gebildete Entscheidungsfähigkeit ist das entscheidende Fundament der wissenschaftlichen Expertise von Restauratorinnen und Restauratoren. Im Stuttgarter Studiengang legen wir Wert darauf, folgende Kompentenzen auszubilden: 

  • Profunde historische und technische Kenntnis über künstlerische, handwerkliche und industrielle Entstehungs- und Fertigungsprozesse sind grundlegender Lehrstoff für die kulturhistorisch bewußte materialtechnische Bewertung von Objekten unter Berücksichtigung des Alterungsverhaltens aller verarbeiteten Werkstoffe.
  • Fundierte naturwissenschaftliche und materialtechnische Kenntnisse historischer und moderner Werkstoffe werden vermittelt, um die kritischen Fähigkeiten zu entwicklen, die grundlegend sind für die korrekte Einschätzung unterschiedlicher Schäden an Objekten und die Auswahl der am besten passenden Restaurierungsmaßnahmen.
  • Hochspezialisierte manuelle Fähigkeiten auf Basis der modernsten restauratorischen Methoden – auch unter Anwendung verschiedenster Spezialgeräte – werden gelehrt, um Maßnahmen der Konservierung und Restaurierung passend auszuwählen und erfolgreich anzuwenden.
  • Vermitteln und Umsetzen der restauratorischen Grundsätze in der Kulturguterhaltung werden in der Synthese der oben genannten Wissensgebiete schon im Lauf des Studiums mit Hinblick auf das interdisziplinäre Arbeitsumfeld geübt.

Was für Aufgaben erwarten Sie im Anschluss an das Studium? Sie arbeiten konzentriert an einzelnen originalen Objekten (Graphiken, Bücher, Archvalien), werden aber auch zunehmend übergreifend für die Erhaltung ganzer Sammlungen zuständig sein. Ihre Arbeit geschieht immer im Austausch mit Besitzern und Kustoden in Sammlungen, und erfordert oft eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Spezialistinnen und Spezialisten, die z. B. bei Ausstellungsvorhaben für deren erfolgreiche Realisierung zuständig sind.

Papierrestauratorinnen und -restauratoren:

  • führen materialtechnische Begutachtungen von Objekten durch
  • erforschen historische Objekte
  • entwickeln neue Restaurierungsmethoden
  • realisieren umfassende und oft komplexe Eingriffe an Objekten
  • gestalten Abläufe in Konservierungs- und Restaurierungsprojekten
  • beraten Privatbesitzer und Sammlungen
  • konzipieren und realisieren präventive Konservierungskonzepte
  • wirken an Ausstellungsprojekten mit.

Aktuelles

08.11.2019
Öffentliche Mastervorträge. Zeitplan, Vortragende und Themen finden Sie hier.

23.09.–27.09.2019
Teilnahme des Studiengangs am 14. internationalen Kongress der IADA, Warschau. Vortragende aus dem Studiengang, Leonie Müller, Annine Wöllner, Stefan Zumbühl, Julia Schultz, Ute Henniges, Irene Brückle: Pressure-sensitive tape removal revisited, Selina Dieter, Ute Henniges, Irene Brückle: Reducing local water- stains on large objects: Weighing options including rigid gels, Emily M. K. Müller1, Ute Henniges, Georg Josef Dietz, Gregory D. Smith, Irene Brückle: Converting discolored lead white: Effect of hydrogen peroxide on the paper substrate, Ute Henniges, Selina Dieter, Irene Brückle: Survey on Bleaching: What are current practices? Marie Kern, Ad Stijnman, Jana Müller, Yvonne Wiegand, Irene Brückle. From Wine to Print: Experimental reconstruction of a historical Frankfurt Black intaglio printing ink, Maria Krämer, Irene Brückle: Newly identified albums with drawings from the Piranesi workshop at the Staatliche Kunsthalle Karlsruhe: Technology, history, preservation. Benjamin Kirschner, Ute Henniges, Irene Brückle: Light emitting diodes (LED): A new source of radiation for light bleaching of paper.

19.02.2019
Exkursion zum Gutenberg-Museum in Mainz mit Führung durch die Wechselausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien“ und die Restaurierungswerkstatt des Museums, sowie Besuch der Restaurierungswerkstatt in der Benediktinnerinnenabtei Sankt Hildegard in Rüdesheim am Rhein.

30.01.–01.02.2019Teilnahme des Studiengangs an dem von Ute Henniges organisiertem ICOM-CC Graphic Documents working group Interim Meeting in Basel. Vortrag aus dem Studiengang: Marie Kern, Jana Müller, Yvonne Wiegand, Irene Brückle; with contributions by Ad Stijnman. Of burnt wine lees and burning oil – reconstructing a historical pigment and intaglio printing ink based on Frankford Black. Vortrag Doktorandin Maria Krämer: Study and analysis of red chalk drawings newly attributed to Giovanni Battista Piranesi and his workshop at the Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2011

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Studieren

Lehrangebot

Das  Studium an der ABK Stuttgart im Fach Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut mit den Abschlüssen zum Bachelor of Arts und Master of Arts bereitet die Studierenden auf das Tätigkeitsfeld der Restauratorin oder des Restaurators vor. Absolventinnen und Absolventen sind in Museen und Forschungseinrichtungen sowie freiberuflich bzw. in privatwirtschaftlichen Firmen erfolgreich tätig.

Die formalen Voraussetzungen für den Beginn des Studiums sind:

  • allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder vergleichbare Qualifikation
  • 12-monatiges Vorpraktikum bis zu Beginn des Studiums (jeweils im Wintersemester)
  • Zulassung zur Eignungsprüfung über die Bewerbung und Arbeitsproben in Form von Arbeits- und Praktikumsberichten
  • Bestehen der Eignungsprüfung mit praktischer und mündlicher Prüfung

Für das Studium sollten folgende Interessen und Fähigkeiten mitgebracht werden:

  • ausgeprägtes Interesse an der materiellen Existenz von Kulturgegenständen und kulturhistorischen Objekten gepaart mit einem zukunftsorientierten Bewusstsein für den gesellschaftlichen Wert der Kulturguterhaltung
  • Motivation sich in der Bewahrung von Kulturgut in Zusammenarbeit mit Sammlungen in Museen, Archiven, Bibliotheken und Privatbesitz zu engagieren
  • Interesse an sorgfältiger und oftmals geduldiger physischer Arbeit mit Objekten
  • Freude an praktischer Tätigkeit sowie wissenschaftlichem Arbeiten
  • Fähigkeit zu kreativen Problemlösungen
  • ästhetisches Verständnis für das Erscheinungsbild von Objekten
  • Teamfähigkeit und Selbständigkeit

Im Stuttgarter Studium mit M.A.-Abschluss werden diese Kernkompetenzen ausgebildet:

  • Fähigkeit zu einer historisch reflektierten, materialtechnisch präzisen und ästhetisch differenzierten Betrachtung von Objekten
  • Fähigkeit, auf Basis fundierter Kenntnis alle relevanten Materialgattungen –  Trägermaterialien Papier, Pergament, Leder und auf ihnen verwendete Farbmittel – im kulturgeschichtlichen Zusammenhang einzuordnen
  • Anwendung von Dokumentationstechniken, bildlich und schriftlich
  • Auswahl und Anwendung von naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden
  • differenziert ausgebildete Fähigkeit zur Problemanalyse
  • große Vielzahl praktischer Fähigkeiten in der Anwendung von Restaurierungs- und Konservierungsmethoden
  • Verständnis von Strategien in allen wesentlichen Bereichen der Bestandserhaltung wie Lagerung, Handhabung und Transport von Objekten
  • Fähigkeit zur Qualitätsbeurteilung restauratorischer Vorgänge, auch von Fremdbearbeitungen
  • Kenntnis der betriebswirtschaftlichen und unternehmerischen Voraussetzungen für eine freiberufliche Tätigkeit

Das B.A.-Studium vermittelt grundlegende Fachkompetenzen mit einem breit gefächerten Basiswissen. Es dient der Befähigung, Objekttypen und Schadensklassen kritisch einzuschätzen und eine methodisch und wissenschaftlich korrekte Bestandsaufnahme durchzuführen. Es werden verfahrenstechnische Kenntnisse theoretisch und praktisch so intensiv erlernt, dass alle grundlegenden Techniken der Konservierung und Restaurierung unter Anleitung eigenständig auf einen dem Anspruch fachkundiger Restaurierung angemessen durchgeführt und dokumentiert werden können. In der B.A.-Arbeit zeigen Studierende, dass sie eine ausgewählte – meistens an einem konkreten Objekt orientierte – Fragestellung strukturiert und wissenschaftlich korrekt behandeln und praktisch erfolgreich durchführen können.

Im Studienverlaufsplan für das B.A.-Studium (pdf) finden Sie farbkodiert die thematisch gruppierten Modulbereiche mit den jeweiligen Teilmodulen, in denen fachliche Grundlagen vermittelt werden. Weitere Informationen wie Umfang der Module und Studienleistungen sind angegeben.

Das M.A.-Studium vermittelt die Fähigkeit zu selbstständiger und eigenverantwortlicher Tätigkeit mit einer Spezialisierung auf ein jeweiliges Fachgebiet (Kunstwerke auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut) als Voraussetzung zum Höheren Dienst im öffentlichen Bereich oder einer weiterführenden wissenschaftlichen Qualifikationsphase (Promotion). Ein weitreichendes Verständnis für die Zusammenhänge von Kulturguterhaltung und verantwortliche Vertretung ihrer Ziele im interdisziplinären Kontext werden hier auf Basis der im BA erlangten Fähigkeiten vertiefend ausgebildet. In der M.A.-Arbeit zeigen Studierende ihre Fähigkeit zur Entwicklung neuer Ansätze und Forschungsideen in der methodisch korrekten und wissenschaftlich fundierten Beantwortung auch unvertrauter Fragestellungen auf dem neusten Stand und in Erweiterung des bekannten Wissens.

Im Studienverlaufsplan für das M.A.-Studium (pdf) steht neben dem Modulbereich Projektarbeit das Modul Profilbildung mit den vier Vertiefungsbereichen für die Entwicklung der eigenständigen Kompetenz. Weitere Informationen wie Umfang der Module und Studienleistungen sind angegeben.

Das Modulhandbuch zum B.A.- und M.A.-Studium (pdf) zeigt, welche spezifischen Vorlesungen, Seminare, Übungen Restaurierungsprojekte sich im Verlauf des Studiums in einem Modul zu einem thematischen Schwerpunkt verbinden.

Gerne beraten wir Sie persönlich!

Die Vorlesungsverzeichnisse der Restaurierungsstudiengänge für das laufende und die vorherigen Semester finden Sie auf der Website der ABK Stuttgart unter Studium/Studieren

Studiendauer und Abschluss

Studiendauer:
Die offizielle Regelstudienzeit beträgt 6 Semester (B.A.) bzw. 4 Semester (M.A.).

Nach Maßgabe der Prüfungsordnung werden das Bachelorstudium im 6. Semester mit der Bachelorprüfung und der Bachelorarbeit und das Masterstudium im 4. Semester mit der Masterprüfung und der Masterarbeit abgeschlossen.

Akademischer Grad:
B.A. (Bachelor of Arts)
M.A. (Master of Arts)

Nach dem Studium

Absolventinnen und Absolventen sind mehrheitlich an Museen, einige an Bibliotheken oder in Archiven und einzelne an konservierungswissenschaftlichen Forschungsinstituten in Deutschland und dem europäischen Ausland, so in London (UK), Zürich (CH), Düns (A), und Haarlem (NL). Zwei Drittel sind in Anstellungen, alle anderen erfolgreich freiberuflich tätig, die meisten davon in Deutschland – in Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Köln und Stuttgart sowie im landesweiten Umfeld (z. B. Pforzheim, Göppingen, Dillingen, Crailsheim).

Ausgewählte Institutionen, an denen ehemalige Studierende des Studiengangs arbeiten: 

  • Staatsgalerie, Stuttgart
  • Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
  • Deutsches Literaturarchiv Marbach
  • Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin
  • Akademie der Künste Berlin
  • Jüdisches Museum, Berlin
  • Staatliche Graphische Sammlung, München
  • Bayerische Staatsbibliothek, München
  • Saarland Museum, Saarbrücken
  • Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg
  • Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
  • Hessisches Landesmuseum, Darmstadt
  • Museum der Bildenden Künste, Leipzig
  • Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Münster
  • Archiv der Hansestadt Lübeck
  • Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim
  • Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Schloss Hubertusberg
  • The Netherlands Cultural Heritage Agency (RCE), Amsterdam
  • Staatsarchiv des Kantons Zürich, Schweiz
  • Universitätsbibliothek Bern, Burger Bibliothek Bern
  • Universität für Bodenkultur, Wien
  • Museum Albertina, Wien
  • National Archives, London
  • Kunsthaus, Zürich

Promotion

Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart hat das Promotionsrecht auf dem Gebiet der Architektur (mit dem akademischen Grad Doktor-Ingenieur), auf den Gebieten der Kunstwissenschaften-Restaurierung, der Medientheorie, der Kunstpädagogik und der Ästhetik (mit dem akademischen Grad Doktor der Philosophie). Die Promotionsordnung, weitere Informationen und eine Übersicht über laufende Vorhaben finden sich unter Promotion.

Dissertationsvorhaben mit Schwerpunkt Papierrestaurierung

Laufende Promotionsverfahren:
Dipl.-Rest. Georg J. Dietz

„Zur kunsttechnologischen Beschreibung von Zeichnungen unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung der Kohlezeichnung im 16. Jahrhundert in Deutschland“

Linda Stiber Morenus, M.A.-CAS
“Chiaroscuro Woodcut Printing in 16th–17th Century Italy: Technique in Relation to Artistic Style“

Abgeschlossene Promotionsverfahren:
Dr. Dipl.-Rest. Fabienne Meyer
„Flüchtige Schadstoffe in Graphischen Sammlungen – Eine Bewertung unter Bezugnahme auf den Bestand Karl Friedrich Schinkels am Kupferstichkabinett Berlin“, ABK Stuttgart, 2015. Open access: Universität Heidelberg.

Dr. Dipl.-Rest. Eva Hummert
„Langzeitbeständigkeit und Eindringverfahren von Aerosol applizierten Konsolidierungslösungen“, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 2014.

Prof. Dr. Irene Brückle
“Practical and Theoretical Knowledge in Conservation: Working in Paper and Water“, 2007. 

Dr. Dipl.-Rest Andrea Pataki-Hundt
„Einflussgrößen auf den Farbeindruck von pudernden Malschichten beim Konsolidieren mit Aerosolen“, ABK Stuttgart, 2006. Open access: Wissenschaftliche Berichte des Forschungszentrums Karlsruhe, FZKA 7168, 2006.

Bewerben

Zulassungsvorraussetzungen

Mehr unter Bewerbung und Aufnahmeverfahren

Bewerbungstermine

Mehr unter Bewerbung und Aufnahmeverfahren

Studienberatung

Mehr unter Studien-/Mappenberatung

Anfragen können auch per E-Mail an Ute Woracek vom Sekretariat der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung gerichtet werden: ute.woracek(at)abk-stuttgart.de

International Guest Students

You can find information about studying as visiting student on the website of the Academy. 

Studienarbeiten

Bachelorarbeiten (ab 2012)

2019 (IN ARBEIT)

Lisa Behrens. Qualitätskontrolle bei der Mengenentsäuerung. Mit dem Institut für Erhaltung in Ludwigsburg.

Franziska Leidig. Rahmung von Großfotos. Kooperation mit Recom ART GmbH & Co. KG, Berlin.

2018

Karen Köhler. Die Studiensammlung der Restauratorin Barbara Schultz an der Graphischen Sammlung des Kunsthistorischen Instituts der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Leonie Rök. Nachleimungen von Papier im technischen Vergleich. Mit Unterstützung des Instituts für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut, Ludwigsburg, Landesarchiv Baden-Württemberg. Vortrag 3. Juli 2018 an diesem Institut.

Yvonne Wiegand. Fehlstellenergänzung an einem Pergamenteinband. Versuche mit rekonstituiertem Pergament und Japanpapierlaminaten. Filling losses in a parchment binding: Experiments with reconstituted parchment and Japanese paper laminates.

2017

Leonie Müller. Removal of pressure-sensitive tapes: Key steps, solvent classification and testing, new portable low-pressure suction disk instrument. (Vortrag IADA Congress Sept. 2019).

Luise Raab. Mischung von Klucel® und Störleim: Prüfung der Mischbarkeit, Quellung und Klebkraft. Mixing Klucel® and sturgeon glue: testing miscibility, swelling and adhesion. Vortrag an der Österreichischen Nationalbibliothek, Wien, 16.11.2017.

Natascha Wichmann. Neue Ansätze zur Anwendung von remoistenable tissues für die Sicherung von fragmentierten Eisengallustinten-Dokumenten. New approaches to the use of remoistenable tissues for securing fragmented iron gall ink documents. Ausgewertet (download): S. Brandt, Sicherung einer tintenfraßgeschädigten Choralhandschrift von 1543, WLB-Forum, Mitteilungen der Württembergischen Landesbibliothek, 1/2018.

2016

Selina Dieter. Die „unsichtbare“ Ergänzung. Aufarbeitung der historischen Ergänzungstechnik von Papierobjekten nach Max Schweidler. „Invisible“ repairs. Review of historic repair techniques on paper objects after Max Schweidler. Vortrag: Irene Brückle, Olivier Masson, S. Dieter, Georg J. Dietz. Old techniques in view of modern values: Max Schweidler’s print repair methods, Tagung der IADA, “From Generation to Generation: Sharing Knowledge, Connecting People”, 3–5. Mai, 2017, Oslo, Norwegen. Publikation: S. Dieter, I. Brückle*, Olivier Masson, Georg J. Dietz. Print Facsimile Repairs on Old Master Prints or: What We Can Learn from Schweidler, Journal of Paper Conservation, 19 (2018): 5–17. Das am Studiengang mit Gangolf Ulbricht Werkstatt für Papier in Berlin entwickelte Ergänzungspapier „Berlin insert paper“ ist als Satz von 9 Papieren bei GMW erhältlich.

Marlene Husung. Wässern, Bleichen, Planlegen. Gegenüberstellung einiger Varianten in der Behandlung von zehn Radierungen. Washing, bleaching, flattening. Comparison of different treatments on ten etchings. Vortrag: VDR Restauratoren in Ausbildung, 17. Juni 2017, FH Potsdam. Posterpräsentation (download): M. Husung, U. Henniges, I. Brückle, How do you rate the color of paper after aqueous treatments?, 2018.

Jana Müller. Lederdegradation. Ein Vergleich von Festigungsmitteln zur Behandlung von abgebautem Leder. Leather degradation. Comparison of consolidation agents for damaged leather. Posterpräsentation (download): J. Müller, Andrea Pataki-Hundt, Sonja Brandt: Festigungsmittel für die Behandlung von abgebautem Leder, 2017; am 3. April 2017, 23. Fachgespräch der Papierrestauratorinnen und -restauratoren an Archiven, Bibliotheken und Museen in Bonn-Bad Godesberg.

Sandra Möller. Systematischer Behandlungsablauf für die Konsolidierung von Malschichten. Posterpräsentation (download): Sandra Möller und Andrea Pataki-Hundt auf der Tagung des Hornemann Instituts, Hildesheim: Konsolidieren & Kommunizieren. Materialien und Methoden zur Konsolidierung von Kunst- und Kulturgut im interdisziplinären Dialog, 25–27. Jan. 2018.

Cosima Walter. Einbettungsverfahren für tintenfraßgeschädigtes Schriftgut. Vergleich verschiedener Japanpapiere und Kaschiermethoden. Publikation: Andrea Pataki-Hundt, C. Walter, Comparison of lightweight Japanese tissues for overall stabilization of documents damaged by iron gall ink corrosion and an alternative to silk screen frames, Restaurator 39, 2 (2018): 109–128.

2015

Franziska Jakobi. Die Sicherung eines extrem brüchigen Holzschnitts von Lyonel Feininger. Securing an extremely embritteled woodcut by Lyonel Feiniger. Poster download: F. Jakobi, Irene Brückle, Sicherung eines Holzschnitts auf extrem brüchigen Papier, 2015.

Benjamin Kirschner. Der Augsburger Geschlechtertanz von Narziss Renner von 1525 an den Kunstsammlungen Augsburg. Untersuchung und  Restaurierungskonzept. The Augsburg Geschlechtertanz by Narziess Renner from 1525 at the Kunstsammlungen Augsburg. Analysis and conservation concept. Poster (download) mit B. Kirschner, Andrea Pataki-Hundt, Mario Röhrle, Julia Schultz, Irene Brückle presented at ICOM-CC, Copenhagen, Tuesday, September 5, 2017.

2013

Marie Kern. Frankfurter Schwarz. Herstellung und historische Verwendung im Tiefdruck. Frankfurt black. Production and historicaluse in intaglio printing. Poster download: M. Kern, Eva Hummert, I. Brückle, Frankfurter Schwarz. Herstellung und historische Verwendung im Tiefdruck, 2013.

Maria Krämer. Die Trennung gefirnisster Karten eines chinesischen Dominospiels unter dem Einsatz von Kälte als Hilfsmittel. Separation of varnished cards of a Chinese domino game using cold temperature as treatment aid. Poster download (deutsch/englisch): M. Krämer, Eva Hummert, Irene Brückle, Die Verpackung gefirnisster, permanent klebriger Spielkarten / Storage of varnished, permanently sticky playing_cards, 2016. Publikation: gleiche Autoren, Die Trennung gefirnisster Karten eines chinesischen Dominospiels, Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung, 29, (2015): 199–210.

Judith Becker. Das Auftragsbuch von William Kilburn. Restaurierung eines Albums unter Erhaltung historischer Nutzungsspuren. The account book of William Kilburn. Conservation of an album and preserving signs of historical use. Poster download: J. Becker, A. Pataki-Hundt, I. Brückle, Das Auftragsbuch von William Kilburn: Restaurierung eines Albums unter Erhaltung historischer Nutzungsspuren, 2015. Publikation: Gabriel Sempill and Simon Lawrence, Mr. Kilburn’s Calicos. The Fleece Press, Huddersfield 2014.

Dorothea Müller. Restaurierung eines Samteinbands mit Schwerpunkt Dokumentationstechnik. Conservation of a velvet binding with the focus documentation technique.

2012

Marlen Börngen. Litfaßsäule aufgeblättert. Mitarbeit an der Installation „Zeitgeist Express“ des Künstlers Erik Sturm. Information: Galerie-Reutlingen Zeitgeistexpress Papierrestaurierung 2012. Leafing through an advertising column. Supporting the installation „Zeitgeist Express“ of the artist Erik Sturm.

Sebastian Bosky. Restaurierung einer Federzeichung unter Verwendung des Fixativs Rewin EL®. Conservation treatment of a pen drawing using the ionic fixative Rewin EL®.

Peter Konarzewski. Reproduktion von Architekturzeichnungen im Eisengallus- und Sepiaverfahren – Rekonstruktion, Untersuchung, Identifizierung. Reproduction of architectural drawings in irongall and sepia process -reconstruction, analysis, identification. Publikation: P. Konarzewski, E. Glück, Eva Hummert, Herstellung einer Eisengallus-Kopie, 144-147; P. Konarzewski, Stefan Lohrengel, E. Hummert. Herstellung einer Diazotypie, 148-150, in: Eva Glück, Irene Brückle, Eva-Maria Barkhofen (Hrsg.), Papier – Linie – Licht. Konservierung von Architekturzeichnungen und Lichtpausen aus dem Hans-Scharoun-Archiv, Berlin: Akademie der Künste, 2012.

Master- und Diplomarbeiten (Diplom bis 2012)

2019

Selina Dieter. Lokale Entfernung von Wasserrändern auf Papier: Möglichkeiten und Grenzen gängiger und neuer Methoden im Kontext der Behandlung eines großformatigen Drucks. Reducing local waterstains on paper: Options and limitations of established and new methods in the context of the treatment of a large-format print. 

Cosima Walter. Vergoldetes Papier: Ergänzung und Retusche am Beispiel eines japanischen Paravents. Gilded paper: inserts and retouching via the example of a Japanese folding screen.

Leonie Müller. Restaurierung eines Riesenholzschnitts „Jan Hus“ aus der Werkstatt von Lukas Cranach im Besitz des Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg. Gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung. Conservation of a giant woodcut „Jan Hus“ from the workshop of Lukas Cranach at the Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg. Supported by the Ernst von Siemens Kunststiftung.

Luise Raab. Große Arbeit auf kleinem Format. Briefmarkenreparaturen und -verfälschungen im Vergleich. Great work on a small format. Repair and adulteration of postage stamps.

Natascha Wichmann. Mikrofibrillerte und Nanocellulose als Ergänzungsmaterial für Transparentpapiere. In Kooperation mit The National Archives in London. Microfibrillated and nano cellulose as repair material for tracing paper. In cooperation with The National Archives in London.

2018

Marlene Husung. Konservatorische Rahmungen im technischen und optischen Vergleich. Technical and optical comparison of preservation framing systems.

Sandra Möller. Bestandserhaltungskonzept für armenische Handschriften im Cilicia Museum Antelias. Preservation concept for Armenian manuscripts at the Cilicia Museum Antelias.

Emily Müller. Discolored lead white: effect of hydrogen peroxide on the substrate.

Jana Müller. Festigung und Ergänzung von Buchdeckeln aus Holz mit ausgewählten Kittmassen. Consolidation and inserts on book boards with selected fill materials.

Master – thesis abstracts 2018

2017

Franziska Jakobi. Varianten des Weizenstärkekleisters: Herstellung und Eigenschaften. Wheat starch paste variations: production and properties.

Benjamin Kirschner. LED für die künstliche Lichtbleiche. Prüfung im Vergleich zu anderen Lichtbleichverfahren. LED as a source for artificial light bleaching. Testing in comparison with other artificial light bleaching methods.

Master – thesis abstracts 2017

2016

Annine Wöllner: Planlegung und Lagerung eines großformatigen Siebdrucks von Otto Hajek. Diminishing planar distortions and storage of a large silk screen print by Otto Hajek.

Master – thesis abstracts 2016

2015

Judith Becker. Piranesi neu entdeckt: Zwei Klebebände der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe. Kunsttechnologische Untersuchung und Konzept zur Aufbewahrung und Ausstellung. Piranesi discovered: two albums at the Staatliche Kunsthalle Karlsruhe.  Art technological examination and concepts for storage and exhibition. 

Dorothea Müller. Papier Vertikal – Konzept für die Lagerung großformatiger Papierobjekte. Paper vertical – concept für the storage of large-format paper objects.

Marie Kern. Künstliche Alterung von Pergament – Erarbeitung eines klimatisch-dynamischen Protokolls. Accelerated aging of parchment – Developing a climatic-dynamic protocol.

Maria Krämer. Komplex! Calciumphytatbehandlung von mit Eisenionen kontaminierten Modellpapieren vor der Wasserstoffperoxidbleiche. Complex! Calcium phytate treatment as a pre-treatment of iron contaminated model papers before bleaching with hydrogen peroxide.

Master – thesis abstracts 2015

2014

Marlen Börngen: „Intensif-Station“ – Die Konservierung einer großformatigen Installation von Thomas Hirschhorn an der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf. „Intensif-Station“ – Preservation of a large-format installation by Thomas Hirschhorn at the Kunstsammlung NRW in Düsseldorf. (Masterarbeit).

Julia Roller: Rückstände von ionischen Fixiermitteln im Papier. Auswirkungen auf Alterungsverhalten und Ladung der Cellulose. Residues of ionic fixatives in paper. Effects on aging characteristics and charge of cellulose. (Diplomarbeit).

Master – thesis abstracts 2014

2013

Svenja Heidenreich: Der „Kleine Klebeband“ der Fürsten zu Waldburg-Wolfegg. Konzept zur Erhaltung von Altmeisterzeichnungen in einem Klebealbum. The „Kleiner Klebeband“ of the Fürsten zu Waldburg-Wolfegg. Concept for the preservation of old master drawings mounted in an album. 

Catrin Schuster: use of a reducing agent after hydrogen peroxide bleaching. Sodium borohydrideas a post-treatment after hydrogen peroxide bleaching.

Mareike Vay: Freilegung einer Buchillumination. Alösen einer verklebten Kartonschicht von einer illuminierten Makulatur-Pergamentbuchseite. Uncovering a book illumination. Removal of an adhered pasteboard from the front of a parchment illumination previously used in a book cover.

Nora Velensek: Großformate – Wege der Aufbewahrung und Handhabung. Konzept einer Neulagerung von großformatigen Kunstwerken auf Papier am Beispiel des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin. Enclosure system for oversized works on paper in flat file storage. New storage concept for the storage of oversized artworks on paper at the Kupferstichkabinett, Berlin. 

Lina Wällstedt: Spurensuche im Tiefdruck. Auswirkungen von wässrigen Restaurierungsbehandlungen nach historischen Rezepten auf Druckgrafik. Searching intaglio lines. Effects of aqueous treatment recreated from historical recipes on intaglio prints.

Master – thesis abstracts 2013

2012

Marie-Louise Frank: Elektrostatische Oberflächenreinigung zur Reduzierung von Schimmelsporen auf Albuminphotographien. Electrostatic surface cleaning for the diminishment of mould infestation on albumen photographs.

Hanka Gerhold: Gut präsentiert, sicher gehalten. Ein Überblick über Buchstützen für die Präsentation von geöffneten Büchern in Ausstellungen. Well presented and secured. An overview about book supports for opened books in exhibitions.

Maike Schmidt: Restaurierung zweier großer Fehlstellen an dem Entwurf „Die drei Grazien, Studie für ‚Die Stadt Paris“ von Robert Delaunay am Museum Albertina. Treatment of two large losses in the sketch „The three Graces, study for ‘The City of Paris’“ by Robert Delaunay at the Museum Albertina.

Josefine Werthmann: Restaurierung, Konservierung und Lagerung von Fächern. Ein Gesamtkonzept am Beispiel der Fächersammlung des Schloßmuseums Friedenstein in Gotha. Conservation, Preservation and Storage of Fans: A Concept for the Fan Collection Castle Friedenstein in Gotha.

Diplom – Degree Programme – thesis abstracts 2012

2011

Yvonne Hilbert. Mehr Licht? Untersuchungen zur Lichtempfindlichkeit von Kunstwerken auf Papier unter Einbeziehung des Lichtdosimeters LightCheck® Sensitive. More Light? Investigation concerning light sensitivity of artworks on paper including use of the light dosimeter LightCheck® Sensitive.

Diplom – Degree Programme – thesis abstracts 2011

2010

Ines Jesche. Ein archäologischer Buchfund. Datierung anhand einer computertomographischen Untersuchung. An archaeological book discovery. Dating according to a computertomographic analysis. 

Lena Niehus. Reduzierung der Risiken der Wasserstoffperoxidbleiche bei Anwesenheit von Eisen-Ionen im Papier. Diminishing the risk of hydrogen peroxide bleaching in the presence of iron ions in paper.

Anaïs Ott. Dokumentation und Restaurierung eines Kästchens aus Glas und Buntpapier. Documentation and conservation of a small box made of glass and decorated paper.

Antje Penz. Ein Manuskriptglobus (um 1700). Dokumentation, Untersuchung und Restaurierung. A manuscript globe (around 1700). Documentation, analysis and conservation.

Diplom – Degree Programme – thesis abstracts 2010

2009

Stefan Lohrengel. Identifizierung und Lagerung von Diazotypien des Hans-Scharoun-Archivs der Akademie der Künste, Berlin. Identification and storage of diazotypies oft he Hans-Scharoun-Archive at the Akademie der Künste, Berlin.

Luise Maul. Der handschriftliche Nachlass Ernst Jüngers. Ein Aufbewahrungskonzept zur druckarmen Lagerung und Minimierung der schädigenden Wirkung im Bestand befindlicher Selbstklebebänder. The manuscript estate of Ernst Jünger. A low-pressure storage concept for minimizing damaging effects of pressure-sensitive tapes present in this collection.

Diplom – Degree Programme – thesis abstracts 2009

2008

Petra Buchschuster
“Die Fehlstellen des Stuttgarter Psalters – Entwicklung einer Methode zur Stabilisierung und Ergänzung von Fehlstellen in bemaltem Pergament”.

2007

Georg Josef Dietz
“Die Zeichentechnik Matthias Grünewalds” – Untersuchungen am Bestand des Kupferstichkabinetts Berlin Publikationen: G. Dietz. Die Zeichentechnik Matthias Grünewalds – Untersuchungen am Bestand des Kupferstichkabinetts Berlin. Weisse Reihe, Band 24, Siegl, München, 2007.G. Dietz, I. Brückle, G. Banik. Zur Zeichentechnik Grünewalds. In: Matthias Grünewald, Zeichnungen und Gemälde, Hrsg. M. Roth, Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Ausst.-Kat. 2008, S. 62-69. G. Dietz, I. Brückle. Fixing charcoal drawings – Matthias Grünewald’s drawing technique. G. Dietz, I. Brückle. Distinguishing between charcoal and natural black chalk in old master drawings. Beides in: G. Banik (Hrsg.) Wege zur Konservierungswissenschaft, Siegl, München, 28–29.

Eva Hummert
„Befeuchtung von Papier – Untersuchung und Anwendung verschiedener Methoden“.

Anika Knop
„Die Sammlung Marzona am Kupferstichkabinett Berlin – Konservierung und Bestandserhaltung“. Publikation: A. Knop, G. Banik, U. Schade, I. Brückle. Paper and Board in Closed Boxes: Alteration of Water Sorption Capacity during Cyclic Temperature Changes. Restaurator 28, 3 (2007): 118–224.

Heidi Lennig
„Die Entfernung von gealterten Selbstklebebändern auf Papier unter Anwendung von Lösemittelgelen“. Publikation: H. Lennig. Solvent gels for removing aged pressure-sensitive tape from paper. Restaurator 31, 2 (2010): 92–105.

2006

Ingeborg Fries
„Erprobung und Einsatz von Befeuchtungs- und Benetzungsmethoden an inhomogen benetzbaren, tintenfraßgeschädigten Papieren in Vorbereitung auf eine wässrige restauratorische Behandlung“.

Birgit Kleemeier
„Konzept für die konservatorische Aufarbeitung des Bestandes der graphischen Sammlung der Städtischen Galerie Dresden“.

Cornelia Rauch-Ernst
„Befeuchten von Pergament – Untersuchungen zu Struktur und Hydrationsverhalten“.

2005

Eva Glück
„Luftströmungstrocknung von Papier. Erarbeitung eines Funktionsmodells zur Anwendung in der Papierrestaurierung“. Publikation: E. Glück, G. Banik, E. Becker, M. Kühner. Air-stream drying of paper. Restaurator 32, 1 (2011): 27–38.

Petra Hanschke
„Materialtechnische Untersuchung und Oberflächenbehandlung an einer Temperamalerei auf Fotopapier von K.R.H. Sonderborg“. Publikation: Weiße Reihe, Anton Siegl, 2005.

Ulrike Hähner
„Schadensprävention im Bibliotheksalltag”.

Ina Jochumsen
„Anwendung von Aerosolen zur Konsolidierung von wasser- und schimmelgeschädigten Silbergelatineabzügen” Publikation: I. Jochumsen, R. Schneller, A. Pataki, G. Banik, J.-J. Chen. Développement d’une technique de consolidation d’épreuves argentiques à la gélatine endommagées par l’eau et les moisissures. Support Tracé 6 (2007): 67–71.

Fabienne Meyer
„Restauratorische Behandlungsmöglichkeiten von kupferfraßgeschädigten, islamischen Papieren”, Publikation: F. Meyer, A. Neumann. Recombinant proteins: a new material for the chemical stabilisation of copper pigment corrosion on paper?. Restaurator 30, 1-2 (2009): 96–130.

Nanett Woithe
„Vakuumgefriertrocknung von wassergeschädigtem Bibliotheksgut”

Anna Zablocka
„Malschichtfestigung an Temperamalerei auf Transparentpapier”.

2004

Susanne Henze
„Im Zusammenhang mit Wasserschäden und Schimmelbefall auftretende Verblockungen an Archiv- und Bibliotheksgut – Mögliche Behandlungsmethoden”.

Ronald Reinke
„Ethanol-Wasser-Systeme als Benetzungshilfe”.

Sonja Titus
„Behandlungsmöglichkeiten von Tintenschäden an historischen Kopien” Publikation: S. Titus, R. Schneller, G. Banik, E. Huhsmann, U. Hähner. The copying press process: history and technology, Part 1. Restaurator 27, 2 (2006): 90–102.

2003

Bettina Hagemann
„Brokatpapier”

Ute Henniges
„Überprüfung der Einsatzmöglichkeiten nicht-wässriger Sprühbehandlungen auf Magnesiumbasis zur Inhibierung von Kupferfraß” Publikationen: U. Henniges, K. Schröter, A. Potthast. Tapeten und Kupferfrass: Überlegungen zur Durchführung einer Restaurierungsbehandlung. Konservierung – Forschung und Praxis. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005. U. Henniges, K. Schröter. Copper-corroded wallpapers: in-situ treatment with non-aqueous magnesium compounds?. PapierRestaurierung 2 (2005): 25–31.

Nicole Klinger
„Dokumentation und technologische Analyse eines Kräuterbuchs aus dem 16. Jahrhundert mit kolorierten Holzschnitten – Erstellung eines Restaurierungskonzepts”.

Meike Mentjes
„Untersuchung zur Papiertrocknung unter besonderer Berücksichtigung der Konstruktion und Verwendung des japanischen Karibari-Trocknungspaneels” Publikation: M. Mentjes. Trocknungsverhalten von Papier, Weisse Reihe, Band 22, Siegl, München, 2003.

Ulrike Müller
„Entwicklung einer Konsolidierungstechnik sowie eines Konservierungskonzeptes für den Bestand von Autochromen aus der Sammlung der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in der Fotosammlung der Albertina, Wien”.

Katrin Schröter
„Die Behandlung kupferfraßgeschädigter Tapeten an der Wand – Möglichkeiten und Grenzen” Publikation: U. Henniges, K. Schröter, A. Potthast. Tapeten und Kupferfrass: Überlegungen zur Durchführung einer Restaurierungsbehandlung. Konservierung – Forschung und Praxis. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005.

2002

Bettina Kosel
„Reduzierung hoher Salzkonzentrationen aus Büchern” Publikation: B. Kosel, U. Hähner, A. Pataki. Die Marburger Salzbände. PapierRestaurierung 5 (2004): 11–17.

Michaela Ritter
„Restaurierung von Siebdrucken unter Berücksichtigung der Farbschichtflexibilisierung durch Einwirkung von Lösemitteldämpfen”. Publikation: M. Ritter, A. Pataki. Planlegen von Siebdrucken: temporäre Farbschichtflexibilisierung mittels Lösemitteldämpfen. PapierRestaurierung 1 (2004): 28–35.

2001

Frederike Röper (Studiengang Gemälde)
„Pergament als Träger für ölhaltige Malerei”.

2000

Roland Damm
„Übertragung von Alkalinität durch Kontakt mit calciumcarbonatgepufferten Hüllpapieren” Publikation: R. Damm. Übertragung von Alkalinität durch Kontakt mit Calciumcarbonat gefüllten Hüllpapieren. Konservierung – Forschung und Praxis. Berliner Wissenschafts-Verlag, 2005.

Enke Huhsmann
„Erweiterte Methoden zur chemischen Stabilisierung und zur Festigung von tintenfraßgeschädigten Papieren”.

Christa Reinhart
„Konservatorische Maßnahmen zur Sicherung des Codex Dresdensis”.

Regina Schneller
„Der japanische Farbholzschnitt” Publikation: R. Schneller. Der japanische Farbholzschnitt. Weisse Reihe, Band 19, Siegl, München, 2002.

Jürgen Vervoorst
„Weichen von Pergament unter besonderer Berücksichtigung der Wirkung von Harnstoff auf kollagenes Material, sowie die Restaurierung der Erfurter Bibel” Publikation: J. Vervoorst, Das Weichen von verhorntem Pergament: ein Abriß zur Geschichte der Pergamentrestaurierung. PapierRestaurierung 6 (2005): 14–22.

1999

Gesa Kolbe
„Gelatine und ihre Verwendung in der Papierrestaurierung” Publikation: G. Kolbe. Gelatine in historical paper production and as inhibiting agent for iron-gall ink corrosion on paper. Restaurator 25, 1 (2004): 26–39.

Manuela Reikow-Räuchle
„Die konservatorische Aufarbeitung des Nachlasses Leopold Bauer in der Graphischen Sammlung Albertina in Wien” Publikation: M. Reikow-Räuchle, G. Banik, E. Thobois, E. Becker. Der Nachlaß des Architekten Leopold Bauer: ein standardisiertes Arbeitskonzept zur rationellen Erschließung umfangreicher Plansammlungen. PapierRestaurierung 4 (2000): 2–5.

1998

Eva Galinsky 
„Kunststoff-Folien in der Papierrestaurierung 1950 – 1970″ Publikation: E. Galinsky, G. Banik, W. Wächter. Kunststoff-Folien in der Papierrestaurierung, 1950-1970: Schwerpunkt Deutschland. Schriftenreihe zur Bestandserhaltung, Zentrum für Bucherhaltung, Leipzig (2001).

Yvonne Garborini
„Erarbeitung eines Konzeptes für die konservatorische Bearbeitung und die restauratorische Behandlung der Präsentationsmappen und Farbdiapositive aus dem Nachlass von Otl Aicher im Archiv der Hochschule für Gestaltung, Ulm”.

Dirk Schönbohm
„Kaschierungen mit Stärkeklebstoffen auf tintenfrassgeschädigten Papierautographen und Möglichkeiten zu ihrer Entfernung” (aus patentrechtlichen Gründen gesperrt). Publikation: D. Schönbohm, A. Blüher, G. Banik. Enzymes in solvent conditioned poultices for the removal of starch-based adhesives from iron gall ink corroded manuscripts. Restaurator 25, 4 (2004): 267–281.

Ingrid Schwarz
Gebrauchsfertige Amylasegelkompressen zu lokalen Lösung von Stärkekleisterverklebungen” (aus patentrechtlichen Gründen gesperrt) Publikation: I. Schwarz, A. Blüher, G. Banik, E. Thobois, K.-H. Maurer. The development of a ready-to-use poultice for local removal of starch paste by enzymatic action. Restaurator 20, 3–4 (1999): 225–244.

Barbara Sommermeyer
„Konsolidierung matter, puderiger Malschichten aus dem Bereich der modernen Kunst”.

Friederike Zimmern
„Anwendung der Technik des – Board Slotting – im Vergleich zu anderen restauratorischen Maßnahmen bei abfallenden Deckeln und Rücken an Büchern des 19. Jahrhunderts” Publikation: F. Zimmern. Board slotting: a machine-supported book conservation method. The Book and Paper Group Annual 19 (2000): 91–96.

1997

Annette Kessler
„Anwendung von Aerosolen zur Konsolidierung matter Farbschichten unterschiedlicher Schadensbilder unter Berücksichtigung des Eindringverhaltens des Konsolidierungsmittels”.

Andrea Pataki
„Färbung der Ausgangsmaterialien von rekonstituiertem Pergament mit lichtechten synthetischen Farbstoffen” Publikation: A. Pataki, A. Blüher, G. Banik, J. Wouters. A dyeing method for reconstituted parchment. In: J. Bridgland (ed.), Preprints ICOM Committee for Conservation, 12th triennial meeting, Lyon, 1999, Earthscan Ltd., London (1999): 534–538.

Birgit Reißland
„Neue Restaurierungsmethoden für Tintenfraß auf Papier mit wässrigen Phytatlösungen” Publikation: B. Reißland. Ink corrosion aqueous and non-aqueous treatment of paper objects–state of the art. Restaurator 20, 3–4 (1999): 167–180.

Cornelia Weik
„Einfluss des Luftvolumens auf das Mikroklima in Bilderrahmen bei Temperatur- und Feuchteschwankungen”.

Susanne Westphal
Die konservatorische Bestandsaufnahme der photographischen Sammlung Dr. Rolf H. Krauss in der Graphischen Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart”.

1996

Barbara Saur-Aull
„Konstruktion und Einsatz einer Lichtbleichanlage”.

Bettina Bünte
„Farbig gestrichene Papiere des 14.–16. Jahrhunderts in der Verwendung als Zeichengrund”.

Regine Dierks-Staiger
„Anwendung von Aerosolen zur Konsolidierung von Gouachemalerei auf Papier” Publikation: R. Dierks-Staiger. Anwendung von Aerosolen zur Konsolidierung von Gouachemalerei auf Papier. Weisse Reihe, Band 14, Anton Siegl, München, 1997.

Monika Fürst
„Amylasegele zur lokalen Lösung von Stärkeverklebungen.” (Aus patentrechtlichen Gründen gesperrt.)

Anika Grube
„Die Entfernung von Leinölflecken auf Papier unter besonderer Berücksichtigung von Lipasebehandlungen” Publikation: A. Blüher, A. Grube, U. Bornscheuer, G. Banik. A reappraisal of the enzyme lipase for removing drying-oil stains on paper. The Paper Conservator 21 (1997): 37–47.

Barbara Keimer
„Mikroverfilmung von Büchern als bestandserhaltende Maßnahme”.

Adelheid Zysk
„Celluloseveränderungen an nass-trockenen Grenzflächen”.

Ausstattung

Räume und Geräte

Der Studiengang (ca. 800 qm) bietet exzellent ausgestattete Arbeitsplätze für alle Studierenden. Alle berufsrelevanten Instrumente und Geräte sowie die vielseitige Studiensammlung stehen täglich zur Verfügung. So wird ein fokussiertes Arbeiten auch an parallelen Projekten in unkompliziertem Wechsel mit Lehrveranstaltungen und den sie begleitenden Aufgaben ermöglicht. Die Büros der Studiengangsleitung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Sekretariat sowie Küche und Essraum sind angeschlossen.

Restaurierungsatelier (276 qm): Studierende haben für die Dauer des Studiums einen eigenen Arbeitsplatz (mit Beleuchtung, flächiger Ablage, Schubladenrollwagen). Große Arbeitsinseln, ausgestattet mit Life-Projektion, ermöglichen den Austausch bei Lehrveranstaltungen. Mobile Geräten, Instrumente und Materialien sind gut zugänglich sortiert. Stereomikroskope mit digitaler Aufnahmeoption unterstützen die Untersuchung und Restaurierung von Objekten.

Fotodokumentation (25 qm): Digitale Dokumentation und bildgestützte optischen Untersuchungsmethoden einschließlich NUV, IR werden als ein eigenes Lehrgebiet angeboten. Auch große und dreidimensionale Objekte werden bearbeitet.

Nasschemisches Labor (50 qm): Geräumige Arbeitsstationen mit gut sortierter Laborausrüstung, Spezialinstrumenten und einem geräumigen Digestorium erlauben die Durchführung von Untersuchungen, Behandlungen, Analysen und die Aufbereitung von Chemikalien.

Nassraum (35 qm): Zur Ausstattung gehören Stahlbecken und einstellbare Wannen für wässrige Behandlungen, drei unterschiedliche, innovative Lichtbleichanlagen, ein Unterdrucktisch mit Befeuchtungskuppel, ein beleuchtbare Unterdrucktisch sowie eine Herco-Wasseraufbereitungsanlage. Großflächige Arbeitstische erlauben bequemes und sicheres Arbeiten auch an großformatigen Objekten.

Befeuchtungsraum (24 qm): In diesem Raum finden Arbeiten an auch großformatigen Objekten statt, die eine geräteregulierte und stufenlos einstellbare relative Feuchte erfordern. Zur Verfügung stehen neben allerhand Hilfsmaterialien Befeuchtungskammern, eine Unterdruckscheibe für die Entfernung von Haftklebstoffen, verschiedene Aerosolgeneratoren und Spanntrocknungspanele.

Holz- und Metallbearbeitung (16 qm): Hier erfolgt die Bearbeitung von Holz, im Speziellen das Bearbeiten von Holzdeckelbänden. Zur Ausstattung gehören Standbohrer, Schleifgeräte und zwei Goldschmiedearbeitsplätze.

Fotolabor (12 qm): Vollständig ausgestattetes Fotolabor zum Entwicklen von Schwarzweißfotografien, dem Vergrößern von Negativen und dem Trocknen und Pressen von Papierabzügen.

Materiallager (46 qm): Umfangreiche Sammlung von Restaurierungs- und Labormaterialien und ein gut sortierer Fundus an Probematerialien für die Durchführung von Versuchen.

Instrumentenraum und analytische Geräte: Für die Durchführung von Alterungstests in Zusammenhang mit Studien- und Forschungsarbeiten stehen drei Heraeus-Vötsch Klimaalterungsschränke, ein Trockenschrank, ein Q-SUN Lichtalterungsgerät zur Verfügung. Farbmessungen werden mit einem Datacolor Spektrometer, einem X-Rite Colorchecker. Spektrophotometrische Untersuchungen werden mit dem Fiber Optic Reflectance Spectrophotometer (FORS) ermöglicht. Weitere Geräte zur instrumentellen Analytik (Raman, FTIR, Keyence-Digitalmikroskop, Gefriertrocknungsgerät, Röntgen, etc.) sind innerhalb des Instituts für Konservierungswissenschaften verfügbar.

Bibliothek

Die Bibliothek der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart versorgt als Zentralbibliothek direkt auf dem Campus Lehrende und Lernende der Fachgruppen Kunst, Architektur, Design und Kunstwissenschaften-Restaurierung mit Literatur und Medien. Der Präsenzbestand ist für Forschung, Lehre und Studium in den Räumlichkeiten der Bibliothek zugänglich. Magazinbestände erhalten Sie auf Anfrage. Fachspezifische Literatur zu den Restaurierungsstudiengängen findet sich an den jeweiligen Restaurierungsstandorten. Die Standortbibliothek dient auch als Vorlesungs- und Seminarraum.

Studiensammlung

Die Studiensammlung umfasst umfangreiche, teils auch durch Schenkungen bereicherte Bestände an Papieren, Pergamenten, Graphiken, Fotografien und Künstlermaterialien. Papier: Konvolute vorwiegend des 18. bis 20. Jahrhunderts werden ergänzt durch eine Kollektion von Fasern und von Marmorpapieren. Die Sammlung Brückle/Gaehde beinhaltet die ehemaligen Sammlung Christa Gaehde mit europäischen Papieren des 15. bis 20. Jahrhunderts und asiatischen Papieren. Pergament: Hier finden sich Pergamentnutzen, historische Buchdeckel, überformatige Seiten einer Choralhandschrift, Fragmente historischer Handschriften. Druckgraphiken und Zeichnungen: durch Ankauf und Schenkung zusammengetragene Werke und Materialproben. Farbmittel: Pigmente, Zeichenmittel und Farbmittel, einschließlich der Sammlung historischer Pigmente des Fördervereins Papierrestaurierung Stuttgart. Bucheinbände: Muster historischer Bucheinbandformen mit unterschiedlichen Konstruktionsprinzipien, vom gotischen Holzdeckelband über den Renaissanceeinband bis hin zu orientalischen Buchstrukturen, Koperten und modernen Konservierungseinbänden.

Forschung

Projekte

Der Studiengang ist an kooperativen, teils drittmittelgeförderten Projekten beteiligt, an denen Studierende die Gelegenheit erhalten, unterschiedliche, verantwortungsvolle Aufgabenstellungen im Team zu erarbeiten. Weitere Projekte und Schwerpunkte der Forschung, siehe unter PersonenMonographienMasterarbeitenBachelorarbeiten.

seit Oktober 2018 Der Studiengang ist Kooperationspartner der Firma Recom Art in der Entwicklung einer optimierten Rahmung für zeitgenössische Großfotos. Ute Henniges war am 10.11. zu kick-off Gesprächen mit Recom Art zu Gast bei Paris Photo.

seit September 2017 Ute Henniges is the coordinator of the Working Group “Graphic Documents”. This association is one of 21 dedicated Working Groups in the context of ICOM – Committee of Conservation (ICOM-CC), the largest international committee in the framework of the International Council on Museums (ICOM). Within its 21 working groups, ICOM-CC offers conservators, scientists, curators and other professionals the opportunity to collaborate, study and promote the conservation and analysis of culturally and historically significant works. Members participate in specialised international meetings and receive the committee’s activities through the newsletters of the Directory Board and working groups and Preprints, published for Triennial Meetings.

2017 bis 2018: Mit der Kunsthalle Karlsruhe ist der Studiengang Projektpartner in dem DFG-geförderten Forschungsprojekt „Giovanni Battista Piranesi and his Workshop: Two newly identified Albums at Karlsruhe“ zusammen mit der Università della Svizzera italiana, Accademia di architettura, Istituto di storia e teoria dell’arte e dell’architettura. Maria Krämer (Absolventin des Studiengangs, M.A. 2015) ist als Doktorandin Projektmitarbeiterin federführend in der Untersuchung der Alben.

2017 bis 2018: Irene Brückle ist Teilnehmerin im DFG-finanzierten Forschungsnetzwerk zu Zeichnungen in Hell und Dunkel auf farbig grundierten Papieren im oberdeutschen Raum um 1500, das von Daniela Bohde, Institut für Kunstwissenschaften an der Universität Stuttgart, initiert wurde und unter Mitarbeit von Anna Christina Schütz geleitet wird.

Seit 2011 konservatorische Behandlung der Tapetenentwürfe der bis zu ihrer Schließung 2004 weltbekannten württembergischen Textildruckfirma Pausa, Mössingen, in Kooperation mit dem Landesdenkmalamt Esslingen (Andreas Menrad, Maren Mau-Pieper) über eine KUR Projektförderung. Konservierung des Gesamtbestands der nach Unternehmensschließung durch Vernachlässigung stark beschädigten Sammlungen. Der Studiengang befasst sich in mehreren Projektabschnitten mit der Malschichtfestigung der originalen Textilentwürfe. Publikation: Maren Mau-Pieper, Andrea Pataki-Hundt, Festigung der abblätternden Malschicht bei Textilentwürfen der Pausa, Arbeitsheft 32, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg (2015): 255-262.

Seit 2012 konservatorische Erfassung und Neulagerung des Nachlasses Hans Fähnle (1903–1968) an der Städtischen Galerie Fähnle in Überlingen durch Finanzierung des  Förderverein der Galerie. Studierende nutzen die Infrastruktur des Studiengangs, um die Werke technisch zu beschreiben, bildtechnisch zu dokumentieren, den Erhaltungszustand zu klassifizieren und neu zu verpacken. Publikation: Marie Kern, Maria Krämer: die Erschließung des grafischen Werks, in: Uli Braun, Volker Caesar, Thomas Knubben (Hrsg.) im Auftrag der Gemeinde Flein, Hans Fähnle. Maler, Katalog zur Ausstellung im Rathaus Flein (24. 12.–15. 12. 2013), Weissbooks.w, Frankfurt am Main, S.148-151.

2009–2012: BMBF-geförderte Forschungskooperation „Das Erbe Schinkels – die Untersuchung und Konservierung der Sammlung Karl Friedrich Schinkel“ („Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften“) unter Leitung des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin, im Verbund mit dem Studiengang, der Universität für Bodenkultur Wien und der Materialtechnischen Prüfungsanstalt der Technischen Universität Stuttgart. Der konservierungswissenschaftliche Teil des interdisziplinären Projekts stand unter der fachlichen Leitung von Fabienne Meyer, Restauratorin am Kupferstichkabinett. Sie war verantwortlich für die kunsttechnologische Untersuchung der Zeichnungen der über 5000 Werke beinhaltenden Sammlung Karl Friedrich Schinkel und für die Entwicklung von optimierten Lagerungsbedingungen. Ca. 5000 Werke in der Sammlung Schinkel wurden kunsttechnologisch ausgewertet und einer optimierten mehrstufig konzipierten Lagerung zugeführt unter Berücksichtigung einer Minimierung der atmospherischen volatile organic compounds Belastung. An der Akademie betreute Publikation (u.a.) Dissertation Fabienne Meyer 

2008–2011: Kooperationsprojekt mit der Akademie der Künste Berlin zur Konservierung von Architekturplänen im Hans-Scharoun-Archiv mit Förderung durch das KUR-Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder und Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste. Schwerpunkt der Arbeit an ausgewähltem Bestandssegment von 5000 Architekturzeichnungen und Lichtpausen: materialtechnische Identifizierung und technische Beschreibung historischer Lichtpausverfahren, Projektplanung, Konservierungsmaßnahmen (Entrollung, Sicherung, Planlegung und Neulagerung). Publikation mit DVD und Bildtafel zur Identifizierung von Lichtpaustechniken: Hrsg./eds. Eva Glück, Irene Brückle, Eva-Maria Barkhofen. Papier–Linie–Licht. Konservierung von Architekturzeichnungen und Lichtpausen aus dem Hans-Scharoun-Archiv. Paper–Line–Light. The Preservation of Architectural Drawings and Photoreproductions from the Hans Scharoun Archive, Akademie der Künste, Berlin, 2012.

2007–2011: Untersuchung und Restaurierung des Stuttgarter Psalters in Kooperation mit der Württembergischen Landesbibliothek unter fachlicher Leitung von Gerhard Banik und Andrea Pataki-Hundt. Am Studiengang wurde unter Mitwirkung von Studierenden die Konservierung und Restaurierung des im Jahr 820 entstandenen Stuttgarter Psalters im Besitz der Württembergischen Landesbibliothek konzipiert und von A. Pataki-Hundt durchgeführt. Publikation: Vera Trost, Andrea Pataki-Hundt, Enke Huhsmann (Hrsg.): Kupfergrün, Zinnober & Co. Der Stuttgarter Psalter. Katalog zur Ausstellung (9. April bis 21. Mai 2011), Jahresgabe 2011 der Württembergischen Bibliotheksgesellschaft, Stuttgart 2011.

Kooperationen

Der Stuttgarter Studiengang unterhält Kooperationen mit öffentlichen Sammlungen, im Schwerpunkt Kunstmuseen mit graphischen Sammlungen. Themen können die Erarbeitung von Konzepten der Bestandserhaltung und Restaurierungsmethoden, die Umsetzung solcher Maßnahmen und die kunsttechnologische Untersuchung betreffen. Daneben sind wir auch Ansprechpartnerinnen und -partner für private Sammlerinnen und Sammler und arbeiten mit freiberuflich tätigen Restauratorinnen und Restauratoren zusammen. In der Auswahl der Objekte, Sammlungsbereiche und Themen legen wir Wert auf eine enge Absprache mit den jeweiligen externen Verantwortlichen, um das jeweilige Projekt für alle Beteiligten gewinnbringend zu gestalten.

Sammlungen:

Institute und Firmen:

Partnerinnen und Partner für Veranstaltungen und Aktivitäten:

Publikationen

  • Paper and Water – A Guide for Conservators

    G. Banik, I. Brückle, Paper and Water – A Guide for Conservators, 2nd engl. ed. of the text book (1st ed. Elsevier-Butterworth-Heinemann, Oxford, 2011). Improved graphics and video clips; revised and expanded chapters reflect recent research and developments and update the bibliographies; new chapter on the analytical characterisation of cellulose and paper explaining the underlying principles and interpretational relevance in consideration of ageing patterns influenced by water. Publisher: Anton Siegl, Munich, 2018, Price: 110 Euro. Mehr Informationen zur Publikation

    Buchstützen für geöffnete Bücher in Ausstellungen

    2019 (im Druck): Hanka Gerhold, Michaela Brand. Buchstützen für geöffnete Bücher in Ausstellungen. Mit Beiträgen von Irene Brückle, Jan Matheas und Katharina Mähler. Herausgeberin: Irene Brückle; redaktionelle Mitarbeit: Katharina Mähler. Verlag: Förderverein Papierrestaurierung Stuttgart. Bebildertes Handbuch über die Prinzipien, Anwendungen von Buchstützen, Deformation und Beanspruchung von Büchern; Katalog mit 17 Buchstützenmodellen mit ihren Konstruktionsmerkmalen, Herstellungs- und Anwendungshinweisen und Eigenschaften.

    Siehe auch unter Personen, Masterarbeiten, Bachelorarbeiten

    Monographien
    Papier und Wasser – Ein Lehrbuch für Restauratoren

    Gerhard Banik, Irene Brückle. Papier und Wasser–Ein Lehrbuch für Restauratoren, Konservierungswissenschaftler und Papiermacher. München: Anton Siegl 2015. Übersetzung der überarbeiteten 2. engl. Auflage des Lehrbuchs Paper and Water–A Guide for Conservators (2018). Aktualisierung bestehender Kapitel, Anhänge und Glossar der dt. und engl. Terminologie stark erweitert und überarbeitet; zusätzliches Kapitel (Autoren: Ute Henniges und Antje Potthast) über Möglichkeiten und Grenzen der analytischen Charakterisierung von Cellulose und Papier in Zusammenhang mit der Aussagefähigkeit der dargestellten Methoden.

    Galileo’s O

    Horst Bredekamp, Irene Brückle, Paul Needham (Hrsg.). Galileo’s O, Vol. III, A Galileo Forgery. Unmasking the New York Sidereus Nuncius (free download), De Gruyter, Feb. 2014

    Papier–Linie–Licht

    Eva Glück, Irene Brückle. Eva-Maria Barkhofen. Papier–Linie–Licht. Konservierung von Architekturzeichnungen und Lichtpausen aus dem Hans-Scharoun-Archiv.Akademie der Künste, Berlin, 2012

    Galileo’s O, H.

    Irene Brückle, Oliver Hahn (Hrsg.). A Comparison of the Proof Copy (New York) and other Paradigmatic Copies, Band 1, Galileo’s O, H. Bredekamp (Hrsg.), Berlin: Akademie-Verlag, 2012

    Kupfergrün, Zinnober & Co.

    Vera Trost, Andrea Pataki-Hundt, Enke Huhsmann (Hrsg.). Kupfergrün, Zinnober & Co., Württembergische Landesbibliothek Stuttgart, 2011. Bericht über die in einem Kooperationsprojekt 2007–2011 konservierte, im Jahr 820 entstandene Handschrift Stuttgarter Psalter im Besitz der Württembergischen Landesbibliothek unter fachlicher Leitung von Gerhard Banik und Andrea Pataki-Hundt.

    Paper and Water: A Guide for Conservators

    Gerhard Banik, Irene Brückle, Paper and Water: A Guide for Conservators, London: Elsevier, 2011. Im Jahr 2013 vom American Institute for Conservation ausgezeichnetes Lehrbuch (vergriffen).

    Artikel


    Glück, E., M. Krämer. Chodowiezckis Rötelzeichnungen für das plastische Bildprogramm des Französischen Doms in Berlin – Kunsttechnologie und Restaurierung. In: A. Schultz, Hrsg. Turmbewohner. Entwurfszeichnungen von Chodowiezcki und Rode für den Gendarmenmarkt. Akademie der Künste, Berlin, 2014, 71­-87. Semesterarbeit M. Krämer, 2013.

    Lena Niehus, Technical Note: A Rubber Stamp for Micro-Dot Hinging, Restaurator, 35, 3-4 (2012): 215–229. Semesterarbeit L. Niehus, 2008.

    Irene Brückle, Antje Penz, Hildgard Homburger, Eva Glück. Sicherung von Rissen auf Transparentpapier, 43–47: A. Penz, I. Brückle. Herstellung eines beschichteten Japanpapiers zur Sicherung von Rissen in Transparentpapier, 141–143. In: E. Glück, I. Brückle. E.-M. Barkhofen. Papier–Linie–Licht. Konservierung von Architekturzeichnungen und Lichtpausen aus dem Hans-Scharoun-Archiv, Akademie der Künste, Berlin, 2012. Semesterarbeit A. Penz, 2009.

Personen

Prof. Dr. Irene Brückle

Prof. Dr. Brückle Irene

Prof. Dr. Irene Brückle

Professorin für Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut Kontaktdaten

AM PD Dr. Ute Henniges

PD Dr. Henniges Ute

PD Dr. Ute Henniges

Akademische Mitarbeiterin in der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung Kontaktdaten

Weitere Lehrkräfte

Prof. Dr. Büttner Nils

Prof. Dr. Nils Büttner

Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte/Prorektor Kontaktdaten

Prof. Dr. Krekel Christoph

Prof. Dr. Christoph Krekel

Professor im Institut für Technologie der Malerei und Leiter des Archäometrischen Labors Kontaktdaten

Dr. Dipl.-Rest. Schultz M.A. Julia

Dr. Dipl.-Rest. Julia Schultz M.A.

Akademische Mitarbeiterin in der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung Kontaktdaten

Lehrbeauftragte

Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland bieten Seminare zu Spezialthemen und bereichern damit das Lehrangebot. Die Seminare finden, vor allem im M.A.-Studium, meistens auch fachübergreifend mit anderen Restaurierungsstudiengängen der Akademie als mehrtägige Blockveranstaltungen statt. Sie beinhalten Vorträge, Diskussionen, praktische Arbeiten auch an Mustern und Versuchsdurchführungen und beziehen häufig eine Präsentation der teilnehmenden Studierenden zu einem ausgewählten Teilthema ein. Externe Lehrbeauftragte (in alphabetischer Reihenfolge):

Dipl.-Rest. Bettina Bünte (Stuttgart) restauratorische Behandlung von Kunstwerken auf Papier

Dipl.-Rest. Sonja Brandt (Württembergische Landesbibliothek Stuttgart) restauratorische Behandlungen des Buches

Kate Colleran (London) ethics and decisionmaking in conservation

Dipl.-Rest. Georg Josef Dietz (Kupferstichkabinett, Berlin) Herangehensweisen im restauratorischen Umgang mit Kunstwerken in Sammlungen

Dipl.-Rest. Eva Glück (Kunsthaus Zürich) Umgang mit zeitgenössischer Kunst auf Papier

Dr. Anna Haberditzl (Institut für Erhaltung Ludwigsburg) Normen in der Bestandserhaltung / Notfallplanung in Archiven

Barbara Hassel, MSc (Frankfurt) historische Einbandtechniken: Struktur, Funktion, Schäden und Erhaltung

Andreas Henkel, Dipl. (Landeskriminalamt Stuttgart) digitale Fotografie

Dr. Ute Henniges (Universität für Bodenkultur Wien) Papieralterung und Untersuchungsmethoden im papierrestauratorischen Kontext, Prinzipien der Entsäuerung, Bleichen von Cellulose in der Papierrestaurierung

Hilde Homburger (selbstständige Restauratorin, Berlin) Technologie und Restaurierung von Transparentpapier

Dipl.-Rest. Enke Huhsmann (Deutsches Literaturarchiv Marbach) Bestandserhaltung in Archiven / Minimalinvasive Sicherungsmaßnahmen an Archiv- und Bibliotheksbeständen

Dr. Dipl.-Rest. Eva Hummert (selbstständige Restauratorin, Berlin) Nachleimung in Geschichte und Gegenwart

Dipl.-Rest. Andreas Kieffer (Institut für Erhaltung Ludwigsburg) Das Spalten von Papier – Prinzipien und Anwendung

Barbara Korbel (Deutsches Historisches Museum Berlin) Vorbereitung von Ausstellungen und Montierungstechnicken

Magdalena Liedtke (Badische Landesbibliothek / freiberuflich) Restaurierung von Pergamenteinbänden

Dr. Frank Miletzky (Papiertechnische Stiftung München) Die technische Untersuchung von Papierprodukten

Dipl.-Rest. Manuela Reikow-Räuchle (Crailsheim) Schutzverpackungen und Lagerung. Einführung in die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Grundlagen des selbstständigen Unternehmens und des Kleinbetriebes

Dr. Stefanie Scheerer (Stuttgart) Mikrobiologie

Dr. Peter Schiffer (Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart) Archiv- und Archivalienkunde

Dipl.-Ing. Marjen Schmidt (München) in Kooperation mit KNMDI / Fotografische Verfahren des 19. und 20. Jahrhunderts / Identifikation fotografischer Verfahren / Konservierung und Restaurierung von Fotografien

Dipl.-Rest. Jürgen Vervoorst (National Archives London) Conservation management

Dipl.-Ing. Justus C. C. Dietz Dokumentationstechniken: Technisches Zeichnen

MA des. Anne-Katrin Koch Dokumentationstechniken: Elektronische Datenverwaltung und -darstellung

Dipl.-Ing. Gangolf Ulbricht (Berlin) Westliche und asiatische Papierherstellung

Fachgruppensekretariat

 Ute Woracek

Ute Woracek

Sekretariat der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung Kontaktdaten

Sonstiges

Downloads / „On Paper“

Broschüre des Studiengangs (pdf)

Als download verfügbare, publizierte oder als Poster in der Reihe On Paper (Hrsg. Studiengang) redigierte Arbeiten von und mit Studierenden

Selina Dieter, Ute Henniges, Irene Brückle*. Bleaching in Paper Conservation: Survey Responses (pdf). Summary data from the unpublished M.A. research project of S. Dieter, Conservation of Works of Art on Paper, Library and Archives Materials, Stuttgart Academy of Art and Design, 2018.

Marlene Husung, Ute Henniges, Irene Brückle*. How do you rate the color of paper after aqueous treatments? (pdf), Poster, Stuttgart Academy of Art and Design, 2018. Summary excerpt, unpublished BA thesis by M Husung, Stuttgart Academy, 2016.

Benjamin Kirschner, Andrea Pataki-Hundt, Mario Röhrle, Julia Schultz, Irene Brückle. Der Augsburger Geschlechtertanz von Narziss Renner an den Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Untersuchung und Konservierungskonzept (pdf). Poster auf Basis der unpublizierten BA-Arbeit von B. Kirschner, 2015. Englische Version (pdf).

Jana Müller, Andrea Pataki-Hundt*, Sonja Brandt.Festigungsmittel zur Behandlung von abgebautem Leder (pdf). On Paper Poster auf Basis der unpublizierten BA-Arbeit von J. Müller, 2016.

Franziska Jakobi, Irene Brückle*. Restaurierung eines Holzschnitts auf extrem brüchigem Papier. On Paper Poster auf Basis der unpublizierten BA-Arbeit von F. Jakobi, 2015.

Marie Kern, Eva Hummert, Irene Brückle.Frankfurter Schwarz (pdf). On Paper Poster auf Basis der unpublizierten BA-Arbeit 2013. (s. auch Vortrag IADA Warschau Sept. 2019).

Maria Krämer, Eva Hummert, Irene Brückle.Die Verpackung gefirnisster, permanent klebriger Spielkarten (pdf). On Paper Poster zu der BA-Arbeit von M. Krämer, 2013, Publikation (gleiche Autoren): Die Trennung gefirnisster Karten eines chinesischen Dominospiels, Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung, 29, (2015): 199–210. Englische Version (pdf).

Judith Becker, Andrea Pataki-Hundt, Irene Brückle. Das Auftragsbuch von William Kilburn: Restaurierung eines Albums unter Erhaltung historischer Nutzungsspuren (pdf). On Paper Poster zu der BA-Arbeit 2015, Publikation s. auch Mr Kilburn’s Calicos, The Fleece Press, Huddersfield, 2014.

Marlen Börngen. Preserving the disposable: Conservation of a paper dress (pdf). Art in Print, 2 6 (2016): 45–47. Semesterarbeit M. Börngen, 2012.

Timothy Barrett, Irene Brückle, Yvonne Hilbert, Robert Shannen, Aaron Shugar, Jennifer Wage, Josefine Werthmann. Experiment A: XRF as a technique for monitoring changes in the elemental content of paper during washing. Paper through Time: Nondestructive Analysis of 14th- through 19th-Century Papers. The University of Iowa. Last modified January 18 2012. Semesterarbeit Y. Hilbert und J. Werthmann, 2009.

Förderverein

  • Der Förderverein Papierrestaurierung Stuttgart wurde 2008 von Absolventen und Freunden des Studienganges gegründet. Er unterstützt die Ausbildungs- und Forschungsziele des Studiengangs, und bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch. Veranstaltungen zu Thematiken der Papierrestaurierung, der Geschichte und Materialtechnik von Werken auf Papier und deren Erhaltung sind auf der website des Vereins einsehbar.

    Weiterführende Links verweisen auf Fokusprojekte des Studiengangs, so z.B.  „Conservation Book Supports

    Hanka Gerhold, Michaela Brand. Schön präsentiert, sicher gehalten. Buchstützen für geöffnete Bücher in Ausstellungen. Mit Beiträgen von Jan Matheas, Katharina Mähler, Irene Brückle. Foto: Hanka Gerhold

Nützliche Seiten

Sicherheitsdatenblätter: 

Schwerpunkt Papierrestaurierung

Allgemein: 

Kunst auf Papier: 

Archiv- und Bibliotheksgut:

Fachbezogene internationale Standards:

Fachverbände und Organisationen (ggf. Angabe zu relevanten Arbeitsgruppen): 

Recherche allgemein: 

Historische Nachschlagwerke

Bestandserhaltungen:

Zeitschriften (alphabetisch):

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