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Thaler M.A. Anna Katharina

Anna Katharina Thaler M.A.

promoviert auf dem Gebiet der Kunstwissenschaft/Kunstgeschichte.

Titel der Dissertation: „This part is mistaken“ – J. M. W. Turners Illustrationen und die Translation von polychromen Aquarellen in monochrome Druckgrafiken (Arbeitstitel)

Betreuung: Prof. Dr. Nils Büttner

  • Kurzvita

    Studium der Kunstwissenschaft mit Literatur- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz. Abschluss Master of Arts 2018 in Konstanz mit einer Arbeit zu Joseph Mallord William Turners Druckgrafiken. Während des Studiums studentische Hilfskraft und Mitarbeit in Museen der Bodenseeregion. Seit Oktober 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Graduiertenkolleg „Rahmenwechsel. Kunstwissenschaft und Kunsttechnologie im Austausch“ der Staatlichen Akademie der Künste Stuttgart und der Universität Konstanz.

  • Laufende Dissertation

    Abstract:
    Mitte der 1830er Jahre gestaltete der englische Maler J. M. W. Turner Buchillustrationen für zeitgenössische Autoren. Die Illustrationen unterliegen einem Arbeitsprozess bei dem polychrome Aquarelle in monochrome Druckgrafiken übertragen wurden. Dieser zu untersuchende Vorgang wird als medienübergreifender Translationsprozess definiert, bei dem sich verschiedene Medien und Techniken sowohl auf gestalterischer als auch auf handwerklicher Ebene wechselseitig bedingen. Wie wird aus einem Farbton eine Linie? Weiter stellen sich Fragen zum Status von Aquarell und Grafik zwischen Einzelwerk und Vervielfältigung, der Notwendigkeit von farbigen Vorlagen sowie Konzepten der Zugänglichkeit zu den Werken aus verschiedenen Blickwinkeln.

    In seinen Manuskripten verwendet Turner den Begriff „translation“, also Übersetzung oder Übertragung. Die Verbindung von Sprache und Übersetzung mit künstlerischer Praxis lässt sich für England schon vor Turners Schriften feststellen. Mit der Aufarbeitung des Begriffs Translation im historischen Kontext sollen auch zeitgenössische farbtheoretische und druckgrafische Diskurse thematisiert werden. Die Linie als Gestaltungsmittel der Radierung wird sowohl hinsichtlich ihrer Funktionen als auch in ihrer historischen Bedeutung analysiert. Die Adaptierung spezifischer Techniken und die Überwindung von medialen Differenzen stehen dabei im Fokus.

Eigene Website

www.rahmenwechsel.uni.kn

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