Personen

Hermann Annette

Kontakt

(0711) 28440-128
annette.hermann@abk-stuttgart.de

Ort:
Campus Weißenhof: Neubau 2
Raum 0.06
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart

Jun.-Prof. Annette Hermann

lehrt als Juniorprofessorin für Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften in der Fachgruppe Kunst. Sie ist verantwortlich für die Umsetzung des Projekts „FLAG | Forschung Labor Akademie Gymnasien“. FLAG steht für ein innovatives Lehr-Lern-Modell mit Fokus Praxisforschung an der ABK Stuttgart, unterstützt durch die Förderlinie „WILLE | Wissenschaft lehren und lernen“, MWK Baden-Württemberg.

  • Kurzvita

    Annette Hermann
    geboren 1971 Ulm / Donau

    2017–2018
    Gastdozentur, Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel.

    seit Oktober 2016
    Umsetzung des Projekts „FLAG“ (Forschung Labor Akademie Gymnasien) an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Entwicklung eines intergenerationalen und phasenübergreifenden Labors für Praxisforschung im Übergang von der ersten zur zweiten Phase der Kunstlehrer_innenbildung sowie an der Schnittstelle von kunstakademischer Lehrerbildung, den Seminaren und Gymnasien.

    seit 2016
    Juniorprofessorin für Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften in der Fachgruppe Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

    2015–2016
    Akademische Mitarbeiterin für Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften in der Fachgruppe Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

    2015–2016
    Brigitte-Schlieben-Lange-Promotionsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg

    seit 2014
    Doktorandin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart auf dem Gebiet der Kunstpädagogik, Schwerpunkt Professionalisierungsforschung. Arbeitstitel der Dissertation: Professionalisierungsverläufe Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst während der ersten Ausbildungsphase

    2014–2015
    Mitglied der Allgemeinen Koordinierungsgruppe Kunst am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

    2003–2015
    Lehrauftrag für Bildende Kunst und Intermediales Gestalten an Gymnasien

    seit 2013
    Oberstudienrätin

    2009–2010
    Projektleitung „Kultur.Forscher!“ am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium Stuttgart

    2001
    Gründung Schnittpunkt e.V.

    2001/2003
    Erstes und Zweites Staatsexamen

    2001
    DAAD Stipendium für Postgraduierte (HU)

    1999–2001
    Studium Intermediales Gestalten bei Prof. Sotirios Michou

    2000
    „Förderpreis 2000 für Kunst- und Kulturvermittlung“. Stiftung Württembergische Hypo-Bank Stuttgart für Kunst und Wissenschaft

    1999
    Stipendium des Vereins für internationalen Kulturaustausch „Künstlerwege“ (PL)

    1998
    1. Preis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart  „Colours Today“, Fondazione Maimeri, Neapel (IT)

    1996
    Preisträgerin „Dialog“, Wahl-Druck, Aalen

    1994–1999
    Studium Künstlerisches Lehramt mit Bildender Kunst bei den Professoren Groß und Dreyer

    seit 1995
    Ausstellungstätigkeiten

  • Publikationen

    2017
    Hermann, A.: Das Praxissemester als Schlüsselphase kunstpädagogischer Professionalisierung? Entwicklungstypiken Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst. In: Biederbeck, I./ Rothland, M. (Hg). „Praxisphasen in der Lehrerbildung im Fokus der Bildungsforschung“. BzLB – Beiträge zur Lehrerbildung und Bildungsforschung. Münster: Waxmann Verlag (in Vorbereitung)

    2017
    Bader, B./Hermann, A.: Das Forschungs-Labor-Kunstakademie-Gymnasien FLAG. In: Kunz, R./Peters, M. (Hg.). Forschen im Lehramtsstudium der Kunstpädagogik. Der professionalisierte Blick. München: kopaed (in Drucklegung)

    2016
    Bader, B./Hermann, A.: Kunstpädagogische Selbstkonzepte. In: Burkhardt, S./ Newid, M. (Hg). 1–13 Kunstpädagogische Begriffe. Halle: Burg Giebichenstein, S. 24–34.

    2015
    Hermann, A. & Bader, B. (2015): Wer entscheidet sich für das künstlerische Lehramt für Gymnasien und warum? Eine Pilotstudie zu Doppelselbstkonzepten im Spannungsfeld von Kunst und Pädagogik. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste.

    2015
    Hermann, A. & Bader, B. (2015): Stärken-Schwächen-Profil des Künstlerischen Lehramts Sek II an der ABK Stuttgart. Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste.

    seit 2004
    Hermann, A. (seit 2004): „Soll ich`s wirklich machen, oder lass ich`s lieber sein“ – Berufsbiografische Motivlagen ehemaliger Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst an der ABK Stuttgart. Videobasierte Langzeitstudie.

  • Konferenzen

    2017
    Who Comes? Who Stays? Who Leaves? An empirical study on motivation, interest, aims and beliefs of trainee art teachers at an Academy of Fine Arts. 8th ELIA Academy – What's going on Here; Exploring Elasticity in Teaching and Learning in the Arts, London. CfP.

    2017
    Größte Chance und zugleich Potential zu totalem Flop? Persönlichkeitsentwicklung als institutioneller Faktor im Lehramtsstudium an einer Kunstakademie. Referat. Forschungskolloquium – Kunstakademie Karlsruhe.

    2017
    Größte Chance und zugleich Potential zu totalem Flop. Persönlichkeitsentwicklung als institutioneller Faktor im Lehramtsstudium an einer Kunstakademie? Referat zusammen mit Daniela Schöpflin. Forschungskolloquium – Persönlichkeitsentwicklung, ABK Stuttgart.

    2017
    Wege im Dazwischen. Berufsbiografische Verläufe und Selbstverständnisse Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst an den Kunstakademien Karlsruhe und Stuttgart zwischen 2015 und 2017. Referat. Kunstakademie Karlsruhe.

    2016
    Interessensorientierung Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst. Studie zur künstlerischen und pädagogischen Interessenorientierung Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst im Verlauf der hochschulischen Ausbildung an der ABK Stuttgart. Referat. Forschungskolloquium – Interesse. Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften, ABK Stuttgart.

    2016
    Studentische Professionalisierungsprozesse im künstlerischen Lehramt – Langzeitstudie. Referat. Tagung LaKoG – Perspektiven für Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, Universität Stuttgart.

    2016
    Praxisforschung im Projekt FLAG – Formen, Chancen und Herausforderungen. Referat und Workshop zusammen mit B. Bader. Kunstpädagogischer Tag des BDK Baden-Württemberg, ABK Stuttgart.

    2016
    Das Praxissemester als Schlüsselphase der Selbstkonzeptentwicklung Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst? Zwischenbefunde einer empirischen Längsschnittstudie über Entwicklungstypen Lehramtsstudierender im Spannungsfeld von Fachstudium und Praxisphasen. Praxisphasen in der Lehrerbildung im Fokus der Bildungsforschung, Universität Siegen. CfP.

    2016
    Freiraum bieten in jeder Hinsicht – Das künstlerische Selbstkonzept von Lehrenden an Kunstschulen. Themenforum II beim 27. Kunstschultag Baden-Württemberg, Nürtingen: Qualität mit Eigen-Sinn – Konzepte für Freiheit, Zeit, Zufall und Atmosphäre.

    2016
    „Selbstwirksamkeitserwartung. Eine zentrale Facette kunstpädagogischer Selbstkonzepte Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst?“ Referat. Forschungskolloquium – Selbstwirksamkeit und Selbstkonzept, ABK Stuttgart.

    2016
    „Die Entwicklung kunstpädagogischer Selbstkonzepte und Studien- und Berufswahlmotive Lehramtsstudierender im Spannungsfeld von Kunst und Pädagogik“. Referat. Forschungskolloquium: Biografie und Profession, ABK Stuttgart.

    2015
    „Lehrplanorientierte Kunstschulangebote – kreative Querverbindungen von Kunst und Schule“. Impulsreferat. 26. Kunstschultagung Baden-Württemberg, Stuttgart.

    2015
    „Lehramtsstudierende der Bildenden Kunst mit Migrationshintergrund – Einblicke zur Verschränkung von Biographie, Migration und Profession“. Universität Hamburg, Tagung „Intersektionalität – Biografische Projekte“. CfP.

    2015
    „Kunstpädagogische Selbstkonzepte“. Kunstpädagogische Begriffe. Zusammen mit B. Bader. Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Ringvorlesung.

    2014
    „Entwicklung kunstpädagogischer Selbstkonzepte Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst“. 11. Kunstpädagogisches Forschungskolloquium Loccum: Entsichern, Reflexionen kunst-/pädagogischer und wissenschaftlicher Prozesse, 11.–14.09.2014

    2013
    „Jugendästhetik, Umwelt und Alltag und Bezugspunkte zu kunstpädagogischen Fragestellungen“. Vortrag zusammen mit M. Maier im Rahmen der Vorlesungsreihe an der ABK Stuttgart

    2004/2005/2006
    „Soll ich`s wirklich machen, oder lass ich`s lieber sein?“ – das Referendariat als Teil der Ausbildung zur Kunstpädagogin/ zum Kunstpädagogen. Vortrag zusammen mit M. Krauß & M. Maier im Rahmen der Vorlesungsreihe an der ABK Stuttgart.

    2000–2001
    „Schnittpunkt Lodz Stuttgart Lviv“, Ausstellungseröffnungen zusammen mit C. Hummel & A. Krauss, Internationaler künstlerischer Austausch und Symposium. „Kulturelle Identität“ (PL, UA, DE).

    2000
    „Blind Date“, Kunstausstellungeröffnung zusammen mit A. Krauss anlässlich der Stuttgarter Stimmtage, ABK Stuttgart in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart

    2000
    „Schnitzel auf 8“, zusammen mit A. Krauss, Ausstellungseröffnung für Sehende und Blinde, Nikolauspflege Stuttgart

  • Laufende Dissertation und Forschungsprojekte

    Professionalisierungsverläufe Lehramtsstudierender der Bildenden Kunst während der ersten Ausbildungsphase.
    Die empirische Längsschnittstudie untersucht studentische Selbstkonzeptverläufe und Studienerfahrungen im Spannungsfeld fachlich-künstlerischer und pädagogisch-bildungswissenschaftlicher Studienanteile. Schriftliche und mündliche Selbstaussagen der Studierenden ermöglichen ein tieferes Verständnis für das individuelle Erleben des Fachstudiums und dessen Impact auf die Berufswahl. Unter Einbezug ihrer künstlerischen Arbeiten wird das komplexe Verhältnis von Selbst- und Berufsbild Studierender im Studienverlauf und die Rolle der Ausbildungsinstitutionen in diesem Prozess sichtbar. Die Erhebung ist kongruenztheoretisch ausgerichtet (Holland, 1997) und bezieht sich auf Befunde der allgemeinen Lehrerbildungsforschung (Cramer, C. 2012; Rothland, M. 2011/ 2015). Die Pilotstudie „Wer entscheidet sich für das künstlerische Lehramt an Gymnasien und warum?“ zu Doppelselbstkonzepten im Spannungsfeld von Kunst und Pädagogik (Hermann & Bader 2015), stellt die Basis der von Prof. Dr. Barbara Bader betreuten Untersuchung an der ABK Stuttgart dar.

    „Freiraum bieten in jeder Hinsicht“
    Die empirische Studie untersucht Selbstkonzepte ausgebildeter Kunstpädagog*innen, die an Jugendkunstschulen in Baden-Württemberg tätig sind und fokussiert das individuelle Qualitätsverständnis und die Passung im Spannungsfeld von Kunst und Pädagogik | Themenforum „Qualität von Lehrkörpern“, Jugendkunstschultagung Nürtingen, 2. Juli 2016.

    Doing Choreographer – Eine Untersuchung aus der Perspektive des Performativen (zusammen mit L. Fröhlich)
    Die Studie zielt auf Potentiale künstlerisch-performativer Lehr-/Lernsettings im Rahmen von Professionalisierungsprozessen der hochschulischen Lehrer*innenbildung.
    Ausgehend vom künstlerischen Projekt „Doing Choreographer“ von L. Fröhlich (seit 2016) gehen wir der Frage nach, wie sich Performativität ereignet und untersuchen sequenzanalytisch, welche performativen Eigenschaften (Fischer-Lichte, 2012) in der videografierten Arbeit wirksam werden. Welchen Einflüssen sind die in dem Projekt Involvierten ausgesetzt und welchen Einfluss nehmen sie auf den Verlauf der Choreographie?
    Aus den körperlichen Handlungen ergeben sich Wechselwirkungen und es eröffnen sich Erfahrungsräume zwischen Autonomie und Fremdbestimmtheit (vgl. ebd. S. 56). Als „sprachliche und körperliche Aufführung des Lernens durch Beteiligte“ beschreibt Bennewitz (2014) den Schulunterricht und schreibt der Lehrtätigkeit den Begriff des doing teacher zu. (2014, S. 270). Die Praxistheorie versteht den „Körper als Speicher vergangener Praktiken und Medium und Agens in gegenwärtigen Praktiken“ (Schmidt, 2012, S. 55). Die Akteur*innen können als skilled bodies nicht nur auf bereits erlernte gespeicherte Praktiken zurückgreifen, sondern sich auch zu einer hier spezifischen Praktik befähigen (vgl. ebd., S. 55ff) und eigene soziale Wirklichkeiten hervorbringen (Schmidt, 2012, S.12).

Eigene Website

www.annette-hermann.de

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