Personen

Tigges Florian

Dipl.-Ing. Florian Tigges

promoviert auf dem Gebiet der Architektur.

Titel der Dissertation: „Wozu Natur? – Von der natürlichen Begründung der Architektur zur Architektur der natürlichen Begründung“
Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Sokratis Georgiadis


  • Kurzvita

    Dipl.-Ing. Florian Tigges
    geboren 1972 in Stuttgart Bad-Cannstatt


    1978–1993
    Schulausbildung in Tübingen


    1993–1994
    Zivildienst

    
1994–1995
    Vorpraktikum


    1995–2002
    Studium an der ABK Stuttgart und der Universidade Lusiada Lissabon

    2002–2003
    Geprüfte Wissenschaftliche Hilfskraft am Fraunhoferinstitut IAO Stuttgart im Verbundforschungsprojekt „Office21“

    
2004
    Annahme zur Promotion an der ABK Stuttgart, Lehrbereich Architektur- und Designgeschichte, Architekturtheorie bei Prof. Dr.-Ing. Sokratis Georgiadis


    2004–2005
    Freie Mitarbeit in der PR Agentur Sympra, Stuttgart; Koordination/Konzeption der Ausstellung im Rahmen der „Highlights der Physik 2004“, Schlossplatz Stuttgart und Mitarbeit in weiteren Projekten

    
2005–2006
    Stipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg 

    Seit 2006
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Karlsruhe, Lehrstuhl für Grundlagen der Architektur bei Prof. Alban Janson

    WS 2007
    Lehrbeauftragter im Lehrbereich Architektur- und Designgeschichte, Architekturtheorie bei Prof. Dr.-Ing. Sokratis Georgiadis

  • Laufende Dissertation

    „Wozu Natur? – Von der natürlichen Begründung der Architektur zur Architektur der natürlichen Begründung“
    Kurzfassung

    Seit einigen Jahren entwickelt sich ein starkes Interesse an digitalen Entwurfsmethoden, die sich nicht darauf beschränken den Rechner lediglich als mächtiges Visualisierungsinstrument zu begreifen. Die universellen Möglichkeiten digitaler Modellbildung sollen hierbei genutzt werden um Entwürfe partiell – wie in der natürlichen Evolution – als selbstgesteuerte Prozesse der Morphogenese ablaufen zu lassen. Diese Entwicklungen weisen auf ein verändertes Verhältnis zum traditionsgeladenen Topos der Naturanalogie in der Architektur hin und werden hier auf der Folie seiner geschichtlichen Entwicklung untersucht. Weiteres Ziel der Arbeit ist es, die theoretischen Grundlagen evolutionärer Ansätze zu klären und im Rückgriff auf weitergehende Entwicklungen auf den Gebieten der Evolutionstheorie, der Künstlichen Intelligenz, des Künstlichen Lebens und der allgemeinen Systemtheorie, ihre Chancen und theoretischen Mängel aufzuweisen. In diesem Rahmen zeigen sich Konvergenzen von konstruktivistischer Erkenntnistheorie und evolutionären Entwurfskonzepten, aus denen komplexe Fragestellungen an die digitale Entwurfspraxis resultieren.

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