Personen

Mangold Johanna

Johanna Mangold

ist Studentin im Jahrgang 2018/2019 im Weißenhof-Programm (Meisterschülerin).

  • Kurzvita

    Johanna Mangold
    geboren 1984 geboren in Kempten (im Allgäu)

    Ausbildung
    2018
    Postgraduales Studium im Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst (Meisterschülerin)

    2007–2015
    Studium der Freien Malerei und Freien Grafik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Prof. Rolf Bier, Prof. Cordula Güdemann) (Diplom)

    2006–2007
    Studium an der Akademie Regensburg

    lebt und arbeitet in Ulm

  • Ausstellungen (Auswahl)

    2018
    Magie und Ritual, Museum Villa Rot, Rot
    seiten / räume, die linienscharen, WKV Stuttgart, Querungen, Stuttgart
    im kopf.dazwischen, KV67 Kunstverein Schorndorf
    Höhenluft #15.1, Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen
    twenty three and some more, J.-H. Pelz und Johanna Mangold, Oberwelt e.V. Stuttgart
    Alchemic Body, Jorge Jurado Gallery, Bogotà, Kolumbien
    Contemporary Venice, THE ROOM, Contemporary Art Space, Venedig, Italien 

    2017
    GröKaZ, Performance, Zutat #2, Villa Merkel, Esslingen, Germany
    Genius Loci, Oberwelt e.V. Stuttgart, Germany
    Präsenz, Kritik, Utopie, Württembergischer Kunstverein Stuttgart
    Veritas, Metamorfosi Gallery, Dueville, Italien
    Ich sehe nach innen, du schläfst schon im Außen, Galerie des Kunstvereins Schorndorf
    Allelopath, J.-H. Pelz & Johanna Mangold, Kunstraum Zumhof, Rudersberg
    Morgen bin ich kein Mensch mehr, Einzelausstellung, Hohenloher Kunstverein, Langenburg
    Anima Mundi, Palazzo Ca’ Zanardi, Venedig, Italien
    GOPEA II, Villa de Bank, Enschede, Niederlande
    Alchemic Body, Laura Haber Gallery, Buenos Aires, Argentinien 

    2016

    BUMM, Q Galerie, Schorndorf
    Zutat #14, Performance, Manifesta 11, Cabaret Voltaire, Zürich, Schweiz
    Wunden und Türen, Einzelausstellung, Gmünder Kunstverein, Schwäbisch Gmünd
    Trame de soi, La Maison des Portes Chanac, Tulle, Frankreich
    Frisch aus dem Teich, Einzelausstellung, Salon, Kunstverein Ludwigsburg, Ludwigsburg
    start 55 – GOPEA, Galerie hase29, Osnabrück
    ich male dir, Galerie INTER ART, Stuttgart 

  • Auszeichnungen und Preise

    2018–2019
    Postgraduales Studium im Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst (Meisterschülerin)

    2015
    Teilnehmerin des Förderprogramms GOPEA

    2012
    Preis der Freunde der Akademie Stuttgart e.V.“, Rundgang 2012, ABK Stuttgart

  • Arbeitsvorhaben

    In der Arbeit KT VR (Arbeitstitel) beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Thema Klarträumen. Im Selbstexperiment sollen dessen Möglichkeiten ergründet werden. Das Erlebte wird dokumentiert, künstlerisch interpretiert und in einem weiteren Schritt mittels Virtual Reality für den Betrachtenden sichtbar und erfahrbar gemacht. Ein luzider Traum oder Klartraum ist ein Traum, in dem der/die Träumende sich bewusst wird, dass er/sie träumt, das heißt ein Teil des Wachbewusstseins ist im Schlaf aktiv. Je nach Person und Übungsgrad kann in diesem Bewusstseinszustand die Traumumgebung und -handlung gesteuert werden. Mithilfe entsprechender Ausrüstung und Programmen kann virtueller Raum, ähnlich wie im Klartraum, individuell gestaltet und erlebt werden. Die physikalischen Gesetze können in beiden Erfahrungswelten außer Kraft sein und die Gestaltungsmöglichkeiten werden theoretisch nur begrenzt vom Vorstellungsvermögen des Anwenders. Die Arbeit wird aus drei Teilen bestehen, die als Rauminstallationen präsentiert werden sollen.

    1. Vorbereitung
    Es werden Arbeiten angefertigt, die als Hilfsmittel zum Entwickeln der Fähigkeit des Klarträumens dienen, z. B. Klangarbeiten, die Mantras oder binaurale Beats einbinden, um Klarträume zu induzieren, oder auch Objekte, die als Anker in der Traumrealität fungieren sollen.

    2. Dokumentation und Interpretation In einem Logbuch werden die Klarträume und deren Entwicklung dokumentiert, ebenso wie die verschiedenen Techniken zum Herbeiführen von Klarträumen (WILD, DILD etc. nach Stephen LaBerge, Celia Green und Paul Tholey, Meditation, Trauminkubation etc.) und die darauf bezogenen Resultate. Das im Klartraum Erlebte soll mittels Video, Klang und Zeichnung in eine künstlerische Sprache übersetzt werden. Es sollen die Verbindungen der beiden Realitätsebenen untersucht und auf Auffälligkeiten und Muster, die sich im Zuge der Dokumentation herausstellen, reagiert werden. Dabei fungieren die Werke wiederum als Mittler zwischen dem zum Teil selbst gesteuerten Traumgeschehen und dem physischen Geschehen und können weiterhin die Entwicklung des Experiments beeinflussen.

    3. Simulation
    Die persönlichen Klartraum-Erlebnisse der Künstlerin sollen mit Mitteln der Virtual Reality in ihren Schwerpunkten und ihrer Entwicklung simuliert werden. Der von der Künstlerin gestaltete virtuelle Raum wird sich im Laufe des Experiments, orientiert an Ereignissen im Klartraum, verändern und wachsen. Er soll so zu einer lebendigen Rekonstruktion von Geschehnissen auf Traumebene werden. Der Betrachter kann sich dann wiederum mithilfe einer VR-Brille im virtuellen Raum bewegen und die Ereignisse und Veränderungen nachvollziehen.

Eigene Website

www.johanna-mangold.de

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