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Thiel Markus

Markus Thiel

promoviert auf dem Gebiet der Architektur.

Titel der Dissertation: „Empathische Architektur – Zum Einfühlungsbegriff im digitalen Zeitalter“
Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Sokratis Georgiardis

  • Kurzvita

    Markus Thiel
    geboren 1973 in Wuppertal

    1993 
    Abitur, daran anschließend verschiedene Praktika

    1995–2001
    Studium der Architektur an der BUGH Wuppertal

    Auslandsaufenthalte in Italien und der Schweiz

    2005
    'Master of Science' in experimentellem Entwerfen bei Prof. U. Königs

    2006–2010
    Wien, Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros

    2010
    Annahme als Doktorand an der ABK Stuttgart bei Prof. Dr.-Ing. S. Georgiardis

    Seit 2010
    private Projekte und Mitarbeit bei Schürmann-Spannel AG, Bochum 

  • Laufende Dissertation

    „Empathische Architektur – Zum Einfühlungsbegriff im digitalen Zeitalter“
    Kurzfassung

    Heutzutage greift das Digitale in fast alle Lebensbereiche ein und dominiert sie zum Teil. Die algorithmische Logik des Digitalen scheint aber im Gegenzug ein neues Bedürfnis auf Hinwendung zu emotionalen Aspekten unserer Erfahrung erzeugt zu haben. Unter dem Leitbegriff des emotional turn versucht man diese Tendenzen kulturwissenschaftlich zu analysieren. Gleichzeitig wird unter dem Blickwinkel des Raumes eine weitere Wende vollzogen, der spatial turn, welcher Raumtheorien verschiedener Wissensgebiete gerade vor den Hintergrund der Digitalisierung stellt. Als immanent raumbildende Kulturtechnik kann die Architektur zu dem bislang wenig erforschten Verhältnis von Emotion und Raum einen wichtigen Beitrag leisten.

    Anhand des im 19. Jahrhundert entstandenen ästhetischen Konzeptes der Einfühlung soll diese Auseinandersetzung eine Präzisierung erfahren und in Beziehung gesetzt werden mit fraktalen und diskontinuierlichen Raumkonzepten der Postmoderne. Dabei soll insbesondere das Verhältnis von Bedeutung und Affekt im architektonischen Raum ausgelotet werden. Hat der sinnlich erfahrbare Raum ausgedient oder kann er als Erlebnis- und Emotionsraum eine neue Balance zwischen Virtuellem und Physischem hervorrufen? 

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