Personen

Bader M.A. Nadia

Kontakt

(0711) 28440-189
nadia.bader@abk-stuttgart.de

Ort:
Campus Weißenhof: Neubau 2
Raum 0.06
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart

Dr. des. Nadia Bader M.A.

ist Akademische Mitarbeiterin für Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften in der Fachgruppe Kunst.

  • Kurzvita

    Nadia Bader
    geboren 1985 in Holderbank SO (CH)

    seit 2015
    Akademische Mitarbeiterin für Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften in der Fachgruppe Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

    seit 2009
    freischaffend tätig als Gestalterin: Zeichnen, Comics, Illustration / und Vermittlerin: Workshops, Stellvertretungen, Privatunterricht sowie Mentorate individueller Projekte von Schülerinnen und Schülern (Gymnasium Thun, Talentförderung Gymnasium Hofwil) und Studierenden (Hochschule der Künste Bern)

    2018
    Promotion im Fach Kunstpädagogik an der Universität Hamburg bei Prof. Dr. Andrea Sabisch (Erstgutachterin) und Prof. Dr. Barbara Bader, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Zweitgutachterin).
    Titel der Dissertation: „Zeichnen – Reden – Zeigen | Wechselwirkungen zwischen Lehr-Lern-Dialogen und Gestaltungsprozessen im Kunstunterricht“

    2016–2017
    Promotionsstipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds

    2011–2013
    Assistenz an den Studiengängen BA & MA Art Education, Hochschule der Künste Bern (CH)

    2012–2013
    Wissenschaftliche Mitarbeit im Forschungsprojekt „Zeichnen – Reden“ unter der Leitung von Ruth Kunz, Hochschule der Künste Bern (CH)

    2010–2013
    Projekt- und Hilfsassistenz in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich Kunstpädagogik

    2012
    CAS Forschung an Kunsthochschulen, Hochschule der Künste Bern (CH)

    2010
    MA Art Education, Hochschule der Künste Bern (CH)

    2010
    Lehrdiplom für Gymnasien, Pädagogische Hochschule Bern (CH)

    2008
    BA Vermittlung in Kunst und Design, Hochschule der Künste Bern (CH)

  • Publikationen

    2014

    • Bader, N. und Dürig, D. (2014). ARMOR | AMORE, Künstlerbuch, limitierte Auflage, Biel: Verlag die Brotsuppe

    seit 2014

    • Bader, N. Und Andres, G. (seit 2014). Kurzgeschichten „Comic-Collab“, monatliche Webpublikation (nadiabader.blogspot.com)

    2013

    • Bader, N. und Andres, G. (2013). Afterglow (Deutsche Version: Nachglühen), Comic, Eigenverlag
    • Bader, N. und Andres, G. (2013). Make a Difference, Comic, Eigenverlag
    • Bader, N. (2013). II (two/zwei), 24-Stunden-Comic, Eigenverlag

    2012

    • Bader, N. (2012). out of office, 24-Stunden-Commic, Eigenverlag

    2010

    • Bader, N. (2010). In Medias Res, 24-Stunden-Comic, Eigenverlag

    2009

    • Bader, N. (2009). OHNE TITEL, Comic, Eigenverlag
  • Konferenzen

    2014
    Posterbeitrag zum Erkenntnis- und Vermittlungspotential von Bildern, Konferenz: Multi-methodische Zugänge zur videobasierten Unterrichtsanalyse, Universität Zürich, Monte Verità, Ascona (CH),  05.–10.10.2014

    2014
    Zeichnen – Reden: Erkenntnis- und Vermittlungspotential von Bildern im Kontext videobasierter, qualitativ-empirischer Unterrichtsforschung in der Kunstpädagogik,11. Kunstpädagogisches Forschungskolloquium Loccum: Entsichern, Reflexionen kunst-/pädagogischer und wissenschaftlicher Prozesse, 11.–14.09.2014

    2014
    Präsentation des Promotionsvorhabens, SAERN-Session 01, Bern (CH), 25.02.2014

    2012
    „Ich mach’ mir ein Bild“ – Bildkompetenz im Sachunterricht, Tagung: Lern- und Lebenswelten PHBern, Bern (CH), 26.08.2012 (gemeinsam mit Regula Fankhauser)

    2011
    Zeichnen – Reden: Präsentation des Forschungsvorhabens, 8. Kunstpädagogisches Forschungskolloquium Loccum: Kunst – Sprache – Vermittlung, 02.–04.09.2011 (gemeinsam mit Sarah Hostettler)

    2011
    Referat: Tagung, Forschung zur Lehrer/innenbildung, Salzburg, 27.–29.01.2011 (gemeinsam mit Barbara Bader und Sarah Hostettler)

  • Dissertation

    „Zeichnen – Reden – Zeigen | Wechselwirkungen zwischen Lehr-Lern-Dialogen und Gestaltungsprozessen im Kunstunterricht“
    Dissertation im Fachbereich Kunstpädagogik (Publikation in Vorbereitung)

    Die Studie „Zeichnen – Reden – Zeigen“ untersucht anhand videografisch dokumentierter Lehr-Lern-Situationen, wie der kommunikative Austausch im Kunstunterricht im Rahmen von Einzelgesprächen zwischen Lehrenden und Lernenden deren bildnerisches Denken und Handeln beeinflusst. Sozialwissenschaftliche Methoden werden aufgegriffen und im Hinblick auf eine systematische Analyse und eine differenzierte (auch visuelle) Darstellung mehrdimensionaler Fallstudien weiterentwickelt. Die Studie ist als Grundlagenforschung auf eine Sensibilisierung für komplexe Wechselwirkungen sowie eine kritische Befragung vermeintlicher Selbstverständlichkeiten in der Unterrichtspraxis ausgerichtet und leistet dahingehend einen methodischen und theoretischen Beitrag.

    Ausgangslage der Untersuchung sind videografierte Lehr-Lern- Gespräche und zeichnerische Prozesse in einer Kunstunterrichtsstunde zum Zeichnen nach Anschauung an einem Gymnasium in der Schweiz. Mit qualitativ-empirischen Methoden werden ausschnitthafte Lehr-Lern-Situationen auf einer mikroskopischen Ebene mit Blick auf das Zusammenspiel vielschichtiger und gleichzeitig wirksamer Einflussfaktoren untersucht. Ausgehend von ersten Ergebnissen aus der Pilotstudie „Zeichnen-Reden“ (2012/13, Hochschule der Künste Bern) wurden vier Analyseperspektiven konzipiert, die eine systematische Betrachtung ermöglichen: (1) zeitliche Situiertheit, (2) zeichnerische Vorgehensweisen und Vorstellungen der (inter)agierenden Personen, (3) Materialität, Medialität und Körperlichkeit, (4) Zusammenspiel von verbaler und non-verbaler Kommunikation. In vier Fallstudien werden mehrdimensionale Lesarten exemplarischer Lehr-Lern-Situationen aufgefächert, die ein alltäglich spontanes Verständnis irritieren und alternative, zuweilen widersprüchliche Deutungsoptionen aufzeigen.

    Ausgehend von der empirischen Untersuchung und den dadurch gewonnenen Erkenntnissen wird eine Theoriebildung vor dem Hintergrund praxistheoretischer Konzepte vorgenommen. Praxistheorien, die sich u. A. mit der Bedeutung impliziten Wissens, von Regelhaftigkeit und Kontingenz sowie mit der Körperlichkeit und Materialität von Praktiken beschäftigen, haben sich dabei als anschlussfähig an aktuelle kunstpädagogische Fach-/Forschungsdiskurse und als aufschlussreich für die LehrerInnenbildung erwiesen. Eine Auseinandersetzung mit der Vielschichtigkeit des vermeintlich Banalen und Alltäglichen im Sinne einer „regular practice“ (als Gegenüber zu einer „best practice“) kann, so die These, zu einer fruchtbaren Ausgangslage für fachliche und fachdidaktische Reflexion und Innovation werden.

Kontakt

(0711) 28440-189
nadia.bader@abk-stuttgart.de

Ort:
Campus Weißenhof: Neubau 2
Raum 0.06
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart

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