Objektrestaurierung

Über den Studiengang

Was ist Objektrestaurierung?

„Was wären wir ohne die Dinge!“ – keine Frage: Wir brauchen all die Gegenstände, die uns vom Wirken des Menschen erzählen, von seinem Alltag, seinem Denken und Fühlen, seiner schöpferischen Kraft. Ohne ihre Erhaltung verlören wir unser kulturelles Gedächtnis, könnten nicht begreifen, wo wir herkommen, wer wir sind. Dabei gibt es keine Grenzen in Material, Zeit und Raum. Neolithische Geflechte aus dem Bodensee, attische rotfigurige Keramik, römische Glasflaschen, mittelalterliche Silberschreine, Meißner Porzellan, Darmhaut-Parkas der Inuit, Corten-Stahlskulpturen und PVC-Werbeaufkleber der 80er Jahre: all das – und Vieles mehr – hat uns schon im Studiengang beschäftigt. Selbst der überaus lange, offizielle Name „Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekten“ bildet dies nicht ganz vollständig ab. Deswegen haben wir uns dazu durchgerungen, dann wenn Kürze geboten ist, dem angelsächsischen Objects‘ Conservation folgend, auch einfach von „Objektrestaurierung“ zu sprechen. Das soll aber nicht heißen, dass wir, weil alles Materielle Objekt sein kann, auch alles machen. Für vieles gibt es ja andere Spezialistinnen und Spezialisten, seien es nun Möbel, Bücher, Kleider oder Gemälde. Trotzdem müssen wir uns auch bei einer gefassten Holzmaske mit Textilapplikationen und einem sammlungshistorisch wichtigen Papieraufkleber zu helfen wissen. Die besondere Stärke von Objektrestauratorinnen und -restauratoren ist es, sich mit Sammlungsgütern aus Materialkombinationen ganzheitlich befassen zu können.

Auch wenn der Studiengang den Anspruch hat, die ganze Breite der Materialien und Objektursprünge abzudecken, hat er, geprägt durch seine Lehrkräfte, natürlich auch besondere Schwerpunkte: dies sind Metallobjekte jeglicher Herkunft und Bodenfunde allgemein.

Die Entwicklung des Studiengangs

Vom Diplom zum Bachelor und Master

Bis man Restauratorin bzw. Restaurator ist, dauert es seine Zeit. Der Studiengang startete im Wintersemester 1988/1989 der Stuttgarter Tradition folgend mit einem fast dreijährigen Vorpraktikum und einem vierjährigen Diplomstudium. Sieben Jahre bis zum Diplom nach den (damals) 13 Schuljahren bis zur allgemeinen Hochschulreife, das war eine weltrekordverdächtige Anforderung. Zur Qualität der Stuttgarter Ausbildung von Restauratorinnen und Restauratoren hat sie sicher erheblich beigetragen. Sie ließ genügend Zeit zur akademisch-theoretischen Vermittlung des Wissens und zur praktischen Umsetzung am Objekt. Gerade auf Letzterem liegt in Stuttgart ein deutlicher Schwerpunkt. Der Ruf, nicht nur zu wissen, was zu tun ist, sondern es auch wirklich tun zu können, war entscheidend für die ersten Stuttgarter Absolventinnen und Absolventen, sich in Konkurrenz zu anderen Ausbildungsgängen auf einem kleinen Arbeitsmarkt behaupten zu können. An diesem Anspruch, theoretische und praktische Kompetenz zu verbinden und zugleich akademisch-universitäres Studium und Berufsausbildung zu sein, hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn 2001 das Vorpraktikum auf zwei Jahre verkürzt wurde. Um schon früher als erst nach zwei Jahren mit der Theorie zu beginnen und gleichzeitig das Stuttgarter Studium international besser einordnen zu können, wurde zum Wintersemester 2004/2005 das zweite Vorpraktikumsjahr in ein Einführungsstudienjahr umgewandelt und damit auf ein fünfjähriges Diplom umgestellt. Da der Raum an der ABK Stuttgart nicht mit der Studiendauer wachsen konnte, werden die praktischen Projekte im ersten Semester (Schwerpunkt Keramik) in den Restaurierungswerkstätten der archäologischen Denkmalpflege, des Landesmuseums und des Lindenmuseums absolviert. Dies setzt die von Anbeginn fruchtbare Zusammenarbeit fort, die Werkstattleiterinnen fungieren gleichzeitig als Lehrbeauftragte an der Akademie. Der Kontakt der Studierenden mit der realen, sich stetig verändernden Berufspraxis in der Objektrestaurierung ist so gesichert. Auch viele andere Lehrbeauftragte bringen ihr Spezialwissen ein und helfen uns so, das weite Feld der Objektrestaurierung kompetent abzudecken.

Als Folge des neuen Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg musste das bewährte Diplomstudium ab dem Wintersemester 2009/2010 in ein konsekutives Bachelor- und Masterstudium umgewandelt werden. Statt einer Vordiplom-Zwischenprüfung nach drei Jahren gibt es nun einen Bachelorabschluss. Dieser berechtigt automatisch zum Übergang in das zweijährige Masterstudium. In Übereinstimmung mit nationalen und internationalen Berufsverbänden der Restauratoren sind wir Stuttgarter der Auffassung, dass ein Bachelorabschluss noch nicht zu einer eigenständigen, selbstverantwortlichen Restaurierungstätigkeit befähigt. Daher ermutigen wir unsere Bachelorabsolventinnen und -absolventen, ihre Ausbildung mit dem Masterstudium fortzusetzen. Nur solche Bewerberinnen und Bewerber werden ins Bachelorstudium aufgenommen, denen auch das Zeug zu einem erfolgreichen Masterabschluss zuzutrauen ist.

Studieren
  • Bachelorstudium

    So vielfältig die Objekte, so vielfältig muss auch die Lehre im Studiengang sein. Im Bachelorstudium werden in einem 6-semestrigen Zyklus die Materialgruppen Keramik, Glas, Metallfunde, kunsthandwerkliches Metall, bemalte Objekte und biologische Materialien thematisiert. Parallel zu praktischen Restaurierungsprojekten werden die Werkstoffeigenschaften und -geschichte sowie Kunst- und Konservierungstechnik besprochen. Zum besseren Verständnis der Objekte dienen kultur- und naturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen. Die einzelnen Lehrveranstaltungen sind im B.A.-Modulhandbuch (pdf) zusammengestellt.

    Graphische Übersicht Studienplan B.A. (pdf)

    Im Mittelpunkt des Studiums stehen – das ist Stuttgarter Tradition – die Projektarbeiten, im Bachelorstudium flankiert von entsprechenden konservierungstechnischen Seminaren, Workshops und praktischen Übungen zu Herstellungstechniken. Bei Letzterem können wir auf eine besondere Spezialität der ABK Stuttgart zurückgreifen: die Vielfalt an künstlerischen Werkstätten mit ihren technischen Lehrerinnen und Lehrern. Die Themen der Bachelor-Restaurierungsprojekte werden mit den Vorlesungen in Werkstoffkunde und -geschichte synchronisiert, um Theorie und Praxis zu verzahnen. Restaurieren ist nicht ohne das Verständnis der Materialität der Objekte möglich, entsprechend werden Lehrveranstaltungen zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen und ihren Anwendungen in der Restaurierung, der Materialuntersuchung und der präventiven Konservierung angeboten. Der Bedeutung der Dinge spüren geisteswissenschaftliche Vorlesungen zu Archäologie, Ethnologie und Europäischem Kunsthandwerk nach. Den erfolgreichen Start ins Studium sollen gemeinsame Lehrveranstaltungen aller Bachelorstudiengänge zum wissenschaftlichen Arbeiten, Dokumentieren, Zeichnen, Fotografieren und EDV-Einsatz gewährleisten. Das Gelernte lässt sich dann gleich in den Dokumentationen zu den Projektarbeiten umsetzen. Exkursionen ins In- und Ausland erweitern den Horizont.

    Im sechsten Semester wird das Bachelorstudium mit einer Prüfung zur Werkstoffkunde und Konservierungstechnik und der Projektarbeit des 6. Semesters, die als Bachelorabschlussarbeit fungiert, beschlossen.

    Studienordnung B.A. (pdf)
    Prüfungsordnung B.A. (pdf)

  • Masterstudium

    Im viersemestrigen Masterstudium stehen frei gewählte Restaurierungsprojekte im Vordergrund. In zwei Semesterarbeiten werden allgemeine Themen weitgehend selbstständig bearbeitet: Sie können aus den Bereichen Konservierungstechnik, Quellenschriften/Kunsttechnik, naturwissenschaftliche Untersuchung, präventive Konservierung usw. stammen und bereiten auf die Masterarbeit im 4. Semester vor. Daneben können aus einer Vielzahl von Wochenkursen zwölf Module ausgewählt werden. Sie decken die Gebiete Archäometrie/Materialwissenschaften, Konservierungswissenschaften, Kunstwissenschaft und Kulturmanagement sowie moderne Kunst ab. Die einzelnen Lehrveranstaltungen werden sind im M.A.-Modulhandbuch (pdf) näher beschrieben.

    Graphische Übersicht Studienplan M.A. (pdf)

    An das – wie überall – stark reglementierte Bachelor-Einführungsstudium schließt sich im Masterstudium ein Reich großer akademischer Freiheit an. Die Masterstudierenden können weitgehend frei Schwerpunkte setzen, sei es bei der Wahl der Themen der Projekt- und der Semesterarbeiten oder der einwöchigen Theorieblöcke. Das Masterstudium soll bis an die Grenzen des Wissens vordringen. Daraus ergeben sich Anregungen und Ideen, den Kenntnisstand zu erweitern. In der Verbindung von Lehre und Forschung hat der Studiengang einen klassischen, universitären Anspruch. Restaurierung wird nicht nur auf wissenschaftlicher Grundlage vermittelt, sondern auch durch neue Erkenntnisse vorangetrieben. Gerade in der Forschung lässt sich viel lernen, was dann auch Eingang in die Lehre finden kann. Zahlreiche Fachpublikationen aus dem Studiengang sind dabei nicht nur aus Beiträgen der Lehrenden, sondern auch aus Qualifizierungsarbeiten der Studierenden hervorgegangen, angefangen von der Projekt- über die Master- bis zur Doktorarbeit.

    Studienordnung M.A. (pdf)
    Prüfungsordnung M.A. (pdf) 

  • Vorlesungsverzeichnis

    Die Vorlesungsverzeichnisse der Restaurierungsstudiengänge für das laufende und die vorherigen Semester finden Sie auf der Website der ABK Stuttgart unter Studium/Studieren

  • Promotion

    Doktorarbeiten sind seit 2002 möglich, als das damals novellierte Kunsthochschulgesetz des Landes der Akademie das Promotionsrecht auf dem Gebiet der Kunstwissenschaften verlieh. Nach der daraufhin erlassenen Promotionsordnung können auch Restauratorinnen und Restauratoren davon Gebrauch machen.

    Themen aus dem Gebiet der Erhaltung von Kunst- und Kulturgut sind entsprechend des Wissenschaftsverständnisses der Restaurierungsprofessorinnen und -professoren eingeschlossen. Dies eröffnet begabten Absolventinnen und Absolventen die Chance, sich über längere Zeit mit einem größeren Thema auseinanderzusetzen und originäre Beiträge zur Forschung zu leisten. Pionierin aus dem Gebiet der Objektrestaurierung ist Katharina-Schmidt-Ott, die 2008 zum Einsatz der Plasmamethode in der Metallkonservierung (pdf) promovierte. Dank des Entgegenkommens ihres Arbeitgebers, des Schweizerischen Nationalmuseums, war die zeitliche, räumliche und apparative Seite des Projektes in Zürich gesichert. Für weitere Vorhaben stellte sich die neue Aufgabe, Stipendien bzw. Drittmittel für Stellen einzuwerben. Die 2011 abgeschlossene Dissertation von Britta Schmutzler zur Vereinfachung der Entsalzung von Eisenfunden wurde namhaft durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Projekt „Rettung vor dem Rost“ gefördert. Drittmittel ermöglichten die Laborarbeiten von Ingrid Wiesner zur Gefriertrocknung von Nassfunden (DFG), von Andrea Fischer zur durch Glas induzierten Metallkorrosion (Friede Springer Stiftung), von Jörg Stelzner zum CT-Einsatz in der Archäologie (DFG-Lauchheim-Projekt des LAD BW) und von Martina Raedel zu Glasergänzungsmassen für Glasfenster (AiF). Bibliographische Angaben zu den Dissertationen bzw. Links zu den Downloads finden Sie auf dieser Seite unter „DISSERTATIONEN“.

    Derzeit berufsbegleitend laufende Dissertationsvorhaben beschäftigen sich mit der Geschichte der Bronzerestaurierung, einem hallstattzeitlichen Fürstinnengrab, der herstellungstechnischen Untersuchung von Hohlgläsern und der Bedeutung der Restaurierung für die Bodendenkmalpflege. Damit spiegelt sich auch in den Promotionsthemen die ganze Breite der Konservierung und Restaurierung.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Akademie auf der Seite Promotion.

  • Nach dem Studium

    Nach dem Studium

    Der Abschluss an der ABK Stuttgart wird im In- und Ausland geschätzt. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs arbeiten freiberuflich oder in Restaurierungswerkstätten von Museen und Denkmalämtern. Anstellung gefunden haben diese z. B.

    …in Stuttgart
    Landesmuseum Württemberg Stuttgart
    Lindenmuseum Stuttgart

    …in Baden-Württemberg
    Archäologische Denkmalpflege BW, Regierungspräsidium Stuttgart
    Reiss-Engelhorn Museen Mannheim
    Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg
    Archäologische Denkmalpflege BW, Regierungspräsidium Karlsruhe
    Augustinermuseum Freiburg

    …in anderen Bundesländern
    Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (BY)
    Bayerisches Nationalmuseum München (BY)
    Kunstsammlungen der Veste Coburg (BY)
    Deutsches Ledermuseum, Offenbach (HE)
    Archäologisches Museum Frankfurt (HE)
    Museum Angewandte Kunst Frankfurt (HE)
    Weltkulturen Museum Frankfurt (HE)
    Museumslandschaft Hessen Kassel (HE)
    Landschaftsverband Rheinland – Amt für Denkmalpflege im Rheinland (NRW)
    Rheinisches Landesmuseum Bonn (NRW)
    Museum August Kestner, Hannover (NI)
    Archäologisches Institut der Universität Göttingen (NI)
    Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege (BB)
    Kunstgewerbemuseum Berlin (B)
    Ethnologisches Museum Berlin (B)
    Grünes Gewölbe Dresden (S)

    …in Europa
    Museum der Kulturen Basel (CH)
    Historisches Museum Basel (CH)
    Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt (CH)
    Museum zu Allerheiligen Schaffhausen (CH)
    Schweizerisches Nationalmuseum, Zürich (CH)
    Rijksmuseum voor Volkenkunde, Leiden (NL)
    Kunsthistorisches Museum Wien (A)
    Landesarchäologie Liechtenstein (FL)

    Manche Museen bieten auch nach Studienabschluss Volontariate an. Stuttgarter Absolventinnen und Absolventen arbeiteten unmittelbar nach dem Studium beispielsweise als „Intern“ im Getty Center (Los Angeles), als „Research Fellow“ in der Smithsonian Institution (Washington) oder als Volontär im Bayerischen Nationalmuseum.

    Wer nach der Masterarbeit oder später weiterforschen möchte, kann bei entsprechender Eignung auch mit einer Doktorarbeit beginnen.

  • Exkursionen

    Wir sind neugierig darauf, wie woanders restauriert wird. Exkursionen ermöglichen uns das Kennenlernen von Restaurierungswerkstätten, Sammlungen, Ausgrabungen und Kulturdenkmälern in anderen Gegenden der Welt und deren Besonderheiten. Besonders wichtig ist uns der Kontakt zu anderen Restaurierungsstudiengängen, mit denen wir gerne studentische Vortragsveranstaltungen („Colloquium“) zu „Principles and Practice in Objects‘ Conservation“ organisieren.

    Einwöchige Exkursionen jeweils im Oktober zum Start des Wintersemesters führten uns (ab 2000) nach

    2000  Budapest, Colloquium mit der Hungarian Academy of Fine Art
    2001  Kopenhagen, Colloquium mit Det Kongelige Danske Kunstakademi
    2002  Neapel
    2003  Amsterdam, Colloquium mit dem Instituut Collectie Nederland (ICN)
    2004  Wien, Colloquium mit der Universität für Angewandte Kunst
    2005  Berlin, Colloquium mit der HTW
    2006  Neapel
    2007 Budapest, Colloquium mit dem Ungarischen Nationalmuseum, Abt. für Restauratorenausbildung
    2008 Dresden
    2009 London, Colloquium mit dem University College
    2010 Athen, Besuch und Vortrag bei der TEI Athens
    2011 Hamburg
    2012 Istanbul, Colloquium mit der Universität
    2013 Amsterdam, Colloquium mit der Universität
    2014 Prag, Colloquium mit der Universität
    2015 Budapest, 4th European Student Conference on Object Conservation
    2016 Wroclaw (Breslau), Tagung “Recent Advances in Glass and Ceramics Conservation”, Studentencolloquium mit der Eugeniusz Geppert Akademie
    2016 Wien, Colloquium mit der Universität für angewandte Kunst
    2017 Athen, Colloquium mit der TEI
    2018 Lissabon, Colloquium mit der Universidade Nova

    exkursion_athen_2013

    Kurzexkursionen führten uns zu folgenden Zielen (ab 2009):

    2009  Tagung „Standards in der Restaurierungswissenschaft und Denkmalpflege“, Berlin
    2010  Bodendenkmalpflege und Schweizerisches Nationalmuseum Zürich
    2011  Tagesfahrt zur Versuchsgerberei der Gerberschule in Reutlingen
    2011  Tagesfahrt zur Ott-Pauser’schen Silberwarenfabrik Schwäbisch Gmünd
    2011  Altrestaurierung an Bronzen, Antikensammlung Berlin
    2012  Archäologische Restaurierung im Rhein. Landesmuseum Bonn, Ausstellung „Steppenkrieger“
    2012  ICOM-CC Tagung‚ Leather and Related Materials‘, Offenbach
    2012  Verhüttungsexperiment: Eisengewinnung im Rennfeuerofen, Neuenbürg
    2013  Tagesfahrt zum Ledermuseum Offenbach
    2013  Tagesfahrt zur Gerberei Gmelich, Großbottwar
    2014  Tagesfahrt zur Ott Pauser’schen Silberwarenfabrik Schwäbisch Gmünd
    2014  Einwöchige MA-Module in Berlin an der BAM und der Antikensammlung
    2015  Tagesfahrt nach Konstanz zur Glassonderausstellung im ALM
    2016  Besuch der Altsämisch- und Weißgerberei (Felle) Kolesch in Biberach an der Riss
    2017  Besuch der Ott Pauser’schen Silberwarenfabrik Schwäbisch Gmünd
    2018  Besuch der Glashütte Schmidsfelden
    2018  Besuch des Keramikmuseums Ludwigsburg

Bewerbung
Arbeitsbereiche
  • Über die Arbeitsbereiche

    Wie weit darf eine Reinigung das Erscheinungsbild eines Exponats verändern? Gibt es das universell einsetzbare Restaurierungsmaterial? Wie finde ich die optimale Methode und begegne den zu erwartenden Risiken? Oder tue ich lieber gar nichts und hoffe auf die Weiterentwicklung technischer Verfahrensschritte?

    Ein Semester in der Werkstatt des Studiengangs „Objektrestaurierung“ beginnt mit einer Ansammlung von Objekten, die restauriert werden wollen. In diesem Moment stehen viele Fragen im Raum und jedes einzelne Objekt veranschaulicht, wie komplex das Berufsbild der Restauratorin bzw. des Restaurators ist. Eine Fülle von Kompetenzen ist notwendig, um die Schäden an Kunst- und Kulturgut erkennen und beurteilen zu können und dementsprechend Handlungsstrategien für ihren Erhalt zu entwickeln. Bei der Auswahl der zu restaurierenden Stücke für die Projektarbeit im Bachelorstudiengang hat sich ein Themenkanon zu verschiedenen kulturgeschichtlichen Objekten etabliert, der die Vielseitigkeit dieses Studiengangs widerspiegelt.

    Die Objekte unterscheiden sich in ihrer Materialität, ihrer Provenienz, ihrem Alter und ihrem Erhaltungszustand. Der Umgang mit Originalen hat einen großen Stellenwert im Studienplan, bieten sie doch die beste Möglichkeit, sehen zu lernen, Materialien zu erfahren, Veränderungen oder Schäden zu interpretieren und ein Gefühl für gealterte Oberflächen zu entwickeln. Vor Beginn jeder Maßnahme ist es wichtig, die Restaurierungsziele klar zu formulieren und eine Haltung zum Stück und dem geplanten Eingriff zu entwickeln. Es muss entschieden werden, welche Methoden sich am besten eignen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Welches Restaurierungsmaterial wird sowohl dem Erhaltungszustand des Objektes gerecht und erfüllt gleichermaßen die Ansprüche heutiger Restaurierungsstandards? Nicht selten erweisen sich Objekte während des Arbeitsprozesses als wesentlich empfindlicher als zunächst diagnostiziert und entpuppen sich als Bewährungsprobe hinsichtlich der Geduld und der manuellen Fähigkeiten.

    Eine Seminarreihe zu Methoden und Techniken der Konservierung begleitet die Projektarbeit. Abgestimmt mit den Vorlesungen (graphische Übersicht Studienplan B.A. (pdf)) werden hier Kompetenzen erworben, um weitgehend eigenständig nach wissenschaftlichen und methodischen Grundsätzen arbeiten zu können. Ein wichtiges Element der Seminare sind exemplarisch durchgeführte Versuchsreihen. Materialien und Applikationsmethoden werden evaluiert, Bewährtes kann modifiziert und weiterentwickelt werden. Im Restaurierungsprojekt werden diese Methoden dann individuell auf ihre Anwendbarkeit überprüft und in die Praxis transferiert.

    Besonders inspirierend und richtungsweisend sind die gemeinsamen restaurierungsethischen Diskussionen im direkten Bezug zu den Objekten. Hierbei fließen die unterschiedlichen Erfahrungen der Studierenden aus ihren Vorpraktika in Museen oder Denkmalämtern ein.

    So wird die Vorgehensweise bei der Restaurierung eines archäologischen Objekts ganz anders bewertet als die Maßnahmen bei einem Objekt, das aus einer Kunst- und Wunderkammer stammt oder aus einem außereuropäischen Kontext hervorgeht.

  • Archäologische Objekte

    Organische Materialien werden im Boden in der Regel schneller abgebaut als anorganische Materialien wie Keramik, Glas und Metall. Holz, Textil oder auch Leder erhalten sich in unseren Breitengraden nur unter besonderen Umständen, etwa in wassergesättigten Böden oder durch die konservierende Wirkung der Metallsalze. Aber auch anorganische Funde, vor allem das Metall, und hier vorrangig das Eisen kann derart korrodiert sein, das von einem Objekt nichts Erkennbares mehr vorhanden ist.

    Die Funde sind, unabhängig von ihrem oftmals weit fortgeschrittenen Zerfall, eine wichtige Informationsquelle für die archäologische Forschung. Erstes Ziel der Restaurierung ist es, alle Informationen zum Fund und zum Befund (Kontext) aufzudecken und zu dokumentieren, da alle weiteren Maßnahmen zwangsläufig mit einer gewissen Zerstörung verbunden sind.

    Die Bearbeitung in situ geborgener Grabbeigaben aus Metall mit anhaftenden organischen Fragmenten ist seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Stuttgarter Lehrplans, vermittelt die anspruchsvolle und vielseitige Aufgabenstellung doch wesentliche Prinzipien der archäologischen Restaurierung. Zunächst wird eine feinstratigrafische Untersuchung der Befundsituation durchgeführt, um alle organischen Materialien, die sich in der Nähe der Metalle erhalten haben, zu erfassen. Dies schult den Umgang mit stark abgebauten Materialien, insbesondere das mikroskopische Beobachten und die manuelle Geschicklichkeit. Für die archäologische Forschung erbringt die Untersuchung wichtige Informationen zur einstigen Funktion und Verwendung der Textilien, Lederfragmente oder auch botanischen Reste (organische Reste).

    Gürtelgehänge, Hessigheim Grab 53, Landesamt für Denkmalpflege Stuttgart 
    Abb.: In situ geborgenes Gürtelgehänge, Hessigheim Grab 53, Landesamt für Denkmalpflege Stuttgart, restauriert von Diana Gabler 2009.

    Zeichnerische Dokumentation des Gürtelgehänges (Planum 1) 
    Abb.: Zeichnerische Dokumentation des Gürtelgehänges (Planum 1), Diana Gabler 2009.

    Nachdem alle Informationen zur Befundsituation dokumentiert wurden, können die Funde geborgen werden. Abhängig von der archäologischen Fragestellung werden die Oberflächen der Metallobjekte, meist aus Eisen, Bronze oder Silber, vollständig oder nur partiell („investigative conservation“) freigelegt. Letztere Vorgehensweise wird zunehmend von Restauratoren in Denkmalämtern eingesetzt, um große Fundmassen zu bewältigen.

    Weiter grundlegende Arbeitsbereiche sind die Restaurierung von archäologischer Keramik und archäologischem Glas.

  • Kunsthandwerkliche Objekte

    Auch wenn es hinsichtlich der Materialien viele Parallelen zur archäologischen Restaurierung gibt, unterscheiden sich die Ziele und die Herangehensweisen bei der kunsthandwerklichen Restaurierung sehr. Da viele Exponate zur Zeit ihres Gebrauchs einen repräsentativen Charakter besaßen, soll dieser auch heute in der Ausstellungsvitrine wieder zur Geltung gebracht werden. Es ist oft eine Gratwanderung, Objekte in ihrer materiellen Substanz möglichst wenig zu verändern, gewachsene Alterungsschichten zu erhalten und gleichzeitig Pracht und Glanz in angemessener Weise hervorzubringen. Die Anwendung traditioneller Handwerkstechniken – angelehnt an die ursprünglichen Techniken – wird heute kontrovers diskutiert oder auch vollkommen abgelehnt. Zum einen halten die Exponate diesen oft eher an Reparaturen erinnernden Eingriffen nicht mehr stand. Materialeigenschaften wie z. B. die Duktilität von Metallen oder die hygroskopische Eigenschaft von Holz haben sich durch Gebrauch und Alterungsprozesse verändert, sodass diese tiefgreifenden Maßnahmen mitunter mehr schaden als nutzen. Zum anderen wird von der inzwischen geschulten und anspruchsvollen Betrachterin bzw. vom Betrachter eine wahrnehmbare Authentizität des historischen Objektes erwartet, die nicht durch derart massive Eingriffe gestört werden darf. Beispielsweise bei Silber ist eine unruhige Oberfläche mit leichter Anlaufschicht durchaus erwünscht, wohingegen eine glatt polierte und strahlend weiße Oberfläche an Ausdruck verliert.

    Die Restaurierung vergoldeter Bronze- und Silberobjekte aus dem 18. und 19. Jahrhundert ist für die Stuttgarter Bachelorstudierenden eine solche Gratwanderung. Ist es zum Beispiel notwendig, die Stücke für eine Reinigung vollständig zu demontieren? Oder was mache ich, wenn die Kuppa eines Pokals aus dem 19. Jahrhundert eingebeult ist? Ist es in diesem Fall vertretbar rückzuformen? Viel Diskussionsstoff gibt es auch beim Vergleich verschiedener Reinigungsverfahren für historisches Silber, bedeutet doch jedes Anlaufen und erneutes Reinigen Materialverlust.

    Bei vielen kunsthandwerklichen Objekten handelt es sich um Materialkomposite. Häufig wurden organische und anorganische Materialien miteinander verbunden, die sehr unterschiedlich auf Umgebungsbedingungen wie die relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder Schadstoffe reagieren. Durch hierbei entstehende Spannungen lösen sich oftmals Klebungen oder mechanische Verbindungen, sodass die Gefahr besteht, dass einzelne Objektbestandteile verloren gehen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Restauratorinnen und Restauratoren unterschiedlicher Spezialisierungen hilft oftmals, Lösungen zu finden.

    Tafelaufsatz, um 1800, vergoldete Bronze, Residenzschloss Ludwigsburg, Inv. Nr. KRG 874 
    Abb.: Tafelaufsatz, um 1800, vergoldete Bronze, Residenzschloss Ludwigsburg, Inv. Nr. KRG 874, restauriert von Liane Albrecht 2009.

    Tafelaufsatz, Detailaufnahme, Korrosion, hervorgerufen durch Rückstande von Reinigungsmitteln 
    Abb.: Tafelaufsatz, Detailaufnahme, Korrosion, hervorgerufen durch Rückstande von Reinigungsmitteln, Liane Albrecht 2009.

  • Ethnologische Objekte

    Objekte aus außereuropäischen Kulturen wurden bereits in den Wunderkammern des 17. Jahrhunderts gesammelt. Sie galten als Kuriositäten und es waren vornehmlich die materiellen Aspekte des Andersseins, die Fürsten und Herzöge faszinierten. Leitlinien und Ziele der ethnographischen Sammlungen haben sich in den vergangen 100 Jahren stetig gewandelt und es ist heute vielmehr die kulturelle und soziale Bedeutung der Objekte im ursprünglichen Kontext, die, soweit möglich, dokumentiert, respektiert und bewahrt werden soll.

     tatnua-Maske, Neuirland, gefasstes Holz, Pflanzenfasern, Völkerkundemuseum Heidelberg, Inv. Nr. 42022, restauriert von Helena Fuertes y Koreska 2006
    Abb.: Tatnua-Maske, Neuirland, gefasstes Holz, Pflanzenfasern, Völkerkundemuseum Heidelberg, Inv. Nr. 42022, restauriert von Helena Fuertes y Koreska 2006.

    Die Restaurierung von Ethnographika verlangt vor diesem Hintergrund eine große Sensibilität und ist immer mit dem Bewusstsein verbunden, dass wir als Europäer kaum Wissen über die kulturelle Bedeutung dieser Gegenstände haben. Vielen Exponaten, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Missionaren, Händlern oder anderen Reisenden nach Europa gebracht wurden, fehlen detaillierte Angaben zur Provenienz oder zum ursprünglichen Gebrauchszusammenhang. In anderen Fällen ist beispielsweise bekannt, dass Objekten eine rituelle Bedeutung zukam und gemäß der indigenen Tradition nach ihrem Gebrauch zerstört werden müssten. Daraus ergibt sich ein Widerspruch zu den Prinzipien des Konservierens und Restaurierens, denn hier steht die Bewahrung der Objekte im Mittelpunkt des Tuns.

    Um die Objekte zu erhalten und alle Spuren der Nutzung zu dokumentieren, ist auch in diesem Arbeitsgebiet eine umfangreiche Materialkenntnis erforderlich. So sind Pflanzenfasern, -stängel und -blätter, Holz und Rinde, Muscheln, Farbstoffe und Pigmente, Harze oder Gummen ebenso anzutreffen wie tierische Häute, Därme, Haare und Zähne oder die verschiedensten anorganischen Materialien.

     Sulka Tanzmaske, Neubritannien, Pflanzenmark, -fasern und –blätter, Völkerkundemuseum Heidelberg, Inv. Nr. Oz 000025, restauriert von Mareike Mehlis 2010
    Abb.: Sulka Tanzmaske, Neubritannien, Pflanzenmark, -fasern und –blätter, Völkerkundemuseum Heidelberg, Inv. Nr. Oz 000025, restauriert von Mareike Mehlis 2010.

    Generell gilt in der Restaurierung das Leitmotiv, durch möglichst minimale Eingriffe in die Originalsubstanz den Erhalt der Objekte zu gewährleisten. Bei der Behandlung von ethnologischen Objekten wird diesem Prinzip sehr konsequent Folge geleistet. Präventive Maßnahmen haben hier einen herausragenden Stellenwert.

    Viele Schadensbilder an ethnologischen Objekten sind auf einen Schädlingsbefall zurückzuführen. Häufig fehlen ganze Objektbestandteile, mitunter wurden nur bestimmte Materialien, z. B. ein Federbesatz oder eine Applikation aus Wolle, befallen. Vor Beginn von Restaurierungsmaßnahmen muss überprüft werden, ob das Objekt mit Rückständen biozider Chemikalien kontaminiert ist. Alle Maßnahmen zur Minderung von persönlichen Gesundheitsrisiken müssen in diesem Fall beachtet werden (Arbeitskleidung, Handschuhe, ggf. Atemmaske oder Lüftungsvorrichtungen).

Praxisprojekte BA
  • Über die Praxisprojekte

    Die praktische Restaurierung steht im Mittelpunkt des Restaurierungsstudiums. Während die Masterstudierenden Objekte individuell nach ihren eigenen Interessen vorschlagen können, folgen die Restaurierungsprojekte im Bachelorstudium dem sechssemestrigen Material-Zyklus der Vorlesung zur Werkstoffkunde und -geschichte. (Nur die Erstsemester restaurieren abweichend davon jeweils vor allem Keramiken in den Partnerwerkstätten des Landesmuseums Württemberg, des Linden-Museums und der Archäologischen Denkmalpflege.) Jeder hat sein eigenes Objekt zur Bearbeitung, kann aber auch anders gelagerte Problemstellungen durch Austausch in der B.A.-Gruppe kennenlernen. Die Gegenstände werden unter didaktischen Gesichtspunkten dafür von der Werkstattleitung ausgewählt und von den Museen zur Bearbeitung in der Akademiewerkstatt ausgeliehen. Begleitet wird die Restaurierung durch Seminare zur Kunsttechnologie und zur Konservierungstechnik, Workshops mit Spezialisten, praktischen Übungen zur Herstellungstechnik in den künstlerischen Werkstätten der Akademie und oft auch durch Exkursionen.

    Erst wenn die kulturhistorische Bedeutung des Objekts, seine Herstellung und die vorliegenden Schäden erfasst wurden, kann man Möglichkeiten zu konservatorischen Eingriffen abwägen und einen Restaurierungsplan aufstellen. Der muss dann bis zu Semesterende am Objekt praktisch umgesetzt oder modifiziert werden. Denn im Folgesemester wartet schon das nächste Objekt.

  • Keramik

    Festigungsversuche während des Keramikseminar, Foto: S. Hoffmann
    Abb.: Festigungsversuche während des Keramikseminar (Foto: S. Hoffmann)

    Im ersten Semester steht die Keramikrestaurierung im Mittelpunkt der Praxis. Diese findet nicht, wie sonst im Bachelorstudium in der Akademiewerkstatt, sondern in Stuttgarter Partnerwerkstätten statt. Nur montags und dienstags waren wir für die Vorlesungen zu Werkstoffkunde, Anorganischen Chemie, EDV und Wissenschaftlichem Arbeiten auf dem Campus. Den Rest der Woche verteilten wir uns auf die Restaurierungswerkstätten des Stuttgarter Linden-Museums, des Landesmuseums Württemberg bzw. des Landesamts für Denkmalpflege in Esslingen. Umso weniger wir uns in diesen Tagen sahen, desto mehr hatten wir uns zu Beginn der Woche zu erzählen, denn unterschiedlicher hätten unsere Arbeitsfelder kaum sein können. Von ethnologischen Objekten über Kunsthandwerk bis zu archäologischen Objekten war alles dabei, was sich dem Thema Keramik zuordnen ließ.

    Objekt während der Entnahme, Planum 3 - man erkennt den fragmentierten Zustand und die umgebenden Wurzeln, Foto: S. Hoffmann
    Abb.: Objekt während der Entnahme, Planum 3 – man erkennt den fragmentierten Zustand und die umgebenden Wurzeln (Foto: S. Hoffmann)

    Aufbau für das Zeichnen der Plana, Foto: S. Hoffmann
    Abb.: Aufbau für das Zeichnen der Plana (Foto: S. Hoffmann)

    In Seminaren in der Werkstatt des Studiengangs konnten wir das Reinigen, Festigen, Kleben und Ergänzen von poröser Keramik an Probekörpern üben. Wir konnten verschiedene Materialien ausprobieren und deren Einsatz hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe, ihrer Langzeitstabilität und ihren möglichen Auswirkungen auf das Objekt kritisch reflektieren. Wie wichtig eine wohlüberlegte Auswahl von Materialien für die Restaurierung ist und welche weitreichenden Folgen sie haben kann, sahen wir schließlich in der Praxis im Museum. Dort galt es unter anderem, gealterte Klebungen an altrestaurierten Gefäßen zu lösen. Diese waren mit der Zeit vergilbt und spröde geworden und hatten die Bruchkanten der Keramik beschädigt. Auch ein Wachsüberzug auf einer graphitierten Schale, der mit den Jahren auskristallisiert war, bedurfte einer Behandlung. Unsere Überlegungen sprachen wir dabei stets mit den Restauratorinnen und Restauratoren vor Ort ab, da die Ansprüche an die Restaurierung jeweils variierten, je nachdem, ob das Objekt anschließend in einer Ausstellung im Museum gezeigt werden oder z. B. noch wissenschaftlich ausgewertet werden sollte. Nachdem das Bearbeitungskonzept stand, führten wir die Maßnahmen systematisch durch, beispielsweise auch die Restaurierung einer im Gipsblock geborgenen Urne mit Leichenbrand.

    Urne nach der Entnahme, Reinigung und dem Zusammenfügen, Foto: S. Hoffmann
    Abb.: Urne nach der Entnahme, Reinigung und dem Zusammenfügen (Foto: S. Hoffmann)

    Das heißt, die Urne wurde auf der Ausgrabung zusammen mit etwas umliegendem Erdreich abgestochen und mit Gipsbinden so „verpackt“, dass der Block in die Restaurierungswerkstatt transportiert werden konnte, ohne durch Stöße oder eine Änderung des Umgebungsklimas Schaden zu nehmen. In der Werkstatt konnte die Urne dann Schritt für Schritt aus dem Block entnommen werden. Hierbei kam es vor allem auf die genaue Dokumentation der einzelnen Plana, also Schichten, an, in denen die Urne freigelegt wurde an, diese wurden in sogenannten Planumszeichnungen und in Fotografien festgehalten. Verschiedene Materialien können im Boden vergehen, so dass sie zwar nicht mehr vorhanden sind, aber im Erdreich Spuren in Form von Verfärbungen oder Abdrücken, Hohlräumen etc. hinterlassen haben. Durch die Entnahme der Urne und ihres Inhalts aus dem Block wird diese im Block konservierte Fundsituation unwiederbringlich zerstört, daher ist die Dokumentation so besonders wichtig. Nachdem die Urne, die durch die jahrhundertelange Lagerung im Boden in eine Vielzahl von Einzelteilen zerbrochen war, aus dem Block entnommen war, wurden die Einzelteile gereinigt, wieder zusammengefügt und geklebt.

    Rückblickend hat uns dieses erste Semester einen Einblick in einen Bereich der Objektrestaurierung gewährt, den wir bis dato im Vorpraktikum so nicht hatten.

    Judith Berning und Ana Diaz

  • Metallfunde mit orginalen Resten

    Auf Spurensuche im Frühmittelalter – Die Restaurierung archäologischer Objekte

    Wie lebten die Menschen in längst vergangenen Zeiten? Welche Sitten hatten sie und wie kleideten sie sich? Solchen Fragen kann in der Restaurierung archäologischer Objekte nachgegangen werden. Es ist noch längst nicht alles erforscht und durch die Bearbeitung eines solchen Objektes können neue Erkenntnisse gewonnen werden.

    Das im Block geborgene Gürtelgehänge
    Abb. 1: Das im Block geborgene Gürtelgehänge. Links im Block während der Freilegung, rechts im gefestigten Nachzustand (© Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart)


    Computertomographie der Blockbergung.
    Abb. 2:  Computertomographie der Blockbergung. Hell leuchtend erscheinen die Metalle, aber auch Textilien und Leder werden damit sichtbar (© Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart)

    Trageweise eines frühmittelalterlichen Gürtelgehänges.

    Abb. 3: Trageweise eines frühmittelalterlichen Gürtelgehänges (© MARTIN 1997, 352.[1])

    Gefunden werden die archäologischen Objekte auf Ausgrabungen, deren Orte vor allem im Rahmen von Bauarbeiten entdeckt werden. Besonders fragile Funde werden vor Ort nicht bearbeitet, sondern in einem Block geborgen. Dabei werden sie samt sie umgebender Erde mit Gips ummantelt und somit unbewegt und sicher geborgen (Abb. 1 links). Eine Freilegung kann dann Schicht für Schicht unter dem Mikroskop in der Restaurierungswerkstatt erfolgen. Hierbei sind Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt, denn durch die jahrhundertelange Bodenlagerung haben sich die Materialien stark verändert und abgebaut. Oft haben sich organische Reste wie  Holz, Leder, Horn, Textilien etc. überhaupt nicht oder nur in Spuren erhalten, deren Deutung man lernen muss. Mit feinsten Werkzeugen wie Nadeln oder Pinzetten werden die Objektstrukturen von der aufliegenden Erde befreit und es kommen Gegenstände zum Vorschein, die seit Jahrhunderten verborgen waren.

    Unterstützt wird die Freilegung der Funde durch Röntgenaufnahmen oder Computertomographien, mit denen bereits vorab Informationen über das Innere dieser Blockbergungen sichtbar werden (Abb. 2).

    Ich habe frühmittelalterliche Funde bearbeitet (ca. 500–1050 AD), bei denen es sich um Bestandteile eines Gürtelgehänges handelt. Dieses besteht aus Eisenringen, die ursprünglich mit einem Lederband verbunden waren und einem kleinen Messer. Solche Gegenstände wurden von Frauen getragen, bei denen sie vom Gürtel herab hingen (Abb. 3). Durch die Konservierung und Restaurierung wurden die Funde stabilisiert und gefestigt, sodass sie von Archäologen weiterführend ausgewertet werden können.

    Jenny Wölk

    [1] MARTIN 1997: Max Martin, Kleider machen Leute – Tracht und Bewaffnung in fränkischer Zeit. In: Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg (Hrsg.), Die Alamannen. Begleitband zur Ausstellung „Die Alamannen“. 14. Juni 1997 bis 14. September 1997, Stuttgart 1997, S. 349–358.

  • Kunsthandwerkliches Metall

    Folgt in Kürze

  • Wachsobjekte

    Kolumbianische Wachsfigur
    Abb.: Kolumbianische Wachsfigur, Sicherung des von Insekten Befallenen Textils mit einer Rundnadel und Haspelseide an ein eingefärbtes Seidengewebe. 

    Wie gewohnt wählten wir Studierende zu Beginn des Semesters ein Objekt gemeinsam mit der Werkstattleiterin aus. Dabei konnten in Rücksprache mit den Kommilitonen die Vorkenntnisse sowie die eigenen Interessen oder besondere Problemstellungen die Objektwahl beeinflussen. Da Wachs aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften wie einem niedrigen Schmelzpunkt oder der geringe Härte besondere Anforderungen an die Bearbeitung erfordert, standen neben dem praktischen Arbeiten am Objekt Seminare zur Reinigung, Klebung, Ergänzung oder der geeigneten Lagerung auf dem Lehrplan. Jede/r von uns bearbeitete neben einem Objekten aus Wachs je eine mexikanische Genrefigur, die traditionelle Tracht oder Arbeitskleidung dieser Region trugen. Diese Genrefiguren aus Wachs wurden in Mexiko um 1900 an Touristinnen und Touristen verkauft, um der Weltbevölkerung ein emanzipiertes und sich seiner Traditionen bewusstes Land zu zeigen. Die Herausforderung der Bearbeitung bestand neben der besonderen Herangehensweise an die Restaurierung des Werkstoffs Wachs in den vielfältig kombinierten Materialien, z. B. Textil. Zum einen waren die Gewebe dem Befall von Insekten zum Opfer gefallen, die Reste mussten gereinigt und gesichert werden. Exkremente der Insekten wurden entfernt, um unter anderem das Risiko eines erneuten Insektenbefalls zu mindern.

    Vom Unterkörper getrennter und geklebter Oberkörper einer Genrefigur
    Abb.: Vom Unterkörper getrennter und geklebter Oberkörper einer Genrefigur mit eingesetzter Stabilisierung aus einem alterungsstabilen Schaumstoff.

    Eine Sonderform der Wachsfiguren stellen die deutlich selteneren Figuren mit Textilhaut dar. Auf den wächsernen Hohlkörper wurde Textil geschmolzen, um den Figuren ein noch realistischeres Aussehen zu verleihen. Auf Grund der Materialeigenschaften von Wachs sind Brüche ein häufiges Schadensbild. Unter der Textilhaut waren zahlreiche Brüche zu dokumentieren. Besonders schwierig war es an diese Stellen zu gelangen, ohne die Textilien zu beschädigen, das Wachs zu kleben und die textile Trägerschicht wieder anzubringen. Es wurden Wege gesucht, wie mit diesen Problemen umgegangen werden sollte. Meist war dieser jedoch ein anderer, als man sich das zu Beginn des Konzeptes vorgestellt hatte.

    Begleitet wurde der praktische Teil von der Werkstoffkunde Vorlesung über organische und anorganische Bindemittel. So ging das Sammeln von praktischen Erfahrungen Hand in Hand mit dem Kenntnisgewinn der theoretischen Grundlagen einher. Da die einzelnen Bereiche von unterschiedlichen Dozierenden und Professoren und der Werkstattleiterin geführt wurden, konnte ein breites Feld rund um den Werkstoff Wachs abgedeckt werden. Wie in jedem Semester bemerkt man jedoch erst am Ende des Semesters beim Schreiben der Semesterarbeit wie viel man über den kurzen Zeitraum gelernt hat.

    Sarah Reyer und Lena Hönig

  • Glas

    „Feuerlöschschaden“ an einer römischen Glasscherbe
    Abb.: „Feuerlöschschaden“ an einer römischen Glasscherbe aus einem bustum-Brandgrab: Rissmuster durch Abschrecken rotglühenden Glases mit kalter Flüssigkeit.

    Ob frühmittelalterliches Glas aus Südwestdeutschland im Gipsblock, emailliertes Glas des 17. Jahrhunderts oder Glas à la façon de Venise: Die Herausforderung bei der Bandbreite an Glasobjekten bestand darin, dessen unterschiedliche Erhaltungszustände und Schadensbildern zu erfassen und zu bearbeiten. Für uns bedeutete dies neben kulturhistorischen und herstellungstechnischen Auseinandersetzungen, die Dokumentation und Konzepterstellung für die Konservierung und Restaurierung von doch sehr unterschiedlichen Gläsern und deren aufgetretenen Schäden. Eingebettet in ein vielfältiges Lehrprogramm werden Herstellung und Aufbau von Materialien, ihre historisch-geographische Verwendung, ihr Zerfall und mögliche Erhaltungsmaßnahmen entsprechend weit gefächert unterrichtet.

    Stark vergilbte Klebstoffreste an einer frühmittelalterlichen Glasschale aus Hemmingen (Kr. Ludwigsburg)
    Abb.: Stark vergilbte Klebstoffreste an einer frühmittelalterlichen Glasschale aus Hemmingen (Kr. Ludwigsburg).

    Nach der Objektvergabe zu Beginn des Semesters bildet ein ein- bis zweiwöchiges Seminar zu grundlegenden und aktuellen Restaurierungs- und Konservierungsmethoden den Einstieg in die Semesterthematik. Durch die Vermittlung von Herangehensweisen und Arbeitsabläufen wird uns die „Scheu“ vor dem originalen Objekt genommen.

    Neben der Reinigung, Klebung/Konsolidierung und ggf. ergänzenden Maßnahmen ist die fotografisch-dokumentarische Begleitung der Arbeitsschritte unabdingbar. Darüber hinaus stellen Untersuchungsmethoden, wie die FT-IR Analytik von Materialien früherer Restaurierungen, eine wichtige Unterstützung zu einer angemessenen Bearbeitung der Objekte da. Beispielsweise konnte an einer frühmittelalterlichen Glasschale, die Zusammensetzung eines bereits in den 1970er Jahren verwendeten Klebstoffes ermittelt werden. Dabei handelte es sich um ein gealtertes und unlöslich gewordenes Epoxidharz, welches durch seine starke Gilbung und Porosität sowohl das Aussehen der Glasschale störte als auch einen ausreichenden Zusammenhalt der Fragmente nicht mehr gewährleistete. Durch die Analyse konnte ein entsprechendes Lösemittel zur Quellung und Entfernung der stark vergilbten Klebstoffreste ermittelt werden. Die Quellung dieser erfolgte anschließend in einer geschlossenen Lösemittel-Dampfatmosphäre, sodass die Fragmente voneinander gelöst und die Bruchflächen gereinigt werden konnten. Ein erneutes Zusammenfügen und Kleben der Fragmente wurde somit ermöglicht.

    Kuttrolf nach der Bearbeitung
    Abb.: Kuttrolf nach der Bearbeitung

    An einem weiteren Objekt – einem Scherzglas des 17. Jahrhunderts – traten ebenfalls alte Klebungen auf. Sie stellten jedoch keine so große Herausforderung dar, da sie wasserlöslich waren. Die Hauptaufgabe lag hier vielmehr darin, dass zerbrochene Gefäß wieder zusammenzufügen, obwohl einige Scherben im Laufe der Jahre verloren gegangen waren. Soll ergänzt werden? Oder doch besser eine Stützkonstruktion erdacht werden? Letztendlich konnte im Inneren des Gefäßes eine Stützkonstruktion aus Plexiglas angebracht werden, die von außen kaum zu sehen ist. In solchen Fällen hilft oft der Austausch mit den zuständigen Museen und den dortigen Restauratorinnen, Restauratoren, Kuratorinnen und Kuratoren.

    Die Vielseitigkeit an Objekten und Materialien mit unterschiedlichen Erhaltungszuständen und Schadensbildern ermöglicht uns eine breit gefächerte Ausbildung im Umgang mit verschiedenen Problemen und Fragestellungen, welche wir abschließend als Konzept- und Ergebnisdokumentation schriftlich festhalten.

    Restaurierung wird nicht nur auf wissenschaftlicher Grundlage vermittelt, sondern auch durch neue Erkenntnisse vorangetrieben. Gerade die Arbeit an und mit originalen Objekten lässt uns Studierende auf spannende Aspekte stoßen, die im weiteren Verlauf des Studiums zu einem Forschungsprojekt heranwachsen können. Beispielsweise sind kürzlich an zwei frühmittelalterlichen Glasobjekten besondere Glasbruchmuster entdeckt worden, die für folgende Generationen einen Ansatzpunkt für weitere Forschung bieten

    Thea Schuck und Katja Siebel

  • Pflanzliche Objekte

    Restaurierung einer Palmblatt-„Schürze“

    Ethnologische Objekte stellen häufig besondere Ansprüche an die Restaurierung und Konservierung. Einerseits bestehen sie häufig aus Materialien wie Pflanzenfasern und -blättern, Holz, tierischen Häuten, Haaren, Federn und verschiedensten anderen Materialien, die anfällig gegenüber Schädlingen und Schimmel oder gegenüber Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit sind und deshalb hohe Anforderungen an die präventive Konservierung stellen. Andererseits darf bei außereuropäischen Objekten auch die kulturelle und soziale Bedeutung der Objekte in ihrer Ursprungskultur nicht außer Acht gelassen werden. Sie muss auch während der Restaurierung respektiert werden, weshalb eine gründliche Recherche über die jeweilige Kultur und den Gebrauchs-Kontext des Objekts unerlässlich ist.

    Leider sind viele ethnologische Objekte, die Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts in europäische Museen kamen nicht ausreichend dokumentiert, zum Beispiel fehlen Angaben zu Provenienz, Datierung oder zum Gebrauch der Objekte. Dies traf auch bei der sogenannten Palmblatt-„Schürze“ aus dem Linden-Museum zu.

    Palmblatt-
    Abb.: (links) Vorzustand (Vorderseite), die Faltung der Palmblätter hat zu Rissen und Brüchen geführt; (rechts) Nachzustand (Vorderseite), Aufgefaltet, gereinigt und Risse geschlossen

    Zu diesem Objekt waren nur wenige und uneindeutige Informationen verfügbar, weshalb zunächst die Herkunft und die Verwendung des Objekts recherchiert wurde. Es stellte sich heraus, dass die Palmblatt-„Schürze“ nicht, wie ursprünglich vermutet, von einer indonesischen Insel stammt, sondern vermutlich von den Salomonen. Die genaue Verwendung des Objektes ist jedoch immer noch nicht ganz klar. Es könnte sich um ein Kleidungsstück gehandelt haben, allerdings ist die Bezeichnung „Schürze“ sehr vereinfachend und entspricht wahrscheinlich nicht der ursprünglichen Trage- bzw. Nutzungsweise.

    Die Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen, die letztendlich an der Palmblatt-Schürze durchgeführt wurden, dienten hauptsächlich zur Bestandserhaltung, und zur Vermeidung weiterer Schäden. Das Objekt wurde mittels erhöhter Luftfeuchtigkeit in einer Befeuchtungskammer und mit einem Aerosolgenerator flexibilisiert und Schritt für Schritt aufgefaltet, da die zusammengeklappte Lagerung zu starken Schäden am Palmblatt in den Falten geführt hatte. Anschließend konnten Staub und ein leichter Schimmelbefall durch Absaugen vom Objekt entfernt werden. Dabei war Fingerspitzengefühl gefordert, um die leicht pulvrigen, empfindlichen schwarzen und roten Farbschichten auf den eingeflochtenen Bändern nicht zu beschädigen. Zuletzt wurden die Risse und Brüche im Palmblatt mit Japanpapier und Methylcellulose gesichert, damit diese nicht weiter aufreißen konnten.

    Rebekka Kuiter

    Das Objekt während der Behandlung in der Befeuchtungskammer.
    Abb.: Das Objekt während der Behandlung in der Befeuchtungskammer.

    Detail des Flechtmusters, nach der Reinigung (Endzustand)
    Abb.: Detail des Flechtmusters, nach der Reinigung (Endzustand).

  • Leder

    Objekt im Vorzustand, Ansicht Vorderseite
    Abb.: Objekt im Vorzustand (Ansicht Vorderseite)

    Passend zu den Werkstoffkunde-Vorlesungen zum Thema „biogene Materialien“ war die Werkstattpraxis in meinem fünften Fachsemester ganz auf die Behandlung von Leder und lederähnlichen Materialien ausgelegt. Für uns Bachelorstudierende bedeutete das: Arbeit mit Kompositobjekten aus den Beständen verschiedener Museen. Auf meinen Tisch kam unter anderem eine hölzerne Truhe mit Lederbespannung. Das auf den ersten Blick unscheinbare Stück hielt doch einige Problem- und Fragestellungen für mich bereit, die es im Laufe des Semesters zu lösen galt.

    Die Oberfläche der Truhe war neben einer losen Staubschicht teilweise stark mit weißen Anhaftungen verunreinigt. Außerdem waren Rückstände eines früheren Insektenbefalls in Form von Kokons und Exkrementen zu erkennen. Vom Holzkorpus konnte sich ein längerer Span abheben, der abzubrechen drohte.

    Vor der Behandlung von Lederobjekten ist es häufig notwendig Aussagen über deren Empfindlichkeit gegenüber Wasser treffen zu können. Dies kann über die Ermittlung der Schrumpfungstemperatur geschehen. Hierfür musste ich eine Mikroprobe in Form einer Lederfaser von der Bespannung nehmen. Es gilt: Je geringer die Schrumpfungstemperatur, desto empfindlicher ist ein Objekt gegenüber Wasser. Da das Leder der Truhe eine sehr niedrige Schrumpfungstemperatur aufwies, war beispielsweise an eine feuchte Reinigung nicht zu denken.

    Außerdem war mithilfe von Spottests zu untersuchen, ob es sich bei den weißen Anhaftungen um Pestizide handelte. Gerade bei organischen Materialien kamen in der Vergangenheit häufig diverse Mittel zur Schädlingsbekämpfung zum Einsatz. Diese stellen für die Mitarbeiter im Museum und vor allem den behandelnden Restaurator ein hohes Gesundheitsrisiko dar und sollten daher möglichst gründlich entfernt werden. Mit weichem Pinsel und mit einer mit Spezialfilter ausgestatteten Saugvorrichtung wurden loser Staub und weiße Anhaftungen von der Oberfläche entfernt. Bei den Arbeiten trug ich als zusätzlichen Schutz eine Atemmaske.

    Auch die Rückstände des Insektenbefalls mussten von mir entfernt werden, da diese Lockstoffe enthalten, die weiteren Schädlingen die Existenz eines Nahrungsvorkommens signalisieren. Zuletzt war noch der Holzspan wieder am Korpus zu befestigen. Hierfür wählte ich einen Acrylharz-Klebstoff, dessen Alterungsstabilität nachgewiesen ist und der auch nach längerer Zeit noch reversibel ist.

    Für den gesamten Arbeitsablauf und den Lernerfolg von großem Nutzen waren neben der begleitenden Vorlesung auch Seminare mit Theorie und Praxis sowie Besprechungen mit Andrea Fischer – unserer Werkstattleiterin – und Nina Frankenhauser – Restauratorin am Linden-Museum in Stuttgart.

    Marian Schüch

    Holztruhe mit Lederbespannung
    Abb.: Holztruhe mit Lederbespannung

    weiße Anhaftungen, Deckel vorne links
    Abb.: Weiße Anhaftungen, Deckel vorne links

Abschlussarbeiten
  • Diplomarbeiten bis 2013

    2013

    Isabel Keller
    „Formung, Transformation und Deformation: Horn als Werkstoff in der Kunst“

    Annika Maier
    „Rost mit Fassung – Darf man verrostetes, gefasstes Eisen mit Komplexbildnern reinigen?“

    Mareike Mehlis
    „Filmreif für die Restaurierung – Herstellung, Reaktivierung und Schälfestigkeit von Klebstofffilmen“

    Julia Ziegler
    „Knallende Korken – Cellulosenitrat-Klebstoffe im Oddy-Test“

    2012

    Liane Albrecht
    „Archäologisches Zinn – Schadensbilder, Ursachen, Festigung und Freilegung“

    Madeleine Barnekow
    „Wie man inn Stahel und Eysen oder uff Waffen etzen soll. Die Kunst der Eisenätzung von den Anfängen bis ins 16. Jahrhundert“

    Diana Gabler
    „Ziermatten von Halmahera – Zeugnisse indonesischer Flechtkunst und Färbetechnologie“

    Lisa Masen
    „Trockenreinigung zur Dekontamination von Lederoberflächen mit Schimmelpilzbefall“ 

    Janet Schramm
    „Lorica Squamata. Untersuchung – Konservierung – Präsentation von Fragmenten eines römischen Schuppenpanzers“

    2011

    Kati Bott
    „Vergoldungstechniken an römischen Großbronzen des UNESCO-Welterbe Limes – Untersuchungen zur Diffusionsvergoldung an Bronzestatuen“

    Brigitte Brühl
    „Es blüht so grün… Kupferseifen an ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekten“ 

    Ines Frontzek
    „Während der Blick sich weidet an der Kunst dieser Metalle …. Der romanische Radleuchter der Comburg. Geschichte – Herstellung – Restaurierungsgeschichte“

    2010

    Anne Bührer
    „Seife – Aus dem Badezimmer ins Museum. Kulturhistorische Entwicklung, Schadensbilder und Konservierungsmöglichkeiten“

    Margarete Eska
    „Werbeaufkleber – Technologie, Alterungsverhalten und Konservierung“

    Charlotte Friederike Kuhn
    „Zur Entsalzung von archäologischen Eisenfunden und Akaganéit in Tetraalkylammoniumhydroxidlösungen“

    Lucie Selb
    „Ein konisches Textil aus Bodman – Untersuchungen zur Nachfestigung eines neolithischen Bastgeflechts“

    Daniela Straub
    „Römische Mosaikrippenschalen – Untersuchungen zu Herstellung und Restaurierung“

    2009

    Wibke Bernhard
    „Vier goldene Rokokoleuchter aus der Wiener Kunstkammer – Herstellung, Zerstörung & Restaurierung“

    Helena Fuertes y Koreska
    „Auf Sedelius´ Spuren – Rezepte aus dem 16. Jahrhundert zur Herstellung von Keramikglasuren“

    Birgit Schwahn
    „Untersuchungen zu einer Maleremail-Fußschale aus Limoges“

    Johanna Wolfram
    „Die Eignung wässriger Polyethylendispersionen als transparente Schutzüberzüge auf Metallen“

    2008

    Wegen der Verlängerung der Studiendauer von 8 auf 10 Semester gab es im Jahr 2008 keine Diplom-Absolventinnen und -Absolventen“

    2007

    Katrin Kuhnt
    „Stärkeether zur Festigung pflanzlicher Materialien – Eine Alternative zum Celluloseether?“

    Robert Schweizer
    „Predictions are very difficult. Optimierung des Druckluftstrahlens in der Restaurierung“

    Anja Stäbler
    „Schritt für Schritt – Risikomanagement im Museo de San Francisco, Santiago de Chile“

    Jörg Daniel Stelzner
    „Zur Reinigung archäologischer Bronzen – Die Eignung von Komplexbildnern zum Entfernen von Kalksinter und Eisenverbindungen“

    Astrid Wollmann
    „Zur Eignung hydrierter Kohlenwasserstoffharze als Klebstoff und Festigungsmittel in der Objektrestaurierung“

    2006

    Patrick Decker
    „Die Erhaltung von Cor-Ten® Stahlplastiken“

    Vera Dröber
    „Untersuchung zum Eindringverhalten von Polyacrylsäureestern bei der Festigung von porösen Materialien – Die Markierung von Paraloid B-72 mit Fluorescein-Isothiocyanat“

    Susanne-Kerstin Seitter
    „Anwendung des Cultural Property Risk Analysis Models – Ein Praxistest des Modells in einem Magazin des Badischen Landesmuseums“

    Ingrid Maria Wiesner
    „Archäologisches Nassleder – Untersuchungen zur Konservierung mit Polyethylenglycol“

    Elisabeth Wolbring
    „Das Gold, das auf den Bäumen wächst – Objekte aus Gewürznelken“

    2005

    Katja Niere
    „Technologische und materialspezifische Untersuchungen einer Frauentracht der Herero“

    Leslie Gisela Weber
    „Examination and Removal of Staining from Archaeological Glass“

    2004

    Nicole Ebinger-Rist
    „Ein barocker Hausaltar – Untersuchungen und Restaurierungskonzept“

    Ursula Sattler
    „Schön gefährlich! Grundlagen zur Restaurierung, Pflege und Konservierung von Handfeuerwaffen“

    Britta Schmutzler
    „Kunsthandwerkliches Zinn – Schadensbilder und Restaurierung“

    2003

    Barbara Goldmann
    „Zucker-Tragant-Kunst des 17. bis 20. Jahrhunderts“

    Elisabeth Hustedt-Martens
    „Technologische Untersuchung und Restaurierung eines Brettspielkastens des 17. Jhdts.“

    Isabel Kraus
    „Der Corall ist ein lieblicher, annehmlicher, schöner, rother, harter Stein. Korallen in musealen Sammlungen“

    Simone Krehl
    „Die männliche haraiga – Maske aus Hamburg. Schadensbild und Restaurierung“

    Stefanie Rotard
    „…aus dem Katalog bestellt – Lachshautkleidung vom Ussuri. Zur Herstellung und Konservierung eines Fischhautmantels und eines Frauenschuhpaares der Nanai aus Sibirien“

    2002

    Nina Frankenhauser
    „Koptische Schuhe aus Qarara – Schadensbilder und Konservierung von archäologischem Trockenleder“

    Heiner Grieb
    „Technologische Untersuchungen an einem romanischen Reliquienkästchen – Der Vitusschrein aus Willebadessen“

    Britt Nowak
    „Zur Bearbeitung von Blockbergungen mit organischen Resten aus archäologischen Ausgrabungen – Bergung, Konservierung und Auswertung von Zierscheibenbefunden aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld von Lauchheim (Ostalbkreis/Baden-Württemberg)“

    Ulrike Rothenhäusler
    „Ein römisches Korbgeflecht aus Garzweiler, Kr. Neuss – Freilegung, Konservierung und Herstellungstechnik“

    Maja Weichert
    „Büschel, Bäumchen, Blumenkohl – Durch Schwefel und reduzierte Schwefelverbindungen hervorgerufene Ausblühungen auf Kupfer, kupferhaltigen Legierungen und Kupfermineralien“

    2001

    Thomas Kahlau
    „Die Gansen-Orgel der Klosterkirche Krevese-Bestandsaufnahme und Restaurierungskonzept der Prospektpfeifen“

    Gisela König
    „Ein barockes Kabinettschränkchen – Untersuchungen und Restaurierungskonzept“

    Claudia Magin
    „Durchsichtige Verguldungen – Blattmetalle hinter Glas. Schadensbilder und Möglichkeiten der Restaurierung. Untersuchungen von Konsolidierungsmitteln auf ihre Eignung“

    Moritz Paysan
    „Im Feuer geboren – dem Wasser geweiht – Technologische Untersuchung und Rekonstruktion der Herstellungstechnik keltischer Knollenknaufschwerter im Hinblick auf deren chronologische Einordnung“

    2000

    Annina Bertogg
    „Ein Spielichen aus lauter Agtstein Möglichkeiten der Bernsteinrestaurierung am Beispiel eines Brettspielkastens der Dresdener Kunstkammer“

    Stephanie Gasteiger
    „Wiederhergestellt? – Vergleichende Untersuchungen zur Reduktion von archäologischem Hornsilber“  

    Andrea Schwarz
    „Aspekte zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Hohlglaskorrosion – Dargestellt am Beispiel der Glassammlung des Schweizerischen Landesmuseums Zürich“  

    Kathrin Wüst
    „Retusche glasierter Keramik – Untersuchung von transparenten Lacken auf ihre Eignung“

    1999

    Anke Freund
    „Elfenbeinrestaurierung“

    1998

    Farideh Fekrsanati
    „Trocknen von Archäologischem Nassglas – Versuche zur Anwendung der Vakuum Gefriertrocknung“

    Sigrid Müller
    „Lederfutterale des 15. bis 18. Jahrhunderts“

    Jorun Ruppel
    „Magazinierung von archäologischen Eisenobjekten“

    Andrea Steffen
    „Federn in völkerkundlichen Sammlungen“

    1997

    Sandra Gottsmann
    „Das Mumienbrett des Exeter Museums – Untersuchung und Vorschläge für eine erneute Restaurierung“

    Franca Michler
    „Konservierung und Restaurierung von Kistlerarbeiten mit Silberfolienbelag“

    Margrit Reuß
    „Imitationen aus frühen Kunststoffen in völkerkundlichen Sammlungen – Ihre Geschichte, Erkennung und Konservierung“

    1996

    Anne Becker
    „Die Goldschmiedemodelle der Werkstatt Ulrich Sauter aus dem Historischen Museum Basel“

    1995

    Iris Buschendorf
    „Keroplastik – Geformtes Wachs“

    Annette Hoffmann
    „Restaurierungen archäologischer Keramik im Zeitraum von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zu den 1960er Jahren“

    Inka Potthast
    „Computertomographische Untersuchungen zum Eindringverhalten von Saccharose-Lösung bei der Stabilisierung von archäologischem Naßholz“

    1994

    Kerstin Elert
    „Schädlingsbekämpfung in Völkerkundlichen Sammlungen“

    Andrea Fischer
    „Reste von organischen Materialien an Bodenfunden aus Metall – Identifizierung und Erhaltung für die archäologische Forschung“

    Thomas Mattern
    „Archäologische Münzen – Herstellung, Untersuchung, Restaurierung“

    Sabine Schwab
    „Die Restaurierung des Januarius-Schreines im Münster Mittelzell auf der Insel Reichenau“

    1993

    Katharina Schmidt-Ott
    „Reinigung von Silberoberflächen“

    Petra Sterz
    „Gefriertrocknung von Naßleder“

    1992

    Susanne Conrad
    „Die silberne Mumienmaske aus Hildesheim – Entscheidung gegen eine Freilegung“

    Barbara Ihrig
    „Theorien und Rezepte zur Bronzekonservierung von 1860 bis zum Beginn der 40er Jahre – Methoden und Materialien zu Zeiten Rathgens“

  • Masterarbeiten ab 2014

  • Dissertationen

    Katharina Schmidt-Ott
    „Das Plasma in der Metallkonservierung – Möglichkeiten und Grenzen“, Zürich: Chronos 2009
    media.nationalmuseum.ch/2015/Publikationen/Erhaltung_von_Kulturguetern.pdf

    Britta Schmutzler
    „Rettung vor dem Rost: Die Weiterentwicklung der Eisenentsalzung nach der Alkali-Sulfit-Methode zur Erhaltung großer Fundmengen“, Rahden: Verlag Marie Leidorf 2012

    Jörg Stelzner
    „Die Computertomographie als Untersuchungs- und Dokumentationsmethode zur Bearbeitung frühmittelalterlicher Fundkomplexe“, ABK Stuttgart 2016
    archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2016/4429

    Martina Raedel
    „Einfluss von Füllstoffen auf das Alterungsverhalten und die Temperaturbeständigkeit von Glasklebstoffen für die Restaurierung bleiverglaster Kirchenfenster“. ABK Stuttgart 2016
    archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2017/4855

    Andrea Fischer
    „Glas-induzierte Metallkorrosion an Museums-Exponaten“, ABK Stuttgart 2016
    archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/volltexte/2017/5210/

    Ingrid Stelzner
    „Bestimmung prozessrelevanter Eigenschaften für die Gefriertrocknung in der Nassholzkonservierung“, ABK Stuttgart 2017
    archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/5438/

Forschung
  • Forschung im Studiengang

    Restaurierungsforschung gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. Trotzdem werden viele Vorgänge beim Zerfall von Kulturgütern immer noch nicht gut verstanden. Die Suche nach besseren Konservierungs- und Restaurierungsmethoden muss entsprechend der technischen Entwicklung immer weitergehen.

    Das Masterstudium soll zur Suche nach neuen Erkenntnissen befähigen. Dissertationen bieten die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum mit Forschungsthemen zu befassen.

    Forschungsübersicht für den Bereich Archäologie:
    „Archäologie, Archäometrie und Akademie: Archäologische Restaurierungsforschung“ (pdf). In Stuttgart. Archäologisches Nachrichtenblatt 16/1, 2011, 55–60.

  • Glas/Metall-Korrosion

    Glasinduzierte Metallkorrosion an Museumsexponaten (GIMME)
    Historische Gläser korrodieren leicht und greifen dabei benachbarte Metalle an. Betroffen sind eine Vielzahl von Objektgruppen von den silbergefassten Glasgemmen des Godehardschreins (Hildesheim) über Limousiner Emaille bis zu Schwarzwaldschäppeln mit Glasperlen auf Metalldrähten.

    Koperationspartner:
    MPI für Festkörperforschung Stuttgart
    Dommuseum Hildesheim
    Steinmann-Institut Bonn
    Hamburg Museum

    Übersichtspublikation:
    Andrea Fischer: Glasinduzierte Metallkorrosion an Museumsexponaten, Dissertation 2016.

    Forschungsstand bis 2012:
    „Corroding glass, corroding metals: survey of joint glass/metal corrosion products on historic objects“ (pdf). Corrosion Engineering, Science and Technology 45(5), 2010, 414–419.

    „Gefährliche Nachbarschaft: Durch Glas induzierte Metallkorrosion an Museums-Exponaten – Das GIMME-Projekt“ (pdf), RESTAURO 1/2012, 38–43.

    Bisherige Ergebnisse:

    • Bildung von Natrium-Kupfercarboxylat:

      „When Glass and Metal Corrode Together“. 15th ICOM-CC Triennial Conference, Vol. 1, New Delhi 2008, 211–216.

      „When Glass and Metal Corrode Together“ (pdf), II: A Black Forest Schäppel and Further Occurrences of Socoformacite. In: Glass & Ceramics Conservation 2010. Corning Museum of Glass 2010, 174–180.

      „Does Lead Enamel Corrode Metal? Evidence from the examination of 18th-century snuff boxes. Recent Advances in Glass, Stained Glass and Ceramics Conservation“, Hannelore Roemich und Kate van Lookeren Campagne (Hrsg.). Zwolle: SPA Uitgevers, 295–302.

      Solid-State Structure of a Degradation Product Frequently Observed on Historic Metal ObjectsInorganic Chemistry 54 (2015) 2638–2642.

    • Bildung von basischem Kupferformiat:

      „The crystal structure of dicoppertrihydroxyformate, Cu2(OH)3HCOO“. In: Zeitschrift für Kristallographie NCS224 (2009): 609–610.

      „When Glass and Metal Corrode Together“, III: The Formation of Dicoppertrihydroxyformate. ICOM-CC 16th Triennial Conference, Lisbon 2011, CD-ROM.

    • Auch Bleilegierungen werden angegriffen:

      „When glass and Metal corrode together“, IV: Sodium Lead Carbonate Hydroxide. In: Metal 2013, Historic Scotland, Edinburgh 2014, 13–19.

      Glass-Induced Lead Corrosion of Heritage Objects: Structural Characterization of K(OH)·2PbCO3Inorganic Chemistry 56/10 (2017): 5762–5770.

    Drittmittel:
    April 2012–März 2015: GIMME-Projekt (Friede Springer Stiftung)
    Februar 2015: Glass Deterioration Colloquium (FCI)
    April 2016–März 2019: DFG-Projekt „Glas-Metallkorrosion“
    Januar 2017–Februar 2020: DFG-Projekt „Auf der Suche nach der Struktur“

  • Feuchtbodenfunde

    Gefriertrocknung organischer Feuchtbodenfunde

    English Abstract see below

    Seen und Feuchtgebiete bergen archäologische Fundstätten von herausragender Bedeutung. Optimale Erhaltungsbedingungen unter Wasser und im Moor erlauben hier erstaunlich lebendige Einblicke in den Lebensalltag vergangener Zeiten. Diese einzigartigen Bedeutung und wissenschaftlichen Aussagekraft waren die Gründe für die Aufnahme der Pfahlbauten um die Alpen im Rahmen einer internationalen Kandidatur in die Liste der Welterbestätten.

    Unter normalen Bedingungen zersetzen sich organische Materialien in der Erde innerhalb weniger Jahre wie im Komposthaufen. Dagegen findet in wassergesättigten, anaeroben Bodenmilieus kaum biologischer Abbau statt und archäologische Objekte aus organischen Materialien können sich über Jahrtausende erhalten, wenn auch stark abgebaut.

    Ohne Maßnahmen zur Konservierung würden die fragilen organischen Funde nach ihrer Bergung unwiederbringlich zerstört werden. Innerhalb kürzester Zeit würden die noch feuchten Funde durch mikrobiellen Befall gefährdet oder bei Lufttrocknung schrumpfen, deformieren und schließlich vollständig kollabieren. Seit über hundert Jahren suchen Restauratoren nach dem besten Weg, dies zu verhindern (eine Übersicht zur Feuchtfundkonservierung findet sich hier (pdf)).

    Rad

    Unter den organischen Nassfunden ist Holz das am häufigsten vorkommende Fundmaterial, dessen Konservierung sehr aufwändig ist. Im Landesamt für Denkmalpflege in Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Stuttgart werden die archäologischen Nassholzfunde, wie dieses ca. 5.000 Jahre alte Rad, mit einem hochmolekularen Polyethylenglykol über Monate imprägniert. Bei der sich anschließenden Gefriertrocknung wird das gefrorene Wasser durch Sublimation entfernt. Je nach Größe und Abbaugrad des Objektes dauert der Prozess ein bis mehrere Jahre.

    In einem Forschungsprojekt des Studiengangs, das von der DFG gefördert wird und im Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg angesiedelt ist, soll die Gefriertrocknungsmethode für archäologische Feuchtbodenfunde nun weiterentwickelt werden. Dazu wird die Eignung von gängigen und neuen Konservierungsmitteln zur Stabilisierung von Feuchtbodenfunden getestet, indem die Rahmenbedingungen für die anschließende Gefriertrocknung untersucht werden. Ein besonderer Schwerpunkt des Projektes besteht darin, die kritische Temperatur der Konservierungsmittellösungen zu bestimmen. Die kritische Temperatur wird bei kristallinen Gemischen als die eutektische Temperatur und bei amorphen Gemischen als die Glasübergangstemperatur der maximal gefrierkonzentrierten Lösung bzw. der Kollapstemperatur definiert. Beim Überschreiten der kritischen Temperatur wird das Konservierungsmittelgemisch flüssig. Dadurch taut die Lösung auf und es entstehen Spannungen während der Verdunstung des Wassers. Zudem bildet das Konservierungsmittel keine stabilisierende Gerüststruktur aus. Das Objekt wird dann durch Zellkollaps und Schrumpfung beschädigt. Daher muss die Temperatur des Objektes während der Gefriertrocknung unter der kritischen Temperatur liegen. Um Zeit und Kosten zu sparen, sollte die Temperatur während der Gefriertrocknung jedoch so hoch wie möglich gewählt werden. Demnach setzt die Optimierung des Verfahrens voraus, dass die kritische Temperatur des jeweiligen Konservierungsmittels bekannt ist. In einem eigens für das Projekt beschafften Gefriertrocknungsmikroskop werden u.a. die kritische Temperatur systematisch während der Gefriertrocknung bestimmt.

    Video

    Hier kann man den Dünnschnitt eines mit einer 20%igen wäßrigen Lösung aus Polyethylenglykol 4.000 imprägnierten archäologischen Nassholzes während des Gefriertrocknungsprozesses betrachten. Durch die langsame Erhöhung der Temperatur kann man bei -15°C die kritische Temperatur während der Gefriertrocknung visuell bestimmen.

    Kooperationspartner:
    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

    Dissertation:
    Ingrid Stelzner: „Bestimmung prozessrelevanter Eigenschaften für die Gefriertrocknung in der Nassholzkonservierung“ (archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/5438/)

    Einzelergebnisse:
    A Neolithic shoe from Sipplingen – Conservation and technological examination, In: Proceedings of the 11th ICOM-CC Group on Wet Organic Archaeological Materials conference: Greenville 2010. Greenville 2012, 531–542.

    Freeze-drying Microscopy – Real-time Observation of the Drying Process. In: T. Grant and C. Cook (eds.), Proceedings of the 12th ICOM-CC WOAM Conference Istanbul 2013, Lulu.com, S. 417-423.

    Drittmittel:
    010.1.2012–31.12.2014: DFG-Projekt Gefriertrocknung

    English Abstract

    In conservation, archaeological objects are impregnated for example with PEG before they are freeze-dried. Freeze-drying is used to avoid collapse and shrinkage of the decayed wooden structure because water is removed by sublimation. Thawing has to be avoided to prevent damage caused by contractile forces and drying becomes insufficient. Therefore freeze-drying has to be carried out below the critical temperature where the solution is solid. The critical temperature is defined as the eutectic temperature for crystalline mixtures. For amorphous mixtures the critical temperature corresponds to the collapse temperature (Tc), the glass transition temperature of the maximally freeze-concentrated solution (Tg´), respectively. Below the critical freeze-drying temperature the structure of the conservation material is stable during the process so that the degraded objects are stabilized during and after drying.

  • Eisenkonservierung

    Konservierung von Eisenfunden

    Aus der Arbeit an einer Monographie (Iron and Steel in Art (pdf), London 2009, mit D. A. Scott) ergaben sich Forschungsansätze zur Lösung des größten Problems in der archäologischen Restaurierung, der Stabiliserung der Massenfunde aus Eisen gegen die Gefahr der Nachkorrosion (bedingt durch deren Chloridaufnahme im Boden).

    Kooperationspartner:
    Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
    Schweizerisches Nationalmuseum Zürich
    Landesmuseum Sachsen-Anhalt Halle
    Institut für Anorganische Chemie Stuttgart
    Deutsches Bergbau-Museum Bochum

    Übersicht:
    sine ferro nihil (pdf) – Akademieforschung zur Erhaltung von Eisenfunden. In:  G.Eggert (Hrsg.), Was wären wir ohne die Dinge, ABK Stuttgart 2013, 119–130.

    Bisher erzielte Ergebnisse:

    • Plasmaeinsatz erleichtert die Freilegung und Entsalzung, ersetzt sie aber nicht (Diss. Schmidt-Ott): Erhaltung von Kulturgütern: das Plasma in der Metallkonservierung – Möglichkeiten und Grenzen.Zürich: Chronos 2009.
    • Validierung der Analytik von Restchlorid im Eisen (Diss. Schmutzler): Chloride Calamities (pdf): Assessment of Residual Chloride Analysis to Compare Iron Desalination Methods. In: Metal 2010, Charleston (SC) 2011, 24–31.
    • Die für Einzelfunde bewährte Entsalzung nach der Alkalisulfitmethode kann stark vereinfacht werden (geschlossene Plastikbehälter ohne Sulfit statt beheizter Edelstahlwannen, Diss. Schmutzler): Rettung vor dem Rost – Die Weiterentwicklung der Eisenentsalzung nach der Alkali-Sulfit-Methode zur Erhaltung großer Fundmengen. Rahden: VML 2012.
    • Hydroxylamin scheidet als alternatives Entsalzungsmedium aus, da es im Alkalischen sogar Eisen angreift (Semesterarbeit Wiesner): The Desalination of Archaeological Iron Objects with Hydroxylamine (pdf). Metal 07, Vol. 5, Rijksmuseum Amsterdam 2007, 110–114.
    • Tetramethylammoniumhydroxid ist prinzipiell als Ersatz für Natronlauge geeignet (Diplom Kuhn): Another Base, Another Solvent? (pdf) Iron Desalination with Tetramethylammonium Hydroxide Solution. e-PS8, 2011, 81–85.
    • Tiefkühllagerung verzögert Nachkorrosion, aber verhindert sie nicht (Semesterarbeit Kuhn): Keep cool? (pdf) Deep-freeze storage of archaeological iron. In: Metal 2010, Charleston (SC) 2011, 32–38.
    • Neuartige Acryldispersionen als Schutzlack helfen nicht (Diplom Wolfram): Better than Paraloid B-72? (pdf) Testing Poligen™ Waxes as Coatings for Metal Objects. In: Metal 2010, Charleston (SC) 2011, 167–177.

    Laufendes Projekt (Federführung Dr. Britta Schmutzler):
    Entsalzungsbeschleunigung in Ultraschallbädern
    Zerstörungsfreie Chloridanalytik mit Neutronenaktivierungsanalyse (NAA)

    Drittmittel:
    2005–2007: Landesgraduiertenstipendium
    2007–2009: Restaurierung und fachgerechte Unterbringung von Eisenfunden (KUR-Programm, LM-SA)
    2008–2010: Projekt ‚Rettung vor dem Rost‘ (DBU)
    2010: Archaeol. Iron Conservation Colloquium (LAD BW, LM-SA, DBU)
    2014–2019: DBU-Projekt Schmutzler „Eise(r)n bewahren“

  • Seltene Korrosionsphänomene

    Korrosionsprodukte an Kulturgut enthalten als „Dosimeter“ Informationen über die Bedingungen, denen die Objekte ausgesetzt waren. Es bestehen immer noch große Wissenslücken. Ohne genaue Kenntnis der Schadensursachen ist keine wissenschaftlich begründete Konservierung und Restaurierung möglich. Die Vernetzung mit den Kolleginnen und Kollegen in Sammlungen, darunter viele Absolventinnen und Absolventen der ABK Stuttgart, ermöglicht die Untersuchung auch seltener und daher schwierig zu beprobender Phänomene im Rahmen des Programms RACOPHINO („Rare Corrosion Phenomena of Inorganic Objects“)

    Übersicht:
    Im Museum = außer Gefahr? Wie anorganische Exponate zerfallen. In: ICOM Deutschland (Hrsg.), Zur Ethik des Bewahrens: Konzepte, Praxis, Perspektiven. Beiträge zur Museologie 4, 115–124.

    Übersicht Bereich Bronzekorrosion:
    Patina – Case studies in bronze corrosion. In: Original – Copy – Fake? Mainz: v. Zabern 2008, 74–79.

    Bisherige Einzelergebnisse (außer GIMME, siehe III.):

    Drittmittel:
    2017–2020: DFG-Projekt „Auf der Suche nach der Struktur

  • Restaurierungmaterialien

    Kunststoffe als Restaurierungsmaterial

    Mit Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen werden häufig synthetische Polymere in das Objekt eingebracht. Diese Kunststoffe verbleiben dauerhaft am Objekt und können nur in sehr seltenen Fällen wieder rückstandslos entfernt werden. Da synthetische Polymere wie alle Materialien Alterungsprozessen unterliegen, ist die Evaluation von Restaurierungsmaterialien ein zentraler Bereich der Konservierungsforschung.

    Bisher erzielte Ergebnisse:

    • Materialien zum Kleben von Wachs
      Joining broken wax fragments: testing tensile strength of adhesives for fragile and non polar substrates, ICOM-CC 16th Triennial Conference Lisbon, 19.–23. September 2011, CD-ROM.

    • Materialien zum Kleben von Glas
      Glasklebstoffe in der Restaurierung: Eine vergleichende Untersuchung zur Klebfestigkeit. VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut, 2/2009: 99–103.

    • Cellulosenitrat gefährdet andere Objekte in der Vitrine
      Popping stoppers, crumbling coupons – Oddy testing of common cellulose nitrate ceramic adhesives. ICOM-CC 17th Triennial Conference Preprints, Melbourne, 15.–19. September 2014, art. 0505, 8 pp. Paris: ICOM.

    Ergebnisse im Rahmen von Diplomarbeiten: 

    • Untersuchung zum Eindringverhalten von Polyacrylsäureestern bei der Festigung von porösen Materialien. Die Markierung von Paraloid B-72 mit Fluorescein-Isothiocyanat. (Diplom V. Dröber, 2006)

    • Zur Eignung hydrierter Kohlenwasserstoffharze als Klebstoff und Festigungsmittel in der Objektrestaurierung (Diplom A. Wollmann, 2007)

    • Stärkeether zur Festigung pflanzlicher Materialien – Eine Alternative zum Celluloseether? (Diplom K. Kuhnt, 2007)
  • Organische Reste

    Fragmente organischer Materialien an Metallfunden

    Organische Materialien, die sich aufgrund von Korrosionsvorgängen an Bodenfunden aus Metall erhalten haben, sind Träger wertvoller Informationen für die archäologische Forschung. Seit mehr als zehn Jahren werden in Stuttgart regelmäßig Studienprojekte zur Untersuchung und Restaurierung frühmittelalterlicher Grabbeigaben („Blockbergungen“) durchgeführt. Methoden zur Dokumentation, Freilegung und Identifizierung dieser organischen Materialien wurden weiterentwickelt. Die Niedervakuum-Elektronenmikroskopie ermöglicht die Visualisierung von sonst nicht wahrnehmbaren Prozessen während einer Konservierung und erlaubt daneben eine berührungsfreie Identifizierung der häufig sehr fragilen organischen Materialien.

    Kooperationspartner:
    Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg
    Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung

    Grundlagen:
    Reste von organischen Materialien an Bodenfunden aus Metall – Identifizierung und Erhaltung für die archäologische Forschung, Institut für Museumskunde an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, 13, 1997. (Diplom A. Fischer)

    Aktuelle Ergebnisse aus Studienprojekten:
    The Laboratory Processing of Block-lifted Finds from Graves, North European Symposium for Archaeological Textiles (NESAT XI) (pdf), 10.–13. Mai 2011, LAD BW Esslingen

    Feinstratigraphische Untersuchungen an Eisenobjekten des frühmittelalterlichen Gräberfelds von Dunum, Ldkr. Wittmund (Ostfriesland) – Zur Funktion und Deutung organischer Funde und Befunde, Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung (Hrsg.), Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet 35, Rahden: VML Verlag Marie Leidorf (2012) 317–351.

    Untersuchungen im Niedervakuum-Elektronenmikroskop
    Identification of organic remains on iron finds using variable pressure Scanning Electron Microscopy (VP-SEM)

    Examination of organic remains preserved by metal corrosion, in: A. Meek, N. Meeks, A. Mongiatti und C. Cartwright (Hrsg.), Historical Technology, Materials and Conservation: SEM and Microanalysis, Archetype Publications Ltd. in association with the British Museum, London (2012) 43–48.

    Historische Betrachtung und konservierungsethische Diskussion
    Zerstörung oder Informationsgewinn? Konzepte und Ziele beim Reinigen von archäologischen Metallfunden,  in: C. Weyer, (Hrsg.), Oberflächenreinigung – Materialien und Methoden, Verband der Restauratoren (2006), 114–125.

    Einzeluntersuchungen im Rahmen von Diplomarbeiten
    Zur Bearbeitung von Blockbergungen mit organischen Resten aus archäologischen Ausgrabungen. Bergung, Konservierung und Auswertung von Zierscheibenbefunden aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld von Lauchheim (Ostalbkreis / BW) (Diplom B. Nowak, 2002)

    „Lorica Squamata“ – Untersuchung, Konservierung und Präsentation von Fragmenten eines römischen Schuppenpanzers  (Diplom J. Schramm, 2012)
    [Kooperation im Rahmen des EU-Projektes “DressID – Clothing and Identities. New perspectives on textiles in the Roman Empire“ mit dem REM Mannheim und dem Naturhist. Museum Wien]

  • Interdisziplinäre Kooperationen

    Restaurierungsforschung sprengt die klassischen Grenzen von herkömmlichen Disziplinen. Nur interdisziplinäre Kooperation von Spezialistinnen und Spezialisten kann zum Erfolg führen.

    Korrosionsprodukts- und Pigment-Pulverdiffraktions-Analyse (KUPPA)
    Max-Planck-Institut für Festkörperforschung (Prof. Dr. R. Dinnebier)
    Auch ohne Einkristall lässt sich durch moderne Auswertemethoden für Präzisionsbeugungsmessungen oft die Struktur kristalliner Stoffe bestimmen.

    Natrium-Kupferformiat:
    Solid-State Structure of a Degradation Product Frequently Observed on Historic Metal Objects.
    Inorganic Chemistry 54 (2015) 2638–2642.

    Basisches Kalium-Bleicarbonat:
    Glass-Induced Lead Corrosion of Heritage Objects: Structural Characterization of K(OH)·2PbCO3,
    Inorganic Chemistry 56/10 (2017): 5762–5770.

    Thecotrichit:
    Crystal Structure of Thecotrichite, an Efflorescent Salt on Calcareous Objects Stored in Wooden Cabinets.
    Crystal Growth and Design 15 (6) (2015) 2795–2800.

    Calciumacetat-formiat-nitrat-tetrahydrat:
    Characterization of a New Efflorescence Salt on Calcareous Historic Objects Stored in Wood Cabinets:
    Ca2(CH3COO)(HCOO)(NO3)2·4H2O, Corrosion Science 132 (2018) 68–78.

    Entwicklung neuartiger, gefüllter Klebstoffe für Fehlstellen an Glasmalereien
    BAM Berlin (ZIM-Kooperationsprojekt)
    Durch Kombination von Klebstoffen mit Füll- und Farbstoffen soll die Klebung größerer Fehlstellen und breiterer Sprünge ermöglicht werden. Füllstoffe werden dabei zur Justierung von Viskosität und Haftung eingesetzt, während Farbstoffe eine Vielzahl von Glasfarbtönen imitieren sollen. (Dissertation Raedel)

    Silberbehandlung im Atmosphärendruck-Plasma (Fraunhofer-Plasmaprojekt)
    FI für Schicht- und Oberflächentechnik IST (Dipl.-Ing. M. von Hausen)
    Bietet kaltes Plasma Vorteile gegenüber herkömmlichen Reinigungsmethoden für historisches Silber?(Projektarbeit Maier)

    Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes (VW-Stiftung)
    Archäologisches Landesmuseum BW (Dr. M. Kemkes)
    Rhein. Landesmuseum Bonn (F. Willer)
    Im Rahmen des Forschungsprojektes (www.grossbronzenamlimes.dewurden einzelne Funde restauriert und herstellungstechnisch untersucht, u.a. die (Diffusions?-)Vergoldung (Diplom Bott 2011).
    Bronzestatuen am Limes und im Hinterland – Neue interdisziplinäre Forschungen zu römischen Großbronzen, Antike Welt 4/2011, 77–82.
    Goldene Zeiten am Limes. Spektrum der Wissenschaft 12/2012, 70–75.

Sonstiges
  • Publikationen

    Publikationen aus dem Studiengang ab 2009

    In der Verbindung von Lehre und Forschung hat der Studiengang einen klassischen, universitären Anspruch. Restaurierung wird nicht nur auf wissenschaftlicher Grundlage vermittelt, sondern auch durch neue Erkenntnisse vorangetrieben. Gerade in der Forschung lässt sich viel lernen, was dann auch Eingang in die Lehre finden kann.

    Viele Ergebnisse aus studentischen Arbeiten (von Semesterarbeiten über die MA-Arbeit bis zur Promotion) und Forschungsprojekten der Lehrkräfte werden auf Fachtagungen vorgestellt und in Publikationen veröffentlicht.

    Im Folgenden finden sich Aufstellungen bis 2009 nach Jahren und alphabetisch nach dem Erstautor geordnet. (Bei Gemeinschaftspublikationen mit anderen Wissenschaftlern sind die Autoren aus dem Studiengang unterstrichen.)

    2018

    Buch
    Dirk Krausse, Nicole Ebinger-Rist:
    Das Geheimnis der Keltenfürstin. Der sensationelle Fund von der Heuneburg.
    Stuttgart: Theiss.

    Artikel
    Sebastian Bette, Gerhard Eggert, Andrea Fischer, Jörg Stelzner, Robert E. Dinnebier:
    Characterization of a New Efflorescence Salt on Calcareous Historic Objects Stored in Wood Cabinets: Ca2(CH3COO)(HCOO)(NO3)2·4H2O.
    Corrosion Science 132 (2018) 68-78.

    Sebastian Bette, Gerhard Eggert, Robert E. Dinnebier:
    Grünspan á la Mappae Clavicula (12. Jh.): Charakterisierung reiner Pigmentphasen.
    In: Leif Glaser (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2018, S. 240-242. Hamburg: DESY.
    DOI: 10.3204/DESY-PROC-2018-1

    Sebastian Bette, Reinhard K. Kremer, Gerhard Eggert, Robert E. Dinnebier:
    On Verdigris, Part II: Synthesis of the 2-1-5 Phase, Cu3(CH3COO)4(OH)2·5H2O, by long-term crystallisation from aqueous solution at room temperature.
    Dalton Transactions 47 (2018) 8209-8220.
    DOI: 10.1039/C8DT01758A.

    Gerhard Eggert, Sebastian Bette, Robert E. Dinnebier, Andrea Fischer, Jörg Stelzner, Guus Verhaar:
    Der Kalk, das Holz und die Folgen II: Neue Nadelkristalle.
    In: Leif Glaser (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2018, S. 14-17. Hamburg: DESY.
    DOI: 10.3204/DESY-PROC-2018-1

    Herausgeberschaft

    Gerhard Eggert (Ed.)
    ENAMEL 2018
    Vol. 1: Extended Abstracts
    Vol. 2: Bibliography.
    Stuttgart: Staatliche Akademie der Bildenden Künste.

    Darin als Beiträge aus dem Studiengang in Vol. 1:

    Andrea Fischer und Gerhard Eggert:
    Enamel-induced copper corrosion: A review of research in Stuttgart, S. 42-47.
    Lena Hönig:
    Rentrer bredouille – manufacturing technique of 30 enamelled gaming pieces, S. 54-59.

    2017

    Artikel
    Sebastian Bette, Gerhard Eggert, Andrea Fischer und Robert E. Dinnebier:
    Glass-Induced Lead Corrosion of Heritage Objects: Structural Characterization of K(OH)·2PbCO3, Inorganic Chemistry 56/10 (2017): 5762-5770.

    Sebastian Bette, Reinhard K. Kremer, Gerhard Eggert, Chiu C. Tang und Robert E. Dinnebier:
    On verdigris, part I: synthesis, crystal structure solution and characterisation of the 1–2–0 phase [Cu3(CH3COO)2(OH)4],
    Dalton Transactions 46, 14847-14858. http://dx.doi.org/10.1039/C7DT03288A

    Sebastian Bette, Robert E. Dinnebier und Gerhard Eggert:
    Zersetzung bringt Neues: Korrosionsprodukte im Museum.
    Nachrichten aus der Chemie 65/12, 1185-1189.
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/nadc.20174066405/epdf

    Miriam Braun:
    Bunte Vielfalt bewahren. Bestandsaufnahme, Untersuchung und Konservierung einer hessischen Brautkrone.
    KulturGUT 4/2017, 9-13.

    Margarete Eska, Nicole Ebinger-Rist und Gerhard Eggert:
    Romans gone, skills lost? The development of glass quality as seen by nXCT analysis of bubbles.
    In: ICOM-CC 18th Triennial Conference Preprints, Copenhagen, 4–8 September 2017, ed. J. Bridgland, art. 0402. Paris: International Council of Museums.

    Andrea Fischer, Gerhard Eggert, Robert E. Dinnebier und Tomče Runčevski:
    When Glass and Metal Corrode together, V: Sodium Copper Formate.
    Studies in Conservation. DOI: 10.1080/00393630.2017.1359472

    Svenja Kampe:
    Kartierung im Kleinen wie im Großen – Eine neue Methode zur Dokumentation von archäologischen Blockbergungen.
    In: Archäologie in Niedersachsen 2017, Band 20, „Suchen und Finden – Methoden in der Archäologie“, Hrsg.: Archäologische Kommission für Niedersachsen e.V. Oldenburg: Isensee Verlag, S. 84 – 87.

    Svenja Kampe:
    Dokumentation von archäologischen Blockbergungen in einem Geografischen Informationssystem (GIS).
    VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut 2/2017, 24-35.

    Dirk Krausse, Nicole Ebinger-Rist, Sebastian Million, André Billamboz, Joachim Wahl und Elisabeth Stephan:
    The ‘Keltenblock’ project: discovery and excavation of a rich Hallstatt grave at the Heuneburg, Germany.
    Antiquity 91/355: 108–123.

    Dirk Krausse und Nicole Ebinger-Rist:
    Monumente für die Ewigkeit: Prunkgräber der Elite.
    Archäologie in Deutschland 1/2017, 32-35.

    Harriet Langewellpott:
    Das zoologische Präparat als Objekt der Restaurierung?
    RESTAURO 6/2017, 34-39.

    Harriet Langewellpott:
    Das Präparat als Objekt der Restaurierung.
    Der Präparator 2017,  5-12.

    Uwe Peltz:
    Qualitätssicherung in der römischen Großbronzeproduktion.
    In: M. Kemkes (Hrsg.), Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes. Beiträge zum Welterbe Limes 9. Darmstadt: Theiss.

    Uwe Peltz:
    „entfärbte Bronzen […] zeugten von der großen Hitze“. Berlins antike Bronzen aus dem Friedrichshainer Leitturm – die Bedingungen in den Bunkern und der Reichsmünze während des Zweiten Weltkrieges.
    Jahrbuch der Berliner Museen 56, 2014[2017], 151-172.

    Dirk Krausse, Nicole Ebinger-Rist, Sebastian Million, André Billamboz, Joachim Wahl & Elisabeth Stephan:
    The ‘Keltenblock’ project: discovery and excavation of a rich Hallstatt grave at the Heuneburg, Germany.
    Antiquity 91/355, 108–123.

    Uwe Peltz:
    Das Chemische Laboratorium bis zur Gründung als „Zwillingsinstitute“ im geteilten Berlin.
    Berliner Beiträge zur Archäometrie, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft 25, 55-94.

    Britta Schmutzler, Gerhard Eggert und Charlotte F. Kuhn-Wawrzinek:
    Copper(II) hydroxide on artefacts: Corrosion, conservation, colourants
    Studies in Conservation 62/2 (2017): 61-67.

    2016

    Artikel
    Robert E. Dinnebier, Andrea Fischer, Gerhard Eggert, Tomče Runčevski, Nanna Wahlberg:
    X-ray Powder Diffraction in Conservation Science: Towards Routine Crystal Structure Determination of Corrosion Products on Heritage Art Objects.
    Journal of Visualized Experiments 112, e54109, DOI:10.3791/54109.

    Alexander Dittus:
    Reflection Transformation Imaging of Glass Objects.
    In: H. Roemich and L. Fair (eds.), Recent Advances in Glass and Ceramics Conservation 2016. Paris: International Council of Museums – Committee for Conservation (ICOM-CC), S. 145-154.

    Gerhard Eggert, Andrea Fischer, Nanna Wahlberg, Robert Dinnebier, Tomče Runčevski, Rebekka Kuiter, Marian Schüch, Svenja Kampe, Eva Sulzer, Astrid Wollmann:
    Efflorescence X? Case Solved: Ca3(CH3COO)3Cl(NO3)2·6H2O! The Research History, Identification, and Crystal Structure of Thecotrichite.
    In: H. Roemich and L. Fair (eds.), Recent Advances in Glass and Ceramics Conservation 2016. Paris: International Council of Museums – Committee for Conservation (ICOM-CC), S. 135-144.

    Gerhard Eggert, Andrea Fischer und Robert E. Dinnebier:
    One Heritage Corrosion Product Less: Basic Sodium Copper Carbonate.
    Heritage Science 4: 21.

    Ingo Eichfeld und Svenja Kampe:
    Glücksfall aus dem Grubenhaus: eine Scheibenfibel mit Textilanhaftungen aus Cuxhaven-Sahlenburg.
    In: Archäologische Kommission für Niedersachsen e.V. (Hrsg.), Archäologie in Niedersachsen, Band 19, Isensee Verlag, Oldenburg, S. 71-73.

    Martina Raedel, Ines Feldmann, Michael Buecker, Anja Koemmling und Simone Schmidt:
    Testing Bulked Adhesives for the Restoration of Stained-Glass Windows.
    In: H. Roemich and L. Fair (eds.), Recent Advances in Glass and Ceramics Conservation 2016. Paris: International Council of Museums – Committee for Conservation (ICOM-CC), S. 155-163.

    Jörg Stelzner, Florian Gauß und Philipp Schuetz:
    X-ray computed tomography for non-destructive analysis of early Medieval swords.
    Studies in Conservation 61/2, 86-101.

    Ingrid Wiesner und Henning Gieseler:
    Freeze Drying Microscopy – Real-time observation of the Drying Process.
    In: T. Grant and C. Cook (eds.), Proceedings of the 12th ICOM-CC WOAM Conference Istanbul 2013, Lulu.com, S. 417-423.

    Ingrid Wiesner, Jörg Stelzner, Sebastian Million, Katrin Kuhnt und Kati Bott:
    The first wheels go round again.
    In: T. Grant and C. Cook (eds.), Proceedings of the 12th ICOM-CC WOAM Conference Istanbul 2013, Lulu.com, S. 197-198.

    Herausgeberschaft
    Gerhard Eggert und Ingrid Stelzner (Hrsg.)
    Wet Wood Conservation Colloquium – Extended Abstracts, Stuttgart: ABK.
    ISBN 978-3-942144-44-5, 9 €.

    Darin als Beiträge aus dem Studiengang:

    Gerhard Eggert: Introduction – Stuttgart, no. 10, 9.
    Sebastian Million und Jörg Stelzner: X-Ray Computed Tomography for Analysing and Dating Archaeological Wood, 16-19.
    Ingrid Stelzner: Freeze-Drying Archaeological Wood: A Protocol for Testing Conservation Materials, 33-36.
    Charlotte Kuhn-Wawrzinek und Gerhard Eggert: Sulphur Problems – The Formation of Cu-S Efflorescences, 44-47.

    2015

    Artikel
    Robert E. Dinnebier, Tomče Runčevski, Andrea Fischer und Gerhard Eggert:
    Solid-State Structure of a Degradation Product Frequently Observed on Historic Metal Objects.
    Inorganic Chemistry 54 (2015) 2638-2642.

    Alexander Dittus
    Reflectance Transformation Imaging (RTI) – Eine Methode zur Visualisierung struktureller Oberflächenmerkmale.
    RESTAURO 2/2015, 24-31.

    Gerhard Eggert:
    Wilhelm Geilmanns „Beiträge zur Kenntnis alter Gläser“.
    In: T. Gluhak, S. Greiff, K. Kraus und M. Prange (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2015, metalla Sonderheft 7, 69-71.

    Andrea Fischer und Gerhard Eggert:.
    Chalkonatronit-Bildung in der Glas-induzierten Metallkorrosion von Museumsexponaten (GIMME).
    In: T. Gluhak, S. Greiff, K. Kraus und M. Prange (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2015, metalla Sonderheft 7, 164-166.

    Nanna Wahlberg, Tomče Runčevski, Robert E. Dinnebier, Andrea Fischer, Gerhard Eggert, und Bo B. Iversen:
    Crystal Structure of Thecotrichite, an Efflorescent Salt on Calcareous Objects Stored in Wooden Cabinets.
    Crystal Growth & Design 15/6, 2795–2800.

    Ingrid Wiesner:
    Gefriertrocknung von archäologischem Nassholz – Die Gefriertrocknungsmikroskopie zur Bestimmung der kritischen Temperatur (Ingrid Wiesner)
    In: T. Gluhak, S. Greiff, K. Kraus und M. Prange (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2015, metalla Sonderheft 7, 155-157.

    Herausgeberschaft
    Gerhard Eggert und Andrea Fischer (Hrsg.)
    Glass Deterioration Colloquium – Extended Abstracts, Stuttgart: ABK.
    ISBN 978-3-942144-40-7, 10 €.

    Darin als Beiträge aus dem Studiengang:

    Gerhard Eggert: Introduction – With a little help from our friends, 9.
    Gerhard Eggert: A short history of GIMME Research, 31-33.
    Andrea Fischer: Copper formates and further (unknown) corrosion products, 34-36.
    Isabel Keller und Andrea Fischer: How rare is it? A survey in the Swiss National Museum. 40-43.
    Stephanie Wümmers und Andrea Fischer: Glass balls falling down: Brass and lead corrosion on a Black Forest Schäppel, 44-45.
    Gerhard Eggert: Peculiar Pictures: The Geilmann Album, 61-62.
    Ulrike Rothenhäusler und Janet Schramm: Historic Swiss Pharmacy Glass after 100 Years of Permanent Exhibition – Condition and Conservation Treatment, 70-72.

    2014

    Artikel
    Gerhard Eggert:
    Im Museum = außer Gefahr? Wie anorganische Exponate zerfallen.
    In: ICOM Deutschland (Hrsg.), Zur Ethik des Bewahrens: Konzepte, Praxis, Perspektiven. Beiträge zur Museologie 4, 115-124.

    Andrea Fischer:
    Ten years of history for ENAMEL and glass/metal corrosion research.
    ENAMEL Newsletter No. 8, winter 2013-14, 9-12.

    Ines Frontzek:
    Der Hertwig-Radleuchter der Comburg heute und seine Restaurierungsgeschichte. Württembergisch Franken Jahrbuch 2013[2014], 277-297.

    Annika Maier:
    Rost mit Fassung. Eignung von Komplexbildnern zur Korrosionsbehandlung an bemaltem Eisen.
    VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut 2/2014, 89-96.

    Lisa Masen und Stefanie Scheerer:
    Mould attack! – Assessment of dry-cleaning methods for the decontamination of leather.
    In J. Bridgland (ed.), ICOM-CC 17th Triennial Conference Preprints, Melbourne, 15–19 September 2014, art. 0702, 9 pp. Paris: ICOM.

    Uwe Peltz:
    »trotz aller Bepinselung mit der […] empfohlenen Harzlösung« – Restaurierungs-geschichte der Bronzen aus dem samischen Heraion von 1910 bis 1939.
    Athenische Mitteilungen 126 (2011) [2014], 261-297.

    Uwe Peltz und Annika Maier:
    »ein dauerndes […] Andenken« – Axel Kreftings Reduktionsmethode. Anwendungsgeschichte an der Berliner Antikensammlung und ihre analytische und experimentelle Betrachtung.
    Restaurierung und Archäologie 6 (2013)[2014], 19-35.

    Jörg Stelzner und Gerhard Eggert:
    Kalksinter auf archäologischen Bronzen – Können Komplexbildner eine Alternative zur mechanischen Freilegung sein?
    VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut 1/2014, 7-16.

    Julia Ziegler, Charlotte Kuhn-Wawrzinek, Margarete Eska und Gerhard Eggert:
    Popping stoppers, crumbling coupons – Oddy testing of common cellulose nitrate ceramic adhesives.
    In J. Bridgland (ed.), ICOM-CC 17th Triennial Conference Preprints, Melbourne, 15.–19. September 2014, art. 0505, 8 pp. Paris: ICOM.

    2013

    Bücher:
    Gerhard Eggert (Hrsg.):
    Was wären wir ohne die Dinge! Zum 25jährigen Jubiläum des Studiengangs Objektrestaurierung.
    ABK Stuttgart 2013.

    Andrea Babbi und Uwe Peltz:
    Das Kriegergrab von Tarquinia. Eliteidentität, Machtkonzentration und dynamische Netzwerke im späten 8. Jh. v. Chr. 
    Monographien des RGZM Bd. 109, Mainz 2013.

    Artikel
    Kati Bott, Vera Dröber, Nicole Ebinger-Rist, Britta Schmutzler:
    Massenkonservierung – Eine Herausforderung für die Konservierungsforschung und für die Abläufe im DFG-Projekt Lauchheim.
    In: Fundmassen – Innovative Strategien zur Auswertung frühmittelalterlicher Quellenbestände. Sebastian Brather und Dirk L. Krausse (Hrsg.). Materialhefte zur Archäologie Heft 97. Darmstadt: Konrad Theiss Verlag, 145-156.

    Brigitte Brühl:
    Copper Soaps on Ethnographic and Decorative Art Objects.
    In: Metal 2013, Ewan Hyslop, Vanesa Gonzalez, Lore Troalen, Lyn Wilson (Hrsg.), Edinburgh: Historic Scotland, 261-265.

    Gerhard Eggert:
    Forgotten Books on Enamel? Now Reprinted!
    ENAMEL Newsletter no. 7, winter 2012-13, 9-10.

    Gerhard Eggert:
    Peculiar Pictures – Wilhelm Geilmann and the Weathering of Glass.
    In: Recent Advances in Glass, Stained Glass, and Ceramics Conservation, Hannelore Roemich und Kate van Lookeren Campagne (Hrsg.), Zwolle: SPA Uitgevers, 13-20.

    Margarete Eska:
    Self-Adhesive Plastic Labels.
    In: Future Talks 011 – Technology and Conservation of Modern Materials, Tim Bechthold (Hrsg.),München: Neue Sammlung, 110-117.

    Andrea Fischer, Gerhard Eggert, Dirk Kirchner, Harald Euler und Bruno Barbier,
    When Glass and Metal Corrode together, IV: Sodium lead carbonate hydroxide.
    In: Metal 2013, Ewan Hyslop, Vanesa Gonzalez, Lore Troalen, Lyn Wilson (Hrsg.), Edinburgh: Historic Scotland, 13-19.

    Andrea Fischer und Gerhard Eggert:
    Does Lead Enamel Corrode Metal? Evidence From the Examination of 18th Century Snuff Boxes.
    In: Recent Advances in Glass, Stained Glass, and Ceramics Conservation, Hannelore Roemich und Kate van Lookeren Campagne (Hrsg.), Zwolle: SPA Uitgevers, 295-302.

    Andrea Fischer, Stephanie Wümmers, Gerhard Eggert und Dirk Kirchner:
    Schwarzwald-Schäppel: Ein Glasperlenspiel der Metallkorrosion.
    In: A. Hauptmann, O. Mecking und M. Prange (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2013, metalla Sonderheft 6, 92-96.

    Ines Frontzek und Rolf-Dieter Blumer,
    Historische Oberflächenveredelung im neuen Licht – Braunfirnis am Hertwig-Radleuchter der Comburg.
    RESTAURO 119/1 (2013) 24-29.

    2012

    Buch
    Britta Schmutzler:
    „Rettung vor dem Rost“ – Die Weiterentwicklung der Ei­sen­­ent­salzung nach der Alkali-Sulfit-Methode zur Erhaltung großer Fund­men­gen. Internationale Archäologie – Naturwissenschaft und Technologie 7. Rahden/Westf.: VML-Verlag Marie Leidorf.

    Artikel
    Rolf-Dieter Blumer und Ines Frontzek:
    Recherchiert und kartiert – Der Comburger Hertwig-Leuchter.
    Denkmalpflege in Baden-Württemberg 4/2012, 194-199.

    Kati Bott, Frank Willer und Susanne Willer:
    Goldene Zeiten am Limes.
    Spektrum der Wissenschaft 12/2012, 70-75.

    Anne Bührer:
    Seife – aus dem Badezimmer ins Museum.
    RESTAURO 118/6 (2012) 57-62.

    Gerhard Eggert und Andrea Fischer:
    Gefährliche Nachbarschaft. Durch Glas induzierte Metallkorrosion an Museums-Exponaten – Das GIMME-Projekt.
    RESTAURO 118/1(2012) 38-43.

    Andrea Fischer:
    Examination of organic remains preserved by metal corrosion,
    in: A. Meek, N. Meeks, A. Mongiatti und C. Cartwright (Hrsg.), Historical Technology, Materials and Conservation: SEM and Microanalysis, Archetype Publications Ltd. in association with the British Museum, London (2012) 43-48.

    Andrea Fischer, Christina Peek und Annette Siegmüller
    Feinstratigraphische Untersuchungen an Eisenobjekten des frühmittelalterlichen Gräberfelds von Dunum, Ldkr. Wittmund (Ostfriesland) – Zur Funktion und Deutung organischer Funde und Befunde, in: Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung (Hrsg.), Siedlungs- und Küstenforschung im südlichen Nordseegebiet 35, Rahden: VML Verlag Marie Leidorf (2012) 317-351.

    Andrea Fischer, Astrid van Giffen und Gerhard Eggert:
    Glass-induced metal corrosion on museum exhibits (GIMME project).
    In: J. Townsend (Hrsg.), IIC 2012 Vienna Congress: The Decorative – Conservation and the Applied Arts,

    Charlotte Friederike Kuhn, Christian Heinrich Wunderlich, Gerhard Eggert, Thomas Schleid:
    Another Base, Another Solvent? Desalinating Iron Finds with Tetramethylammonium Hydroxide Solution.
    e-Preservation Science 8 (2011[2012]) 81-85.

    Britta Schmutzler und Gerhard Eggert:
    Das DBU-Projekt „Rettung vor dem Rost“ – Die Konservierung von Eisenfundmassen,
    in: F. Schlütter, S. Greiff und M. Prange (Hrsg.), Archäometrie und Denkmalpflege 2012 metalla Sonderheft 5, 65-67.

    Ingrid Wiesner und Jakob Beirowski:
    A Neolithic shoe from Sipplingen – Technological examination and conservation.
    In: K. Straetkvern und E. Williams (Hrsg.), Proceedings of the 11th ICOM-CC Group on Wet Organic Archaeological Materials conference: Greenville 2010. Greenville: ICOM Committee for Conservation Working Group on Wet Organic Archaeological Materials (2012) 531-542.

    Stephanie Wümmers und Andreas Schlothauer:
    Das besondere Stück und eine besondere Zusammenarbeit: VAm3412 – eine alte, unbekannte Feder-Haube in Mannheim.
    Kunst & Kontext 2/4 (2012): 24 – 29.

    Herausgeberschaft:
    Gerhard Eggert und Britta Schmutzler:
    Bronze Conservation Colloquium – Extended Abstracts, Stuttgart: ABK.
    Darin als Beiträge aus dem Studiengang:

    Gerhard Eggert: Introduction – The Making (?) of a Tradition, 11-12.
    Janet Schramm: Lorica Squamata – Investigation of a Roman Copper Alloy Scale Armour, 22-25.
    Andrea Fischer und Gerhard Eggert: Whodunit: Glass Corrosion or Cleaning? A Survey of Corroded 18th Century Enamel Boxes in the Landesmuseum Württemberg, 42-45.
    Brigitte Brühl und Anna Schönemann: Copper Soaps on Ethnographic Objects, 46-48.
    Kati Bott, Frank Willer, Andrea Fischer und Gerhard Eggert:Gilding Techniques on Roman Life Size Bronze Statues from UNESCO-World   Heritage Limes – Investigations on Diffusion-gilding of Bronze Statues, 73-75.
    Ines Frontzek: “When the eye is delighted by the art of these metals…”. Brown Varnish on the Romanesque Comburg Wheel Chandelier, 75-77.
    Jörg Stelzner und Gerhard Eggert: Decalcifying Archaeological Bronzes: A Comparison of Different Chelating Agents, 78-80.

    2011

    Artikel
    Gerhard Eggert:
    Archäologie, Archäometrie und Akademie: Archäologische Restaurierungsforschung in Stuttgart. Archäologisches Nachrichtenblatt 16/1 (2011) 55-60.

    Gerhard Eggert:
    A network to improve glass conservation worldwide: The ICOM-CC ‘Glass & Ceramics’ WG. In: Sabrina Rota und Katrin Wittstadt (Hrsg.), Glass Science in Art and Conservation. Stuttgart: Fraunhofer 2011, S. 121-122.

    Gerhard Eggert, Stefanie Haseloff,  Harald Euler und Bruno Barbier:
    When Glass and Metal Corrode Together, III:  The Formation of Dicoppertrihydroxyformate.
    ICOM-CC 16th Triennial Conference Lisbon, 19.-23. September 2011, CD-ROM.

    Margarete Eska:
    „Landschaft mit Innenraum“ – Restaurierung einer farbig gefassten Drahtskulptur des tschechischen Künstlers Karel Malich,
    Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut 2/2011, 38-46.

    Andrea Fischer und Margarete Eska:
    Joining broken wax fragments: testing tensile strength of adhesives for fragile and non polar substrates, ICOM-CC 16th Triennial Conference Lisbon, 19.-23. September 2011, CD-ROM.

    Charlotte Kuhn und Gerhard Eggert:
    Keep cool? Deep-freeze storage of archaeological iron. In:  P. Mardikian, C. Chemello, C. Watters, and P. Hull (Eds.), Metal 2010, Clemson University Charleston (SC) 2011, 32-38.

    Claudia Sarge, Sascha Heckmann, Carsten Wenzel, Frank Willer und Kati Bott:
    Bronzestatuen am Limes und im Hinterland – Neue interdisziplinäre Forschungen zu römischen Großbronzen, Antike Welt 4/2011, 77-82.

    Britta Schmutzler und Gerhard Eggert:
    Chloride Calamities: Assessment of Residual Chloride Analysis to Compare Iron Desalination Methods. In:  P. Mardikian, C. Chemello, C. Watters, and P. Hull (Eds.), Metal 2010, Clemson University Charleston (SC) 2011, 24-31.

    Roland Schwab, Gerhard Eggert, Ernst Pernicka und Frank Willer:
    Zu den Bronzefunden aus dem Schiffswrack von Mahdia-Alte Proben, neue Untersuchungen Bonner Jahrbücher 208, 2008[2011], 5-28.

    Daniela Straub:
    Römische Rippenschalen – Untersuchung zu Herstellung und Restaurierung,
    Novaesium 2011, 27-40.

    Daniela Straub, Stephan Tomaschko und Gerhard Eggert:
    Looking into the opaque: 3D-CT and the making of Roman ribbed bowls.
    In: Sabrina Rota und Katrin Wittstadt (Hrsg.), GLASSAC 11: Glass Science in Art and Conservation. Stuttgart: Fraunhofer 2011, 111-113.

    Johanna Wolfram, Stefan Brüggerhoff und Gerhard Eggert:
    Better than Paraloid B-72? Testing Poligen™ Waxes as Coatings for Metal Objects.
    In:  P. Mardikian, C. Chemello, C. Watters, and P. Hull (Eds.). Metal 2010, Clemson University Charleston (SC) 2011, 167-177.

    Herausgeberschaft
    Gerhard Eggert: Glass and Ceramics Conservation, Newsletter no. 20 (Spring 2011).

    Andrea Fischer und Gerhard Eggert:
    The Life of Things – The Preservation of Ethnographic Objects and their Stories 
    (Ext. Abstracts), Stuttgart: ABK.
    Darin als Beiträge aus dem Studiengang:

    Janet Schramm und Andrea Fischer: The ethographica trader Umlauff and his life size figurines – part of museum objects? 18-20.
    Mareike Mehlis: A Sulka dance crest from New Britain, 50-51.
    Mareike Mehlis und Melanie Riester: A historical treatment: The use of leather lubricant for a gut skin parka, 52-53.
    Janet Schramm: A Melanesian keel boat – Ceremonial object or commissioned work? 55-56.
    Stephanie Wümmers: Once halfway around the world – Historical footprints of a Brazilian feather headdress, 57-58

    2010

    Artikel
    Gerhard Eggert:
    Committee for Conservation – ICOM-CC,
    ICOM Deutschland – Mitteilungen 2010, 36.

    Gerhard Eggert:
    Beobachtungen zur Kontaktkorrosion von Glas und Metall an Kulturgut.
    In: O. Hahn, A. Hauptmann, D. Modaressi-Tehrani und M. Prange (Hrsg.), 
    Archäometrie und Denkmalpflege 2010, metalla Sonderheft 3, 252-254.

    Gerhard Eggert:
    „Glück und Glas“.
    In: M. Kühn (Hrsg.), Vorsicht Glas! Zerbrechliche Kunst 700-2010. Berlin: Museum für Islamische Kunst, 8.

    Gerhard Eggert:
    Corroding Glass, corroding metals: survey of joint glass/metal corrosion products on historic objects.
    Corrosion Engineering, Science and Technology 45(5), 2010, 414-419.

    Gerhard Eggert, Anne Bührer, Bruno Barbier und Harald Euler:
    When Glass and Metal Corrode Together, II: A Black Forest Schäppel and Further Occurrences of Socoformacite.
    In: H. Roemich (Hrsg.), Glass & Ceramics Conservation 2010. Corning (NY): Corning Museum of Glass, 174-180.

    Helena Fuertes und Christoph Krekel:
    What Color Has Saffron? Understanding German Recipes for the Production of Colored Glazes in the 16th Century.
    In:  H. Roemich (Hrsg.), Glass & Ceramics Conservation 2010. Corning (NY): Corning Museum of Glass, 32-40.

    Rolf-Dieter Blumer, Daniela Straub und Dagmar Zindars:
    Restauriert und neu aufgehängt – Das Freiburger Böcklinkreuz.
    Denkmalpflege in Baden-Württemberg 39/2 (2010): 67-72.

    Herausgeberschaft
    Gerhard Eggert:
    Glass and Ceramics Conservation, Newsletter no. 19 (Juli 2010)

    Gerhard Eggert und Britta Schmutzler:
    Archaeological Iron Conservation Colloquium – Extended Abstracts, Stuttgart: ABK.
    Darin als Beiträge aus dem Studiengang:

    Gerhard Eggert und Britta Schmutzler: Introduction: The Making of a Conference, 13-14.
    Katharina Schmidt-Ott: Plasma Reduction, its Potential and Limits in the Conservation of Metals, 18-20.
    Britta Schmutzler und Gerhard Eggert: The Chloride Left Behind: (Dis-)Solving an Analytical Problem, 21-23.
    Christian-Heinrich Wunderlich, Charlotte Kuhn, Vera Dröber, Gerhard Eggert und Thomas Schleid: Efficiency of Chloride Extraction with Organic Ammonium Bases: The KUR-Project „Conservation and Professional Storage of Iron Artifacts, 56-58.
    Britta Schmutzler und Gerhard Eggert: Simplifying Sodium Sulphite Solutions – The DBU-Project “Rettung vor dem Rost”, 70-73.
    Andrea Fischer: Identification of Organic Remains on Iron Finds Using Variable Pressure Scanning Electron Microscopy (VP-SEM), 94.
    Andrea Fischer und Christina Peek: The Laboratory Processing of Block-Liftings from Graves, 95.
    Charlotte Kuhn und Gerhard Eggert: Freezing Corrosion – A Viable Storage Option? 98.

    2009

    Bücher
    Katharina Schmidt-Ott:
    Erhaltung von Kulturgütern: das Plasma in der Metallkonservierung – Möglichkeiten und Grenzen.
    Zürich: Chronos.

    David A. Scott und Gerhard Eggert:
    Iron and Steel in Art: Corrosion, Colorants, Conservation, 
    London: Archetype Press.

    Artikel
    Stefan Brüggerhoff, Gerhard Eggert und Stefan Simon:
    Kap. 3: Salze im Museum und in der Archäologie, in: H.-J. Schwarz, M. Steiger (Hrsg.), Salzschäden an Kulturgütern – Stand des Wissens und Forschungsdefizite,
    DBU Eigenverlag Hannover 2009, 30-41.

    Gerhard Eggert:
    Was tun? Konservierungsstrategien für Eisenfundmassen,
    in: M. Griesser und G. Krist (Hrsg.), Metallkonservierung/Metallrestaurierung, Böhlau Wien 2009, 329-341

    Gerhard Eggert:
    Das Rätsel des lockigen Malachits,
    in: Archäometrie und Denkmalpflege 2009, metalla Sonderheft 2, DBM Bochum, 23-25

    Gerhard Eggert und Britta Schmutzler:
    Lässt sich die Konservierung von Eisenfunden `auf Standard´ bringen?
    In: U. Peltz und O. Zorn (Hrsg.), KulturGUTerhalten. Standards in der Restaurierungs-wissenschaft und Denkmalpflege. Mainz: von Zabern 2009, 91-95.

    Gerhard Eggert und Daniela Straub:
    Ancient glass gluing recipes,
    in: British Museum (ed.), Holding it all together, London: Archetype Press, 3-7.

    Harald Euler, Bruno Barbier, Armin Kirfel, Stefanie Haseloff und Gerhard Eggert:
    The crystal structure of dicoppertrihydroxyformate Cu2(OH)3HCOO.
    Zeitschrift für Kristallographie NCS 224 (2009): 609-610

    Andrea Fischer:
    Current Examinations of Organic Remains using Variable Pressure Scanning Electron Microscopy [VP-SEM].
    In: E. Anderson Strand, M. Gleba, U. Mannering, C. Munkholt und M. Ringgarard (Hrsg.), North European Symposium for Archaeological Textiles X. Oxford: Oxbow Books, 57-62.

    Andrea Fischer, Astrid Wollmann, Lucie Selb und Margarete Eska:
    Glasklebstoffe in der Restaurierung: Eine vergleichende Untersuchung zur Klebfestigkeit. 
    VDR Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut, 2/2009: 99-103

    Herausgeberschaft
    Gerhard Eggert:
    Glass and Ceramics Conservation, Newsletter no. 17 (Jan. 09) und no. 18 (Nov. 09)

  • Tagungsbeiträge

    Wissenschaft lebt vom Diskurs! Deshalb sind Tagungen und Konferenzen so wichtig. Sie geben einen Überblick zur Entwicklung des Faches und ermöglichen Kontakte in alle Welt. Wer forscht wo über was? Die Stuttgarter Studierenden und Lehrkräfte tragen dazu gerne mit Ergebnissen aus der Forschung im Studiengang bei und stellen sich der kritischen Diskussion.

    Tagungsbeiträge seit 2009 sind hier jahrweise aufgeführt.

    2018

    Reihe „Forschungsmittwoch“, Hochschule der Künste Bern (HKB), 1. März
    Vortrag
    Bestimmung prozessrelevanter Eigenschaften für die Gefriertrocknung in der Nassholzkonservierung (Ingrid Stelzner)

    26. Jahrestagung der Dt. Gesellschaft für Kristallographie (DGK), Uni Essen, 5.-8. März
    Vortrag
    New insights in corrosion phenomena of historical art- and craftwork provided by X-ray powder diffraction (Sebastian Bette et al.)

    Jahrestagung Archäometrie und Denkmalpflege 2018, DESY Hamburg, 21.-23. März
    Vorträge
    Grünspan á la Mappae Clavicula (12. Jh.): Charakterisierung reiner Pigmentphasen (Sebastian Bette et al.)
    Der Kalk, das Holz und die Folgen II: Neue Nadelkristalle (Gerhard Eggert et al.)

    Enamel 2018, ABK Stuttgart, 7.–9. Juni
    Vortrag:
    Enamel-induced copper corrosion: A review of research in Stuttgart (Andrea Fischer et al.)
    Poster:
    Rentrer bredouille – manufacturing technique of 30 enamelled gaming pieces (Lena Hönig)
    Moderation:
    Introductory Session (Gerhard Eggert)

    16th European Powder Diffraction Conference (EPDIC16), Edinburg (UK), 1.-4. Juli
    Poster:
    Synthesis and Crystal Structure Solution of Historic Verdigris Pigments (S. Bette et al.)

    2017

    VDR-Fachtagung „Kurios, Selten, Sonderbar – Herausforderungen in der Objektkonservierung“, 29.3.-1.4., Unibibliothek Weimar
    Vorträge:
     Exotik im Ländle -Über die Restaurierung von historischen, zoologischen Präparaten (Harriet Langewellpott)
    Untersuchung/Identifizierung der Zahnmaterialien am Kästchen der Heiligen Kunigunde (Anna Emerson)
    Am Gürtel der Alamannin – Sicherung eines organischen Befunds (Jenny Wölk)
    Von der Ausnahme fast zur Regel: Glas-induzierte Metallkorrosion an Museums-Exponaten (GIMME)(Andrea Fischer)
    Der Kalk, das Holz und die Folgen (Gerhard Eggert)

    55 Int. Arbeitstagung des VDP, 4.-8.4., Naturkundemuseum Erfurt, 4.-8. April
    Vortrag:
    Wie halten Sie es mit der Restaurierung? (Harriet Langewellpott)

    CaRE! Conservation and REstoration Conference 2017, 11.-12.5., Kunstakademie Warschau
    Vorträge:
    Standardisation in the Oddy Test (Rebekka Kuiter)
    Glass-Induced Metal Corrosion on Museum Exhibits: A comprehensive survey (Andrea Fischer)

    66th Annual Denver X-Ray Conference, 31.7.-4.8., Big Sky Resort, Montana
    Invited Lecture:
    Crystal Structure Determination of Corrosion Products on Heritage Objects (Sebastian Bette, Robert E. Dinnebier et al.)

    ICOM-CC 18th Triennial Conference, 4.–8. September 2017, Kopenhagen
    Vortrag:
    Romans gone, skills lost? The development of glass quality as seen by nXCT analysis of bubbles (Margarete Eska)
    Poster:
    GIMME: Faces and Phases (Andrea Fischer)

    Joint Seminar „Case Studies in Metal Conservation“, 20. Oktober, TEI Athen
    Vorträge:
    Reaching God through Gold? The Conservation and Restoration of an 18th Century Chalice. (Katja Siebel)
    Sacred Silver Sheet: A 13th Cent. Book Cover (Marian Schüch)
    Preserved by Metals: The Documentation of Organic Remains (Thea Schuck)
    Glass-induced Metal Corrosion on Museum Exhibits (GIMME) (Andrea Fischer)

    Wissen wollen – Stuttgarter Forschungen zur Objektrestaurierung, 9. November, SABK Stuttgart
    Vorträge:
    Finden und Erhalten – Restaurierung in der Bodendenkmalpflege (Britt Nowak-Böck)
    Neue Erkenntnisse zum frühkeltischen Fürstinnengrab von der Heuneburg – Entdeckung, Ausgrabung und Analyse (Nicole Ebinger-Rist)
    Der Praxistest – Vergleichende Untersuchungen zur Gefriertrocknung von archäologischem Nassholz (Ingrid Stelzner)
    Von allen Seiten schön? Frühe nachantike Restaurierungskonzepte zu antiken Großbronzen (Uwe Peltz)
    CT-Untersuchung von Gasblasen in Glasfunden (Margarete Eska)
    Untersuchungen zum Alterungsverhalten gefüllter Glasklebstoffe (Martina Raedel)
    Glasinduzierte Metallkorrosion: Zinkverbindungen (Andrea Fischer)
    Was ist das denn? Seltene Korrosionsphänomene (Gerhard Eggert)
    Grünspan 1-2-0: Synthese und Strukturaufklärung (Sebastian Bette)
    „Besonderes Eise(r)n bewahren“ (Britta Schmutzler)
    Poster:
    Die Computertomographie frühmittelalterlicher Spathen (Jörg Stelzner)
    Testing the Stability of ‘Black Spots’ (Charlotte Kuhn-Wawrzinek)

    Neutron Imaging & Neutron Methods in Archaeology & Cultural Heritage (NINMACH) 2017, 11.-13. Oktober, Budapest Neutron Centre
    Vortrag:
    Quantitative chlorine analysis of archaeological iron objects by PGA Analysis (B. Schmutzler et al.)

    Sechster Tag der Archäologie, 19. November, Gemeinde Visbek
    Vortrag:
    Kostbarer Schmuck und reiche Beigaben. Zur Freilegung, Dokumentation und Restaurierung im Block geborgener Funde (Andrea Fischer)

    2016

    Wet Wood Conservation Colloquium12.-14.5., Kloster Bad Schussenried
    Vorträge:
    X-Ray Computed Tomography for Analysing and Dating Archaeological Wood (Sebastian Million und Jörg Stelzner)
    Freeze-Drying Archaeological Wood: A Protocol for Testing Conservation Materials (Ingrid Stelzner)
    Sulphur Problems – The Formation of Cu-S Efflorescences (Charlotte Kuhn-Wawrzinek)
    Moderation:
    Session II: New Materials and Methods for Conservation (Gerhard Eggert)
    Session III: Problems in Conservation (Ingrid Stelzner)
    Organisation:
    Ingrid Stelzner, Gerhard Eggert

    ICOM-CC 6th Experts‘ Meeting Enamel on Metal Conservation, 19.-20.5., Nationalmuseum Warsaw
    Moderation:
    Session: Conservation Case Studies II (Gerhard Eggert)

    Recent Advances in Glass and Ceramics Conservation 2016, 25.-29.5., Eugen Geppert Akademie Wroclav
    Vorträge:
    Reflection Transformation Imaging of Glass Objects (Alexander Dittus)
    Efflorescence X? Case Solved: Ca3(CH3COO)3Cl(NO3)2·6H2O! The Research History, Identification, and Crystal Structure of Thecotrichite (Gerhard Eggert)
    Testing Bulked Adhesives for the Restoration of Stained-Glass Windows (Martina Raedel)
    Poster:
    The Formation of Formates:  Further Research on the Role of Pollutants in Glass-induced Metal Corrosion (Andrea Fischer et al.)
    Supporting Glass Fragments with Metal Bridges: Paraloid B-44 as an Alternative to Cyanoacrylates(Rebekka Kuiter)
    Peculiar Patterns: Glass, Cracks, and Meaning (Katja Siebel, Anna Straeter, Margarete Eska)
    Moderation:
    Session Ib: Case Studies (Gerhard Eggert)
    Student Forum: Session III (Katja Siebel)

    20. Tagung der Österreichischen Restauratoren für archäol. Bodenfunde, 6./7.6., Angewandte Wien
    Vortrag:
    Die Kunst, die Dinge zu bewahren. Fallstudie – archäologische Bronzen (Uwe Peltz)

    Metal 2016, 26.-30.9., Indira Gandhi National Centre for the Arts New Delhi
    Poster:
    Testing the stability of ‘Black Spots’ (Charlotte Kuhn-Wawrzinek)
    Program Committee: Britta Schmutzler

    Jahrestagung Archäometrie und Denkmalpflege, 28.-30.9., Göttingen
    Vortrag:
    Korrosion, Kolorierung, Konservierung: Kupferhydroxid auf Kulturgut (Britta Schmutzler)
    Poster:
    Selten oder nicht? Der GIMME-Test im DBM (Andrea Fischer et al.)

    2015

    Glass Deterioration Colloquium, 20.-21.2., SABK Stuttgart
    Vorträge:
    A short history of GIMME Research (Gerhard Eggert)
    Copper formates and further (unknown) GIMME corrosion products (Andrea Fischer)
    How rare is it? A survey in the Swiss National Museum (Isabel Keller)
    Glass balls falling down: Brass and lead corrosion on a Black Forest Schäppel (Stephanie Wümmers)
    Poster:
    Peculiar pictures: The Geilmann album (Gerhard Eggert)
    Historic Swiss pharmacy glasses after 100 years of permanent exhibition – Condition and conservation treatment (Ulrike Rothenhäusler, Janet Schramm)
    Moderation:
    Session I: Glass Deterioration and Conservation (Britta Schmutzler)
    Session III: New Theories (Gerhard Eggert)
    Organisation:
    Anna Ziegler, Gerhard Eggert

    XXXIII. Deutscher Kunsthistorikertag – Der Wert der Kunst, 24.-28.3., Mainz
    Vortrag:
    Neue Korrosionsprodukte am Godehardschrein (Andrea Fischer)

    Jahrestagung Archäometrie und Denkmalpflege, 25.-28.3., Univ. Mainz
    Vorträge:
    Wilhelm Geilmanns „Beiträge zur Kenntnis alter Gläser“ (Gerhard Eggert)
    Gefriertrocknung von archäologischem Nassholz – Die Gefriertrocknungsmikroskopie zur Bestimmung der kritischen Temperatur (Ingrid Wiesner)
    Chalkonatronit-Bildung in der Glas-induzierten Metallkorrosion von Museumsexponaten (GIMME)(Andrea Fischer)

    „Der Fund und das Wasser“, FG Archäologische Objekte im VDR, 19.-21-3., Bremerhaven:
    Vorträge:
    Das Welterbe bewahren. Die Konservierung von organischen Feuchtbodenfunden in Baden-Württemberg (Ingrid Wiesner)
    Relative Luftfeuchte, Temperatur, Schadgase, Zeit – die Rolle klimatischer Einflüsse auf die Bildung „schwarzer Flecken“ auf Bronzen (Charlotte Kuhn-Wawrzinek)
    Poster: Konzentrationsbestimmung wässriger PEG 2000-Lösungen über den Brechungsindex (Ingo Friedl)
    Moderation: Session Metall (Gerhard Eggert)

    4th European Student Conference on Object Conservation, 17./18.4.2015, Budapest
    Vortrag:
    A new life. The re-treatment of a Roman pitcher (Leonie Samland)

    19. Tagung der Österreichischen Restauratoren für archäologische Bodenfunde, 4.-6.5., Universität für Angewandte Kunst Wien
    Vorträge:
    Entsalzung von Fundmassen aus Eisen – Ergebnisse des Forschungsprojektes „Rettung vor dem Rost“(Britta Schmutzler)
    Das Geheimnis der Keltenfürstin – Freilegung, Restaurierung und Dokumentation (Nicole Ebinger-Rist)
    Die Anwendung der Gefriertrocknungsmikroskopie für die Konservierung von archäologischem Nassholz (Ingrid Wiesner)

    2014

    Restaurierungscolloquium am Technoseum Mannheim,19.3.,
    Vortrag:
    Cellulosenitrat-Klebstoffe im Oddy-Test (Julia Ziegler)

    La préservation des objets archéologiques métalliques, 8.-9.5., Fédération des Archéologues de Wallonie et de BruxellesUniversité libre de Bruxelles:
    Vortrag:
    Preserve All, Restore Nothing? Changes in Attitude Towards Metal Conservation (Britta Schmutzler)

    North European Symposium for Arch. Textiles, NESAT XII, 21.-24.5Hallstatt (A)
    Vortrag:
    Dressed with a thousand scales – the find of a Roman Lorica Squamata (Janet Schramm, Andrea Fischer)

    Let’s putz Silber? Tagung VDR-FG Kunsthandwerk, 22.-24.5., Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
    Vortrag:
    Atmosphärendruckplasmen in der Restaurierung – Reinigung von Silberoberflächen (Annika Maier)

    Geschichte(n) bewahren – 4. Studentenkolloquium der RiA, 14.6., CICS Köln
    Vortrag:
    Geschichte(n) bewahren – Geschichte(n) dokumentieren (Anna Straeter, Alexandra Schorpp).

    5th ICOM-CC Experts´ Meeting on Enamel on Metal Conservation, 17.-18.7.
    Rangers’ House, Greenwich (UK)

    Vorträge:
    From the Frick Collection for study in Stuttgart: Raman analyses of copper corrosion on Limoges enamels (Andrea Fischer)
    Investigation of Limoges painted enamels with Infrared Reflectography (Birgit Schwahn)

    ICOM-CC 17th Triennial Conference, Melbourne, 15.–19.9.
    Vorträge:
    Popping stoppers, crumbling coupons – Oddy testing of common cellulose nitrate ceramic adhesives(Julia Ziegler)
    Mould attack! – Assessment of dry-cleaning methods for the decontamination of leather (Lisa Masen)

    Poster:
    Size, shape and distribution: Analysing the production of glass objects by XCT of gas   bubbles(Margarete Eska)

    ICOM-CC Post Conference WOAM Symposium 2014, 22.-26., Fremantle (Austr.)
    Vortrag:
    Some News about ‘Black Spots’ (Gerhard Eggert)

    Prague/Stuttgart Joint Students’ Conservation Colloquium, 13.10., Institute of Chemical Technology Prague
    Vorträge:
    An electrifying griffin’s claw: new ways of electrolysis (Harriet Langewellpott)
    The Garden of Eden: one object, many materials (Svenja Kampe)
    The conservation of a nautilus goblet (Anna Ziegler)
    Glass balls falling down: corrosion &conservation of a bridal headdress (Stephanie Wümmers)

    Ausstellung “Das Geheimnis der Keltenfürstin”, 11.12., Neues Schloss Stuttgart,
    Vortrag:
    Dem Geheimnis der Keltenfürstin auf der Spur – Moderne Technik trifft Archäologie (Nicole Ebinger-Rist)

    2013

    15. Workshop des AK Atmophärendruckplasma, 27.2.2013, Jena
    Vortrag: Das Atmosphärendruckplasma in der Restaurierung – Reinigung von Silberoberflächen (Annika Maier)

    12th ICOM-CC WOAM Conference, 13.-17.5.2013, Univ. Istanbul
    Vortrag: Freeze Drying Microscopy – Real-time Observation of the Drying Process (Ingrid Wiesner)

    Vernissage „Siliciumdioxid“, 8.7.2013, Bibliothek SABK Stuttgart
    Vortrag: Glas, was ist das? (Gerhard Eggert)

    Metal 2013, 16.-20.9.2013, Historic Scotland Edinburgh
    Vorträge:
    When Glass and Metal Corrode together, IV: Sodium lead carbonate hydroxide (Andrea Fischer)
    Copper Soaps on Ethnographic and Decorative Art Objects (Birgit Brühl)
    Poster: The Conservation of a Roman lorica squamata from the Barbarian Lands (Janet Schramm)

    Technart 2013, 23.-26.9.2013, Rijksmuseum Amsterdam
    Vortrag: Virtual Excavation of a Princess Tomb investigated with X-Ray CT (Nicole Ebinger-Rist)

    Jahrestagung Archäometrie und Denkmalpflege 2013, 25.-27.9.2013, LAD Weimar
    Vortrag: Schwarzwald-Schäppel: Ein Glasperlenspiel der Metallkorrosion (Andrea Fischer)
    Moderation: Session Konservierung/Restaurierung (Gerhard Eggert)

    Recent Advances in Glass, Stained Glass, and Ceramics Conservation, 7.-10.10.2013, Uni Amsterdam
    Vorträge:
    Peculiar Pictures – Wilhelm Geilmann and the Weathering of Glass (Gerhard Eggert)
    Does Lead Enamel Corrode Metal? Evidence from the Examination of 18th Century Snuff Boxes (Andrea Fischer)
    Moderation: Session IV – Creation and Degradation (Gerhard Eggert)

    ICOM-Corpus Student Symposium, 11.10.2013, Uni Amsterdam
    Vorträge: A Glass Bottle with Ancient Repair Inscription? (Alexander Dittus)
    Hot or Cold? Painted Glass Vessels from the Black Forest (Melanie Konrad)
    The Conservation of Iron Finds (Leonie Samland)
    Glass Balls Falling down… A Black Forest Schäppel (Stephanie Wümmers)

    Jahrestagung ICOM-Deutschland “Zur Ethik des Bewahrens: Konzepte, Praxis, Perspektiven“, 17.-19.10.2013, Rautenstrauch-Joest-Museum Köln
    Vortrag: Im Museum = außer Gefahr? Wie anorganische Exponate zerfallen (Gerhard Eggert)

    Jubiläumscolloquium “Was wären wir ohne die Dinge!”, 7.11.2013, SABK Stuttgart
    Vorträge: Restaurieren studieren in Stuttgart (Gerhard Eggert)
    Das Warum und Wie – ein Rundgang durch die Werkstatt für Objektrestaurierung (Andrea Fischer)
    Sine ferro nihil – Akademieforschung zur Erhaltung von Eisenfunden (Britta Schmutzler)
    Die Konservierung von Feuchtbodenfunden – Entwicklung und Forschungsbedarf (Ingrid Wiesner)
    Glas-induzierte Metallkorrosion an Museumsexponaten – Das GIMME-Projekt (Andrea Fischer)
    Was nehme ich denn am besten? Klebstoffforschung in der Restaurierung (Margarete Eska)
    Vom Zahn der Zeit zernagt – Forschungen zur Bronzekorrosion (Gerhard Eggert)
    Organisation: Gerhard Eggert, Melanie Konrad

    2012

    Archäometrie und Denkmalpflege 2012, 28.-31. März 2012, Univ. Tübingen
    Vortrag: Das DBU-Projekt „Rettung vor dem Rost“ – Die Konservierung von Eisenfundmassen (Britta Schmutzler)

    Restaurierungskolloquium Technoseum Mannheim, 18. April 2012
    Vortrag: Werbeaufkleber – Technologie, Alterungsverhalten und Konservierung (Margarete Eska)

    The Third Dimension – 3rd European Student Conference on Objects Conservation, 4./5. Mai 2012, Univ. f. Angew. Künste Wien
    Vortrag: Wiping away the mould. The effectiveness of dry cleaning agents to remove mould and spores (Lisa Masen)

    4th ICOM-CC Experts‘ Meeting Enamel on Metals Conservation, 14./15. Juni 2012, Barcelona
    Vortrag: Whodunit: Glass corrosion or cleaning ? A survey of corroded 18th-century enamel boxes in the Württemberg State Museum (Andrea Fischer)
    Moderation: Session Deterioration (Gerhard Eggert)

    Bronze Conservation Colloquium, 22./23. Juni 2012, SABK Stuttgart
    Vorträge:
    Introduction – The Making (?) of a Tradition (Gerhard Eggert)
    Lorica Squamata – Investigation of a Roman Copper Alloy Scale Armour (Janet Schramm)
    Whodunit: Glass Corrosion or Cleaning? A Survey of Corroded 18th Century Enamel Boxes in the LMW (Andrea Fischer)
    Copper Soaps on Ethnographic Objects (Brigitte Brühl)
    Poster:
    Gilding Techniques on Roman Life Size Bronze Statues from UNESCO-World Heritage Limes – Investigations on Diffusion-gilding of Bronze Statues (Kati Bott)
    When the eye is delighted by the art of these metals…”. Brown Varnish on the Romanesque Comburg Wheel Chandelier (Ines Frontzek)
    Decalcifying Archaeological Bronzes: A Comparison of Different Chelating Agents (Jörg Stelzner)
    Organisation, Moderation: Gerhard Eggert, Britta Schmutzler

    13th International Conference on Plasma Surface Engineering, 10.-14. Sept. 2012, Garmisch-Partenkirchen
    Poster: Removal of silver tarnish films by using atmospheric-pressure plasma jets (Annika Maier et al.)

    IIC Congress 2012: The Decorative – Conservation and the Applied Arts, 10:-14. Sept. 2012, Wien
    Poster: Glass-induced metal corrosion on museum exhibits (GIMME project) (Andrea Fischer et al.)
    Poster: Copper Soaps on Ethnographic and Decorative Arts Objects (Brigitte Brühl)

    Archäologische Funde – Neue Methoden?, 18.-20. Okt. 2012, LMW Stuttgart
    Vortrag: Vollkommen vergangen? Stuttgarter Studienprojekte zur Untersuchung organischer Reste(Diana Gabler et al.)
    Vortrag: Rettung vor dem Rost – Forschungen zu Eisenfunden an der Stuttgarter Akademie (Britta Schmutzler)
    Vortrag: Weg vom Wasser? Eisenentsalzung mit Tetramethylammoniumhydroxid (Charlotte Kuhn et al.)

    Sicher im Umgang mit Schimmel und Staub, 6./7. Nov. 2012, Ludwigsburg
    Vortrag: Trockenreinigung zur Dekontamination von Lederoberflächen mit Schimmelpilzbefall (Lisa Masen)

    2011

    Römische Großbronzen am UNESCO-Welterbe Limes, 1. Arbeitskolloquium, 31. März-1. April 2011, Archäologisches Landesmuseum Rastatt
    Vortrag: Die Funde aus Groß-Gerau (Frank Willer mit Kati Bott)

    Glass Science in Art and Conservation (GLASSAC 11), 10.-12. Mai 2011, Kloster Bronnbach
    Vortrag: Looking into the opaque: 3D-CT and the making of Roman ribbed bowls (Daniela Straub)
    Poster: A network to improve glass conservation worldwide: The ICOM-CC ‘Glass & Ceramics’ WG(Gerhard Eggert)
    Moderation: Session II (Gerhard Eggert)

    North European Symposium for Archaeological Textiles (NESAT XI), 10.-13. Mai 2011, LAD BW Esslingen
    Poster: The Laboratory Processing of Block-lifted Finds from Graves (Andrea Fischer, Christina Peek)

    Kolloquium der Studenten und Praktikanten deutschsprachiger Restaurierungs- und Konservierungsstudiengänge – VDR RIA, 28. Mai 2011, SABK Stuttgart
    Vortrag: Vom Regen in die Traufe – Die Restaurierung eines Regenmantels aus Darmhaut (Mareike Mehlis und Melanie Riester)
    Organisation, Moderation: Diana Gabler

    MATCONS 11, 24.-28. Aug. 2011, Craiova (Rumänien),
    Vortrag: Endangered Neighbour: How corroding glass causes contact corrosion on metals (Gerhard Eggert)
    Moderation: Chair Plenary Session III, panelist for round table ‘Education and Training for Conservation and Restoration Professionals’ (Gerhard Eggert)

    16th ICOM-CC Triennial Conference, 19.-23. Sept. 2011, Lissabon
    Vortrag: When Glass and Metal Corrode Together, III: The Formation of Dicoppertrihydroxy-formate(Gerhard Eggert)
    Vortrag:. Joining broken wax fragments: testing tensile strength of adhesives for fragile and non polar substrates (Andrea Fischer)
    Organisation: Session Convenor ‚Glass & Ceramics‘ (Gerhard Eggert)

    FUTURE TALKS 011. Technology and Conservation of Modern Materials in Design, 26.-28. Okt. 2011, Pinakothek der Moderne München
    Vortrag: Self-adhesive plastic labels (Margarete Eska)

    Fundmassen – Innovative Strategien zur Auswertung frühmittelalterl. Quellen-bestände, 8.-10. Nov. 2011, LAD BW Esslingen
    Vortrag: Massenkonservierung: Herausforderung für die Konservierungsforschung und die Abläufe im DFG-Projekt „Lauchheim“ (Vera Dröber und Britta Schmutzler)
    Moderation Sektion IIb – Konservatorische Strategien (Gerhard Eggert)

    The Life of Things – The Preservation of Ethnographic Objects and their Stories, 11./12. Nov. 2011, SABK Stuttgart
    Vortrag: The ethnographica trader Umlauff and his life-size figurines – part of museum objects? (Janet Schramm)
    Führung: A gutskin parka (Mareike Mehlis und Melanie Riester)
    Poster: Journey of the objects (Alexander Dittus und Anika Maier)
    Poster: A Sulka dance crest from New Britain (Mareike Mehlis)
    Poster: A historical treatment: The use of leather lubricant for a gut skin parka (Mareike Mehlis und Melanie Riester)
    Poster A Melanesian keel boat – Ceremonial object or commissioned work? (Janet Schramm)
    Poster Once halfway around the world – Historical footprints of a Brazilian feather headdress (Stephanie Wümmers)
    Organisation, Moderation: Andrea Fischer, Gerhard Eggert

    2010

    Workshop des Präsidiums der Dt. Altertumsverbände „Potentiale, Perspektiven und Zukunftsaufgaben archäometrischer Forschung in Deutschland“ 18. Feb. 2010, Museum für Vor-und Frühgeschichte Berlin
    Vortrag: Archäometrie an der Staatl. Akademie der Bild. Künste Stuttgart (Gerhard Eggert)

    11th ICOM-CC Conference on Wet Organic Archaeological Materials, 24.-29.5.2010, Greenville (North Carolina)
    Vortrag: A Neolithic shoe from Sipplingen – Conservation and technological examination (Ingrid Wiesner)

    Archaeological Iron Conservation Colloquium, 24.-26. Juni 2010, SABK Stuttgart
    Vorträge: 
    Introduction (Gerhard Eggert)
    The chloride left behind – (dis)solving an analytical problem (Britta Schmutzler)
    Simplifying sodium sulphite solutions (Britta Schmutzler)
    Efficiency of chloride extraction with organic ammonium bases (Charlotte Kuhn et al.)
    Poster:
    Identification of organic remains on iron finds using VP-SEM (Andrea Fischer)
    The laboratory processing of block-lifted finds from graves (Andrea Fischer)
    Freezing corrosion – a viable storage option? (Charlotte Kuhn)
    Organisation: Gerhard Eggert, Britta Schmutzler
    Moderation:
    Session Iron Conservation Science (Gerhard Eggert)
    Session Iron Conservation Projects around the World (Andrea Fischer)

    SEM and microanalysis in the study of historical technology, materials and conservation 8.-9. Sept. 2010, British Museum London
    Vortrag: Current examinations of organic remains preserved by metal corrosion products (Andrea Fischer)

    Jahrestagung Archäometrie, 15.-18. Sept. 2010, Dt. Bergbau-Museum Bochum
    Vortrag:
    Beobachtungen zur Kontaktkorrosion von Glas und Metall an Kulturgut (Gerhard Eggert)
    Moderation: Sitzung „Malmaterialien“ (Gerhard Eggert)

    Farbig gefasstes Metall – Herstellung, Schäden, Restaurierung, 1./2. Okt. 2010, Museumslandschaft Hessen, Kassel
    Vortrag: „Landschaft mit Innenraum“ (Margarete Eska)
    Koorganisation, Moderation: Sitzung am 2.10. (Andrea Fischer)

    NYU Institute of Fine Arts, Conservation Center, 1. Okt. 2010, New York
    Vortrag: When glass and metal corrode together (Gerhard Eggert)

    Glass and Ceramics Conservation 2010, 3.-6. Okt. 2010, Corning Museum of Glass
    Vorträge:
    When Glass and metal corrode together, II: A Black Forest Schäppel and further occurrences of socoformacite (Gerhard Eggert)
    What Color Has Saffron? Understanding German Recipes for the Production of Colored Glazes in the 16th Century (Helena Fuertes)
    Konferenzkoorganisation, 
    Moderation: Session Architectural Glass, Ceramic Tiles, and Terracotta (Gerhard Eggert)

    ENAMEL III, 8./9. Okt. 2010, Frick Collection, New York
    Vortrag: Footed Bowl or Only a Bowl? The Investigation of a 17th cent. Limoges Painted Enamel Object (Birgit Schwahn)
    Moderation: Session Scientific Analyses (Gerhard Eggert)

    METAL 2010, 11.-15. Okt. 2010, Clemson Center, Charleston (SC)
    Vorträge:
    Keep Cool? Deep-freeze Storage of Archaeological Iron (Charlotte Kuhn)
    Chloride Calamities: Assessment of Residual Chloride Analysis to compare iron desalination methods(Britta Schmutzler)
    Better than Paraloid? Testing Poligen Waxes as Coatings for Metal Objects (Johanna Wolfram)
    Poster:
    Tetra-alkyl ammonium hydroxide solutions – A better way to desalinate iron finds? (Charlotte Kuhn)

    2009

    Jahrestagung Archäometrie, 25.-28. März 2009, Doerner-Institut München
    Vortrag: Das Geheimnis des lockigen Malachits (G. Eggert)
    Moderation: Sitzung Bioarchäologie, Org. Materialien (G. Eggert)

    Standards in der Restaurierungswissenschaft und Denkmalpflege, 23.-25. April 2009, Museumsinsel Berlin
    Vortrag: Lässt sich die Konservierung von Eisenfunden `auf Standard´ bringen? (Britta Schmutzler)

    KulturGUTerhalten!, 1. März 2009, hamburgmuseum
    Vortrag: Rettung vor dem Rost – Forschungen zur Konservierung von Eisenfunden (Gerhard Eggert)

    ChemArt (Ges. Österr. Chemiker), 4. Juni 2009, Universität für Angew. Kunst Wien:
    Vortrag: „Heißes Glas, kaltes Wasser“ – Versteckte Informationen im Glascraquelé (Gerhard Eggert)

    2nd European Student Conference on Objects Conservation, 1.-3. Okt. 2009, Vantaa (Finnland)
    Vortrag: “Landschaft mit Innenraum” (Margarete Eska)

    Joint Colloquium „Case Studies in Conservation“, 21.10.2009, Univ. College London, Inst. of Archaeology
    Koorganisation Gerhard Eggert
    Vorträge
    Processing block lifted finds from burials in the lab (Diana Gabler)
    Identification of organic archaeological remains with SEM (Andrea Fischer)
    The conservation of a Black Forest Schaeppel (Anne Bührer)
    Corrosion phenomena on joint copper/glass artifacts (Gerhard Eggert)
    Öff. Vortrag: Rust never sleeps: Saving our ferrous finds for the next millennium (Gerhard Eggert)

    Metallrestaurierung in der Bau- und Kunstdenkmalpflege, 10. Nov. 2009, LAD BW Esslingen
    Vortrag: Das Böcklinkreuz im Münster Unserer Lieben Frau zu Freiburg im Breisgau – ein Triumphkreuz im historischen und restauratorischen Kontext (Daniela Straub)

  • Stuttgarter Colloquien

    Zu einem festen Bestandteil der Kontaktpflege mit dem Berufsfeld haben sich die Objects‘ Conservation Colloquia an der Akademie entwickelt. Als international ausgerichtete Serie von Kurzkonferenzen zu Spezialthemen mit Gastrednern und eigenen Beiträgen haben sie sich nicht zuletzt dank der Unterstützung durch Kooperationspartner aus dem In- und Ausland einen festen Platz erobert.

    Die Reihe startete ganz ohne Masterplan im Jahre 2005: Zu einem Vortrag von Christian Degrigny (Modern Electrochemical Methods in Metals Conservation) wollten wir auch Externe einladen. Um Reisegenehmigungen zu erleichtern, fügten wir einige Präsentationen aus dem Studiengang zu einem Metals Conservation Colloquium zusammen. Die überaus positive Reaktion darauf ermutigte uns 2006 zu einem Ceramics Conservation Colloquium mit u.a. Norman Tennent und Victoria Oakley als Gastredner, in das ein Besuch in Ludwigsburg integriert wurde. 2007 wechselten wir (ausnahmsweise) beim ‚Antike Bronzen Kolloquium‘ wegen der deutschsprachigen Gastredner (Frank Willer, Uwe Peltz, Roland Schwab) zur Konferenzsprache Deutsch. Ganz in Englisch fand dann wieder 2008 das Glass Conservation Colloquium mit u.a. Sandra Davison und Kate van Lookeren Campagne statt, in dem ein Besuch der Sammlung Ernesto Wolf nicht fehlen durfte. Nach einer Pause 2009 wegen eines Forschungssemesters in LA folgte 2010 dann das Iron Conservation Colloquium, das organisiert von Britta Schmutzler mit zahlreichen Gästen aus aller Welt, einer eigenen Homepage und einer Broschüre mit erweiterten Kurzfassungen der Beiträge neue Standards setzte. Im Akademiejubiläumsjahr 2011 folgte dann organisiert von Andrea Fischer The Life of Things – The Preservation of Ethnographic Objects and Their Stories. 2012 ging es dann wieder um Bronze Conservation mit Sessions zu Bronzes of the Old WorldBronze Corrosion und Conservation of Outdoor Bronzes.

    Das Colloquium 2013 stand ganz im Zeichen des 25jährigen Jubiläums des Studiengangs. Der dazu erschienene Band „Was wären wir ohne die Dinge!“ ist im Fachgruppensekretariat oder bei Siegl erhältlich (29 €). Das gemeinsam mit dem Landesmuseum veranstalte Glass Deterioration Colloquium2015 präsentierte u.a. die Akademieforschung zur „Glas-induzierten Metallkorrosion von Museums-Exponaten“ im GIMME-Projekt vor. Im Mai 2016 luden wir gemeinsam mit dem LAD BW parallel zur großen Landesausstellung zu den Pfahlbausiedlungen im Kloster Schussenried zum „Wet Wood Conservation Colloquium“ ein, Thema u.a.: das DFG-Forschungsprojekt zur Gefriertrocknung.
    2017 berichteten ehemalige und aktuelle DoktorandInnen des Studiengangs unter dem Motto „Wissen wollen“ aus ihrer Forschung. Im Jahre 2018 war dann das ‘7th Biennal Experts Meeting Enamel on Metals‘ Conservation‘ des Enamel Networks zu Gast.

    Internationale Fachtagungen am Studiengang

    Objects’ Conservation Colloquia
    2005  Metal Conservation
    2006  Ceramics Conservation
    2007  Antike Bronzen
    2008  Glass Conservation
    2009  Forschungssemester
    2010  Archaeological Iron Conservation
    2011  Ethnographic Objects
    2012  Bronze Conservation
    2013 Jubiläumscolloquium
    2014 Forschungssemester
    2015 Glass Deterioration Colloquium
    2016 Wet Wood Conservation Colloquium
    2017 „Wissen wollen“ – Forschungscolloquium Objektrestaurierung
    2018 ENAMEL 2018: Enamel on Metals Conservation Colloquium
    2019 Forschungssemester

  • Chronik

    15.10.–20.10.2018B.A.-EXKURSION NACH LISSABON MIT BESUCH DES STUDIENGANGS GLASRESTAURIERUNG AN DER UNIVERSIDADE NOVA
    AB 01.10.2018 WINTERSEMESTER 2018/2019DIE B.A.-VORLESUNG WERKSTOFFE V „FARBMITTEL“ FÜR ALLE STUDIENGÄNGE HÄLT PROF. DR. KREKEL. – PROF. DR. EGGERT KÜMMERT SICH IN EINEM FORSCHUNGSSEMESTER UM LAUFENDE UND GEPLANTE DRITTMITTELPROJEKTE.
    21.06.2018DIE PROFESSUR OBJEKTRESTAURIERUNG (NACHFOLGE EGGERT) IST ÖFFENTLICH AUSGESCHRIEBEN. BEWERBUNGSFRIST BIS 19.08.2018.
    07.06.–09.06.2018ENAMEL 2018 – 7TH BIENNIAL CONFERENCE OF THE ENAMEL ON METALS CONSERVATION NETWORK” IM RAHMEN DER STUTTGARTER COLLOQUIEN-REIHE. DAZU ERSCHEINT EINE PUBLIKATION DER ERWEITERTEN KURZFASSUNGEN IN FARBE UND EINE NEUAUFLAGE DER BIBLIOGRAFIE VON AGNÈS GALL-ORTLIK.
    06.06.2018ORMOCER-WORKSHOP DES FRAUNHOFER ISC BRONNBACH
    AB 01.04.2018 SOMMERSEMESTER 2018DR. INGRID STELZNER LIEST DIE BA-VORLESUNG WERKSTOFFE IV „SILIKATISCHE MATERIALIEN“. IM BA-STUDIUM WERDEN GLÄSER UND EMAILLEOBJEKTE RESTAURIERT, ZU LETZTEREN HÄLT DIPL.-REST. BIRGIT SCHWAHN EINEN WORKSHOP.
    AB 01.01.2018DR. SEBASTIAN BETTE WIRD IM RAHMEN DES DFG-FORSCHUNGSPROJEKTS „AUF DER SUCHE NACH DER STRUKTUR“ AN DER AKADEMIE EINGESTELLT.
    09.11.2017DIE TAGUNG „WISSEN WOLLEN“ GIBT EINEN AKTUELLEN ÜBERBLICK ÜBER DIE FORSCHUNG AM STUDIENGANG, INSBESONDERE IN DEN GERADE ABGESCHLOSSENEN UND LAUFENDEN PROMOTIONEN
    14.10.–21.10.2017EXKURSION NACH ATHEN, COLLOQUIUM MIT DEM METALLRESTAURIERUNGSSTUDIENGANG AN DER TEI ATHENS
    AB 01.10.2017 WINTERSEMESTER 2017/2018DIE VORLESUNG WERKSTOFFE III „BINDEMITTEL“ WIRD VON DEN PROF. SCHAIBLE UND LENZ GELESEN. PROJEKTARBEITEN IM B.A.-STUDIUM SIND BEMALTE KERAMIKFIGUREN AUS VILLINGEN-SCHWENNINGEN UND TOTENMASKEN AUS COBURG. – DIPL.-REST. JORUN RUPPEL GIBT EINEN WORKSHOP ZU ABFORMUNGEN.
    14.10.–21.10.2017EXKURSION NACH ATHEN, COLLOQUIUM MIT DEM METALLRESTAURIERUNGSSTUDIENGANG AN DER TEI ATHENS
    04.07.2017VORTRAG VON CHRISTIAN ECKMANN (RGZM) ZU DEN GOLDBLECHEN DES TUTANCHAMUN
    AB 01.04.2017 SOMMERSEMESTER 2017DR. BRITTA SCHMUTZLER HÄLT DIE VORLESUNG WERKSTOFFKUNDE „METALLE II“. ALS PROJEKTARBEITEN WERDEN SILBEROBJEKTE AUS DEM KUNSTHANDWERK BEARBEITET. DIPL.-REST. MORITZ PAYSAN UNTERRICHTET DIE ELEKTROLYTISCHE REINIGUNG MIT EINSATZ EINES POTENTIOSTATEN. DAZU HÄLT DIPL.-REST. HEINER GRIEB EINEN WORKSHOP ZU „KUNSTHANDWERKLICHEM METALL“ UND DIPL.-REST. MARGARETE ESKA SEMINARE ZUR KONSERVIERUNGSTECHNIK.
    01.01.2017START DES DREIJÄHRIGEN DFG-FORSCHUNGSPROJEKTS „AUF DER SUCHE NACH DER STRUKTUR“
    15.10.–22.10.2016EXKURSION NACH WIEN, BESUCH DES PARTNERSTUDIENGANGS AN DER ANGEWANDTEN
    01.10.2016DR. DIPL.-REST. JÖRG STELZNER BEGINNT SEINE TÄTIGKEIT IM LABOR FÜR ARCHÄOMETRIE UND KONSERVIERUNGSWISSENSCHAFTEN IM DBU-PROJEKT „GLAS-METALLKORROSION“
    AB 01.10.2016
    WINTERSEMESTER 2016/2017
    DR. BRITTA SCHMUTZLER HÄLT DIE VORLESUNG WERKSTOFFKUNDE „METALLE I“. ALS PROJEKTARBEITEN WERDEN BLOCKBERGUNGEN MIT ORGANISCHEN RESTEN AUF METALL BEARBEITET. DAZU HÄLT CHRISTINA PEEK M.A. EINEN WORKSHOP „TEXTILARCHÄOLOGIE“ UND DIPL.-REST. MARGARETE ESKA SEMINARE ZUR KONSERVIERUNGSTECHNIK.
    22.05.–29.05.2016B.A.-EXKURSION NACH BRESLAU MIT BESUCH DER TAGUNG „RECENT ADVANCES IN GLASS AND CERAMICS CONSERVATION“ AM RESTAURIERUNGSSTUDIENGANG DER EUGENIUSZ-GEPPERT-AKADEMIE.
    12.05.–14.05.2016„WET WOOD CONSERVATION“-COLLOQUIUM DES STUDIENGANGS ANLÄSSLICH DER PFAHLBAUAUSSTELLUNG IM KLOSTER SCHUSSENRIED MIT 70 TEILNEHMERN AUS ALLER WELT.
    22.05.2016BESICHTIGUNG DER ALTSÄMISCH- UND WEISSGERBEREI (FELLE) KOLESCH IN BIBERACH AN DER RISS MIT DIPL.-REST. INGRID STELZNE
    AB 01.04.2016BEGINN EINES NEUEN FORSCHUNGSPROJEKTES ZUR GLAS-METALLKORROSION GEFÖRDERT VON DER DBU. ZUM AUFTAKT DURCHMUSTERN ZWEI MA-STUDIERENDE DIE SAMMLUNG DES DEUTSCHEN BERGBAU-MUSEUMS BOCHUM.
    AB 01.04.2016
    SOMMERSEMESTER 2016
    PARALLEL ZUR WERKSTOFFKUNDEVORLESUNG „BIOGENE MATERIALIEN“ WERDEN LEDEROBJEKTE RESTAURIERT. DIPL.-REST. NINA FRANKENHAUSER HÄLT BEGLEITEND DAZU EINEN WORKSHOP UND DIPL.-REST. MARGARETE ESKA SEMINARE ZUR KONSERVIERUNGSTECHNIK.
    18.01.–22.01.2016NEUES M.A.-MODUL „EMAILLE AUF METALL“ MIT DIPL.-REST. BIRGIT SCHWAHN
    12.10.–16.10.2015IN DER ERSTEN UNTERRICHTSWOCHE FINDET STATT DER IN DAS SOMMERSEMESTER VERSCHOBENEN EXKURSION EIN WORKSHOP MIT DIPL.-REST. ANDREA FUNCK M.A. ZUR AUSSTELLUNGSTECHNIK STATT.
    AB 01.10.2015
    WINTERSEMESTER 2015/2016
    DIE VORLESUNG WERKSTOFFKUNDE „PIGMENTE“ FÜR ALLE RESTAURIERUNGSSTUDIENGÄNGE LIEST PROF. DR. KREKEL. DIPL.-REST. ELENA AGNINI (MÜNCHEN) HÄLT EINEN WORKSHOP ZUM THEMA „RETUSCHE“, DIPL.-REST. MARGARETE ESKA SEMINARE ZUR KONSERVIERUNGSTECHNIK GEFASSTER OBJEKTE.
    26.06.2015EXKURSION MIT BRITTA SCHMUTZLER NACH KONSTANZ ZUR AUSSTELLUNG „GLASKLAR! ARCHÄOLOGIE EINES KOSTBAREN WERKSTOFFS“ IM ARCHÄOLOGISCHEN LANDESMUSEUM BADEN-WÜRTTEMBERG.
    20.05.–24.05.2015IN EINEM WORKSHOP VERMITTELT GORAZD LEMAJIC (NATIONALMUSEUM LJUBLJANA) SEINE TECHNIK ZUR VERWENDUNG VON PLASTIKFOLIEN ALS FORMMATERIAL BEI GLASERGÄNZUNGEN. DAMIT LÄSST SICH DAS EINFÜLLEN VON KUNSTHARZ KONTROLLIEREN UND BLASEN VERMEIDEN.
    15.04.–19.04.2015EXKURSION DER STUDIERENDEN NACH BUDAPEST ZUR „4TH EUROPEAN STUDENT CONFERENCE ON OBJECT CONSERVATION“. LEONIE SAMLAND BERICHTET DORT ÜBER IHRE PROJEKTARBEIT AM CORNING MUSEUM (NY), BEI DER STEPHEN KOOB IHR DIE ERGÄNZUNG MIT SELBST GEGOSSENEN PARALOIDFILMEN VERMITTELT HAT.
    AB 01.04.2015
    SOMMERSEMESTER 2015
    DIE WERKSTOFFKUNDE „SILIKATISCHE MATERIALIEN“ LIEST DR. BRITTA SCHMUTZLER. DAZU GIBT ES PROJEKTARBEITEN ZUM THEMA GLAS IM BA-STUDIUM, WEITERHIN BETREUT DURCH DIPL.-REST. MARGARETE ESKA ALS VERTRETUNG DER WERKSTATTLEITERIN. DIPL.-REST. BIRGIT SCHWAHN (ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM FRANKFURT) ÜBERNIMMT DIE SEMINARE ZUR KONSERVIERUNGSTECHNIK.
    20.02.–21.02.2015ZUSAMMEN MIT DEM LANDESMUSEUM RICHTEN WIR DAS GLASS DETERIORATION COLLOQUIUM AUS, ZU DEM WIR ZAHLREICHE KOLLEGEN AUS DEM IN- UND AUSLAND BEGRÜSSEN KONNTEN. EIN THEMENSCHWERPUNKT SIND FORSCHUNGSERGEBNISSE VON ANDREA FISCHER ZUR „GLAS-INDUZIERTEN METALLKORROSION VON MUSEUMS-EXPONATEN“ (GIMME)
    15.01.2015DANK UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN FÖRDERVEREIN KÖNNEN WIR DIPL.-REST. JOHANNA LANG (DRESDEN) ZU EINEM VORTRAG ZUR „WACHSRESTAURIERUNG“ EINLADEN.
    18.12.2014GEMEINSAME WEIHNACHTSFEIER DER KONSERVIERUNGSSTUDIENGÄNGE, DIESMAL AUSGERICHTET VOM PAPIERSTUDIENGANG IN FELLBACH.
    05.12.2014„DAS GEHEIMNIS DER KELTENFÜRSTIN“ WIRD VON DIPL.-REST. NICOLE EBINGER-RIST (LAD BW) IN EINER SONDERFÜHRUNG DURCH DIE WANDERAUSSTELLUNG VOR DEM NEUEN SCHLOSS GELÜFTET. SIE PROMOVIERT ZUR BERGUNG UND UNTERSUCHUNG DIESES BEFUNDES AN DER AKADEMIE.
    12.11.–14.11. UND 18./19.12.2014WORKSHOP ZU ABFORMUNGEN UND KOPIENHERSTELLUNG MIT DIPL.-REST. JORUN RUPPEL (UNI GÖTTINGEN)
    31.10.2014DER „MASTERTAG“ DER RESTAURIERUNG LÖST NUN DEN FRÜHEREN DIPLOMTAG AB. ALS ERSTE „MASTER OF ARTS“ DES STUDIENGANGS PRÄSENTIEREN ALEXANDER DITTUS UND MELANIE KONRAD IHRE ARBEITEN.
    27.10.–30.10.2014ERSTMALS BETEILIGEN SICH DIE RESTAURIERUNGSSTUDIENGÄNGE AM SCHNUPPERSTUDIUM „TESTGELÄNDE“ DER AKADEMIE. DREI INTERESSENTINNEN KÖNNEN SICH BEI UNS UMSEHEN UND IHR ALLERERSTES GLAS KLEBEN.
    12.10.–19.10.2014DIE DIESJÄHRIGE EXKURSION FÜHRT UNS NACH PRAG. IN EINEM GEMEINSAMEN COLLOQUIUM MIT DER RESTAURIERUNGSAUSBILDUNG AN DER UNIVERSITÄT FÜR CHEMISCHE TECHNOLOGIE STELLEN DIE B.A.-ABSOLVENTEN IHRE SILBERPROJEKTE VOR.
    AB 01.10.2014:
    WINTERSEMESTER 2014/2015
    „ANORGANISCHE UND ORGANISCHE BINDMITTEL“ SIND THEMEN DER WERKSTOFFKUNDEVORLESUNG DER PROFF. LENZ UND SCHAIBLE FÜR ALLE B.A.-RESTAURIERUNGSSTUDIENGÄNGE. WACHSOBJEKTE WERDEN DAZU ALS B.A.-PROJEKTARBEITEN RESTAURIERT.
    15.09.–19.09.2014AUF DER „ICOM-CC 17TH TRIENNIAL“-CONFERENCE IN MELBOURNE STELLEN LISA MASEN (“MOULD ATTACK! – ASSESSMENT OF DRY-CLEANING METHODS FOR THE DECONTAMINATION OF LEATHER”) UND JULIA ZIEGLER (“POPPING STOPPERS, CRUMBLING COUPONS – OBSERVATIONS ON ODDY TESTING COMMON CELLULOSE NITRATE CERAMIC ADHESIVES”) IHRE DIPLOMARBEITEN VOR.
    AUGUST 2014NACH RÜCKKEHR DER RESTAURIERTEN EDELMETALLOBJEKTE INS LANDESMUSEUM, DARUNTER EINES NACKTEN VERGOLDETEN PUTTOS, BERICHTET UNTER DER SCHLAGZEILE „GOLDENER NACKEDEI GLÄNZT WIEDER“ DIE LOKALPRESSE, DARUNTER DAS SCHWÄBISCHE TAGBLATT.
    16.06.2014EXKURSION NACH SCHWÄBISCH GMÜND ZUR OTT-PAUSER‘SCHEN-SILBERWARENFABRIK. IN DIESER NOCH ERHALTENEN MANUFAKTUR LÄSST SICH DIE HERSTELLUNGSWEISE IM 19. JAHRHUNDERT ANSCHAULICH NACHVOLLZIEHEN.
    22.05.–24.05.2014„LET’S PUTZ SILBER? EINE BESTANDSAUFNAHME ZUR SILBERREINIGUNG“: AN DER TAGUNG DER FACHGRUPPE KUNSTHANDWERK DES VDR IM LANDESMUSEUM WÜRTTEMBERG BETEILIGT SICH DER GANZE STUDIENGANG, DIE STUDIERENDEN HELFEN BEI DER TAGUNGSORGANISATION. ANNIKA MAIER REFERIERT ÜBER IHRE PROJEKTARBEIT MIT ATMOSPHÄRISCHEM PLASMA.
    22.04.–26.04.2014WORKSHOP MIT DIPL.-REST. HEINER GRIEB (VESTE COBURG) ZU HERSTELLUNGSTECHNIKEN UND RESTAURIERUNG VON KUNSTHANDWERKLICHEN METALLOBJEKTEN.
    16.04.2014VORTRAG IN DER REIHE „STUTTGARTER AKADEMIEVORTRÄGE ZUR RESTAURIERUNG“ DES MONTANARCHÄOLOGEN DR. GUNTRAM GASSMANN: „DER SCHWÄBISCHE WEG: VOM RENNFEUER ZUM HOCHOFENPROZESS?“
    AB 01.04.2014:
    SOMMERSEMESTER 2014
    PROF. DR. EGGERT VERBRINGT EIN FORSCHUNGSSEMESTER BEI ICCROM IN ROM, DIE PROFESSURVERTRETUNG NIMMT DR. BRITTA SCHMUTZLER WAHR. SIE LIEST AUCH DIE WERKSTOFFKUNDE ‚METALLE II‘. BEGLEITET DURCH DIPL.-REST. MORITZ PAYSAN ALS SPEZIALIST FÜR DIE ELEKTROLYTISCHE SILBERREINIGUNG WERDEN SILBERPRETIOSEN DES LANDESMUSEUMS RESTAURIERT.
    18.12.2013GEMEINSAME WEIHNACHTSFEIER DER KONSERVIERUNGSSTUDIENGÄNGE IN DER WANDMALEREIWERKSTATT IN ESSLINGEN
    06.12.2013TAGESWORKSHOP ‚NEOLITHISCHE GEFLECHTE‘ MIT DER EXPERIMENTALARCHÄOLOGIN ANNE REICHERT IN ESSLINGEN
    27.11.2013DIE STUTTGARTER ZEITUNG BERICHTET ÜBER DEN STUDIENGANG UND INTERVIEWT DAZU BA-STUDENTIN ANNA ZIEGLER.
    07.11.2013DER STUDIENGANG FEIERT UNTER DEM MOTTO ‚WAS WÄREN WIR OHNE DIE DINGE!‘ SEIN 25-JÄHRIGES JUBILÄUM MIT EINER TAGUNG, DEN DIESJÄHRIGEN DIPLOMVORTRÄGEN, EINEM FESTABEND UND EINER PUBLIKATION. VIELE EHEMALIGE WERDEN ERWARTET.
    06.10.–13.10.2013DIESES JAHR GEHT ES AUF DER EXKURSION NACH AMSTERDAM. NEBEN BESUCHEN VON MUSEEN UND WERKSTÄTTEN STEHT VOR ALLEM DIE TEILNAHME AN DER TAGUNG ‚RECENT ADVANCES IN GLASS, STAINED GLASS, AND CERAMICS CONSERVATION‘ AUF DEM PROGRAMM. AM 11.10. FINDET EIN EIGENES ‚STUDENT SYMPOSIUM‘ STATT, AUF DEM DIE M.A.-STUDIERENDEN STUDIENPROJEKTE VORSTELLEN.
    AB 1.10.2013:
    WINTERSEMESTER 2013/2014
    METALLFUNDE MIT ORGANISCHEN RESTEN, DIE DOKUMENTIERT UND GESICHERT WERDEN MÜSSEN, WERDEN IM B.A.-STUDIUM BEARBEITET. DIPL.-REST. BRITT NOWAK-BÖCK VOM LEIHGEBER, DEM BAYERISCHEN LANDESAMT FÜR DENKMALPFLEGE, HÄLT DAZU EINEN WORKSHOP. IN DER WERKSTOFFKUNDE LIEST DAZU DR. BRITTA SCHMUTZLER „METALLE I“.
    19.07.2013DER STUDIENGANG BEKOMMT EINEN EIGENEN FÖRDERVEREIN, ZUR ERSTEN VORSITZENDEN WIRD DIPL.-REST. NICOLE EBINGER-RIST VOM LAD BW GEWÄHLT
    19.07.2013BESUCH DER GERBEREI GMELICH IN GROSSBOTTWA
    15.05.2013EXKURSION NACH OFFENBACH ZUM DEUTSCHEN LEDERMUSEUM
    AB 01.04.2013:
    SOMMERSEMESTER 2014
    ALS RESTAURIERUNGSPROJEKTE IM B.A.-STUDIUM WERDEN KUNSTHANDWERKLICHE LEDEROBJEKTE BEARBEITET, U. A. EIN ZWEISPÄNNIGES PFERDEGESCHIRR AUS VILLINGEN-SCHWENNINGEN. PARALLEL DAZU BEHANDELT DIE WERKSTOFFKUNDEVORLESUNG VON DR. STEFANIE SCHEERER „BIOLOGISCHE MATERIALIEN“ UND DIPL.-REST. NINA FRANKENHAUSER HÄLT EINEN WORKSHOP ZUR „LEDERRESTAURIERUNG“.
    25.02.2013DIE STUTTGARTER ZEITUNG BERICHTET ÜBER DIE RESTAURIERUNG EINER SCHWARZWALD-SCHÄPPEL DER M.A.-STUDENTIN STEPHANIE WÜMMERS UND DIE BEGLEITENDE FORSCHUNG VON DIPL.-REST. ANDREA FISCHER ZUR GLAS-INDUZIERTEN METALLKORROSION.
  • Internationalität

    In einem so kleinen Fach wie der Objektrestaurierung ist der Blick über den nationalen Tellerrand von Anfang an selbstverständlich gewesen. Die überwiegende Zahl der Studienlektüre liegt in englischer Sprache vor. Die Bachelorstudierenden werden ermutigt, einen Teil der im Studienverlauf vorgesehenen externen Praxis in ausländischen Institutionen abzuleisten. Im Masterstudium bieten sich dazu die Projektarbeiten an. Auch reguläre Auslandssemester an entsprechenden Restaurierungshochschulen sind problemlos mit dem Studienplan vereinbar. Wegen der Unterrichtssprache Deutsch ist der Studiengang in der Schweiz besonders beliebt. Austauschstudierende im ERASMUS-Programm kamen aus Österreich, Schweiz, Ungarn, Frankreich und Estland zu uns.

    exkursion_athen_2013b

    Einen festen Platz bei den Auslandskontakten nehmen auch die jährlichen Exkursionen im Oktober ein. Der Besuch von Partnerhochschulen und gemeinsame Colloquien mit den dortigen Studierenden führten uns nach Budapest (2000, 2007), Kopenhagen (2001), Amsterdam (2003, 2013), Wien (2004), London (2009), Athen (2010), Istanbul (2012) und Prag (2014).

    Zu unseren Internationalen Fachtagungen zur Objektrestaurierung, den Objects Conservation Colloquia, konnten wir auch zahlreiche Vortragende und Teilnehmende aus dem Ausland begrüßen. Gelegentlich laden wir auch Gäste zu den Stuttgarter Akademievorträgen zur Restaurierung ein.

    Um international nicht an Sprachbarrieren zu scheitern, gewinnt mittlerweile auch das Englische als Publikationssprache für Stuttgarter Veröffentlichungen zur Objektrestaurierung zunehmend an Bedeutung. Häufig gehen Publikationen auch auf Tagungsbeiträge im Ausland zurück. Stuttgarter Vortragende sind gern gesehene Gäste bei den internationalen Fachkonferenzen der Arbeitsgruppen Metals‚ Glass & Ceramics und Waterlogged Organic Archaeological Materials oder bei den Triennial Conferences des Restaurierungskommittees des Weltmuseumrates (ICOM-CC). – Beiträge zur Bildung von Magnesiumsphosphaten auf Elfenbein, zu Glasbruchmustern, zum Einsatz von Komplexbildnern auf Bronzefunden, zur CT an Schwertern und zum Vorkommen von Kupferhydroxid auf Artefakten fanden Eingang in die weltweit führende Fachzeitschrift Studies in Conservation.

    Die zahlreichen im Verlaufe des Studiums geknüpften internationalen Kontakte haben übrigens einen sehr erfreulichen Nebeneffekt: Eine beträchtliche Zahl von Absolventinnen und Absolventen konnte berufliche Chancen im Ausland nutzen.

  • Presse

    Pressearbeit
    Restaurierung und Restaurierungsausbildung sind aufwändig, sie kosten viel Geld. Meistens kommt dieses aus öffentlichen Kassen. Deshalb haben die Bürgerinnen und Bürger einen Anspruch darauf zu erfahren, was wir mit dem Geld anstellen. Gerne beantworten wir daher Anfragen der Presse. Bitte wenden Sie sich an das Pressereferat der Akademie unter presse(at)abk-stuttgart.de

    Online-Presseartikel
    Seit Sommer 2012 berichtete die Presse in folgenden, auch online frei zugänglichen Beiträgen über den Studiengang:

    6. Tag der Archäologie in Visbek
    OV am Sonntag, 26. November 2017

    Nadelkristalle
    Stuttgarter Wochenblatt, Ausgabe Stadtmitte, 22. Juni 2016, S. 4

    Wet Wood Conservation Colloquium
    Restauro-Blog, 31. Mai 2016

    IPERION CH (Forschungsberatung)
    Infos für Restauratoren Herbst/Winter 2015, S. 34

    Glass Deterioration Colloquium
    Glass & Ceramics Conservation No. 24, Mai 2015, S. 3–5

    Pferdegeschirr Villingen-Schwenningen
    Schwarzwälder Bote, 30. Oktober 2014

    Silberpretiosen aus dem Landesmuseum
    Schwäbisches Tagblatt, 20. August 2014

    Jubiläum
    VDR-Homepage, 07. November 2013
    Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten, 28. November 2013, Innenstadt

    Schwarzwald-Schäppel, Glas-induzierte Metallkorrosion
    Stuttgarter Zeitung, 25. Februar 2013, Baden-Württemberg-Seite
    Die Welt, 09. Mai 2013, Wissenschaftsseite
    Cannstatter Zeitung, 21. Mai 2013
    Schwäbisches Tagblatt, 21. Mai 2013
    Rhein-Neckar-Zeitung, 26. Mai 2017

    Bronze-Colloquium
    Denkmalpflege Informationen Nr.153, November 2012, S. 82–84

    Radleuchter Comburg
    Denkmalpflege in Baden-Württemberg 4/2012, S. 194–199

    Gefriertrocknung von Feuchtbodenfunden
    Stuttgarter Zeitung, 06. September 2012, Baden-Württemberg-Seite
    Esslinger Zeitung, 06. September 2012

  • Links

    Förderverein
    Förderverein Objektrestaurierung www.foerdervereinobjektrestaurierung.de

    Homepages der anderen Konservierungs-/Restaurierungsstudiengänge der Akademie
    Gemälde www.gemaelderestaurierung.abk-stuttgart.de
    Papier www.papierrestaurierung.abk-stuttgart.de
    Wand www.wand-kons.abk-stuttgart.de
    Medien www.mediaconservation.abk-stuttgart.de

    Kooperationspartner in der Ausbildung
    Landesamt für Denkmalpflege BW www.denkmalpflege-bw.de
    Landesmuseum Württemberg www.landesmuseum-stuttgart.de
    Linden-Museum www.lindenmuseum.de

    Berufs- und Fachverbände
    VDR www.restauratoren.de
    ICOM-CC www.icom-cc.org
    IIC www.iiconservation.org

    Datenbanken für Restaurierungsliteratur
    AATA aata.getty.edu/Home
    BCIN www.bcin.ca
    CAMEO cameo.mfa.org
    Hornemann-Institut www.hornemann-institut.de

    Conservation Online
    CoOL cool.conservation-us.org

    Bibliothekskataloge
    ABK Stuttgart bsz.ibs-bw.de/abks
    Württembergische Landesbibliothek www.wlb-stuttgart.de
    Universitätsbibliothek Stuttgart www.ub.uni-stuttgart.de

Personen
  • Prof. Dr. Gerhard Eggert

    Prof. Dr. rer. nat. Eggert Gerhard

    Prof. Dr. rer. nat. Gerhard Eggert

    Professor für Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekten Kontaktdaten

  • Dr. Dipl.-Rest. Andrea Fischer

    Dr. Dipl.-Rest. Andrea Fischer

    Dr. Dipl.-Rest. Andrea Fischer

    Akademische Mitarbeiterin in der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung Kontaktdaten

  • Weitere Lehrkräfte der Akademie

    Prof. Dr. Büttner Nils

    Prof. Dr. Nils Büttner

    Professor für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte/Prorektor Kontaktdaten

    Prof. Dr. Krekel Christoph

    Prof. Dr. Christoph Krekel

    Professor im Institut für Technologie der Malerei und Leiter des Archäometrischen Labors Kontaktdaten

    Dr. Dipl.-Rest. Schultz M.A. Julia

    Dr. Dipl.-Rest. Julia Schultz M.A.

    Akademische Mitarbeiterin in der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung Kontaktdaten

    Prof. Schaible Volker

    Prof. Volker Schaible

    Professor für Konservierung und Restaurierung von Gemälden und gefassten Skulpturen Kontaktdaten

    Prof. Lenz Roland

    Prof. Roland Lenz

    Professor für Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie Kontaktdaten

    Dipl.-Rest. Peter Vogel

    Dipl.-Rest. Peter Vogel

    Akademischer Mitarbeiter in der Fachgruppe Kunstwissenschaften-Restaurierung Kontaktdaten

  • Lehrbeauftragte

    Neben den Kolleginnen und Kollegen aus der Fachgruppe Kunstwissenschaften- Restaurierung können wir in der Lehre auch auf die Expertise zahlreicher externer Lehrbeauftragter zurückgreifen:

    Geisteswissenschaften

    Vorrömische MetallzeitenThomas Hoppe, MA, LMW
    Klassische und Provinzialrömische ArchäologieDr. Nina Willburger, LMW
    Archäologie des Frühen und Hohen MittelaltersDr. Klaus Georg Kokkotidis, LMW
    Einführung in die museale EthnologieFachreferentInnen Linden-Museum
    Ethnologie OstasiensDr. Uta Werlich, Linden-Museum

     

    Workshops zu den Projektarbeiten

    TextilarchäologieChristina Peek, MA, LAD BW
    Kunsthandwerkl. MetallDipl.-Rest. Heiner Grieb, Veste Coburg
    EmailleDipl.-Rest. Birit Schwahn, Speyer
    AbformungDipl.-Rest. Jorun Ruppel, Uni Göttingen
    RetuscheDipl.-Rest. Elena Agnini, München
    LederDipl.-Rest. Nina Frankenhauser, Linden-Museum

     

    Konservierungstechnik und Dokumentation

    FotografieAndreas Henkel, LKA Baden-Württemberg
    EDVDipl.-Des. Thomas Weitzel, Stuttgart
    ZeichnenChristina von Elm, MA, Tübingen
    Seminar Keramik, KunststoffeDipl.-Rest. Astrid Wollmann, LMW
    Projektarbeit KeramikDipl.-Rest. Nicole Ebinger-Rist, LAD BW
    Dipl.-Rest. (FH) Andrea Harter, LMW
    Dipl.-Rest. Andrea Steffen, Linden-Museum
    Elektrolytische SilberreinigungDipl.-Rest. Moritz Paysan, LMW

     

    Wochenmodule im M.A.-Studium

    LösemittelgeleProf. Dr. Ursula Haller, HBK Dresden
    Salze in porösen MaterialienProf. Dr. Steffen Laue, FH Potsdam
    Laser in der RestaurierungJohannes Nimmrichter, MA, BDA Wien
    Antike Bronzetechnik, AltrestaurierungenDipl.-Rest. Uwe Peltz, Antikensammlung  Berlin
    Einführung in die MikrobiologieDr. Dipl.-Rest. (FH) Stefanie Scheerer, Fa. BioPhil Stuttgart
    Plasma-EinsatzDr. Dipl.-Rest. Katharina Schmidt-Ott, SNM Zürich
    MetallographiePD Dr. Dipl.-Rest. (FH) Roland Schwab, CEZ Mannheim
    Integrated Pest ManagementProf. Dr. Achim Unger, Potsdam
    NassfundkonservierungDr. Dipl.-Rest. Ingrid Stelzner, Esslingen
    Mikroskopische PigmentbestimmungProf. Dr. Stefan Wülfert, HfG Bern
    FaserbestimmungDipl.-Rest. Susanne Wufka, Stuttgart
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