Reframing Spaces
Inhalt
Reframing Spaces:
Hinter dem Erinnerungsraum, das Andere
Wem wird mit Denkmälern im öffentlichen Raum gedacht – und wem nicht? Was ist Teil
der kollektiven Erinnerung – und was nicht? Wie lässt sich Erinnerung in einer diverser
werdenden und technologisierten Welt überhaupt denken, gestalten – welche
künstlerischen Strategien und Herangehensweisen können davon ausgehend entwickelt
werden?
Im Wintersemester 2020/2021 haben wir mittels ästhetisch-forschender Methoden
theoretisch wie künstlerisch den öffentlichen Raum der Stadt Stuttgart erforscht und
versucht einen kritisch-reflexiven Umgang mit dessen Geschichte/n, Blicken und
Narrativen zu generieren. Entstanden sind während des Seminars eigene künstlerische
Kommentare und Interventionen. Im Vordergrund stand dabei die kritische Reflexion von
Erinnerungsräumen und ihrer geschichtlichen Repräsentation mit dem Ziel subjektive
Zugänge, differente Verarbeitungen von Erfahrungen und Kontroversen in der
Wahrnehmung aufzuzeigen und einen eigenen Standpunkt im Verhältnis dazu zu
erarbeiten wie auch zu vermitteln.
Das Seminar wurde geleitet von Prof. Antonia Low und der Künstlerin Luise Schröder