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Restaurator*innen beschäftigen sich mit dem Erhalt von Kunst und Kulturgut, das sich sowohl in geschlossenen Räumen von Museen oder Archiven befinden kann wie auch als Kunstwerk oder Denkmal im öffentlichen Raum. Die letztgenannten sind in besonderem Maße Veränderungen ausgesetzt, wie zum Beispiel der Beschädigung durch Graffiti. Sprühfarben und Permanentmarker können dabei originale Oberflächen angreifen und so verändern, dass diese Objekte in ihrer Wirkung gestört und in ihrer Substanz geschädigt werden. Deshalb ist man um die Entfernung dieser Zutaten bemüht. Unterschiedliche, auf dem Markt erhältliche Schutzsysteme sollen es dabei ermöglichen, Graffiti-Spuren leichter von den Oberflächen zu entfernen. Besondere Anforderungen werden an Schutzanstriche auf denkmalgeschützten Gebäuden gestellt, wie Schutz der Metalle vor Korrosion, Reversibilität und eine lange Lebenszeit aufgebrachter Anstriche.

Bisher hat die Forschung vor allem den Schutz von porösen Systemen in der Baudenkmalpflege, wie bspw. von Steinoberflächen, in den Fokus genommen. Schutzanstriche auf Metalloberflächen im Außenbereich hingegen erhielten bisher wenig Aufmerksamkeit. Dieser Lücke nahm sich das Forschungsprojekt an und testete Verfahren zum Schutz von beschichteten und unbeschichteten Metalloberflächen im Außenbereich, die neben der Schutzwirkung der Anstriche und dem langfristigen Erhalt der Objekte auch dem Anspruch des Erscheinungsbilds im Sinne der Denkmalpflege wie auch der Umweltverträglichkeit gerecht werden sollten. In Testreihen mit verschiedenen Substraten, Produkten und Reinigungsmethoden wurde ermittelt, wie sich Strategien für den Schutz vor unerwünschten Graffiti-Tags entwickeln lassen und was dabei langfristig beachtet werden muss. 

 

Zwischenbericht (07/2024) pdf
Abschlussbericht

Laufzeit: 12/2022–12/2025
Kooperationspartner: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Projektförderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt unter dem Az. 38185/01

 

www.dbu.de/projekt

Personen

Projektmitarbeiter*innen

Dr. Denise Madsack, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin (2022–2025)
Fatemeh Yavari, studentische Hilfskraft (2023–2024)