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In Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstler*innen organisierte Anette C. Halm, Meisterschülerin aus dem Jahrgang 2020, einen „Marche Rive Gauche“ durch Paris. Die Performances und Aktionen in und um historische Baumonumente hatten das Ziel, auf dem Weg durch die Stadt nicht nur auf die Geschichte der Frauenrechte und den Kampf um die Befreiung der Frauen aus ihrer Abhängigkeit von einer männlich dominierten Gesellschaft hinzuweisen, sondern auch an Frauenrechtlerinnen zu erinnern, die gerade auch in Paris aktiv waren. Die Werkgruppen bilanzieren den Paris-Aufenthalt auf sehr authentische Weise, die einmal dem gelebten Leben gilt und zum anderen auf die Zukunft gerichtet ist. Die Stadt der Liebe entpuppt sich dabei auch als Stadt der Frauenemanzipation – in all ihren Licht- und Schattenseiten.

„Les Grandes Femmes“ – Anette C. Halm hat deren Spuren in einem begleitenden, malerischen Projekt besucht – auf den historischen Friedhöfen der Stadt. Sie arbeitete zusammen mit Günter Baumann, der durch Fragmente der Sprache die malerischen Arbeiten bereichert.

Das Konzept von „Kunst am Wegesrand“ beruht darauf, in unterschiedlichen Städten, eine Auseinandersetzung mit aktueller Kunst außerhalb dezidierter Ausstellungsinstitutionen, möglich zu machen. Es soll dazu beitragen, auch einem weniger kunstaffinen Publikum – insbesondere in der jüngeren Generation – eine Beschäftigung mit bildender Kunst zu ermöglichen.

Performances folgender Künstler und Künstlerinnen werden in der Ausstellung zu sehen sein von: Hsing-Ya Wu, Yena Kim, Lana Koeters, Britta M. Ischka, Sissi-Madelaine Schöllhuber, Andrea Isa, Nico Birk, den ABK Alumni Fabian Widukind Penzkofer, Angela Vanini und Beate Herdtle und den Meisterschülerinnen Ezgi Böttger und Marie Zbikowska.

Eröffnung: Samstag, 11. November 2023, 18 Uhr 
Laufzeit: 12.11.–18.12.2023
Öffnungszeiten: Mo, Sa, So 14–17 Uhr 

Mit freundlicher Unterstützung durch das Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Cité Internationale des Arts Paris, die SV SparkassenVersicherung, die Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg, die Marli Hoppe-Ritter Stiftung, die Kreissparkasse Böblingen und den Kunstverein Böblingen e. V.

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