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Der Zugang zu Quellen sowie zu Wissen und Information wandelt sich mit der Globalisierung und Digitalisierung fundamental. Das betrifft auch den Prozess der Generierung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Menge der Quellen erhöht sich, ihre Vielfältigkeit nimmt zu und die Verbreitung steigt. Wenngleich Quellen immer verfügbarer werden, bestehen weiterhin geographische und ökonomische Ungleichheiten in der Zugänglichkeit.

Haben wir es mit einer Art globalen Scheinzugänglichkeit von Quellen zu tun, da weiterhin wirtschaftliche und soziale Bedingungen von Forschenden darüber entscheiden, ob ein Archiv aufgesucht oder nur mit einer kuratierten Auswahl bereits digitalisierter Quellen gearbeitet werden kann? Globalisierung und Digitalisierung werfen Fragen in Wissenschaft und Forschung auf, die sowohl die Nutzung und Rezeption von Quellen als auch ihre Archivierung und Hierarchisierung betreffen. Auch die Architektur als globalisierte und digitalisierte Wissenschaft und Praxis muss die Quellenfrage neu stellen. Das 8. Forum Architekturwissenschaft will entlang der drei Themenfelder Handlungsmacht & Politiken, Daten & Medien und Kanon & Episteme, die Macht der Quellen im Kontext der Architektur untersuchen.

Veranstaltungszeitraum: 9.–11. März 2022
Zoom Link: tu-berlin.zoom.us

Konzept und Organisation: Sandra Meireis, Frederike Lausch, Klaus Platzgummer, Eva Maria Froschauer

Veranstalter: Netzwerk Architekturwissenschaft e.V. in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Technischen Universität Darmstadt, der Technischen Universität Berlin und der Berliner Hochschule für Technik

Weitere Informationen unter: architekturwissenschaft.net

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