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Medien und Produkte, Produkte und Kunst, Kunst als Konsumgut, Güter als Konsumkritik und einen kritischen Optimismus in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen. Im Zwischenbereich steht das Besondere, das Exklusive den Grundbedürfnissen gegenüber. Haben wir begonnen, die Welt als Global Village zu sehen oder den Supermarkt als unbegrenzte Möglichkeit und einzigen Ort, an dem wir alles hemmungslos betatschen dürfen. Die Studierenden der Klasse Jankowski nehmen unter der Leitung von Performance-Künstlerin Cindy Cordt die Situation, in der sie sich als Künstler*innen momentan bewegen, unter die Lupe. 

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen entstehen ephemere Szenarien neben den fotografischen Werken im Hochregallager.

Programm:

Samstag, 3. Juli, 15.30 Uhr
Performance Cindy Cordt
Mit dem Triangel die Interpunktion korrumpieren
Cindy Cordt erklärt die Handlung zum Bild, behandelt Objekte und bewegt sich im Raum, sodass die Anmutung einer Erzählung entsteht. Die Künstlerin nutzt neben Worten und notwendigen Interpunktionen visuelle Projektionen, um von Verletzlichkeit und Schutzmechanismen zu erzählen.

Sonntag, 4. Juli, ab 11.30 Uhr
Aktionen von Studierenden der ABK Stuttgart

Beteiligte: Mona Barmeier, Natalija Borovec, Marie David, Seoyeon Jeong, Milena Lorek, Desiree Lune, Blerta Osmani, Sissi-Madelaine Schöllhuber, Jina Shin, TZUSOO, Urata Vrajoli, Leo Weber

…fragen nach körperlichen Optimierungsmöglichkeiten und treten als Cyborg-Kritiker aus der Comfort Zone heraus, um sich mit ihren Körpern gegen die Emotionslosigkeit der letzten Jahre zu stellen.

Weitere Infos unter schauwerk-sindelfingen.de

Eine Veranstaltung des SCHAUWERK Sindelfingen in Kooperation mit der ABK Stuttgart.

Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln im Rahmen der aktuellen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg.

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