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Auskunft zu geben über sich selbst und über die eigene Arbeit ist Teil nahezu jeder künstlerischen Praxis. Ohne das Vermögen gute Texte für Bewerbungen, Kataloge, Ausstellungen oder Portfolios zu schreiben, scheint eine Karriere in der Bildenden Kunst beinahe undenkbar. Der Status solcher Selbstauskünfte, ob sie nun im Gewand eines persönlichen Narrativs, einer scheinbar objektiven Beschreibung der Arbeit oder einer Fortsetzung der Arbeit als Text daherkommen, ist mehr als zweifelhaft. In seinem Vortrag stellt Christoph Sökler, Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Kunstakademie Stuttgart, eine kleine Untersuchung an über das Selbst, das, so wie die Dinge liegen, um ein Auskommen zu haben, auskommen – also entkommen – muss. 
Eine Veranstaltung in der Vortragsreihe „307B“

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