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„Ermöglichungsarchitektur“ ist eine Architektur, die Situationen für räumliche Veränderungsprozesse schafft, Räume produziert, ständig neue Situationen herstellt, in Bewegung bleibt und zur Bewegung animiert. Diese Architektur ist weniger auf das Objekt fixiert, sondern bezieht sich mehr auf performativ-organisationale Prozesse. Die dabei entstehende Gestalt und Bedeutung der Objekte ist Ergebnis eines sozialen Prozesses, der angeregt aber nicht vorherbestimmt werden kann.
Die „Ermöglichungsarchitektur“ folgt keinen formalen Gesetzmäßigkeiten, sondern entsteht aus einem, auf Erfahrung und spezifischen Regelwerk beruhendem, situationsspezifischen Handlungsrepertoire.
Hochkarätige nationale und internationale Referent/innen präsentieren im Rahmen der diesjährigen Jour fixe-Reihe „Ermöglichungsarchitektur“ ihre Ideen aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei sind die Blickwinkel so unterschiedlich wie die Referent/innen, die beim Jour-Fixe auf der Bühne stehen. Sie werden Zukunftsfragen stellen, Einblicke in neue Konzepte und Innovationen geben oder auch ganz persönliche Erlebnisse teilen.
Van Bo Le-Mentzel, geboren 1977 in Laos, ist ein deutscher Architekt laotischer Herkunft. Er wurde bekannt durch die Entwicklung der Hartz-IV-Designermöbel zum Selbstbau mit geringem Kostenaufwand.
Konzeption:
Sebastian Klawiter, Nicolas Gomez Herrera, Martin Klinger, Deborah Kunz, Hanna Noller und Pia Phanaphet
Jour fixe-Team:
Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger
Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott
www.architektur.abk-stuttgart.de
jourfixe@abk-stuttgart.de
(0711) 28440-203

Mit freundlicher Unterstützung von DLW Flooring GmbH, FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG, InformationsZentrum Beton, Nimbus Group GmbH und der Architektenkammer Baden-Württemberg

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