„Antigone lacht oder Split the Difference“: Untersuchungen am Rande eines Kulturzusammenbruchs
Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart
Prof. Dr. Felix Ensslin und Adrianna Liedtke laden in das Labor von „Bouvard und Pecuchet 3000“ ein: Leonara Ruchay und Eve Kolb
In diesem nach dem „Einzug“ vom 4. Dezember 2014 zweiten öffentlichen Abend präsentieren Ensslin und Liedtke mit der Künstlerin Ruchay und der Schauspielerin Kolb zwei Untersuchungen über die Frage, wie kommt die Liebe, das Glück, der Sinn in die Natur?
Leonara Ruchay installiert ein Experiment mit Material aus einem gegenwärtigen Projekt, das sich mit dem wissenschaftlichen Verhältnis zur Natur beschäftigt und mit der Frage, welche Position die Kunst einnehmen kann in einem Zeitalter, das durch den „Willen zum Wissen“ bestimmt ist. Felix Ensslin, Adrianna Liedtke und Eve Kolb stellen einige Bruchstücke ihrer gemeinsamen Recherchearbeit im Studio vor und zur Diskussion.
Leonora Ruchay studiert seit 2007 an der Kunstakademie Stuttgart Freie Kunst in der Klasse von Prof. Ricarda Roggan. Neben Fotografie und Video arbeitet die Künstlerin mit Texten, die sowohl durch Recherche und Interviews generiert als auch selbst verfasst wurden. Neben zahlreichen Beteiligungen an Gruppenausstellungen und -projekten zeigte sie ihre Arbeiten unter anderem in der Soloausstellung „9to5 or 24h“ im Sudhaus in Tübingen.
Eve Kolb studierte Schauspiel an der HfS Ernst Busch in Berlin, arbeitete unter anderem in Weimar, Köln und Göttingen. Seit einigen Jahren lebt sie als freie Schauspielerin wieder in Berlin, wo sie an der Humboldtuniversität in den Studiengang Psychologie eingeschrieben ist und kunstfreie Phasen in der Gastronomie überbrückt.