Freitag
13.03.
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Prof. Hans Dieter Huber kuratiert Ausstellung zu „Maria Lassnig und Edvard Munch“ in der Hamburger Kunsthalle
Inhalt
Vom 27. März bis 30. August 2026 zeigt die Hamburger Kunsthalle die große Doppelausstellung „Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss“.
Mitkuratiert wurde die Ausstellung von Prof. Hans Dieter Huber, der von 1999 bis 2019 als Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der ABK Stuttgart lehrte.
Die Ausstellung bringt erstmals Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig und des norwegischen Malers Edvard Munch in einer umfassenden Gegenüberstellung zusammen. Obwohl die beiden Künstlerpersönlichkeiten ein halbes Jahrhundert trennt, zeigt die Schau überraschende Parallelen in ihrem Verständnis von Malerei als Ausdruck innerer Erfahrung. Gleichzeitig werden Einflüsse Munchs auf Lassnigs Werk sichtbar und neue Perspektiven auf das Œuvre des norwegischen Malers eröffnet.
Die Idee zur Ausstellung stammt von Prof. Hans Dieter Huber. Gemeinsam mit Dr. Brigitte Kölle (Hamburger Kunsthalle) und Dr. Sandra Gianfreda (Kunsthaus Zürich) entwickelte er das kuratorische Konzept der Ausstellung.
Auf zwei Geschossen der Galerie der Gegenwart werden rund 200 Exponate präsentiert, darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, eine Skulptur, Filme und Fotografien. Zu sehen sind ikonische Werke wie „Madonna“ (1893–1895) von Edvard Munch ebenso wie selten gezeigte Arbeiten von Maria Lassnig, etwa „Traditionskette“ (1983), ein Schlüsselwerk der Ausstellung.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich, der Maria Lassnig Stiftung in Wien sowie dem MUNCH. Nach ihrer Präsentation in Hamburg wird sie in leicht veränderter Form vom 2. Oktober 2026 bis 21. Februar 2027 im Kunsthaus Zürich gezeigt.