Kunsthochschulenkonferenz zur Resilienz an Hochschulen – Jahrestagung an der Kunsthochschule Kassel
Inhalt
Vom 27. bis 29. Mai fand die Jahrestagung der Kunsthochschulenkonferenz (KHK) an der Kunsthochschule Kassel statt. Präsident*innen, Rektor*innen sowie Kanzler*innen der 25 deutschen Kunsthochschulen sind zusammengekommen, um sich über aktuelle Herausforderungen und insbesondere zum Thema Resilienz auszutauschen.
Die Tagung ist am Donnerstag durch Prof. Dr. Martin Schmidl, Präsident der Kunsthochschule Kassel und durch Prof. Dr. Arne Zerbst, Sprecher der KHK und Präsident der Muthesius Kunsthochschule Kiel, eröffnet worden.
Ein wichtiger Programmpunkt war der Vortrag von Ralf Schlüter von der Agentur „Kulturbotschaft Berlin“ zur Entwicklung von Resilienz an Kunsthochschulen. Schlüter zeigte verschiedene Krisenstränge auf, die aktuelle Debatten an Kunsthochschulen prägen, wie beispielsweise Antisemitismus, Machtmissbrauch und Governance. Von den Präsident*innen wurden Strategien zur Krisenkommunikation anhand von Erfahrungsberichten besprochen. Andere Themen auf der Agenda betrafen beispielsweise die Budgetsituation im Hochschulbereich einiger Bundesländer sowie die Fördersituation von Forschung an Kunsthochschulen.
Die Kunsthochschulenkonferenz (KHK) tagt zweimal im Jahr. Im Zentrum steht der Erfahrungs- und Meinungsaustausch über ihre wesentlichen Aktivitäten und Interessen. Darüber hinaus erörtert die KHK hochschul- und kulturpolitische Fragestellungen. Die KHK steht in engem Austausch mit der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (RKM) sowie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und schafft öffentliche Aufmerksamkeit für die politischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen der deutschen Kunsthochschulen.