Wohnraum ist kein Privileg!, Florentine Schätzle
Inhalt
Dieses Architekturprojekt widmet sich der sozialen Ungerechtigkeit von Jugendobdachlosigkeit für die Zielgruppe unter dreißig Jahren in Stuttgart.
Inspiriert von den alltäglichen Herausforderungen und Bedrohungen Betroffener wie Mika, Lyn und Alex sowie gestützt auf das verfassungsmäßige Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum gemäß Artikel 1 und 20 des Grundgesetzes schließt der Entwurf eine kritische Versorgungslücke.
Das Projekt überbrückt die aktuelle, etwa einjährige Wartezeit auf eine Sozialwohnung durch die Implementierung des nachhaltigen Prinzips von Housing First und fungiert als sicheres, stabiles Sprungbrett für die Bewohner. Das architektonische Konzept ist übertragbar und skalierbar für alle 22 erfassten Baulücken in Stuttgarter Wohngebieten. Als konkretes Entwurfsbeispiel dient die Hauptstätterstraße mit einer Grundstücksfläche von rund 135 Quadratmetern.