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Dieses Architekturprojekt widmet sich der sozialen Ungerechtigkeit von Jugendobdachlosigkeit für die Zielgruppe unter dreißig Jahren in Stuttgart.

Auf blauem Hintergrund steht in weißer Schrift auf Deutsch: „Ich hatte die Wahl zwischen dem eisigen Winter und im Schlaf von einem erwachsenen Menschen angefasst zu werden.“.
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Florentine Schätzle, Wohnraum ist kein Privileg!, 2026

Inspiriert von den alltäglichen Herausforderungen und Bedrohungen Betroffener wie Mika, Lyn und Alex sowie gestützt auf das verfassungsmäßige Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum gemäß Artikel 1 und 20 des Grundgesetzes schließt der Entwurf eine kritische Versorgungslücke.

Vierteilige architektonische Darstellung, die den Umbau einer Gebäudefassade, den Abriss von Bauwerken, die Anpflanzung von Bäumen und den daraus entstehenden offenen Innenhof mit einsehbaren Innenräumen zeigt.
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Florentine Schätzle, Wohnraum ist kein Privileg!, 2026

Das Projekt überbrückt die aktuelle, etwa einjährige Wartezeit auf eine Sozialwohnung durch die Implementierung des nachhaltigen Prinzips von Housing First und fungiert als sicheres, stabiles Sprungbrett für die Bewohner. Das architektonische Konzept ist übertragbar und skalierbar für alle 22 erfassten Baulücken in Stuttgarter Wohngebieten. Als konkretes Entwurfsbeispiel dient die Hauptstätterstraße mit einer Grundstücksfläche von rund 135 Quadratmetern.

 

instagram.com/floschaetzle

Die architektonische Schnittzeichnung zeigt ein mehrstöckiges Wohngebäude mit Balkonen, Grünflächen, Menschen und angrenzenden Gebäuden. Auf der linken Seite fliegen Vögel am Himmel.
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Florentine Schätzle, Wohnraum ist kein Privileg!, 2026

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