Ringvorlesung: „Vermittlung ver*antworten. Ein Seminar zwischen fünf Hochschulen.“
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Campus Weißenhof // Online
„Ver*antworten“ ist der Titel für ein über mehrere Hochschulstandorte vernetztes und vernetzendes Seminar, in dem sich Studierende und Lehrende aus Braunschweig, Bremen, Dresden, Koblenz und Stuttgart über Fragen, Anliegen und Praktiken austauschen, diese gemeinsam experimentell erproben, reflektieren und weiterdenken.
Wie wird ein Raum eröffnet, in dem Studierenden und Lehrende ein gegenseitiges Fragen, Zuhören und Ver*Antworten praktizieren? Und was können wir über unsere kunstpädagogische oder -vermittelnde Praxis und deren jeweilige Situierung erfahren?
Das Seminar findet im laufenden Semester jeweils vor Ort statt. An vier Terminen treffen sich alle Teilnehmenden der fünf Standorte online. Je ein Termin wird von einem oder mehreren Orten gestaltet und ver*antwortet. Am Mittwoch, 25. November 2026, findet das Seminar an der ABK Stuttgart statt. Prof. Dr. Johanna Tewes und Lea Rossatti sprechen zu dem Thema „Shifting Perspectives: Zuhören als soziale Praxis“.
Weitere Termine
4. November 2026: Christine Heil und Lea Maria Manthei (HBK Braunschweig): „Wie schaffe ich einen Vermittlungsraum zum Teilen von Erfahrung?“
16. November 2026: Christin Lübke mit Isabell Baldermann (TU Dresden): „Verantwort*en flexen. Affizierung und Reflexion in kunstpädagogischen Praxen“
20. November 2027: Silke Ballath (Universität Koblenz) und Gila Kolb (Universität Bremen): „an*fangen: What shifts, what drifts, what remains, what sucks?“
Eine Vernetzung verschiedener Standorte stellt die Frage nach der jeweiligen Situierung, d.h. nach den jeweils beteiligten oder thematisierten kunstpädagogischen Praxen und Auffassungen von Kunst, Subjektivität, Materialität, Rollen, Machtverhältnissen, kunstpädagogischen Konventionen und Institutionen. Wir setzen uns spielerisch, reflexiv und theoretisch mit dem Begriff ver*antworten auseinander. Welche Antworten stecken in einer Verantwortung? Was bedeutet das für einen Raum der Vermittlung? Und wie entsteht Gegenseitigkeit? Wie werden sie reflektiert, befragt, erforscht und ver*antwortet? Das Seminar eröffnet einen Raum dafür, Aufmerksamkeiten zu teilen, Unterschiede zu verschieben, Annahmen zu differenzieren und Standpunkte in Bewegung zu erleben.
Die Veranstaltungen sind nicht öffentlich.