„There Is a Place to Hide“: Studierende der Bildenden Kunst stellen aus
Kulturbunker, Rosenbergstraße 23, 70176 Stuttgart
Eröffnung: Donnerstag, 5. November 2026, 18 Uhr
Livemusik ab 20:30 Flux and Fret
Laufzeit: 06.11.–10.11.2026
Öffnungszeiten: 06.11. und 07.11., 10–16 Uhr
Finissage: Dienstag, 10. November 2026, 18 Uhr
Es stellen aus:
Noah Boucard, Paul Cortot, Lisa Marina Dorfschmid, Felicitas Itzinger, Jim Kunze, Suwon Lee, Frederick Ott, Mirjam Roth, Manuela Sudermann, Max Wölfle
Der Kulturbunker Stuttgart verwandelt sich in einen Ort für Verborgenes. Unter dem Titel der Ausstellung „There Is a Place to Hide“ versammeln sich zehn Studierende der Bildenden Kunst der ABK Stuttgart, die sich in einem Spannungsfeld zwischen Schutz, Rückzug und Isolation begegnen. Innerhalb der unterirdischen Räumlichkeiten des Bunkers entfalten sich intermediale Eingriffe, die mit den besonderen architektonischen Gegebenheiten in Resonanz treten.
Die gezeigten Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von digitaler Gegenwart und physischer Materie. Sie stellen Fragen über die Grenzen, die wir um uns ziehen, über Orientierung in einer unübersichtlichen Welt und wo der Grat verläuft zwischen notwendiger Abschottung und einsamer Isolation.
Wer die langen Gänge des Bunkers betritt, begibt sich auf eine Wanderung durch ein Archiv von leisen Gesten. Die Kunstwerke dokumentieren den Zustand des Suchens nach Sicherheit, ohne einfache Lösungen vorzugeben. Vielmehr offenbaren sie die Ambivalenz, die der Wunsch nach Schutz an sich hat: Jeder Schutzraum ist immer auch ein Ort des Ausschlusses. Vielleicht gibt es nach all dem ja wirklich einen „Place to Hide“.