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Christine Braun treibt die Gängelung auf die Spitze – im Grunde ist es gänzlich unmöglich, sich in der Ausstellung noch zu bewegen. Sie führt die Ausstellungsroutine ad absurdum. Wir, die wir eigentlich passive Betrachter sind, werden dabei zu Akteuren, und zwar im negativen Sinne, denn wir laufen permanent Gefahr, die Kunst zu zerstören. Brauns Arbeiten und Installationen erscheinen uns einerseits beständig als greifbare Objekte, andererseits erahnen wir schnell ihre Vergänglichkeit. Oft sind sie aus Materialien, die sich während der Ausstellungszeit verändern, ob durch die Zeit oder die Interaktion mit den Betrachter*innen. So entsteht eine Prozesshaftigkeit in der Wechselwirkung zwischen Kunst, Raum und Rezipient.

Christine Braun (geb. 1967) studierte Freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Werner Pokorny, Prof. Mariella Mosler, Univ. Prof. Mag. Nicole Wermers und Prof. Ricarda Roggan. Sie lebt und arbeitet in Stuttgart.

Eröffnung: Sonntag, 3. April 2022, 15 Uhr
Laufzeit: 03.04.–15.05.2022
Anmeldung unter beatrix.binder(at)web.de

Weitere Informationen unter: christine-braun.de und www.kulturgut-hirtscheid.de

Es gelten die Regeln der aktuell gültigen Corona-Verordnung.

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