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Jan Pappelbaum ist kein detailversessener Ausstatter, kein Maler von feinteiligen Milieus und lehnt daher auch den Begriff Bühnenbild ab. Er strebt nach Dreidimensionalität und Konzentration – seine für ihn typischen Podeste erzählen die Räume über Reduktion und über Symbole. Er schafft es in einem hohen Abstraktionsgrad Konkretes wie Türen, Tische, Treppen in ganze Kosmen zu verwandeln. Dass man über diese strukturellen und konzeptionellen Gemeinsamkeiten hinaus nur schwer eine Pappelbaumsche Ästhetik beschreiben kann, liegt wohl daran, dass vor allem im Dienst der Texte gehandelt wird, die er repräsentiert.
Der Szenograph Pappelbaum begreift seine Kunst, geprägt durch das Bauhaus, mehr als Rädchen im System Theater, denn als eigenständige Größe. Für ihn lebt das Theater von Imagination die dem Zuschauer die Option bietet in die gezeigte Welt einzutauchen. Dafür muss das Bühnenbild eine Dreidimensionalität bekommen und den Zuschauer in seinen Raum mit einnehmen. Jan Pappelbaum zeigt einen anderen Umgang mit Raum in seinen Bühnenbildern, die über die klassische  Architektur hinausgehen.  
Den Flyer mit detaillierten Informationen zur Vortragsreihe finden Sie zum Download hier.
Natürlich gibt es auch wieder eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. 
Mit freundlicher Unterstützung der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem InformationsZentrum Beton GmbH, DLW Flooring GmbH, FSB – Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG und Nimbus Group GmbH  
Konzeption: Andreas Plaianu, Beatrice Bucher, Charlotte Raisch, Christopher Fischer, George Mazari, Helen Seeh, Marie Grützner, Raphaela Buchberger, Raphael Mayer, Sarah Fleischmann und Yannik Plachtzik
Jour Fixe-Team:
Prof. Mark Blaschitz, AM Katharina Köglberger
Prof. Tobias Wallisser, AM Sebastian Schott
jourfixe@abk-stuttgart.de
+ 49.(0) 711. 2 84 40-203

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