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Immersive Lichtinstallationen, meditative Klangoasen, Sitzkissen im Museum und Künstler*innen, die behutsam für Zugänglichkeit sorgen: Well-being wird zum neuen Kriterium der Kunstrezeption. Reagiert diese Kunst auf eine ermüdete 24/7-Gesellschaft? Setzt sie der Reizüberflutung Komfort, den digitalen Medien sinnliche Erfahrung und einem krisenhaften Alltag geschützte Räume entgegen? Oder ist Kunst im Zeichen des Well-being Eskapismus? Steht sie im Gegensatz zu einer Kunst, die kritisch herausfordert und gekonnt provoziert? Verhindert das Wohlbefinden tiefergehende Reflexion – oder bildet es erst deren Grundlage? Vertreter*innen aus Neurowissenschaft, Kunst und Philosophie diskutieren über Well-being.

Podiumsteilnehmer*innen

  • Hannah Cooke, Künstlerin
  • Fabian Goppelsröder, Professor für Kunst und Theorie, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
  • Corinna Kühnapfel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arts and Minds Lab, Technische Universität Berlin
  • Kerstin Thomas, Professorin für Kunstgeschichte der Moderne, Universität Stuttgart
  • Manuel van der Veen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart, Universität Stuttgart

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart, dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart und der Wüstenrot Stiftung.

Eintritt frei

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