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In seiner künstlerischen Arbeit reflektiert Thomas Kilpper den Raum sozialer Widersprüche und politischer Konflikte und wie man als Künstler in sie eingreifen kann. Dabei interessiert er sich insbesondere für Demokratisierungs- und Emanzipationsprozesse – und die Kräfte, die ihnen entgegenwirken. Kunst als elementare Möglichkeit, um zur Gesellschaft zu sprechen. Kilpper entwickelte und organisierte seine ersten ortsbezogenen Projekte in leerstehenden Häusern selbst, weil er nach dem Studium direkt loslegen und nicht auf Einladungen zu Ausstellung warten wollte.

Thomas Kilpper hat Bildende Kunst an den Akademien in Nürnberg, Düsseldorf und Frankfurt studiert. Er lebt und arbeitet seit 2003 in Berlin, wo er seit 2006 den Ausstellungsraum „after the butcher“ in einer ehemaligen Fleischerei betreibt. Von 2014 bis 2020 war Kilpper Professor für Bildende Kunst an der Kunst- und Designhochschule in Bergen, Norwegen.

Der Vortrag findet im Rahmen der von Prof. Hanna Hennenkemper (Allgemeine Künstlerische Bildung) und Prof. Dr. Katrin Ströbel (Freie Grafik) organisierten Gastvortragsreihe „IMPRESSIVE“ zur zeitgenössischen Druckgrafik statt.

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