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Dieses Semesters setzen wir die vergangene Winter School fort und gehen erneut den Fragen nach, was es bedeutet, sich als Gesellschaft und im Speziellen in den Künsten und deren Vermittlung in einem Transformationsprozess zu befinden, welche besonderen Frei- oder auch Schutzräume wir an der Schnittstelle Kunst – Vermittlung – Theorie brauchen oder auch, welche neuen Allianzen und Selbstverständnisse wir transdisziplinär gemeinsam entwickeln wollen. Dazu wurden verschiedene Persönlichkeiten an die ABK Stuttgart eingeladen, welche genau an dieser Schnittstelle arbeiten, und mit euch zusammen diesen Fragen nachgehen werden.

Die Summer School wird kuratiert und organisiert von AM.in Carmen Westermeier, Kunstdidaktik und Bildungswissenschaften.

Die Summer School ist eine hochschulöffentliche Veranstaltung und richtet sich an alle Studierenden und Lehrenden der ABK.

Programm:

Mittwoch, 21.06.
11–17 Uhr inkl. Mittagspause | Ülkü Süngün, Emilia Dorr und Houda El Medahe

Workshop
On being included [@abk] – Empowerment, Austausch und Information für BPOC
Altbau, Raum 403

Ausgehend von Textauszügen aus „On Being Included“ von Sara Ahmed, werden Formen des institutionellen Rassismus definiert und Strategien entwickelt, damit umzugehen. Ülkü Süngün, Lehrbeauftragte in Vertretung für Prof.in Heba Amin an der ABK Stuttgart, lädt für diesen Workshop Houda El Medahe und Emilia Dorr ein. Im Anschluss gibt es Çay & Sohbet. Die Veranstaltung findet in englischer und deutscher Sprache statt.

Um Anmeldung bis zum 20. Juni 2023, 12 Uhr unter ulku.sungun@abk-stuttgart.de wird gebeten.

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Based on text excerpts from “On Being Included” by Sara Ahmed, forms of institutional racism will be defined and strategies developed to deal with them. Ülkü Süngün invites Houda El Medahe and Emilia Dorr as guest for this workshop. There will be Çay & Sohbet afterwards. The workshop will be held in English and German.

Please register until 20 July 2023, 12 o’clock with ulku.sungun@abk-stuttgart.de.

Donnerstag, 13.07.
18–20 Uhr | Evein Obulor (HD)

Vortrag mit gemeinsamem Gespräch
Kann Kunst Antirassismus? 
Neubau 2, Vortragssaal

Evein Obulor setzt sich auf verschiedenen Ebenen unserer Gesellschaft gegen Rassismus ein. Aktuell im Fokus ihres Blicks: Institutionen. In ihrer derzeitigen Position als Antidiskriminierungsbeauftragte beim Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und als Koordinatorin der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus befasst sie sich mit rassistischen Ungerechtigkeiten auf städtischer Ebene und fördert den Austausch von Strategien in der Antirassismusarbeit zwischen mehr als 150 europäischen Städten. Mit einem akademischen Hintergrund in Politikwissenschaft, Spanisch und Pädagogik sowie Friedens- und Konflikttransformation, arbeitet Evein Obulor als Trainerin und Beraterin in den Bereichen Antirassismus und Diversität, Jugend-Empowerment und Frauenrechte.

Freitag, 14.07.
10–17 Uhr inkl. Mittagspause | Melina Geitz (N)

Workshop
Bodies & Borders – Ein Workshop über Körper und ihre Grenzen
FLAG Pavillon 

Den eigenen und fremden Körper spüren. Ihn wertschätzen. Eigene und fremde Grenzen wahrnehmen. Sie wertschätzen. Grenzen und Bedürfnisse kommunizieren. Das wertschätzen. Im Umgang mit Freund*innen und Fremden. In Kunst und Lehre. In der Schule und auf der Bühne. 

Gemeinsam werden wir in diesem Workshop verschiedene Wahrnehmungsübungen machen, die uns erleichtern den eigenen und fremde Körper zu spüren und mit anderen Menschen in Kontakt & Beziehung zu treten. Dabei und explizit werden wir uns mit Konsenskultur und der wertschätzenden Wahrnehmung und Kommunikation von Grenzen auseinandersetzen.

In Reflektions- und Austauschgesprächen werden wir unsere Erfahrungen teilen und neue Forschungsschwerpunkte festlegen. Die gesamte Workshopgestaltung bemüht sich um einen möglichst traumasensiblen und co-kreativen Rahmen. Der Tag richtet sich an Lehramtsstudierende sowie freie Künstler*innen und alle anderen Interessierten.

Melina Geitz ist zeitgenössische Bühnentänzerin, Choreografin und Erzieherin. Sie arbeitet freiberuflich an unterschiedlichen tänzerischen Projekten, biete Kurse & Workshops im Bereich Tanz, Komposition, somatisches Forschen, Awareness, Politik und Soziales an. Melina ist Teil des „body on“ Kollektivs und der Band „resa“.

Um Anmeldung bis zum 13. Juli 2023, 21 Uhr unter melina.geitz@gmail.com wird gebeten.

Sonntag, 23.07.
ab 17 Uhr | Aline Xavier Mineiro 

Video Screening, Diskussion und Picknick 
RADICAL – A session to share dissident art made by Brazilian women from the 1960s to now
FLAG Pavillon 

A session to share dissident art made by Brazilian women from the 60s to now. The artist’s practices remind us of the political role of women in society and of feminism as a call to action. The selected works engage with political, social and cultural issues, experimenting with different media to reflect on marginalization, gender, race, class and other topics relevant to our times.

Video art screening and discussion of artworks by Anna Bella Geiger, Ana Maria Maiolino, Carmela Gross, Claudia Andujar, Lenora de Barros, Letícia Parente, Lygia Clark, Marcia X, Rosângela Rennó, Teresinha Soares, Ana Pi, Castiel Vitorino, Jota Mombaça, Luciana Magno, Michelle Mattiuzzi, Saquinho de Lixo, Yacunã Tuxá.

Participative reenactment of a performance by Lygia Clark and Picnic.

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