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Eröffnung: Donnerstag, 20. November 2025, 19 Uhr
Laufzeit: 21.11.–28.11.2025
Öffnungszeiten: Mi–Fr 14–18 Uhr

Yamo Aydemir, Max Wölfle, Suwon Lee, Philipp Schaugg und Lisa Marina Dorfschmid, Studierende aus den Klassen von Prof. Mariella Mosler, Prof. Sam Durant und Prof. Christian Jankowski, erforschen in Video, Skulptur und Installation das Format Film. Die Beschäftigung mit der Eigenartigkeit des Alltäglichen, mit Geschichtlichem und Persönlichem ist wichtiger Bestandteil ihrer Arbeiten.

In der Ausstellung „Moving Film Stills“ setzen sich die fünf Künstler*innen mit der Frage auseinander, wie sich das Verhältnis von Bewegung und Stillstand, Erinnerung und Imagination im Medium Film neu denken lässt. Ausgangspunkt ist das „Filmstill“, jener eingefrorene Moment zwischen Erzählung und Bedeutung, der hier in Bewegung gerät.

Die gezeigten Arbeiten loten aus, wie Bilder entstehen, verschwinden, sich verwandeln und fortschreiben. Ob analog oder digital, persönlich oder kollektiv, wird das Kino nicht länger als abgeschlossener Raum verstanden, sondern als offenes System, das sich aus Daten, Objekten, Erinnerungen und Geschichten speist. Wo früher Kamera, Set und CGI dominierten, entstehen neue Formen des bewegten Bildes, die zwischen Materialität und Immaterialität, Realität und Projektion oszillieren. So wird die Ausstellung selbst zu einem filmischen Raum, in dem Bilder nicht nur gezeigt, sondern erinnert, verwandelt und neu erfunden werden.

Der Projektraum AKKU ist eine Kooperation des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der ABK Stuttgart mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde der Akademie Stuttgart e.V.

Yamo Aydemir, Max Wölfle, Suwon Lee, Philipp Schaugg, and Lisa Marina Dorfschmid, students from the classes of Prof. Mariella Mosler, Sam Durant, and Christian Jankowski, explore the format of film in video, sculpture, and installation. Their work focuses on the peculiarities of everyday life, history, and personal experiences.

In the exhibition “Moving Film Stills,” the five artists explore the question of how the relationship between movement and stillness, memory and imagination can be reimagined in the medium of film. The starting point is the “film still,” that frozen moment between narrative and meaning, which is set in motion here.The works on display explore how images arise, disappear, transform, and continue to exist. Whether analog or digital, personal or collective, cinema is no longer understood as a closed space, but as an open system fed by data, objects, memories, and stories. Where cameras, sets, and CGI once dominated, new forms of moving images are emerging that oscillate between materiality and immateriality, reality and projection. Thus, the exhibition itself becomes a cinematic space in which images are not only shown, but remembered, transformed, and reinvented.

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