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Freitag 19.06. 15 20:30

Neuinszenierung der Oper „Herzog Blaubarts Burg“/ Geistervariationen mit einem Bühnenbild von Prof. Zehetgruber (Premiere)

Herzog Blaubarts Burg
Oper in einem Akt von Béla Bartók
Libretto von Béla Balázs

Musikalische Leitung: Kent Nagano
Inszenierung: Andrea Breth
Bühne: Martin Zehetgruber, Professor für Bühnenbild an der Kunstakademie Stuttgart
Kostüme: Eva Dessecker
Licht: Alexander Koppelmann
Sounddesign: Markus Aubrecht
Herzog Blaubart: Gábor Bretz
Judith: Nora Gubisch
Orchester: Gustav Mahler Jugendorchester
In ungarischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Geistervariationen (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier)
Von Robert Schumann
Inszenierung: Andrea Breth
Klavier: Elisabeth Leonskaja (19./21./23.06.), Markus Hinterhäuser (25.06.)
Schauspielerinnen: Sonja Chan, Katrin Grumeth, Katrin Immervoll
Schauspieler: Heinz Heisinger, Grant McDaniel, Erich Mondl, Johann Moser, Karl Netuschill, Herbert Ottendorfer, Karl Raunig, Michael Reardon, Hans Steunzer
Weitere Vorstellungen: 21./23./25.06., 19.30 Uhr
Preise: 21–118 Euro
Produktion: Wiener Festwochen
Judith ist Herzog Blaubart aus Liebe in seine dunkle Burg gefolgt. In sieben verschlossenen Kammernvermutet sie ein Geheimnis und fordert von Blaubart die Schlüssel zu den Türen, die er ihr, eine nach deranderen, zögerlich öffnet. Immer tiefer dringt sie in dessen Welt, um schließlich in seiner dunklen Seelegefangen zu werden … Aus Béla Balázs’ vom Symbolismus und von der Traumdeutung Sigmund Freudsinspiriertem poetischem Mysterienspiel lässt Béla Bartók ein musikalisches Psychogramm dieser bizarrenTraumwelt entstehen. Ein Nachtgesang des Begehrens und Verlierens, ein wegweisendes Meisterwerk desMusiktheaters des 20. Jahrhunderts.
Die einaktige Oper Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartok wird für die Wiener Festwochen 2015 erstmalsals Doppelabend mit den Geistervariationen von Robert Schumann aufgeführt, die dieser in melancholischerResignation, kurz vor seinem Tod, vollendete. Erstmalig wird Andrea Breth in Wien Oper inszenieren.

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