Zum Inhalt springen

Rachel Gill, Stipendiatin in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude, präsentiert in Zusammenarbeit mit den Studierenden der ABK Stuttgart prozessbasierte Improvisationen aus ihrem Seminar „Sound & Body“.

Die Präsentation untersucht Improvisation als Praxis hingebungsvoller Präsenz, die sich dem Unbekannten als generativem Raum der Begegnung auf dem mehrdeutigen Terrain der Bewegung hingibt. Die Praxis fungiert als poröse Aufzeichnung, in der sich das Material von Körpern zu Stimmen zu Bildern und wieder zurück bewegt, eine Rückkopplungsschleife, die aus ihrer eigenen Vergänglichkeit entsteht. Ein im Rahmen des Kurses produziertes Fanzine dient als poetisches Archiv des Prozesses der Gruppe und als Ressource für andere, um ihre eigene Improvisationspraxis zu beginnen.

Rachel Gill ist Tänzerin und Amateurfilmerin mit Sitz in New York, USA. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die relationalen Potenziale von Performance und analogem Film mit einem Fokus auf körperlich anspruchsvolle Improvisation, Langsamkeit, taktile Wahrnehmung und Formen, die sich einer unmittelbaren Lesbarkeit entziehen. Rachel Gill ist Stipendiatin in der Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude.

In Kalender eintragen