Symposium: „Sex and Violence _01“ (Die Gleichstellungsbeauftragten – Sexuelle Gewalt, Machtmissbrauch, Rassismus)
Online-Veranstaltung
Sprechen über Kunst – Sprechen über sexuelle Gewalt, Machtmissbrauch und Rassismus.
Ein jeweils zu Semesterbeginn stattfindendes Symposium um den internationalen Diskurs im Kontext von Kunst an der ABK weiter zu verorten. Student*innen und Professor*innen der ABK sowie geladene Gäste werden Beiträge zu Sex and Violence entwickeln und vorstellen oder erinnern und erzählen. Dieses Sprechen soll den Raum für weitere Diskussionen öffnen.
„Nothing happens in the ‚real‘ world unless it happens in the images in our heads.“
(Gloria Anzaldúa „Borderlands / La frontera. The New Mestiza“)
Teilnahme via Zoom mit vorheriger Anmeldung per E-Mail an gleichstellung@abk-stuttgart.de
Nach eingehender Mail wird der Zoom-Link versandt.
Ein Kooperationsprojekt der Ansprechpersonen für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sowie Antidiskriminierung und der Gleichstellungsbeauftragten.
PROGRAMM
15–15.15 Uhr
Begrüßung
AM Karin Schulte, Akademische Mitarbeiterin am Weißenhof-Institut, gemeinsame Gleichstellungsbeauftragte (ABK Stuttgart)
15.15–15.45 Uhr
„Richard Matheson´s ‚Hell House‘ & Keren Cytter´s ‚Four Seasons‘“
(Eine Geisterhaus Geschichte in Romanform und eine Low-Fi Videoarbeit über Beziehungsdramen)
Prof. Wolfgang Mayer, Professor für Körper, Theorie und Poetik des Performativen, Fachgruppe Kunst und Ansprechperson für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sowie Antidiskriminierung (ABK Stuttgart)
15.45–16.30 Uhr
„(Em)Power Poses“
Antidiskriminierungspolitiken an Kunsthochschulen
Claudia Hummel (UdK Berlin), Anisha Müller (Absolventin der UdK Berlin)
Claudia Hummel ist Hochschullehrende und Kunstvermittlerin. Sie studierte Kunst für das künstlerische Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 2007 und 2012 co-konzipierte sie das Kunstvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche auf der documenta. Seit 2009 lehrt sie im Masterstudiengang „Art in Context“ am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Recherchen und Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Bildung. In den letzten Jahren forschte sie vor allem zur Geschichte der künstlerisch-edukativen Praxis in Westberlin seit den 1970er-Jahren. Seit 2017 arbeitet sie in der AG Critical Diversity der UdK mit.
Anisha Müller is a workshop facilitator with a background in socio-political art practice and gender studies. She specialises in feminist body practices where her main achievement has been founding the class: FemmeFitness. Her work is driven by the need to confront and discuss the policing of bodies, safer spaces and critical whiteness. She has given talks and workshops in London and Berlin including with CutieBiPoC Festival, Sophiensaele and Haus der Kulturen der Welt. More recently she has been teaching a course on anti-discrimination in art and design at Weisensee Kunsthochschule. For more see her latest work on Instagram: @femmefitnessss)
16.30–16.45 Uhr
direkte Q&A
16.45–17 Uhr
Pause
17.00–17.30 Uhr
„Cute and artsy looking for a safe place in this world or has anybody crossed your line?“
Marie David, Kai Krämer, Lea Lenk, Student*innen der ABK Stuttgart
17.30–17.45 Uhr
direkte Q&A
17.45–18.30 Uhr
Allgemeines Gespräch