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THE PEOPLES RESILIENCE FRAMEWORK – INTEGRATED EXTREME EVENTS MANAGEMENT AT THE NEIGHBORHOOD AND LANDSCAPE SCALES
Die Resilienz beschreibt die Fähigkeiten und Kapazitäten eines Systems, lebenswichtige Funktionen im Falle eines Extremereignisses aufrechtzuerhalten. Die Erhöhung der Resilienz kann als ein Teilziel der Reduktion der Vulnerabilität aufgefasst werden. Unter Resilienz wird die Eigenschaft eines (z.B. sozialen, ökologischen oder sozial-ökologischen) Systems verstanden, gegenüber Veränderungen der Rahmenbedingungen oder Störungen derart reagieren zu können, dass die wesentlichen Systemfunktionen aufrechterhalten werden können. Eine Erhöhung der Resilienz fokussiert die Verbesserung der Anpassungsfähigkeit, so dass die Sektoren oder betroffenen Bereiche besser in der Lage sind, sich auf veränderte Klimabedingungen einzustellen und mit ihnen umzugehen.
Der Vortrag von Prof. Chris Renschler (University at Buffalo, NY) behandelt das Thema Resilienz auf den strukturellen Ebenen der Bevölkerung und Demographie, Ökologische Systeme, Governance Strukturen, Technische Infrastruktur, Lifestyle und soziale Netzwerke, Ökonomische Entwicklung und sozio-kulturelles Kapital. Das von ihm entwickelte PEOPLES Resilienz Rahmenwerk ermöglicht das Monitoring der Resilienz auf den Ebenen des Individuums, sowie des lokalen, regionalen, nationalen bis hin zum globalen Kontext. Das System nutzt dabei GIS-Daten, Big Data und soziale Medien, um Aussagen über die Vulnerabilität eines Systems abzuleiten.
Der Vortrag findet in englischer, die darauffolgende Diskussion in deutscher Sprache statt.
Konzeption: Fachgruppe Architektur, Klasse für Architektur und Gebäudetechnologie, Prof. Matthias Rudolph, AM Christian Degenhardt

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