Personen

Aumann Veronika

Kontakt

(0711) 28440-281
veronika.aumann(at)abk-stuttgart.de

Ort:
Campus Weißenhof: Keramikbau
Raum 131
Am Weißenhof 1
70191 Stuttgart

Prof. Veronika Aumann

lehrt als Professorin für Textildesign in der Fachgruppe Design.

  • Kurzvita

    Veronika Aumann
    geboren 1985 in München

    seit 2020
    Professorin für Textildesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Schwerpunkt Neue Materialien und Technologien

    seit 2019
    Doktorandin im künstlerischen PhD-Programm PhDArts der Academy of Creative and Performing Arts in Leiden (NL), Thema „Digitale Materialien“

    2018–2020
    Künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Design und Experimentelle Materialforschung der Weißensee Kunsthochschule Berlin im Rahmen des BCP-Programms „DiGiTal - Digitalisierung, Gestaltung und Transformation“

    2014–2017
    Künstlerische Mitarbeiterin im Bereich Design und Experimentelle Materialforschung der Weißensee Kunsthochschule Berlin im Rahmen des Forschungskonsortiums „smart3“, Fokus formveränderbare Materialien

    2014–2018
    Mustermanufaktur Pattern Studio mit Illustratorin Nina Sophie Gekeler

    seit 2014
    Freiberufliche Textildesignerin

    2007–2013
    Studium Textil- und Flächendesign, Weißensee Kunsthochschule Berlin und Chelsea College of Art & Design, London (UK)

    Veronika Aumann ist Teil des Forschungskreis – Erkenntnis im Design und in den Künsten, Mitgründerin des Vereins der Gestaltung, Berlin e.V., Mitglied in der Mart-Stam-Gesellschaft, im Designkollektiv Beyond Materials und in der Auswahljury der Designfarm Berlin – Design in Tech Accelerator. 2018 erhielt sie ein Stipendium zur künstlerischen Forschung des Umweltbundesamts. Durch Vorträge, Workshops, Publikationen und Ausstellungen bezieht sie aktiv Position im aktuellen Gestaltungsdiskurs.

  • Lehre

    Wesentlicher Teil der Lehre sind die gestalterischen, konzeptuellen und handwerklichen Kernkompetenzen des Textildesign. Ein zusätzlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der „Neuen Materialien und Technologien“. Das bedeutet, dass die Studierenden weben, stricken, drucken, färben ebenso wie sie fragen, reflektieren, kritisieren, konzipieren, formulieren, modellieren, ausprobieren, programmieren, animieren, konstruieren, löten und erforschen, entwickeln, experimentieren, entwerfen und verwerfen.

    Den Studierenden wird ein breites Spektrum an (textilen) Techniken, Werkzeugen und Gestaltungsmöglichkeiten sowie eine ergebnisoffene und prozessgeleitete Arbeitsweise eröffnet. Gleichzeitig wird Freiraum zur individuellen Vertiefung und Entfaltung geschaffen sowie selbstständiges Arbeiten und verantwortungsvolles Entwerfen derart gezeigt und begleitet, dass eine jeweils eigene gestalterische Position und formal-ästhetische Sprache entwickelt, erprobt und gefestigt werden kann.

    Die Lehre ist geprägt von einem grundlegenden Verständnis von Gestaltung als gesellschaftlich wirkende und erkenntnisbringende Tätigkeit. Die Studierenden arbeiten mit ästhetischen, gesellschaftlichen oder technologischen Fragestellungen, die sie aus dem praktischen Arbeiten und Entwerfen heraus bilden und darin kritisch weiterentwickeln.

    Vom haptischen Sinn ausgehendend werden die besonderen Eigenschaften, Qualitäten und Möglichkeiten von Textilien und textilen Materialien exploriert und in vielseitige Anwendungen in den Kontexten Körper, Objekt und Raum transferiert. Einen besonderen Stellenwert nimmt hier das gestalterische Experimentieren in den (textilen) Werkstätten ein, aus dem heraus sich Textilien und Materialien anders begreifen und neu gestalten lassen.

    Die angebotenen (fachübergreifenden) Formate reichen von Entwurfsprojekten mit thematischen Schwerpunkten auf Material, Technik oder Kontext über projektbegleitende Seminare mit strukturellen Inhalten, Kurse für bestimmte Software, Workshops für spezielle Techniken und Werkzeuge über Diskussionsrunden, gemeinsame Praxis-Sessions und Kooperationsprojekte mit Industrie und Forschungsinstituten bis hin zu Ausstellungen, Publikationen und Symposien, die zusammen konzipiert und realisiert werden.

  • Forschung

    Das (entwurfsgeleitete) Forschungsinteresse ist im Bereich Active Matter angesiedelt und liegt in den unscharfen Überschneidungen von Textil und Technologie, von Digitalem und Physischem.

    Das laufende PhD-Projekt „Digitale Materialien“ stellt die Fiktion von ebendiesen vor und zeigt, wie ein iterativer Prozess aus Prototyping, Imagination und Reflexion dieser textilen Materialien dazu beitragen kann, nicht determinierte Formen physischer Interaktion zwischen menschlichen und nicht menschlichen Akteuren zu schaffen. Der Begriff „Digitale Materialien“ bezieht sich auf eine spekulative Situation, in der digitale Prozesse direkt in physischen Strukturen verkörpert werden, die es Materialien ermöglicht, sich dynamisch und selbsttätig zu transformieren. Die Erforschung des Themas anhand von Textilien folgt aus der engen Beziehung zum Körper und den vielseitigen haptischen und funktionellen Eigenschaften von Textilien sowie der historischen Verbindung der Entwicklung von Computern mit dem binären Konstruktionsprinzip von Geweben.

    Ein weiteres Forschungsinteresse besteht im weiter gegriffenen Feld des Textildesign: hier wird unter dem Arbeitstitel „On Textiles“ gemeinsam mit Studierenden der offenen Frage nachgegangen, was Textilien denn überhaupt ausmachen, was sie tatsächlich sind und/oder auch sein könn(t)en.

Eigene Website

www.veronikaaumann.com
www.forschungskreis.com

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veronika.aumann(at)abk-stuttgart.de

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Am Weißenhof 1
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