Alter Verwalter! Vom Leerstand zum Beziehungsort – Wie startet man einen gemeinwohlorientierten Transformationsprozess?, Luca Oszwald, Max Pfaffelhuber
Inhalt
In vielen ländlichen Gemeinden gibt es Gebäude, die seit Jahren leer stehen, während gleichzeitig Bedarf bestaht an Orten, die Begegnung ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. In der Kombination dieser beiden Phänomene sehen wir großes Potenzial: Leerstände können zu Orten der Gemeinschaft werden. Ein gemeinsames Handeln mit Fokus auf den Prozess eröffnet die Möglichkeit, vorhandene Ressourcen zu aktivieren, den Raum zu erproben und Bedarfe in Echtzeit zu ermitteln.
Unsere Masterarbeit untersucht die Frage, wie ein gemeinwohlorientierter Transformationsprozess für Leerstände im ländlichen Raum initiiert werden kann. Grundlage ist unsere Arbeit mit dem gemeinnützigen Vereins provinz:potenzial e.V., mit dem wir bereits seit drei Jahren den Außenraum des Areals bespielen.
Die Masterarbeit beschäftigt sich erstmals mit dem ehemalige Verwaltungshaus. Im Mittelpunkt steht gemeinsam mit den Bürger*innen neue Perspektiven für den Ort zu entwickeln um einen lebendigen Treffpunkt zu schaffen, der im Alltag der Gemeinde verankert ist. Ergebnis der Arbeit ist neben dem Fortschritt des Projektstands eine Sammlung situativer Werkzeuge, die wir in diesem Semester erarbeitet, erprobt und reflektiert haben, sowie übergeordnete Strategien, die wir aus unseren Handlungsmustern vor Ort abgeleitet haben.
Ziel der Masterarbeit ist es einen Prozess in Gang zu setzen, der Menschen dazu befähigt, selbst aktiv zu werden und die Zukunft ihres Ortes gemeinsam mitzugestalten.