Zum Inhalt springen

Bee Culture beschäftigt sich mit dem kulturellen Zusammenhängen zwischen Mensch und Biene Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich das Kleine auf das Große auswirkt.

Im Rahmen des Projekts entstand ein mehrteiliges Werkzeug, das auf dem Prinzip der traditionellen Sense basiert. Es lädt dazu ein, Wiesen auf schonende Weise zu pflegen und bienenfreundlich zu bearbeiten. Ergänzend können weitere Geräte aufgesteckt werden, die vom ergonomischen und bewährten Aufbau der Sense profitieren. Die verstellbare Position der Giraffe ermöglicht es, das Gerät individuell an unterschiedliche Nutzer*Innen anzupassen.

Das mit der Sense geschnittene Heu wurde früher zur Herstellung eines Bienenkorbs verwendet. Nun dient es als Material für eine Sitzbank und Hocker, welche sich an der Ästhetik und dem Umgang mit dem Material, des traditionellen Bienenstocks orientieren. So wird das Ausgangsmaterial weiterverwendet und biete die Möglichkeit, in der Landschaft Platz zu nehmen. Weitere Varianten der Sitzmöbel stehen auf der Wiese und laden zum Zusammenkommen ein.

Die Leuchte mit dem Namen „Baufieber“ setzt sich mit dem Eingriff des Menschen in die Welt der Bienen auseinander. Es wird gezeigt, welche Elemente der Mensch hinzufügt, um die Domestizierung der Biene zu ermöglichen – und was die Natur eigentlich selbst hervorbringt. Dabei stellt sich die Frage: Ist der Eingriff in ein bereits funktionierendes System zum Nutzen des Menschen notwendig?