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Zu Beginn stand die Idee, eine Verknüpfung zwischen künstlerischer und historischer Arbeit zu schaffen.
Es sollte ein wissenschaftlich-historischer Text entstehen, aus dem sich dann die künstlerische Arbeit, deren Technik bereits große Historizität in sich trägt, ableitet. Das Vorgehen beim Verfassen des Textes folgte einer Methode, welche sich vor allem auf Forschungsliteratur stützt: Aus dieser werden Informationen herausgearbeitet, die es abzuwägen und zusammenzubringen gilt. Neu sortieren, ordnen, selektieren, ergänzen, Zusammenhänge herstellen. Ein künstlicher Prozess des Neuarrangierens von vorhandenem Wissen. Doch welcher persönliche Wert liegt in dieser Neuordnung?

Ein Leuchtkasten mit einer schwarzen, abstrakten Form auf der Oberfläche steht auf Rollen in einem spärlich möblierten Raum mit großen Fenstern und einem abgenutzten Boden.
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Kjara Mia Barletta, Was am Ende bleibt, 100 x 106 cm, 2026

Mit der Zeit wurde die Auseinandersetzung mit dem Prozess und die damit verbundene Selbsterfahrung immer mehr zum Gegenstand der Arbeit: Ging es um ein Ausloten von Sicherheit und Struktur mit einem Bedürfnis nach Überraschung? Und nehmen dann die Erkenntnisse der historischen Arbeit noch eine Rolle ein oder ist nur der Prozess des Verfassens relevant?

Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart im Rahmen von A-Z II. Mapping the future (15.26.07.2026)

 

instagram.com/kjara.barletta