ZAUNKÖNIG III, Markus Gehrig
Inhalt
Die industriell genormten Zaunelemente und die Betonplatten als Modul funktionieren hier als solitäre, skulpturale Arbeit. Das in den Zaun eingeflochtene Bleiband kann als Sichtschutz und Abschottung gelesen werden. Der zwischen den Zaunelementen entstandene Korridor lädt zum Eintreten ein. Jedoch evoziert der schmale Gang Enge und Gefangensein und dadurch einen transitorischen Impuls. Die Arbeit ist eine Weiterführung der Installation ZAUNKÖNIG, welche die Begrifflichkeiten der Abgrenzung, Ausgrenzung und Eingrenzung in privatem und öffentlichem Raum im Kontext einer subjektiven Wahrnehmung gesellschaftlicher Entwicklung untersucht. Das modulare System deutet auf eine Erweiterung in alle Richtungen, sodass sich diese Installation als Momentaufnahme lesen und als Beobachtung auf mikrosoziologischer Ebene auf ein großes Ganzes übertragen lässt.