Zwischen Licht und Schatten, Lara Ekiz
Inhalt
Grellstes Licht
Dunkelster Schatten
Dazwischen: Ein unendliches Spektrum an Graustufen.
Graustufen, die als Vermittelnde und Verwandte der Extreme, dem hellsten Licht und dem dunkelsten Schatten, auftreten. So ergänzen die Graustufen die Extreme, die sich nur durch die Existenz des jeweils anderen und durch ihre Gegensätzlichkeit definieren.
Das Zeichnen mit monochromer Farbpalette reduziert alles auf das Wesentliche – Hell und Dunkel. Linien, opake und dunkle Flächen, durchscheinend wirkende Schlieren sowie leerer Papierraum um und in der Zeichnung korrespondieren und kontrastieren in Lara Ekiz’ künstlerischer Arbeit.
Im Zentrum steht das Interesse, etwas darzustellen, das unbekannt erscheint – sei es ein abgeschlossenes Objekt oder ein Ausschnitt aus etwas Größerem. Das Dargestellte lässt keine allgemeingültige Deutung zu und lädt die Betrachtenden zum Dialog ein, der im Hinterfragen und im Versuch des Verstehens mithilfe persönlicher Assoziationen und Erinnerungen mündet. So entstehen persönliche Lösungsansätze und vielfältige, nie allgemeingültige Deutungen, die für die Rezeption der künstlerischen Arbeit wesentlich sind.
Aus dem Dialog zwischen Zeichnung und Betrachtenden entsteht Lebendigkeit. Eine Lebendigkeit, die in Lara Ekiz’ künstlerischen Ideen wurzelt, sich in der Zeichnung spiegelt und schlussendlich ihren Höhepunkt durch persönliche Erinnerungen, Wahrnehmungen und Assoziationen der Betrachtenden findet.