Irene Kastner M.A.
Inhalt
Kurzvita
2026 Lehrbeauftragte an der Kunstakademie Düsseldorf
seit 04/2026 Akademische Mitarbeiterin für Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
2021–2026 Promotion im Fach Kunstwissenschaften/Kunstgeschichte an der Kunstakademie Düsseldorf (eingereicht im Juli 2026)
2021 Master of Education, Kunstakademie Düsseldorf
2019 Künstlerischer Abschluss und Meisterschülerin bei Prof. Didier Vermeiren
2017–2026 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes (Studien- und Promotionsförderung)
2014–2021 Studium der Freien Kunst und Kunst auf Lehramt, Kunstakademie Düsseldorf
Forschungsprojekte
„Skulpturale Affektkörper“
„Affekt“ sucht oftmals eine Unmittelbarkeit der Wahrnehmung zu erfassen, ‚unterhalb‘ rationaler, repräsentationaler und auch emotionaler Rezeptionskategorien. Unter dem Arbeitstitel „Skulpturale Affektkörper“ untersucht das Projekt Affekt als Modus von Kunstproduktion und -wahrnehmung an Medialitäten eines kritisch zu redefinierenden Skulpturalen. Nicht nur Begriffe von Skulptur(alität), ihren Materialitäten und Medien, sondern auch Konzepte und Adressierungen des Körperlichen müssen hierbei in kategorieller Offenheit und in einer postdigitalen Gegenwart reformuliert werden. Welche Medien- und Kunstformen lassen sich unter solchen Perspektiven adressieren, und wie verhält sich der hierbei untersuchte Prozess zu konzeptuell-begrifflichen und kulturhistorischen Kategorien des Skulpturalen und des Affektiven, des Wahrnehmens, der Wirkungskräfte und -logiken künstlerischer sowie daran angrenzender bzw. geteilter Medien?
„Skulpturale Sinnlichkeiten. Körperlichkeit, Medialität und Rezeption französischer Salonskulpturen des 19. Jahrhunderts“Dissertationsprojekt (eingereicht im Juli 2026)
Vorträge (Auswahl)
2025
„‘Un Christ trop humain’. Auguste Préaults Sterbender Christus von Saint-Gervais (1839–1846).“ Produktive Krise: Französische Sakralskulptur an der Schwelle zur Moderne (1700–1850), 27.–29.11.2025, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale).
„Skulptur und Zärtlichkeit – eine Perspektive künstlerischer Medien und Theorien.“ Gastvortrag im Seminar Film und Zärtlichkeit: Theorie, Praxis und Affekt mit Björn Sonnenberg-Schrank und Martin J. Hoffmann, 30.04.2025, HHU, Düsseldorf.
„Skulpturale Sinnlichkeit – Verhandlungen figuraler und medialer Sinnlichkeit in der französischen Skulptur des 19. Jahrhunderts.“ Kolloquium für Doktorandinnen und Doktoranden: Forschungen zum langen 19. Jahrhundert, 17.–19.03. 2025, ZI, München.
2024
„Nyssia, utopie sculpturale, sculpture utopique.“ Journée d’Étude: Critiques, acheteurs, mécènes : Est-ce le regardeur qui fait la sculpture ?, 31.05.2024. Musée Rodin, Paris.
Teilnahme an der Diskussionsrunde „Was ist Frankreichforschung heute?“ organisiert vom deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris. Deutscher Kongress für Kunstgeschichte, 13.–17.03.2024, FAU, Erlangen.
2023
„Willkür und Notwendigkeit – Überlegungen zu einem postmodernen Gestus und seiner historischen Flexion bei Schütte.“ „Ich dachte, einer muss es ja machen jetzt(,) ein bisschen anders…“, Das Werk von Thomas Schütte, 02.–03.06.2023, Kunstakademie Düsseldorf.
2022
„Agentialitäten des Sinnlichen: Körperlichkeit und Medialität in der französischen Skulptur im 19. Jahrhundert.“ Aufteilungen des Sinnlichen. (Medien-)Ästhetik und Politik der Gegenwart., 20.–21.05.2022, FREIRAUM, Düsseldorf.
Publikationen
2026/2027
„‘Un Christ trop humain‘. Auguste Préaults Sterbender Christus von Saint-Gervais (1839-1846).“ in Produktive Krise: Französische Sakralskulptur an der Schwelle zur Moderne (1700-1850). Julie Laval, Angelika Marinovic, Wiebke Windorf (Hrsg.). Berlin: Deutscher Kunstverlag/De Gruyter. (Im Erscheinen)
2025
„Affordanzen des Sinnlichen: Körperlichkeit, skulpturale Medialität und immersive Rezeptionsrhetoriken in der französischen Skulptur des 19. Jahrhunderts.“ in Neuaufteilungen des Sinnlichen: Beiträge zur Medienästhetik zwischen analog und digital. Maren Butte, Martin J. Hoffmann (Hrsg.). Berlin: De Gruyter.
2024
Andersmachen. Das Werk von Thomas Schütte. Guido Reuter, Irene Kastner (Hrsg.). Köln: Böhlau.
Texte zu Ausstellungen und künstlerischen Projekten
Lea Mina Rossatti und Rebecca Thrum, in uns graben, 26.09. 03.10.2026, Neubau 2, Graben, Stuttgart, Essai „Stein und Zärtlichkeit: Körper und Avatar“ in Begleitpublikation der Ausstellung
Leonie Lass, INFINITY KISS – It always lasts forever and then it´s over, 25.09.2026 – 17.10.2026, Projektraum Kunst Klima Stuttgart, Einführung
Leonie Klöpfer, Bed movements, 22. Mai bis 21. Juni 2026, Kulturhalle Tübingen, Einführung
Tristan Drobik, safespace, 17.–26. Oktober 2025, Düsseldorf, Begleittext
Elija Wagmann, Phönix, 2025, Skulpturenwege Langenberg, Begleittext
Ausstellungen (Auswahl)
2025 „Arctic Granny“. Gruppenausstellung im Kunstverein Mettmann
2024 „Beet“. Gruppenausstellung im Gewächshaus, Hamburg
2021 „Werden/Becoming“. Teil der digitalen Ausstellung Looking Ahead der Academia delle Arti del Disegno, Florenz und der Kunstakademie Düsseldorf im Tiroler Landesmuseum, Innsbruck
2020 „Atlantis“. Gruppenausstellung im Kunstverein Siegburg-Bonn
2019 „Veins“. Mit Sophie Heck in der SITTart Galerie des Vereins der Düsseldorfer Künstler, Düsseldorf
Mitgestaltung und Teilnahme an der experimentellen Oper „Akademia“ im Malkastenpark, Düsseldorf
Teilnahme am interdisziplinären Jahresprojekt „Labor der Künste“ des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano
2018 „Perpetuum Mobile“. Gruppenausstellung im UG im Folkwang, Folkwang Museum, Essen