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Das Projekt untersucht, wie persönliche Dinge sichtbar aufbewahrt werden können, ohne sie auf reine Dekoration oder funktionale Ablage zu reduzieren. Ausgangspunkt ist die Frage, was mit Gegenständen geschieht, wenn sie ihren ursprünglichen Gebrauch verlieren und stattdessen Erinnerungen, Beziehungen und biografische Spuren tragen. Aus der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Sammeln und der Bedeutung von Dingen entstand ein modulares Regalsystem, das unterschiedliche Objekte aufnehmen, ordnen und hervorheben kann. Variabel positionierbare Regalbretter, verschiedene Tiefen und frei kombinierbare Elemente ermöglichen individuelle Anordnungen, ohne eine feste Hierarchie vorzugeben. Das Regal wird so zum offenen Rahmen zwischen Aufbewahrung und Ausstellung: Es schützt persönliche Dinge vor dem Verschwinden, macht ihre Beziehungen zueinander sichtbar und lässt Raum für Veränderung, Ergänzung und neue Bedeutungen.

 

instagram.com/Studio.Karhu

Auf einem Metallregal stehen eine blaue Turmfigur, ein lächelnder Pokal, ein kleines grünes Spielzeug und eine hängende Perlenverzierung vor einer hölzernen Lochwand.
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Tim Trotner, DIE DINGE, 2026
Eine Nahaufnahme eines Holzregals, das mit Metallhalterungen an der Wand befestigt ist und auf dessen unterer Ebene ein Tablett, eine kleine Flasche mit der Aufschrift „DIRTY“ sowie einige Pflanzen stehen.
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Tim Trotner, DIE DINGE, 2026
Ein modernes Regal mit Metallregalböden, die an einem Holzpfosten befestigt sind, auf denen kleine Dekoartikel, Figuren, Bücher und eine hängende Perlenkette ausgestellt sind.
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Tim Trotner, DIE DINGE, 2026
Auf einem vertikalen Holzregal mit Glas- und Metallstützen sind kleine Skulpturen, ein blaues Turmmodell, eine Zier-Tasse, Glaswaren und eine braune Mappe mit der Aufschrift „Die Dinge.“ ausgestellt.
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Tim Trotner, DIE DINGE, 2026
Ein Holzregal mit Metallhalterungen vor einer weißen Wand, auf dessen versetzt angeordneten Regalböden Bücher, eine Topfpflanze, Dekoartikel und kleine Gegenstände stehen.
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Tim Trotner, DIE DINGE, 2026