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Ein in 3D rekonstruierter Videoraum aus der Ich-Perspektive führt durch einen leeren Wohnraum und untersucht die Bedingungen, unter denen Sicherheit überhaupt entstehen kann. Der Raum verschiebt sich dabei zunehmend in eine mediale Sphäre, in der seine physischen Eigenschaften nach und nach aufgehoben werden. Die Ich-Perspektive bindet die Betrachter*innen unmittelbar an den Raum und macht Sicherheit zu einer subjektiven Erfahrung.

Die Arbeit fragt danach, ob ein Gefühl von Schutz vom Haus selbst ausgeht, von Objekten, die als Amulette fungieren, oder von den mit ihnen verbundenen Erinnerungen. Das Haus erscheint als ambivalente, symbolische Struktur, in der Sicherheit nicht als gegebener Zustand, sondern als fragile Zuschreibung und Projektion verhandelt wird, die stets von Unsicherheit und Angst begleitet ist.

Die Arbeit ist als Videoinstallation mit einem Bildschirm konzipiert und wird durch eine begleitende Publikation ergänzt.

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