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Hier wird der Stadtraum zum Ausgangspunkt und als die dritte Haut des Menschen verstanden. Er wird gehäutet, aufgespannt und aufgehangen. Keine Utopie, sondern eine UPStopie. Mehr UPS als Topos. Denn in dieser dritten Haut schreiben sich die Ablagerungen der Stadt ein und reichen von der Textur des Stadtgrunds bis hin zu den zeitgenössischen Spuren menschlichen Daseins: festgetretene Kaugummis und Straßendreck werden zu den Farbpigmenten und Setzungen dieser Arbeiten. Wie das Melanin der Stadttauben, dass sich mit den Schwermetallen verbindet, um dem gefiederten Tier das Überleben im städtischen Raum zu ermöglichen, so wird hier die Frage nach der dritten Haut des Menschen aufgeworfen und danach was hierin eingelagert ist, um zu existieren.

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