Der Parisaufenthalt von Rosalba Carriera 1720–21 und ihr Einfluss auf die französische Pastellmalerei, Janina Elisabeth Schweikert
Inhalt
Die venezianische Pastell- und Miniaturmalerin Rosalba Carriera (1673 – 1757) verbrachte von 1720 bis 1721 elf Monate in Paris. Vor allem ihre Pastelle mit den pudrigen Oberflächen und der Brillanz der Farben hinterließen einen Eindruck auf die französische Gesellschaft und Kunstszene. Bis heute sind Aussagen und Texte von Zeitgenossen überliefert, die die Begeisterung, welche die Künstlerin in Paris auslöste, deutlich machen. Ihr Aufenthalt in Paris gipfelte in der Aufnahme an der prestigeträchtigen Académie royale, eine besondere Auszeichnung im 18. Jahrhundert. Doch inwiefern zeigen sich ihre Einflüsse auf die französische Kunst? Hatte sie tatsächlich einen prägenden Einfluss auf die Pastellmalerei in Frankreich? Dieser Frage widmet sich die Forschungsarbeit, indem der Stil der Künstlerin analysiert und mit Werken weiterer großer Pastellmaler des 18. Jahrhunderts in Frankreich verglichen wird.
Ein gedrucktes Exemplar der Masterarbeit ist in der Bibliothek der ABK Stuttgart einsehbar.
Ein Original von Rosalba Carriera ist aktuell in der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart ausgestellt, Italienische Malerei vor 1800, Saal 2: “Die Allegorie der Wachsamkeit”.
Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden besitzen die umfangreichste Sammlung an Pastellen von Rosalba Carriera. 26 ausgestellte Pastelle können aktuell im Pastellkabinett der Gemäldegalerie Alte Meister betrachtet werden.
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