Institut für Konservierungswissenschaften

Öffentliche Veranstaltungen

Das Institut für Konservierungswissenschaften veranstaltet regelmäßig öffentliche Vorträge und Präsentationen. Dabei werden aktuelle, besonders spannende konservatorische und restauratorische Forschungen und Projekte zu den unterschiedlichsten Themen im Umgang mit Kulturgut vorgestellt. Die Veranstaltungen finden in der Regel während der Vorlesungszeit (Wintersemester: Oktober bis Februar, Sommersemester: April bis Juli) statt. Für die Vorträge treffen wir uns zwei- bis dreimal im Semester jeweils mittwochs am frühen Abend; sie werden analog, hybrid oder rein digital über Zoom ausgerichtet. Details zu allen Veranstaltungen und Informationen zur Teilnahme finden Sie auf dieser Seite oder auch auf der Website der ABK. Veranstaltungen des Kulturgut-Labs sind auch über den Blog nachzulesen. 

31.01.2024, 18 Uhr
Vortrag: Die Restaurierungsabteilung der Tiroler Landesmuseen: Arbeiten im Sammlungs- und Forschungszentrum im Dienste der Bewahrung, Präsentation und Forschung an Kulturgut – Laura Resenberg

Das Sammlungs- und Forschungszentrum (SFZ) ist das sechste und jüngste der Häuser der Tiroler Landesmuseen, einem Mehrspartenhaus mit vielfältigem und zahlreichem Sammlungsbestand. Der Neubau beherbergt alle Sammlungen der Tiroler Landesmuseen, die Restaurierungsateliers, Forschungsräume, Werkstätten in stetiger positiver Rückkopplung zwischen Gebäude und Personen.
ABK Stuttgart, Neubau 2, Vortragssaal
Online via Zoom: https://abk-stuttgart-de.zoom.us
Meeting-ID: 621 7047 1479
Kenncode: Institut12
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung

15.10.2023, 14–17 Uhr
Kulturgut-Lab zu Besuch im Linden-Museum Stuttgart

Am Europäischen Tag der Restaurierung stellt sich die Fachgruppe Konservierung und Restaurierung mit dem Kulturgut-Lab im Linden-Museum in Stuttgart vor. Interessierte können sich dort über die Inhalte des spannenden Berufs und über das Stuttgarter Studium auch im direkten Gespräch mit Studierenden informieren. 
Weitere Details zu der Veranstaltung 

21.06.2023, 18 Uhr
Warum sammeln Restaurator*innen? Ein Gespräch mit Foto- und Papierrestaurator*innen

Details zu Veranstaltung (pdf)
Online via Zoom: https://abk-stuttgart-de.zoom.us
Meeting-ID: 621 7047 1479
Kenncode: Institut12
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung

10.05.2023, 18 Uhr 
Die Restaurierung der Videoinstallation Joseph Beuys CELTIC + ~~~
Sebastian Köhler (Restaurator M.A., Kunstmuseum Krefeld) und Prof.in Dr. Nadja Wallaszkovits (Professorin für Konservierung und Restaurierung Neuer Medien und Digitaler Information)
Das Thema des Abendvortrags im Detail (pdf) 
Online via Zoom: https://abk-stuttgart-de.zoom.us/j/62170471479?pwd=Sm9ydjR2WTdVYmtINVdTbVVjYkdCdz09
Meeting-ID: 621 7047 1479
Kenncode: Institut12
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung 

16.11.2022, 17 Uhr
Prof. PhD Bertrand Lavédrine, Managing Director at Muséum National d'Histoire Naturelle,  Abeer al Mohtar, PhD, Research fellow at the Department of Chemical Engineering – Instituto Superior Técnico, Portugal: The NEMOSINE innovative package for cultural heritage preservation
Das Thema des Abendvortrags im Detail (pdf)
Zugang via Zoom: https://abk-stuttgart-de.zoom.us/j/9314422093?pwd=ZEVxOFNYS2luUTZKclVCdkdzRnRFZz09
Meeting-ID: 931 442 2093
Kenncode: 5BNk&a
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung

28.10.2022, 10.30–16 Uhr
Vorträge der Masterarbeiten der Restaurierungsstudiengänge

Die Abschlussarbeiten der diesjährigen Absolvent*innen der Masterstudiengänge der Konservierung und Restaurierung werden am Freitag, den 28.10. in einer hybriden Veranstaltung präsentiert. Vertreten sind alle Fachbereiche der Restaurierung.
Zugang via Zoom: https://abk-stuttgart-de.zoom.us/j/61602424983?pwd=dUJsT3lUMStjM3lneFJ0aE1wVWMvdz09
Meeting-ID: 616 0242 4983
Kenncode: 8RWKx6
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung
Das detaillierte Programm auf einen Blick (pdf)

13.07.2022, 17 Uhr
Dip.-Rest. Sarah Giering und Mag.art. Jonathan Debik, „artemak+X – Techniken und Materialien der modernen und zeitgenössischen Kunst“
Das Interview mit Kunstschaffenden ist im Bereich der zeitgenössischen Kunst und besonders in den Gebieten der Konservierung und Restaurierung und der Kunsttechnologie eine der wichtigsten Methoden, um Informationen zu Materialien, Techniken, Produktions- und Schaffensprozessen, sowie Präsentationsformen und Erhaltungskonzepten zu gewinnen. Erich Gantzert-Castrillo, Gründer des Archivs für Techniken und Arbeitsmaterialien zeitgenössischer Künstler (artemak), gilt als einer der Pioniere in der Befragung von Kunstschaffenden in der restauratorischen Praxis im deutschsprachigen Raum. Er entwickelte und verwendete seit den 1970er Jahren zunächst systematische Fragebögen und führte später individuelle Interviews durch. Der Abendvortrag umreißt die Geschichte von artemak im Kontext der internationalen Entwicklungen und stellt das Forschungsprojekt artemak+X am Studiengang für Restaurierung der Hochschule für Bildende Künste Dresden vor. Ein wesentliches Projektergebnis ist die Entwicklung der Online-Plattform artemak.art, auf welcher Interviews frei zugänglich, recherchierbar und langfristig verfügbar bereitgestellt werden. https://artemak.art
ABK Stuttgart, Neubau 2, Vortragssaal
Zugang via Zoom: https://abk-stuttgart-de.zoom.us/j/66609453549?pwd=Z3kzMjExdGxHbmp0QVZRaWpjZEhOUT09
Meeting-ID: 666 0945 3549
Kenncode: 9zJpgn
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15.06.2022, 18 Uhr
Dipl.-Rest. Antoaneta Ferres, „Zur Maltechnik und Restaurierung der großformatigen Installationszeichnung Untitled Square (1977) von Richard Serra
Der Vortrag stellt die Restaurierung der vollflächig mit schwarzem Paintstick bemalten Leinwand vor. Er erläutert die ethischen, technischen und praktischen Aspekte der Konzeptfindung und bewertet die durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen hinsichtlich Reversibilität, Nutzen, Praktikabilität und Kompatibilität mit dem künstlerischen Konzept.
Zugang via Zoom:  Korrektur aktueller Link: https://abk-stuttgart-de.zoom.us
Meeting-ID: 621 7047 1479
Kenncode: Institut12
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung (pdf)

04.05.2022, 19 Uhr
Vortrag: „550 Jahre Herlin-Altar Bopfingen“
Im Rahmen des Abendvortrags werden die Untersuchungsergebnisse zum technologischen Aufbau der Schreinfiguren sowie der Vorzeichnungen an den Tafelgemälden mittels Infrarot-Technik vorgestellt. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Studiengang Konservierung und Restaurierung von Gemälden und gefassten Skulpturen.
Weitere Infos: www.rieser-kulturtage.de

03.02.2022, 14.15 Uhr
Larry Keith (London)
Leonardo’s Virgin of the Rocks: Treatment, technique and interpretation
Weitere Infos: www.rahmenwechsel.uni-konstanz.de
Zugang via Zoom: www.zoom.us
Meeting-ID: 647 657 6365
Kenncode: 883825

20.01.2022, 14.15 Uhr
Anupam Sah (Mumbai)
Art Conservation: the people, their practices, and perspectives
Weitere Infos: www.rahmenwechsel.uni-konstanz.de
Zugang via Zoom: www.zoom.us
Meeting-ID: 647 657 6365
Kenncode: 883825

16.12.2021, 14.15 Uhr
Carolin Bohlmann (Wien)
Rezeption einer Performance von Carolee Schneemann: Up to and Including Her Limits, 1976
Weitere Infos: www.rahmenwechsel.uni-konstanz.de
Zugang via Zoom: www.zoom.us
Meeting-ID: 647 657 6365
Kenncode: 883825

08.12.2021, 17 Uhr
Dr. des. Britt Nowak-Böck, „Konservierung und Restaurierung in der deutschen Bodendenkmalpflege–Selbstverständnis, Standort und Aufgaben in Theorie und Praxis" (pdf)
Zugang zum Vortrag über Zoom: www.abk-stuttgart-de.zoom.us
Meeting-ID: 621 7047 1479
Kenncode: Institut12
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung (pdf)

02.12.2021, 14.15 Uhr
Petra Mandt (Köln), Maria Kokkori (Chicago), Jilleen Nadolny (London/New York)
Russian avant-garde art, scientific research and multidisciplinary collaboration
Weitere Infos: www.rahmenwechsel.uni-konstanz.de
Zugang via Zoom: www.zoom.us
Meeting-ID: 647 657 6365
Kenncode: 883825

11.11.2021, 14.15 Uhr
Aviva Burnstock (London), Rebecca Chipkin (Den Haag), Helen Kohn (Dresden)
Beneath Wyndham Lewis’s Praxitella – A point in case for an interdisciplinary collaboration
Weitere Infos: www.rahmenwechsel.uni-konstanz.de
Zugang via Zoom: www.zoom.us
Meeting-ID: 647 657 6365
Kenncode: 883825

05.11.2021, 10–16 Uhr
Mastertag der Studiengänge Konservierung und Restaurierung. Die Absolventinnen und Absolventen der fünf Studiengänge Konservierung und Restaurierung stellen in Kurzvorträgen (je 15 min) ihre aktuellen Masterarbeiten vor. 
Aufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung digital statt.

07.07.2021, 17 Uhr 
Dr. Monika Kammer, „Der Künstler, Maltechniker und Restaurator Kurt Wehlte und die Entwicklung der kunstwissenschaftlichen Radiografie“ (pdf)
Zugang zum Vortrag über Zoom:  
https://abk-stuttgart-de.zoom.us/j/64383865737?pwd=NS9HUjNPWTRQNEJFeklHMGc1dEdKQT09  
Meeting-ID: 643 8386 5737 
Kenncode: mVyAF7 

23.06.2021, 17 Uhr 
Dr. Susanna Brogi, „Das Deutsche Kunstarchiv am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg: Bestände und Bestandserhalt“ (pdf)
Zoom Meeting-ID: 621 7047 1479 
Kenncode: Institut12 
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung (pdf)  

20.01.2021, 17 Uhr
Dr. Anne Wermescher, Kunst auf Reisen: Zur Geschichte des Kunsttransports“ (pdf)
Zoom Meeting-ID: 611 9471 0637
Kenncode: 9npK1p
Datenschutzrichtlinie Teilnahme Zoom-Sitzung (pdf) 

Sister Cities Stuttgart

  • SLAM – Stuttgart Academy: Digital meeting of paper conservators

    February 20, 2023: Irene Brückle and Ute Henniges from the Stuttgart Academy's paper conservation programme meet with Sophie Barbisan from the St. Louis Art Museum. For July 2023, Sophie is invited to speak about her work as associate paper conservator at the museum in a digital meeting with the Academy's paper conservation students. Sophie (upper left), Irene (upper right) and Ute (lower center) are also discussing common research interests.

    Two art conservation students from Stuttgart on internship in Saint Louis: a successful sister cities collaboration in cultural heritage conservation

    Das Sister Cities Programm der Stadt Stuttgart ermöglichte zwei Studierenden aus den Restaurierungsstudiengängen ein fünfwöchiges Praktikum am Saint Louis Art Museum (Juli–August 2022). Das Praktikum wurde von der Stadt Stuttgart finanziert und vom Institut für Konservierungswissenschaften unterstützt. Über diese intensive und vielseitige Erfahrung berichten die beiden Studierenden.

    by Lotta Knapp, Miyon Schultka, October 2022

    How the 2022 internship at the Saint Louis Art Museum came about

    We are two students of art conservation from the Stuttgart State Academy of Art and Design who traveled to Saint Louis in 2022 to spend five weeks as interns in the conservation department of the Saint Louis Art Museum in Missouri also known short as “SLAM” (Fig. 1). The internships were made possible within the framework of the Stuttgart – Saint Louis sistercities program. The sister cities celebrated their 60th anniversary in 2020, and on this occasion promoted an exchange on a scientific, economic and cultural level. These efforts led the city of Stuttgart to provide key funding for this internship through the Institut für Konservierungswissenschaften (institute for the study of cultural heritage) at the Stuttgart Academy.

    Many impressions of museum and conservation work

    The SLAM staff showed great interest in hosting us: Lotta Knapp, paintings conservation student, and Miyon Schultka, paper conservation student. SLAM, and in particular the conservation department headed by Hugh Shockey, were very generous in their preparatory support during the visa application process, finding affordable housing and other organizational matters. When we arrived on July 29th, 2022, we were welcomed very warmly and were introduced to our host institution and colleagues in the conservation department (Fig. 2). A lot of thought went into getting us connected this way, and we also got to know conservation interns from the United States and Canada and visited other departments in the museum. We also met with the director Min Jung Kim who supported the internship project. Several times, we attended the lunchbreak “brown bag meetings”, where members of staff from different museum departments discussed current projects. And we were invited to the conservation laboratories of other institutions in Saint Louis, for example, the conservation labs of the Missouri Botanical Garden and The Missouri History Museum. Thus, we gained a broad insight into the conservation responsibilities at SLAM and other major cultural collection institutions and learned about the work in different conservation specialties.

    Internship work in conservation laboratories

    Within our first week, we were already set to work in the two different laboratories, paintings and paper conservation.

    Lotta Knapp: Working in the paintings conservation lab

    During my internship in the paintings conservation laboratory, I was able take part in several professional key museum activities. I helped to deinstall an exhibition, learned about condition reports made for paintings that need to be documented for outgoing loans and I also got to know different departments of the museum. My main project concerned the conservation of a large bark painting which had been created by the Australian Aboriginal artist Nym Bunduk (ca. 1900|03–1974) around the late 1960s. The painting’s support is a stringy eucalyptus bark, its painted motif was created with an opaque paint. It is the paint that had suffered damages: it was powdering and flaking; some damaged areas had been overpainted and this added paint did not match the original. I consolidated the original paint layer with an appropriate adhesive to stabilize the artwork and prevent further loss (Fig. 3). Also, I toned some of the most disfiguring overpaint. I also contributed to public outreach in a video the museum created about this project. This proved to be another very interesting new experience (Fig. 4).

    A highlight was that I was allowed to help prepare the museum’s oil painting on canvas Water Lilies by Claude Monet (1840–1926) for loan to an exhibition in Paris. This involved many intricate work steps that included local retouching and stabilizing small areas of this large painting (Figs 5 and 6).

    Miyon Schultka: Working in the paper conservation lab

    The museum had selected two main projects for me. One was the treatment of a chalk drawing by the Italian artist Giambattista Tiepolo (1696–1770). It was drawn in red and white chalks on a blue laid paper (Fig 7 and 8). Historical pre-museum storage situations had been quite unfavorable and likely involved high relative humidity conditions. This led to the deterioration of the paper and had resulted in many prominent brown stains, also known as foxing. A loss in the lower left corner of the paper had been previously filled with an unsuitable paper and an adhesive that caused severe staining of the adjacent original paper. To reduce the staining, we decided on a highly controllable local washing treatment using a suction platter. In this process, the chelating agent sodium citrate was used to soften the degraded adhesive and make it more easily soluble in water. When introducing the solution into the paper, the adhesive was more easily disintegrated and transported out of the paper into the underlying blotter by the low vacuum pressure.

    Treating the stonecut Sea Spirits by the Inuit artist Napachie Ashoona Pootoogook (1938–2002) from 1964 posed some interesting challenges. The Asian handmade paper proved somewhat unusual in that it featured thick fiber strands that were brown from discoloration. Also, foxing was especially severe within the window mat opening. Finally, previous framers had used pressure-sensitive tapes of different qualities to fix the print in a window mat. The cloth and paper carriers of these tapes were thick and stiffened with age, which made it very difficult to remove them. The adhesive itself had caused severe staining and was very difficult to dissolve. Overall, the various stains and adhesives required us to test numerous solvents and several treatment approaches. In the end, we were successful in treating the print working in several stages on a suction table and with sheets of Gellan gum (Fig. 9). This gel material retains water and other solvents very well and delivers them in controlled ways into the paper object, while simultaneously transporting soluble degradation products out of the paper via capillary action. With this gentle yet effective cleaning, the print was successfully treated. Both treatments were valuable learning experiences in that they required cautious approaches that are optimized for the case at hand.

    Outside SLAM: Learning about the local culture

    Our experience also included a rich introduction to the culture and life in this vibrant Midwestern city. Already on arrival, we were greeted with a ride to our housing from the airport, received map and list of interesting locations in this culturally rich city. We spent a lot of our free time with other volunteers and interns from the United States and Canada and with members of the staff of the SLAM conservation department and were introduced to a variety of typical American and local dishes (Fig. 10). We went to music concerts and other cultural events, following up on recommendations by our hosts (Fig. 11). A unique experience was attending a Cardinals vs. Braves baseball game in the Busch Stadium. So, on top of learning professional skills, we were able to gain a deeper understanding of American culture and life outside of the museum boundaries.

    What made this internship so special

    Working in a vibrant conservation community at SLAM was a deep learning experience. It was extremely valuable to learn about current approaches and methods from the perspective of this major American museum. SLAM familiarized us with professional approaches in the diverse parts of their expansive collection. It introduced us to treatments and chemicals that we had not used before and allowed us to evaluate the methods we had already learned and made us see the many conservation responsibilities of today’s museum conservators from a new point of view. This enriched our outlook on the conservation profession as a whole.

    Our gratitude goes to

    The city of Stuttgart provided major funding to make this internship possible. We are very grateful for the sister cities program! This program enabled the enthusiastic support of the two involved institutions that made this internship possible – the Saint Louis Art Museum the Stuttgart State Academy of Art and Design. At SLAM, the project was encouraged by the museum director Min Jung Kim. Hugh Shockey, Head of the conservation department, was instrumental in setting the stage for the internship. At the SLAM conservation department, we are deeply thankful to our immediate supervisors, Melissa Gardner, Paintings Conservator, Courtney Books, Assistant Painting Conservator, and Sophie Barbisan, Associate Paper Conservator. They made this internship not only a profound educational experience but also a lot of fun. The other members of the conservation staff generously shared time to introduce us to other aspects of conservation. At the Stuttgart State Academy, the Institut für Konservierungswissenschaften spent much effort into creating this internship opportunity and supporting it financially through co-funding. We are particularly grateful to Irene Brückle, head of the Institute, for her initiative and support throughout.

    Our wishes for the future

    We hope that this valuable conservation connection between Saint Louis and Stuttgart will be fostered in the future and hope to return to Saint Louis in the future! (Fig. 12)

Weitere Aktivitäten

Das Institut für Konservierungswissenschaften an der Akademie ist Kooperationspartner der Universität Konstanz in dem von der VolkswagenStiftung geförderten Graduiertenkolleg "Rahmenwechsel" innerhalb der Ausschreibung „Wissenschaft und berufliche Praxis in der Graduiertenausbildung". Das Kolleg wird von einem personellen und institutionellen Netzwerk getragen, das sich durch das Interesse an einem Brückenschlag zwischen den Disziplinen auszeichnet. Dabei handelt es sich um eine Kooperation der ABK Stuttgart mit der Universität Konstanz sowie der DFG-Forschungsgruppe „Dimensionen der techne in den Künsten“. Eine Vortragsreihe „A matter of teamwork“ findet an ausgewählten Donnerstagen (zwischen dem 04.11.2021–03.02.2022) jeweils von 14.15 bis 15.45 Uhr statt (die einzelnen Termine können Sie auch auf unserer Institutsseite unter Aktuelles und kommende Veranstaltungen finden).

Weitere Informationen siehe: www.rahmenwechsel.uni-konstanz.de

10.11.2021
Jour Fixe: On Nov. 10, 2021 the staff of the conservation department at the St. Louis Art Museum (www.slam.org) met Stuttgart Academy's Institut für Konservierungswissenschaften. This meeting was inspired by the sister-cities relationship between Stuttgart and St. Louis founded in 1960 (www.stl4stuttgart.com). We organized it as an informal getting-to-know-each-other gathering and learned about the specialties of our colleagues in both institutions. We gained vivid insight into current projects (for St. Louis: www.slam.org/explore-the-collection/garnsey-mural-conservation-project/; for Stuttgart, two Stuttgart students gave a summary of their 2020 BA theses, one in paintings conservation, the other in paper conservation. SLAM has accepted the two students for a summer internship funded by the City of Stuttgart, postponed to 2022 due to the pandemic.

14.07.2021
Jour Fixe: „Mit Religion kann man nicht malen.“ Die Wandmalerei von Adolf Hölzel in der Pauluskirche in Ulm. Ein Ausstellungsprojekt des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart und des Museums Ulm in Kooperation mit der Adolf Hölzel-Stiftung, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Diskussionsrunde mit Dörthe Jakobs (Landesamts für Denkmalpflege) und Roland Lenz (Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart). 

2020

2019

2018

Über das Institut

Die Studiengänge Konservierung und Restaurierung sind im Institut für Konservierungswissenschaften fachlich und strategisch vereinigt. Allgemeine Zielsetzung des Instituts ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen denjenigen Institutionen in Baden-Württemberg, die sich mit Kunst- und Altertumswissenschaften, Kunsttechnologie und Erhaltung von Kunst- und Kulturgut befassen. Gemäß seiner Satzung fördert das Institut insbesondere die Kooperation mit Museen, der Denkmalpflege und anderen Hochschulen sowie der Wirtschaft mit innovativen Entwicklungsvorhaben. Neben der engen Zusammenarbeit mit dem Fach Kunstgeschichte an der Akademie sind wir im Netzwerk der Museen in Stuttgart und Baden-Württemberg, mit dem Landesdenkmalamt, der Landesbibliothek und dem Landesarchiv sowie, über die Landesgrenzen hinweg, mit Forschungseinrichtungen verbunden. Das Institut dient der Lehre und Forschung, der Durchführung von Entwicklungsvorhaben und der Beratung auf allen Gebieten der Erhaltung von Kunst und Kulturgut. Die Veranstaltung von Symposien, Seminaren und Vorträgen, Fort- und Weiterbildungsbildungsveranstaltungen für Restauratorinnen und Restauratoren, die Publikation von Fachliteratur sowie der Betrieb und Ausbau einer Präsenzbibliothek sind ebenfalls Teil der Institutsarbeit. Im Rahmen des Aus- und Weiterbildungsangebots werden Lehrveranstaltungen aus den Bereichen präventive Konservierung, Kunsttechnologie und Konservierung, Ethik und Geschichte der Restaurierung, naturwissenschaftliche Grundlagen und Untersuchungsmethoden angeboten.

Wir arbeiten auf Basis gemeinsamer Grundsätze für eine zeitgemäße Ausbildung in den bei uns vertretenen Restaurierungsfächern. Unsere Arbeit ist getragen von einem Selbstverständnis differenzierter Herangehensweisen im konservatorischen Umgang mit Kunst und Kulturgut.

Zu den Aufgaben des Instituts gehören
  • die Unterstützung von Studierenden und der Studiengänge in Forschungs- und Studienprojekten
  • Weiterbildung
  • Unterstützung der Lehre
  • die Ausrichtung von Tagungen und Vorträgen
  • die Vernetzung des Fachbereichs mit dem fachlichen Umfeld
  • die Diskussionsförderung zu neuen Perspektiven des Berufsfelds.
Leitung und Beirat

Leitung
Prof.in Dr. Irene Brückle
Studiengangsleitung, Studiengang Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut

Stellvertretene Leitung
Prof. Dr. Christoph Krekel
Leitung, Labor für Archäometrie und Konservierungswissenschaften

Beirat
Akademieinterne Mitglieder

Prof.in Dr. Andrea Funck
Prorektorin Forschung und Nachwuchsförderung,
Studiengangsleitung, Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen und kunsthandwerklichen Objekten

Prof.in Dr. Nadja Wallaszkovits
Studiengangsleitung, Konservierung und Restaurierung Neuer Medien und Digitaler Information

Prof. Roland Lenz
Studiengangsleitung, Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie

Prof.in Dr. Anna von Reden
Studiengangsleitung, Konservierung und Restaurierung von Gemälden und gefassten Skulpturen

Externe Mitglieder

Dipl.-Rest. Enke Huhsmann
Bestandserhaltungsreferentin, Deutsche Schillergesellschaft e.V., Deutsches Literaturarchiv Marbach, Marbach am Neckar

Dr. Dipl.-Rest. Dörthe Jakobs
Fachgebietsleitung  Restaurierung Bau- und Kunstdenkmalpflege, Landesamt für Denkmalpflege, Esslingen am Neckar

N.N.

Dipl.-Rest. Katja von Wetten
Restauratorin für Gemälde, moderne und zeitgenössische Kunst, Staatsgalerie Stuttgart, Stuttgart

Fortbildungsangebote

Das Institut für Konservierungswissenschaften engagiert sich in der Weiterbildung fachlich ausgebildeter Restaurator*innen und in fachbezogenen interdisziplinären Kontexten. Wir sind aktiv innerhalb der Fachrichtungen und in fachübergreifenden Themen, viele davon entstehen in Zusammenhang mit der Lehre und Forschung an unserem Institut. Unsere Angebote reflektieren aktuelle Anforderungen des Berufsfelds und unterstützen die Weiterentwicklung die berufliche Weiterbildung praktizierender Restaurator*innen. In fachlich konzentrierter Atmosphäre werden berufsrelevante Themen praxisnah und wissenschaftsbasiert vermittelt.

Der Austausch zwischen ausgewählten Expert*innen und Teilnehmer*innen innerhalb des reichen Umfelds akademischer Ausbildung im Fachbereich Konservierung und Restaurierung an der Staatlichen Akademie dient der Weiterentwicklung fachlicher Kompetenz.

Teilnehmer*innen erhalten eine Teilnahmebestätigung, die das Modul als fachliche Weiterbildung ausweist.

Termine und Themen

03.12.2021
Strategien zur Erhaltung von Tintenstrahldrucken und vorderseitig kaschierten Farbabzügen in der zeitgenössischen Fotokunst

Fortbildung für Restaurator*innen an Sammlungen, in Museen und in der Freiberuflichkeit.
Organisiert von: Dr. PD Ute Henniges
Weitere Informationen und Anmeldung (pdf)
Begrenzte Teilnehmerzahl
Kontakt: ute.henniges(at)abk-stuttgart.de

Kulturgut-Lab

Kulturgut-Lab: die Konservierung und Restaurierung stellt sich vor

Mit dem vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung Baden-Württemberg für mehrere Fachbereiche genehmigten Projekt erarbeiten wir an der ABK unter der Leitung der Objektrestauratorin Astrid Wollmann vom Landesmuseum Württemberg in Stuttgart ein Konzept zur multimedialen Vermittlung der Tätigkeit von Restauratorinnen und Restauratoren. Im Rahmen des Kulturgut-Labs stellen wir auch die Qualitäten der Stuttgarter Ausbildung von Restauratorinnen und Restauratoren dar. Nach einem Kick-off Treffen im Dezember 2019 bereiten Studierende in ihren jeweiligen Studiengängen Themen und Projekte für eine Präsentation 2020/2021 auf.

Folgen Sie dem Kulturgut-Lab auf Instagram
Besuchen Sie das Kulturgut-Lab im Blog

Weitere Informationen zum Kulturgut-Lab

Ausgewählte Projekte und Forschungen

In der Auswahl finden sich einige konservierungswissenschaftliche Projekte aus den einzelnen Studiengängen und dem Labor für Archäometrie. Viele dieser Arbeiten entstehen in Zusammenhang mit oder als Studien- bzw. Masterarbeiten der Studierenden, einige sind Promotionsvorhaben, und einige werden als Drittmittelforschungsvorhaben gefördert. Weitere interessante Projekte zu restauratorischen Themen und Forschungen finden sich auf den Internetseiten der einzelnen Studiengänge und des Labors.

Konservierung und Restaurierung von Gemälden und gefassten Skulpturen

Weiteres auf der Seite des Studiengangs (Abschlussarbeiten, Forschung, Personen)

Konservierung und Restaurierung Neuer Medien und Digitaler Information

Weiteres auf der Seite des Studiengangs (Abschlussarbeiten, Forschung, Personen)

Konservierung und Restaurierung von archäologischen, ethnologischen u. kunsthandwerklichen Objekten

Weiteres auf der Seite des Studiengangs (Abschlussarbeiten, Forschung, Personen)

Konservierung und Restaurierung von Kunstwerken auf Papier, Archiv- und Bibliotheksgut

Weiteres auf der Seite des Studiengangs (Abschlussarbeiten, Forschung, Personen)

  • Giovanni Battista Piranesi und seine Werkstatt: Zwei neu identifizierte Alben in Karlsruhe | weiter... |
  • Forschungsnetzwerk zu Zeichnungen in Hell und Dunkel auf farbig grundierten Papieren im oberdeutschen Raum um 1500 | weiter... |
  • optimierten Rahmung für zeitgenössische Großfotos | weiter... |
Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei, Architekturoberfläche und Steinpolychromie

Weiteres auf der Seite des Studiengangs (Abschlussarbeiten, Forschung, Personen)

Labor für Archäometrie und Konserierungswissenschaften

Weiteres auf der Seite

Contact for Ukraine Conservators with ongoing research projects

The Institute of Conservation Science at the Stuttgart State Academy of Fine Arts offers a contact for conservators with ongoing research projects. With the support of the UKRAINE funding line of the Ernst von Siemens Kunststiftung and the HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, we may be able to offer them a place to continue their work or arrange further possible contacts.
Contact (German, English): irene.brueckle(at)abk-stuttgart.de

Regularien

Satzung (pdf)

Antrag für Projektunterstützung (Studierende im Masterstudium): Für eine Bewerbung um finanzielle Unterstützung eines studentischen Projekts wenden Sie sich an Ihre jeweilige Studiengangsleitung.

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