3D_artscan-Team mit Sonderpreis des Bernd Breuckmann Awards 2016 ausgezeichnet

Kaum begonnen, schon prämiert! Das 3D_artscan-Team vom Institut für Technologie der Malerei an der Kunstakademie Stuttgart erhält für das Teilprojekt „Mit 3D-Digitalisierung Transportschäden auf der Spur“ den Sonderpreis des Bernd Breuckmann Awards 2016 der Firma AICON 3D Systems GmbH.

Abb.: Projizierte Streifen auf einer vertikal gestreiften Gemäldeoberfläche Abb.: Projizierte Streifen auf einer vertikal gestreiften Gemäldeoberfläche

30.11.2016

Das Forschungsprojekt „3D_artscan – Die materielle Veränderung von Kunst durch Transporte. Untersuchung zu Detektion und Unterscheidung transport- und alterungsbedingter Schäden an Kunstwerken“ ist ein seit 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Kooperationsprojekt des Instituts für Technologie der Malerei an der ABK Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Krekel, und des Instituts für Technische Optik der Universität Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Osten.

„Mit 3D-Digitalisierung Transportschäden auf der Spur“ ist ein Teilprojekt des Forschungsprojekts „3D_artscan“. Beantragt von Dipl.-Rest. Carolin Heinemann, Akademische Mitarbeiterin im Institut für Technologie der Malerei, und Prof. Dr. Christoph Krekel, ermöglicht das prämierte Projekt der Forschungsgruppe im Rahmen des Bernd Breuckmann Awards 2016 den Zugang zu modernsten 3D-Technologien, die einen Monat lang umfänglich genutzt werden können.

Mittels dreidimensionaler und zugleich farbiger Daten von Vor- und Nachzuständen transportierter Gemälde soll das Projekt aktuelle Standardbedingungen und -abläufe des Gemäldetransports evaluieren und auf Grundlage der Daten die Erarbeitung neuer Richtlinien für eine optimale Gestaltung von Transportprozessen ermöglichen. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Transportmonitoring von originalen Gemälden mit einem historischen und vorgeschädigten Materialgefüge.

Neben einer Vielzahl von Publikationen ist im Rahmen der Forschungen auch die Doktorarbeit „Die materielle Veränderung von Kunst durch Transporte – Monitoring und Transportschadensbewertung an Gemälden durch das Streifenprojektionsverfahren“ von Dipl.-Rest. Niclas Hein entstanden, die einen guten Überblick über die Forschungsergebnisse gibt (http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/3719/). Dipl.-Rest. Carolin Heinemann setzt sich seit Oktober 2016 als Doktorandin intensiv mit der Erforschung von Transportschäden auseinander.


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