Bühnen- und Kostümbild

  • Über den Studiengang

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  • Studieninhalte

    Der Studiengang Bühnen- und Kostümbild an der ABK Stuttgart ist eine in der Regel fünfjährige Ausbildung, die die Bereiche Sprechtheater und Oper umfasst.

    Die Studierenden beginnen ihr Studium in einer Klasse für Allgemeine künstlerische Ausbildung, in der sie mit Studierenden der Fachrichtungen Bildende Kunst und Künstlerisches Lehramt die Möglichkeit haben, die vielfältigen Lehrangebote der Akademie zu nutzen. Nach diesem zweisemestrigen Grundstudium wechseln sie in die Fachklasse für Bühnen- und Kostümbild.

    Im Hauptstudium werden in Semesterprojekten Räume zu unterschiedlichen Themen entwickelt. Der Fokus liegt hierbei auf dem Erarbeiten bildnerischer Entwürfe (Modellen/Figurinen) zu Theatertexten und Musiktheaterwerken sowie zu Filmdrehbüchern (in Form von zwei zehntägigen Workshops zum Thema Filmkostüm).

    Von großer Bedeutung ist die szenische Realisation von Stücken in Zusammenarbeit mit Studierenden des Fachs Regie und prominenten Regisseurinnen und Regisseuren. Lehrveranstaltungen zur Theorie und Geschichte des Theaters, Angewandte Theater- und Kunstgeschichte, Kostümgeschichte und Stilkunde, Dramaturgie-Seminare und Kurse in technischem Zeichnen, Theaterrecht begleiten diese praktische Arbeit. 

    Das Studium wird durch Lehrangebote diverser Werkstätten ergänzt. Die ABK Stuttgart verfügt über eine ungewöhnlich große Zahl an Werkstätten, von denen rund zehn der Bildenden Kunst zugeordnet sind. Die Werkstätten haben eine zentrale Bedeutung für die künstlerische Ausbildung und sind Orte, an denen die Interdisziplinarität als Spezifikum der Stuttgarter Akademie deutlich sichtbar wird.

    Während der letzten zwei Semester des Studiums werden die Studierenden für praktische Arbeiten freigestellt. In dieser Zeit haben diese die Möglichkeit, Projekte an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg oder der Filmakademie Baden-Württemberg zu realisieren.

    Den Abschluss des Studiengangs bildet die Diplomarbeit, eine umfassend angelegte, selbständig zu bearbeitende künstlerische Arbeit.

  • Lehrangebot in Kunsttheorie, Ästhetik, Kunstgeschichte und -didaktik

    Neben der künstlerischen Arbeit bildet die wissenschaftliche Lehre einen Schwerpunkt der Ausbildung. Das vielfältige Angebot an kunstwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen steht den Studierenden aller Fachrichtungen offen. Über die Grenzen der einzelnen Studienbereiche hinweg sind sie übergreifenden wissenschaftlichen Fragestellungen gewidmet. Die Formen und Methoden der kunstwissenschaftlichen Lehre entsprechen denen der Universitäten.

    Entsprechend den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen werden die Inhalte vor allem in Vorlesungen, Seminaren und Übungen vermittelt. Zum Programm gehören zudem Lehrveranstaltungen, in denen das Kuratieren von Ausstellungen oder Verfassen von Katalogbeiträgen eingeübt wird.
    Darüber hinaus unterstützt die Hochschule Initiativen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zur Förderung des Diskurses in Fragen der Kunst und der Ästhetik mit Ausstellungen und wissenschaftlichen Beiträgen in Form von Workshops, Kongressen und Publikationen.

    Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart hat das Promotionsrecht auf dem Gebiet der Architektur (mit dem akademischen Grad Doktor-Ingenieur), auf den Gebieten der Kunstwissenschaften-Restaurierung und der Kunstpädagogik (mit dem akademischen Grad Doktor der Philosophie).

  • Studiendauer und -abschluss

    Studiendauer:
    Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester (9+1).

    Akademischer Grad:
    Diplom

  • Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

    Die neu gegründete Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK) öffnete zum Wintersemester 2008 in Ludwigsburg ihre Pforten für den ersten Studentenjahrgang.

    Träger der Akademie sind das Land Baden-Württemberg, die Filmakademie Baden-Württemberg, die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und die Stadt Ludwigsburg. Angeboten wird eine interdisziplinäre Ausbildung, die Theater und Film eng miteinander verknüpft.

    Der dreijährige Bachelorstudiengang Schauspiel bietet eine Doppelqualifikation für Bühne und Film, daneben werden ein dreijähriger Bachelor-Studiengang Regie für Theater und ein zweijähriger Masterstudiengang Dramaturgie mit Schwerpunkt Film angeboten. 

    Darüber hinaus wird ein fünfjähriger Diplom-Studiengang Bühnen-/Kostümbild angeboten, der in Zusammenarbeit mit der Kunstakademie (Prof. Martin Zehetgruber, Prof. Bettina Walter) durchgeführt wird. 

  • Regularien

  • Termine und Fristen

    Die Anmeldefristen, Präsentations- und Prüfungtermine erfragen Sie bitte im Sekretariat der Fachguppe Kunst.

Bewerbung
  • Zulassungsvoraussetzungen

    Studienbewerberinnen und Studienbewerber müssen die allgemeine Hochschulreife oder den Meistertitel eines Handwerkberufs nachweisen und sich einer dreiteiligen, künstlerischen Eignungsprüfung unterziehen:

    • eine Vorauswahl auf Basis der eingereichten Bewerbungsunterlagen (Mappe)
    • eine praktische Klausur
    • ein Fachgespräch

    Es besteht die Möglichkeit zur Begabtenprüfung für Bewerberinnen und Bewerber ohne allgemeine Hochschulreife.

    Das Zulassungsverfahren findet einmal jährlich zum Wintersemester statt.

    Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

  • Bewerbungstermine

    Die aktuellen Bewerbungstermine finden Sie hier.

  • Studien- und Mappenberatung

Personen und Ausstattung
  • Professorinnen und Professoren

    Prof. Walter Bettina

    Prof. Bettina Walter

    Professorin für Kostümbild Kontaktdaten

    Prof. Zehetgruber Martin

    Prof. Martin Zehetgruber

    Professor für Bühnenbild Kontaktdaten

  • Akademische Mitarbeiterinnen und Akademische Mitarbeiter

     Michael Nijs

    Michael Nijs

    Akademischer Mitarbeiter im Studiengang Bühnen- und Kostümbild Kontaktdaten

  • Lehrbeauftragte

    Johanna Bronner
    Filmkostüm

    Julia Burde
    Stilkunde

    Katja Hagedorn
    Ästhetik des Theaters, Schauspieldramaturgie

    Wolfgang Kary
    Steuern und Versicherungen

    Carlos Muchart
    Kostümbearbeitung

    Szidonia Pákozdy
    Kostümwerkstatt der ADK, Materialkunde

    Reinhard Schaible
    Lichtgestaltung

    Olaf A. Schmitt
    Ästhetik des Theaters, Operndramaturgie

    Jürgen Siegert
    Maskenbild

    Helga Utz
    Operndramaturgie

    Anna Volk
    Historische Schnittkunde

    Stefanie Wagner
    Modellbau, AutoCAD

  • Werkstattlehrerinnen und Werkstattlehrer

     Kalnbach Siegfried

    Siegfried Kalnbach

    leitet die Theaterwerkstatt und Experimentierbühne Kontaktdaten

     Kern Herbert

    Herbert Kern

    Lehrer in der Werkstatt für Bühnenbild Kontaktdaten

  • Werkstätten

  • Technische Ausstattung der Experimentierbühne Heusteigstraße

    • Bühne:
      Grundfläche: ca. 7 m x 7 m
      Höhe: ca. 7 m
      Es gibt eine Unterbühne
      9 Handkonterzüge
      1 Motorzug
      6 Windenzüge
      1 Hauptvorhang
      Div. Aushänge und Projektionsfolien
      Div. Podeste, Stellagen und Bühnenbaumaterial
    • Szenenfläche:
      Grundfläche: ca. 8,5 m x 16 m
      Höhe: ca. 8 m
      8 Punktzüge
      8 el. Züge mit Zugstangen
    • Beleuchtungsanlage:
      ADB–MENTOR–DMX Lichtstellpult
      120 Lichtstromkreise
      80 Scheinwerfer mobil
      Kabel, Stative etc.
    • Tonanlage:
      16 Kanal–Tongrundausstattung
      div. Einspielgeräte, Kabel, Stative etc.
    • Im Nebengebäude:
      EG: Schreinerei und Schlosserei
      OG: Büro und Nähraum
  • Theaterturm der ADK Ludwigsburg

    Das architektonische Herzstück der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg (ADK): Ein von Prof. Martin Zehetgruber entworfener multifunktionaler Theaterturm, horizontal und vertikal, innen und außen und von außen nach innen, sowie von innen nach außen bespielbar.

    Wie fast jedes innovative Gebäude, hat auch die Akademie für Darstellende Kunst eine lange und facettenreiche Vorgeschichte. Bereits im Jahr 2001 wurden die Architekten KMB Kerker, Müller + Braunbeck, Ludwigsburg, vom Staatsministerium Baden-Württemberg bzw. der Stadt Ludwigsburg, mit der planerischen Voruntersuchung für einen Standort zum Bau einer „Theaterakademie“ beauftragt.

    Dem planenden Architekten zur Seite gestellt wurden Prof. Martin Zehetgruber, der die Bühnenbildausbildung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart leitet und Volker Canaris, zum damaligen Zeitpunkt Leiter der Schauspielausbildung an der Musikhochschule in Stuttgart. Bereits damals wurde die Idee eines auf vier Seiten zu öffnenden Bühnenturms geboren, der bis heute Nukleus der baulichen Konzeption der ADK ist.

    Der Bühnenturm ermöglicht hochflexible Open Air-Veranstaltungen. Es entstand ein Theaterraum, der zur Erforschung neuer Formen des offenen Spiels mit den Reizen seiner einzigartigen Architektur förmlich einlädt.

    Da im Jahr 2001 eine Umsetzung des Projektes aus wirtschaftlichen, finanziellen und politischen Gründen nicht möglich war, verschwand die Konzeption zunächst in den Archiven der Architekten. Fast fünf Jahre später, im Herbst 2006, kam neues Leben in den Planungs- und Bauprozess der Akademie für Darstellende Kunst, diesmal allerdings mit einem leicht modifizierten Standort und einer teilweise veränderten Gebäudekonzeption.

  • Fachgruppensekretariat

     Andrea Rudloff

    Andrea Rudloff

    Sekretariat der Fachgruppe Kunst Kontaktdaten

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