Studierendenwerk Stuttgart: Neues zum Wohle der Studierenden

Speiseangebot für Ernährungsbewusste, Umfrage im Wohnen und Stipendium: Das Studierendenwerk Stuttgart baut auch 2017 sein Angebot weiter aus. Bereits ab dem 30. Januar warten auf die Gäste der sieben Mensen neue Gerichte mit viel Gemüse, magerem Fleisch und häufiger auch mal Fisch. Eine große Umfrage unter den mehr als 7.200 Bewohnern und Bewohnerinnen seiner 35 Wohnanlagen startet das Studierendenwerk noch im ersten Halbjahr. Und das neue Semesterbeitragsstipendium wird pünktlich zum Sommersemester 2017 eingeführt.

Abb.: Logo Studierendenwerk Stuttgart Abb.: Logo Studierendenwerk Stuttgart

25.01.2017

„Fitness kommt auf den Teller“ heißt es dank zahlreicher neuer Gerichte ab kommendem Montag in den Mensen des Studierendenwerk Stuttgart. Die Speisen werden besonders schonend zubereitet und enthalten pro Portion maximal 550 kcal. Dafür entwickelte das Küchen- und Ernährungsteam in den vergangenen Monaten passende Rezepturen. Auf die Teller kommen vor allem Gemüse, vorwiegend mageres Fleisch und häufiger auch mal Fisch. Diese Neueinführung nimmt das Studierendenwerk zum Anlass, um seinen Gästen fortan eine größere Zahl an Kombinationsmöglichkeiten aus Hauptgerichten und Beilagen zu bieten. Außerdem kochen die Teams alsbald mit noch mehr regionalen und Bio-Zutaten, wie Fleischwaren und Gemüse. Um die Auswahl einfach zu gestalten, rücken die bereits bekannten und zusätzliche neue Icons künftig in den Vordergrund. Man erfährt so auf einen Blick, ob das Gericht beispielsweise vegetarisch oder vegan ist, welches Fleisch es enthält oder ob man sich gerade für den Preisrenner, also das günstigste Gericht des Tages, entscheidet.

Immer flüssig: automatische Guthabenaufladung der Mensakarte mit Autoload

Ebenfalls im Frühjahr geht das Aufladen der Mensakarte auf Wunsch deutlich einfacher, da das Guthaben dann direkt beim Bezahlen an der Kasse aufgeladen werden kann. Der Weg zum Aufwerter fällt weg. Möglich wird dies durch Autoload, das vom Studierendenwerk Stuttgart in Verbindung mit PayPal eingeführt wird. Um an diesem bargeldlosen Bezahlverfahren teilnehmen zu können, müssen sich alle Interessierten auf der Website des Studierendenwerks einmalig mit ihrem PayPal-Konto registrieren und ihren persönlichen Mindestbetrag festlegen.

Zusätzliche Automaten für eine Versorgung auch früh morgens und spät abends

Um seinen Gästen einen guten Service und ein angenehmes Umfeld zu bieten, baut das Studierendenwerk auch 2017 verschiedene gastronomische Einrichtungen um. Dazu zählt die Speisenausgabe in Göppingen, die ab Mitte Februar eine neue Ausgabe mit integriertem Tellerwärmer, eine Kühlvitrine für Salate und Desserts sowie einen eigenen Kassenplatz erhält. Die Kosten für dieses Projekt, das vom Studierendenwerk Stuttgart komplett in Eigenregie durchgeführt wird, belaufen sich auf rund 65.000 Euro. In der Mensa Ludwigsburg wird im Herbst 2017 für ebenfalls etwa 65.000 Euro der Schallschutz verbessert, so dass danach in ruhigerer Atmosphäre gegessen werden kann.

Um die Studierenden auf den teils weitläufigen Hochschulgeländen auch außerhalb der Öffnungszeiten seiner Mensen und Cafeterien zu versorgen, richtet das Studierendenwerk Stuttgart weitere Automatenstationen ein, die mit verschiedenen Speisen, Snacks und Getränken aufwarten. Ab September steht für knapp 70.000 Euro der Umbau der Cafeteria der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort Rotebühlplatz an. Die Innenarchitektin Silke Wittmann vom Büro room & space wird für die Gäste eine modern gestaltete Automatenlounge planen. Im Informatikgebäude der Universität Stuttgart auf dem Campus Vaihingen entsteht voraussichtlich ab dem zweiten Halbjahr 2017 das Café Zuse als Kaffeebar mit Verkaufsautomaten, womit sich die Gesamtzahl der vom Studierendenwerk betriebenen Automaten auf mehr als 80 erhöht.

Das Studierendenwerk will‘s wissen: Zufriedenheitsbefragung in den Wohnanlagen

2017 möchte das Studierendenwerk außerdem ein genaues Bild davon bekommen, wie zufrieden die Mieter und Mieterinnen seiner 35 Wohnanlagen sind und was sich die Studierenden für die Zukunft wünschen. Deshalb können diese mehr als 7.200 Studierenden sowie auch solche, die derzeit nicht in einem der Wohngebäude leben, im Laufe der ersten sechs Monate des Jahres an einer Befragung teilnehmen. Der Fragebogen beinhaltet Themengebiete wie Wünsche und Trends studentischen Wohnens und Image. Die Ergebnisse fließen in die Planung neuer und den Umbau bestehender Gebäude ein.

Ebenfalls in diesem Jahr startet die Kernsanierung des Anna-Herrigel-Hauses. Nachdem das Haus 2009/2010 bereits energetisch auf den aktuellen Stand gebracht wurde, stehen nun die Innenräume auf der Agenda. So werden beispielsweise die Heizungsanlage, die Bäder und die Böden erneuert. Darüber hinaus entstehen durch Grundrissänderungen sechs neue Zimmer. Das Studierendenwerk Stuttgart als Bauherr dieser Sanierung rechnet mit Kosten von 1,1 Mio. Euro.

Im bereits bestehenden Wohngebäude Brückenstraße in Stuttgart-Bad Cannstatt konnte das Studierendenwerk Stuttgart nun auch das Erd- und das 1. Obergeschoss langfristig anmieten, das bislang als Polizeirevier diente. Ein Investor wird die beiden Etagen entsprechend der Bedürfnisse der Studierenden zu vier 7er-Wohngemeinschaften umbauen, so dass insgesamt 28 neue Wohnplätze entstehen.

Studienfinanzierung: neues Stipendium, Vorträge und Beratung

Wer sich das erste Mal an einer Hochschule einschreibt, muss gleich zu Beginn den Semesterbeitrag entrichten, der sich aus dem Verwaltungskostenbeitrag, dem Beitrag zum VVS-Studi-Ticket und dem zum Studierendenwerk Stuttgart sowie dem Studierendenschaftsbeitrag zusammensetzt. Studieninteressierte mit geringen finanziellen Mitteln können dieses Geld teilweise nicht fristgerecht überweisen und sich somit nicht immatrikulieren. Um diese Hürde abzubauen, haben sie ab dem Sommersemester 2017 unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, sich beim Studierendenwerk für das sogenannte Semesterbeitragsstipendium zu bewerben. Zu jedem Semesterbeginn werden zehn dieser Stipendien vergeben.

Da sich viele auch durch einen Neben- oder Teilzeitjob ihr Studium (mit-) finanzieren, erweitert der Vortrag „Studi-Job – Was muss ich beachten?“ das Angebot der Info-Vorträge, das die Sozialberatung des Studierendenwerks allen Interessierten anbietet; in diesem Fall in Zusammenarbeit mit der IG Metall. Er rundet das bisherige Spektrum mit den folgenden Themen ab: „Knapp bei Kasse? Wege der Studienfinanzierung“, „Stipendien“ und „Studieren mit Kind“. Der letztgenannte findet das nächste Mal am 25. Januar statt, das neue Angebot erstmals am 31. Mai, jeweils um 16 Uhr in der machBAR der Mensa Stadtmitte, Holzgartenstraße 11. Die anderen Termine gibt es rechtzeitig auf der Website unter www.studierendenwerk-stuttgart.de/sozialberatung.

Zusätzlich zur Beratung über das BAföG erhalten die Studierenden beim Amt für Ausbildungsförderung nun auch alle Informationen zum zinslosen Darlehen, dass das Studierendenwerk Stuttgart bis zu einer Höhe von maximal 1.500 Euro vergibt. Damit erhalten die Studierenden alle Informationen zur Studienfinanzierung jetzt aus einer Hand.


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