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Abb.: Laura Galeano Ochoa, „Puesta del sol“, 2020
Abb.: Laura Galeano Ochoa, „Puesta del sol“, 2020

02.07.2020 - 03.07.2020 20:00 Master pauper: potent und propper (Screening / Performance / Zooming)

Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart

Master pauper: potent und propper (Screening / Performance / Zooming)

Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart

Abb.: Laura Galeano Ochoa, „Puesta del sol“, 2020
Abb.: Laura Galeano Ochoa, „Puesta del sol“, 2020

02.07.2020 - 03.07.2020 20:00

Eine Corona-verdrehte und adaptierte Veranstaltung des neu gegründeten kunstpraktischen Masterstudiengangs „Körper, Theorie und Poetik des Performativen“ der ABK Stuttgart. 

Arbeiten – live und konserviert, performt und gescreent – von Lena Mai Merle, Daniel Hopp, Laura Vanessa Galeano Ochoa, Utz Biesemann, Younkyung Lee, Sasha Martens, Yasmin Senkal und Mira Simon

Every work out counts. „Ich gab ihnen Titel, sie gaben mir Mittel – Ich bitte Sie, kommen Sie vorbei!"

Wann: Donnerstag, 02.07. & Freitag, 03.07., jeweils 20 Uhr

Eine Veranstaltung des M.F.A.-Studiengangs „Körper, Theorie und Poetik des Performativen“

Der kunstpraktische Masterstudiengang „Körper, Theorie und Poetik des Performativen“ – der erste seiner Art in Deutschland – ermöglicht den Studierenden eine vertiefte Ausarbeitung einer künstlerischen Position im Feld des Performativen. Arbeiten am Material, sprachliche Produktionen und theoretische Reflektionen versteht der M.F.A. als zwar jeweils eigenständige, aber untrennbar miteinander verbundene Praxen, die in der künstlerischen Arbeit am und mit dem Performativen zusammenkommen. Wenn der Körper durch gesellschaftliche Macht produziert wird, kann er dann nicht – oder muss er nicht sogar – der Ort des Widerstandes werden? Wenn es unmöglich geworden ist, verbindliche Poetiken künstlerischen Arbeitens zu formulieren, ist dann nicht die Formulierung singulärer Praktiken der Weg zu einem Allgemeinen, zu einer anderen Politik? Wenn theoretische Arbeit immer an die gesellschaftlichen, materiellen Bedingungen ihrer eigenen Produktion gebunden ist, ist dann nicht Theorie auch der Ort, an dem diese Bedingungen, ihre Wahrnehmung und ihre Folgen praktisch verändert werden können? Die Verhandlung dieser für jede künstlerische Arbeit wichtigen Fragen findet im Feld des Performativen einen privilegierten Ort, weil Körper, Theorie und Poetik in diesem Feld untrennbar miteinander verbunden sind.

Der M.F.A. ermöglicht den Studierenden – und immer wieder auch den Lehrenden – ihre Praxis in technischer, theoretischer und organisatorischer Hinsicht auszuarbeiten. Gemeinsam entwickelte künstlerische Formate, Performances, Bücher, graphische Arbeiten, Seminare, Ausstellungen und Aufführungen etc. sind das Zentrum der künstlerischen Ausbildung im M.F.A. „Körper, Theorie und Poetik des Performativen“. Kollektive Formen der Kritik und Einzelbesprechungen ergänzen das Lehrangebot. Die individuelle Praxis steht dabei in einem ständigen Spannungsverhältnis zu kollektivem Arbeiten.

Launching the poetry of my body with the tootsies of my brain.

2018 von Felix Ensslin und Discoteca Flaming Star (Cristina Gómez Barrio und Wolfgang Mayer) and der ABK Stuttgart initiiert.

www.abk-stuttgart.de/ktpp.html

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